Karl Renz: Bewusstsein, das sich des Bewusstseins bewusst ist


In der Nacht des Vollmondes zeigt sich nur ein Mond –
und das in vollkommener Deutlichkeit.
Man sollte Das (das Selbst) wie den Mond empfangen
und einsehen, dass alle Dualität der Unwissenheit entspringt.
aus: Dattatreya, „Avadhuta Gita“

Die Vorstellung von Bewusstsein erzeugt Dualität. Gott, der sich selbst kennt – schon ist da Bewusstsein. Er ist sich bewusst, zu existieren. Bewusstsein ist da. Die Dualität ist bereits vorhanden.

Der Dualität entspringt der zweifelnde Gott, der Zweifler. Und dem Zweifler entspringen alle Zweifel und alles, was angezweifelt werden kann. Dass Gott sich kennen kann, ist das Falsche, das bereits vorhanden ist. Gott kann sich dessen bewusst sein, was Bewusstsein ist. Oder Gott. Da sind zwei. Bewusstsein, das sich des Bewusstseins bewusst ist – das sind zwei Bewusstsein. Da beginnt der Traum bereits. Bewusstsein, das aufwacht und sich dessen gewahr wird, dass es bewusst ist oder dass es das reinste Bewusstsein ist, ist bereits Trennung.

aus: Karl Renz, „Erstes und Letztes“

Also ich habe sowas in der Preislage schon des Öfteren gehört und fühlte mich jedes Mal gegen den Strich gebürstet. Das kommt mir so vor, als sollte mir mit irgendeinem Taschenspielertrick, mit irgendeiner Logelei etwas untergejubelt werden, was absoluter Käse ist. Ich lass mich ja gern von euch vom Gegenteil überzeugen, aber ich fürchte, das wird harte Arbeit für euch werden. Also, alle Karl-Fans ran an den Speck!

Karl sagt also: „Bewusstsein, das sich des Bewusstseins bewusst ist – das sind zwei Bewusstsein. Da beginnt der Traum bereits. Bewusstsein, das aufwacht und sich dessen gewahr wird, dass es bewusst ist oder dass es das reinste Bewusstsein ist, ist bereits Trennung.“ Die erste Frage, die da bei mir auftaucht ist die: Woher will der Karl das wissen? Da müsste er sich ja in einem Bewusstsein befinden, das sich des Bewusstseins NICHT bewusst ist. Wessen ist er sich denn dann überhaupt noch bewusst? Also mir ist das einfach zu hoch, ich bin wohl zu blöd dafür.

Ich guck meinen Eichhörnchen zu und kann nur sagen, die sind so was von bewusst, das ist wirklich unglaublich. Aber auch meine Körperzellen sind total bewusst. Sind die sich ihres Bewusstseins bewusst? Fredoo z.B. ist nach Karls Definition anscheinend ein totaler Dualist. Er spricht ja oft vom Bemerken. Das ist ja auch nichts anderes als ein Bewusstwerden.

Also echt, ich werde ganz wirr im Kopf. Es ist die Natur von Bewusstsein bewusst zu sein. Und ich kann darin nicht die geringste Trennung erkennen. Ja, sprachlich kann man das trennen, was man halt nicht so alles mit Sprache trennen kann. Bewusstsein, dass sich der Erscheinungen um sich herum bewusst ist, darin könnte ich Trennung sehen: Subjekt ist sich eines Objekts bewusst. Das sind zwei. Aber Bewusstsein, das sich seiner selbst bewusst ist, kennt überhaupt kein Objekt, es lebt nur seine Natur, wenn es sich seiner selbst bewusst ist. Es versinkt in tiefstes Schweigen und ist einfach, was es ist.

In der Nacht des Vollmondes zeigt sich nur ein Mond –
und das in vollkommener Deutlichkeit.
Man sollte das Selbst wie den Mond empfangen
und einsehen, dass alle Dualität der Unwissenheit entspringt.

Wer sollte den Mond empfangen? Sprachlich sind die Zeilen voller Trennung. WER sollte ETWAS einsehen? Und doch ist klar, was Dattatreya meint. Da ist nur ein Mond. Bewusstsein, das sich seiner selbst bewusst ist, indem es Bewusstsein IST, ist wie der eine Mond. Die Vorstellung von Bewusstsein, die Benennung von Bewusstsein, das ist Dualität, nicht aber Bewusstsein selbst.

Howgh!

