Angelus Silesius: Die Unruh kombt von dir


Werner Anahata Krebber hat vorgestern auf seinem Blog
in dankenswerter Weise an diese Zeilen von Angelus Silesius erinnert.
Wunderbar für eine kleine Kontemplation.

Komposition: Carl Löwe
Text: Johann Gabriel Seidl
Interpret: Christian G. Ebert

Also das war jetzt mal ein bisschen nostalgisches Schwelgen von mir. Wie oft hab ich in Jugendjahren diese Ballade von Carl Löwe gesungen und mich dabei auf dem Flügel begleitet. Ich habe auf youtube eine Interpretation gesucht, die mir am besten dem Werk zu entsprechen schien und ich stolperte über diesen Christian G. Ebert. Also es gibt natürlich Sänger, die ihre Töne besser treffen und klarer im Ausdruck sind, aber der Christian G. Ebert menschelt einfach am meisten und er erinnert mich stark an die Art, wie auch mein Vater gesungen hat, dann hat er für mich irgendwie so etwas Erheiterndes von einem Theaterdirektor aus dem 19. Jahrhundert und schließlich atmet Werk und Vortrag etwas typisch Freimaurerisches. Carl Löwe war Freimaurer und ich möchte wetten, dass auch Christian G. Ebert Freimaurer ist. Da ich selbst mal ein paar Jahre Freimaurer war, war auch das für mich eine ziemlich nostalgische Erinnerung. Ach ja.

Nichts ist das dich bewegt
Du selbst bist das Rad
Das auß sich selbsten laufft
Und keine Ruhe hat

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7 Antworten zu Angelus Silesius: Die Unruh kombt von dir

  1. ananda75 schreibt:

    Die Zeit ist wie ein Rad

    Das einen Abhang runter rollt

    Im Laufe des Lebens Fahrt aufnimmt

    Immer schneller und schneller rollt

    Anhalten

    Aussteigen

    Lass es weiter rollen, es ist okay

    Ich renne nicht mit

    Ich bin nicht das Rad

    Ich bin nicht Ich

    Ich bin

    In Ewigkeit

    Amen

    Gefällt 3 Personen

  2. punitozen schreibt:

    Carl Löwe war Freimaurer und ich möchte wetten,
    dass auch Christian G. Ebert Freimaurer ist.

    Ich weiß es nicht , aber ….

    Gegenrede zu Herrn Fleck !

    Gefällt 1 Person

    • Nitya schreibt:

      „Es mag idealistisch klingen, aber Uneigennützigkeit sollte anstelle von bloßem Konkurrenzdenken und Profitstreben die treibende Kraft in der Wirtschaft sein.“

      Das klingt nicht nur idealistisch, das ist idealistisch und wird seit Jahrtausenden gepredigt. Schau die die Welt an und du siehst, was es gebracht hat. Herr Fleck haut voll in die Kacke, vielleicht in der verrückten Hoffnung, die Menschen damit aus ihrem jahrtausendealten Schlaf aufzuschrecken und so doch noch etwas zu retten.

      Gefällt 1 Person

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