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

24 Antworten zu Karl Renz: Bewusstsein, das sich des Bewusstseins bewusst ist

  1. fredoo schreibt:

    Es wäre ein Irrtum zu vermuten , das „DavorneSitzer“ wie ein Karlchen , dafür da wären , den DavorSitzern so etwas wie Wahrheit zu verkünden …
    Wenn dann von Davorne solche Sätze verkündet werden , wie „Die Vorstellung von Bewusstsein erzeugt Dualität. Gott, der sich selbst kennt – schon ist da Bewusstsein. Er ist sich bewusst, zu existieren. Bewusstsein ist da. Die Dualität ist bereits vorhanden.“ , so dient das nicht der intelligenten Klärung … ganz im Gegenteil …
    „“Also echt, ich werde ganz wirr im Kopf.““ – darum geht es ( wenn es überhaupt , „um etwas geht“ ) …
    Das „nicht kapieren können“ , das sich in „halbwegs stimmige Ahnung bescheiden“ , das sind durchaus gute Resultate dieser Konstellation „DavorneSitzer >< DavorSitzer".
    Ob dieser "DavorneSitzer" davorne sitzt und schwatzt oder ob er dies ins Gedruckte verlagert , macht keinen großen Unterschied , denn es geht dabei , wie gesagt , viel mehr um Unterminierung , bzw. Erschütterung als um Verbesserung oder Neuausrichtung …
    Dieses Verweilenkönnen im Unverstehen , dieses Schweben im Ungefähren will eingeübt werden , und mit Vertrauen gefüllt werden … und sei es als nette Beschäftigung – mitlerweile … 😉

    Gefällt 5 Personen

    • Nitya schreibt:

      Ooch weißte, werter Fredoo, ob der DavorneSitzer so hehre Absichten hat, die Davorsitzer mit seinen Ergüssen zu verwirren, um sie so derart zu erschüttern, dass all ihre Überzeugungen zusammenbrechen … wage ich mal zu bezweifeln. Der DavornSitzer sabbelt einfach so vor sich hin, was ihm halt gerade so einfällt. Mir liefert er so einen Anlass für einen weiteren Blogveitrag, also für weiteres Gesabbel meinerseits. Und ich zumindest tu dies ohne die Absicht, jemanden zu verwirren. Sollte jemand durch mein Gesabbel verwirrt werden, ist das ganz allein sein Bier.

      „Dieses Verweilenkönnen im Unverstehen , dieses Schweben im Ungefähren will eingeübt werden , und mit Vertrauen gefüllt werden … und sei es als nette Beschäftigung – mitlerweile … 😉“
      Das gefällt mir. 🙂

      Gefällt 1 Person

      • fredoo schreibt:

        Ich behaupte ja keine entsprechernde Absicht … 🙂
        Eher sogar im Gegenteil …
        Trotz womöglich bester Absicht … kommt es (hoffentlich) dann doch (nur) manchmal bei Mancheinem zum beschriebenen Effekt :
        In über 40 Jahren selber „davor-sitzen“ , konnte ich weder bei mir , noch bei irgendeinem anderen daneben Davorsitzer , je einen anderen Effekt feststellen , als diesen irgendwann mal entstehenden merkwürdigen Schwebezustand der halbwegs (womöglich aus Müdigkeit und Erschöpfung) akzeptierten völligen Ahnungslosigkeit …
        Irgendwie scheint es mir halt immer mehr , als wenn es genau darum ginge , bei der ganzen „Sitzerei“ .
        Jedenfalls konnte ich bisher noch nix anderes , bedeutenderes , dabei entdecken …

        😉

        Gefällt 2 Personen

  2. simheaven schreibt:

    Immer wieder mit Worten erklären zu wollen was mit Worten nicht erklärt werden kann endet immer bei „Spiegelbild im Spiegel“, was hier wohl sinnlos bis zum Exzess getrieben wird. Die Sinnfreiheit Alles und Allem ist der Schlüssel. Unsere heißgeliebte „Leerheit“. Sinn und Sinnfrei. Beides dasselbe eben. Existenz ist sinnfrei. Also vertraue dem Sinnfreinen und lebe einfach. Dualität hin oder her, die Einsicht, das Alles was erscheint dies ohne Zweck tut und einfach da ist… in jeder Sekunde neu… sollte ausreichen. Die Illusion des Kontinuums der Zeit wird nur durch die logische Ananandereiung dieser Zustände im Mind erzeugt. (Da isser wieder der Verstand, der doofe dualistische, welcher einer). Bla, bla ad infinutum… Lebe, sei dankbar, freue dich im hier und jetzt solange und sooft es geht der Schönheit des Seins. Akzeptiere, nie alles wissen zu können. Punkt aus. Mehr gibt es nicht zu sagen.

    Gefällt mir

  3. Peter schreibt:

    „Ich lass mich ja gern von euch vom Gegenteil überzeugen, aber ich fürchte, das wird harte Arbeit für euch werden.“ Ja, so sehe ich das auch, sehr harte Arbeit und dann doch ein Weg?….wooh…“Dieses Verweilenkönnen im Unverstehen , dieses Schweben im Ungefähren will eingeübt werden , und mit Vertrauen gefüllt werden … und sei es als nette Beschäftigung – mitlerweile … 😉“ ….wie klasse ausgedrückt, dass selbst mein Kleinhirn dem in Freude folgen kann. Und das Geschwätz meines Kleinhirns meint sofort, wie kann ich dem Nichts Nahe kommen. Ich, dass Nichts. Worte um Nichts, einfach zum Lachen ohne Wertung, ohne Bewertung einfach köstlich….Danke für die Impulse

    Gefällt 1 Person

  4. Eno Silla schreibt:

    Lassen wir doch den Karl darauf antworten:

    Gefällt 1 Person

  5. Brigitte schreibt:

    „Dieses Verweilenkönnen im Unverstehen , dieses Schweben im Ungefähren will eingeübt werden , und mit Vertrauen gefüllt werden …

    *kicher … dann übe und fülle mal schön;) wird nur noch getoppt vom Verweilen im Unmittelbaren… die Ideen nehmen kein Ende ..

    weils Spaß macht nochmal de Karl

    Gefällt 2 Personen

    • fredoo schreibt:

      werte Brigitte … Dies ist ja das Merkwürdige ( manche sagen sogar Paradox dazu ) …
      dass es halt nicht „machend“ eingeübt werden kann , oder „machend“ mit Vertrauen gefüllt werden kann …
      derartiges ist wohl schlicht nicht machbar …
      und doch … ist es ( manchmal bei mancheinem ) der Effekt aus dem andauernden Scheitern des Bemühens um „Kapieren“ , das da ( womöglich ) dieses Entspannen ins Nicht-Kapieren-Können stattfindet … ( was dann ja eine bisher nicht bekannte Art des „Verstehens“ auftauchen lassen kann …)
      Es ist womöglich vergleichbar mit bestimmten Turnübungen , die niemals mit „gewollter Bewegung“ gelingen können , sondern nur mit Entspannen der automatischen Gegenbewegungen , oft auch da erst „gelingend“ , im Scheitern des Gewollten …

      😉

      Gefällt 3 Personen

      • Brigitte schreibt:

        Ja, es ist ein totales Scheitern an den eigenen Bemühungen. Das wurde mir mal rigoros vor Augen geführt. Es war als hätte mir jemand aus heiterem Himmel einen Kübel Wasser ins Gesicht geschüttet und plötzlich konnte ich sehen, dass alle meine Anstrengungen, das Leben kontrollieren zu wollen auf Sand gebaut sind. Es schien mir, als wäre ich durch all diese Mühsal geschleift worden, nur um am Ende wie ein begossener Pudel dazustehen. Noch nie hab ich mich vom Leben so verarscht gefühlt. Eine heilsame Bruchland sozusagen 😉

        Leben heißt für mich in Berührung sein. Sich vom Leben in seiner Ganzheit vollständig berühren zu lassen, ganz zu spüren, alles zu verkosten, ohne daraus ein Ding zu machen, das ist für mich pures, lebendiges Sein. Es ist in sich so natürlich und satt, ungebunden und frei, und drückt sich durch alles hindurch aus. Tao finde ich ein schönes Wort dafür, es hat genau diesen Klang, diesen Geschmack, dieses Unfassbare, Unver(w)ortbare, und ist doch mittendrin.

        Gefällt 3 Personen

  6. Baboji schreibt:

    Hallo,

    ich bin zwar kein „Karl Fan“, aber ich versuchs mal:

    Der „zweifelnde Gott“ ist das Bewusstsein, dass sich selbst bewusst wird und somit 2 wird, weil es jetzt an ein Objekt gebunden ist, wo vorher nur ein Subjekt war. Das Objekt „Bewusstsein“ nimmt jetzt den Platz des eigentlichen Subjekts an und führt dadurch zu Irrtum und Dualität, da es ja jetzt „ist“ und somit auch „anderes ist“. Die 1 führt immer zu 2 und dann zu den 10.000 Dingen. Daher ist das allseitserwähnte „Einssein“ eben die Ursache für Dualität und bedingt den Schöpfergott, der sich selbst bewusst wird/ist.

    Joa, so halt…;)

    Gefällt mir

    • Nitya schreibt:

      Lieber Baboji,

      das versteh ich nicht. Wieso soll ein Bewusstsein, das sich selbst bewusst wird, zwei sein? Da ist nur ein Bewusstsein, dessen Wesensnatur es ist, bewusst zu sein. Wäre es nicht bewusst, wäre es kein Bewusstsein. Da es die Wesensnatur von Bewusstsein ist, bewusst zu sein, wo zum Teufel soll da plötzlich ein Objekt herkommen? Kann Bewusstsein überhaupt ein Objekt sein oder ist es nur die Vorstellung von Bewusstsein, die ein Objekt ist. Kannst du Bewusstsein beschreiben, riechen, schmecken, anfassen, …? Wenn nicht, dann ist Bewusstsein kein Objekt, kein Ding. Bewusstsein verliert nie seine Subjekthaftigkeit.

      Sag ich mal so …

      Gefällt mir

      • Baboji schreibt:

        Hallo,
        —-„Wieso soll ein Bewusstsein, das sich selbst bewusst wird, zwei sein?—
        Weil es sich nur bewusst sein kann über ein Objekt, sich so also spaltet. Es objektiviert sich selbst.

        —„Da es die Wesensnatur von Bewusstsein ist, bewusst zu sein, wo zum Teufel soll da plötzlich ein Objekt herkommen?“—
        Das Bewusstsein, von dem du sprichst, ist das ruhende Bewusstsein, oder auch Bewusstsein ohne Eigenschaften, bzw. ohne Objekte. Das Objekt erscheint bei der Bewusstwerdung „von etwas“ auch wenn es sich auf sich selbst bezieht.

        —„Kannst du Bewusstsein beschreiben, riechen, schmecken, anfassen, …? Wenn nicht, dann ist Bewusstsein kein Objekt, kein Ding. Bewusstsein verliert nie seine Subjekthaftigkeit.“—
        Ja eben – und da ich es nicht kann, ist Bewusstsein kein Objekt. Doch es wird, alleine schon dadurch, dass es negativ kontoniert wird, schon ein Objekt – aber nicht wirklich, daher wird ja eben der ganze „maya“ Prozess beschrieben, da alles innerhalb von Bewusstsein stattfindet, jedoch nicht existiert, da Objekte nicht ohne das Subjekt denkbar wären/sind.

        Ich glaube, die „Verwirrung“ setzt nur ein, wenn man das ruhende Bewusstsein (was du wahrscheinlich meinst) mit dem Bewusstsein mit Eigenschaften vermischt/vertauscht (davon hat der Karl gesprochen und dies gilt allgemein als Bewusstsein, eben sich über etwas bewusst sein, was als Eigenschaft zählt, daher Bewusst-sein). Doch ist ja „Bewusstsein“ in den indischen Shastras ein austauschbarer Begriff, so dass du auch „Shiva“ sagen könntest. Im westlichen Denken, dass wir gewöhnt sind, ist Bewusstsein mit Funktionen gekoppelt – das trifft aber nicht ganz das vedische Verständnis, sondern ist, wie gesagt, eine andere Form des Bewusstseins.

        Nun könnte man abschließend sagen, dass dies alles extreme Haarspalterei wäre, was natürlich sein kann. Daher vermeidete ja z.B. Rinzai große Reden zu schwingen und ging einfach vom Podest. Nicht der schlechteste Weg…

        Gefällt 1 Person

      • simheaven schreibt:

        Ja das scheint mir auch so. Unabhängig davon, dass das Wort Bewusstsein wegen der Natur oder Wesenheit der Sprache (Wörter) wohl ein Konzept, und damit wohl auch ein Objekt ist, ist dies Fingerzeig-Bewusssein, was du meinst, lieber Nitya, die Leerheit. Auch das sogenannte Einssein von Baboji, dito Eins, würde ich lieber als ‚Null‘ bezeichnen, und das wäre auch wieder ein Objekt. Null als Leerheit, Noumenon eben, wäre treffender.

        Gefällt mir

      • Nitya schreibt:

        Rinzai alias Linj gefällt mir ausnehmend gut

        Worte sind halt nur Worte und jeder füllt sie auf seine Weise mit Bedeutung. Oder er bezieht sich darauf, wie diese Worte von anderen benützt wurden.

        Wenn einer „Ich“ sagt, dann ist er einfach identifiziert mit einem bestimmten Bewusstseinsinhalt. Deswegen sprechen manche vom reinen Bewusstsein, wenn es absolut inhaltsfrei ist. Bewusstheit ist für mich einfach Gegenwärtigkeit.
        Und jetzt geh ich einfach vom Podest. 😉

        Gefällt 1 Person

  7. fredoo schreibt:

    vielleicht noch dies …
    war mir zumindest oft hilfreich …
    sprachlich und konzeptuell dezidiert zu unterscheiden zwischen BewusstHEIT und BewusstSEIN …

    Bewusstheit meint einen Zustand ( von jemandem ) … jemand der sich „bewusst“ wähnt …
    was meint denn da … bereits rein semantisch (!) … be-wusst ?
    doch wohl vom Wissen be-wusst … oder ? … also ein rein passives Ereignis …
    Ein Subjekt-Objekt wird quasi getränkt mit Wissen … also ist damit … in BewusstHEIT …
    jedoch (!) vergänglich als Zustand …

    BewusstSEIN hingegen meint ein nicht vergängliches , jedoch inhärente „wissendes“ SEIN …
    damit kann da kein explizit „menschliches Sein“ gemeint sein … das könnte nur BewusstHEIT erleben … sondern es ist SEIN per se gemeint … dass jedoch nicht „totes“ (zufällig gerade mal so)Sein ist , sondern lebendiges „wissendes“=wahrnehmendes (!) SEIN ist … also ein SEIN , dass sich „selbst“ wahrnimmt … ( was sich im „AHA“ , diesem Übrigbleiben im BEWUSSTSEIN , als seltsam feine , jedoch unglaublich potente Vibration zeigt )

    Der Begriff BewusstSEIN ist also immer über das menschlich-persönliche hinausgehend …
    damit un-ver-stehbar … also nicht zu einem „stehenden“ = unveränderlichen Faktum zu „verarbeiten“ , sondern aus dem persönlich-menschlichen heraus nur staunend erahnbar …
    lediglich ( manchmal bei Mancheinem mit der Erinnerung des „AHA“ gefüttert ), in das gebettet , was man Gewissheit nennt … ( ein „Wissen“ das nix weiß (als Objekt) sondern um das Wissen=Wahrnehmung „weiß“ ) …

    nu …. jetzt kann lieber der zweite Kaffee durchs Maschinle laufen … 😉

    Gefällt 1 Person

    • Nitya schreibt:

      Werter Fredoo, hättste den Kaffee nicht vor dem Schreiben genießen können? Deine Texte machen mir ständig auf grausame Weise bewusst (ist das jetzt BewusstSEIN oder BewusstHEIT?), wie weit mein Alzheimer schon fortgeschritten ist. Ich glaube ja staunend zu erahnen, worum es dir geht, aber die Hand würde ich für die Richtigkeit meiner Ahnung nicht ins Feuer legen wollen.

      Gefällt 1 Person

      • fredoo schreibt:

        Ich vermute ja … ( ist das Eitelkeit ? ) dass genau dies , womöglich gar nicht so übel ist … Glaub nur nicht , dass ich meine Texte verstehe … Oft bin ich baff erstaunt beim Korrekturlesen ( wegen allzu peinlicher Rechtschreibfehler ) was da wieder so rausgemüllt wurde aus diesem Herr fredoo … warum ? … keine Ahnung … schon längst von der Erwartung von „Wirkung auf Andere“ ent-täuscht , kann ich es nur noch als tänzerischen Verbal-Ausdruck ohne jeglichen Anspruch von Bedeutung einordnen … wohl nur Freude an Bewegung der Formulierung … einfach so … 😉

        Gefällt 1 Person

      • Nitya schreibt:

        Da bin ich ja schwer beruhigt, werter Fredoo, dass du deine Texte auch nicht immer verstehst. Ich dachte schon, mit mir geht’s schwer bergab.

        Tänzerischer Verbal-Ausdruck … mmmhh, fein!

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s