Nitya über Es, Eric Berne und seine Transaktionsanalyse


Ich muss ein klein wenig ausholen; wem das zu wenig an Information ist, kann sich ja im Netz weiter schlau machen. Eric Berne war Psychiater und Vater der sog. Transaktionsanalyse. Mit Transaktionen sind sowohl diejenigen gemeint, die zwischen zwei Menschen, als auch diejenigen, die innerhalb ein und desselben Menschen ablaufen. Dabei unterscheidet Berne in seinem Strukturmodell zwischen drei Ebenen innerhalb einer Person. Da gibt es zum einen das sog. Erwachsenen-Ich. Du fragst einen Menschen nach der Uhrzeit und dieser guckt auf seine Uhr und sagt dir, wie spät es ist. Das ist eine Kommunikation auf der Erwachsenen-Ebene. Nun hat aber jeder Mensch noch zwei andere Ebenen: Die Eltern-Ich-Ebene und die Kindheits-Ich-Ebene. Fragt der eine: „Weißt du eigentlich, wie spät es schon wieder ist?“ so ist da wahrscheinlich das vorwurfsvolle Eltern-Ich am Werk und sein Gegenüber fühlt sich wie ein dummes Kind behandelt und reagiert vielleicht patzig auf der rebellischen Kindheits-Ebene: „Ich hatte einen Fahrrad-Platten, kann ich doch nix dafür.“ – was möglicherweise auch noch gelogen ist. Transaktionen können zwischen allen Ebenen stattfinden und zwar offen oder verdeckt. Verdeckt würde z.B. bedeuten, dass die offene Antwort scheinbar aus dem Erwachsenen-Ich kommt, aber in Wahrheit aus dem verletzten Kindheits-Ich heraus agiert wird. Diese Struktur lädt geradezu zu verdeckten Spielen ein. Wesen der Spiele sind nach Berne, der plötzliche Rollenwechsel mitten im Spiel. Beispiel: Das vermeintliche Opfer entpuppt sich als Verfolger, der vermeintliche Verfolger als Retter und der vermeintliche Retter als Opfer.

Nicht im Bernschen Strukturmodell enthalten ist das sog. Es:

Während es in den Bernschen Spielen in erster Linie um Täuschung und den Versuch geht, persönliche Verantwortung in Form von Schuldzuweisung an einen anderen abzuschieben, geht es in dem von mir hier erweiterten Modell um das Leugnen der eigenen Person mitsamt jeglicher Verantwortung. Ob man dies nun Es nennt oder höhere Macht oder Allah, es wird nicht mehr aus sich heraus gehandelt, sondern auf höhere Anweisung. Stimmen und Anweisungen werden vernommen und Heilige Bücher nach Diktat von oben aufgeschrieben. Die abrahamitischen Religionen sind durchtränkt von diesem Super-Spiel. Das ist wie ein Super-Infekt, gegen den niemand mehr ankommt. Allah befiehlt, diesem Ungläubigen den Kopf abzusäbeln, wer bin ich, mich Seinem Heiligen Willen zu widersetzen.  Ich bin Nichts, Allah ist Alles. Das mit dem Befehlsnotstand funktioniert schon in jeder Diktatur ganz prächtig. Aber auch die Diktatoren pflegen ja etwa der Vorsehung zu gehorchen. Wenn sie schon nicht Gott selbst sein wollen wie etwa Alexander der Große, so doch wenigstens sein auserwählter Diener oder der sog. Stellvertreter Gottes. Richtig schlimm wird’s ja, wenn die Betreffenden sich tatsächlich selbst glauben.

Eine kleine Warnung: Die Bernsche Transaktionsanalyse eignet sich hervorragend, um auch mit ihr Spielchen zu spielen und damit vermeintliche Schuld von sich abzuwälzen und Macht über andere auszuüben. Sie eignet sich aber auch hervorragend dafür, der eigenen Person, ihrer inneren Struktur und seinen eigenen Spielchen auf die Schliche zu kommen. Ich muss nicht erwähnen, dass nur Letzteres irgendeinen Sinn macht. Die Frage von Byron Katie: „Ist es wahr? Ist es wirklich wahr?“ ist jedem, vor allem sich selbst gegenüber, sehr zu empfehlen. „Nicht glauben, prüfen!“ war Buddhas Rat.
Die Es-Gläubigen übersehen gerne, dass jedes Hellhören, Hellfühlen, Hellsehen, Stimmen- und Anweisungen-Hören usw. nichts als flüchtig auftauchende Phänomene im Bewusstsein bzw. nichts als ihre eigenen Projektionen sind und nicht das behauptete Es selbst. Auf dem kann man sich nämlich kein Ei drauf backen und es ist auch sonst zu nichts nütze. Schon gar nicht zur eigenen Selbsterhöhung.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

18 Antworten zu Nitya über Es, Eric Berne und seine Transaktionsanalyse

  1. Nitya schreibt:

    Morgentoilette der Jungstörche

    Kaum auf der Welt, geht das Gehacke zwischen den Geschwistern los

    Gefällt 1 Person

  2. punitozen schreibt:

    Lieber Nitya ,
    DAS ist ganz o.k. HEUTE , jene Eric Berne-Vorstellung .
    Mußte es an einem Sonntag sein , am höchsten Tag einer Sieben-Tagewoche ?
    Schäm Dich ! Na , ja , weil der Punito deine wunderbare Blogseite schon etliche Zeit
    erfahren darf , hat er so eine Ahnung , das der vorlaute NItya , ES nicht so arg meint . Der Punito wird den Nitya in seiner Resonanzmorgenbitte einbeziehen . , Diese Höllenpein , der Bolognaisesoßenverweigerung , möge dir erspart bleiben . Punito , die reinigende Liebe , wird fürbittlich , dem NItya eine Kerze stiften ! 🙂 🙂 🙂
    Möge das fliegende Spaghettimonster mit Ihm sein !
    Herzgruß
    Punito

    Das 9. Angebot des evolutionären Humanismus

    . Genieße dein Leben, denn dir ist höchstwahrscheinlich nur dieses eine gegeben! Sei dir deiner und unser aller Endlichkeit bewusst, verdränge sie nicht, sondern „nutze den Tag“ (Carpe diem)! Gerade die Endlichkeit des individuellen Lebens macht es so ungeheuer kostbar! Lass dir von niemandem einreden, es sei eine Schande, glücklich zu sein !

    Gefällt 1 Person

    • Nitya schreibt:

      Lieber Punito, herzlichen Dank für den Einbezug des nichtswürdigen Nitya in deine Resonanzmorgenbitte und die gestiftete Kerze! Vielleicht nützt es ja was und trägt zu meiner Läuterung bei. Der vorlaute Nitya meint übrigens bisweilen etwas durchaus ernst, selbst am hochheiligen Sonntag.

      Eines musst du mir ja noch verklickern. Was meinst du mit dieser Höllenpein , der Bolognaisesoßenverweigerung? Ich steh mal wieder total auf dem Schlauch. Kriegst du Spaghettinudeln ohne Bolognaisesoße oder hat die das das fliegende Spaghettimonster verboten oder …?

      Der evolutionäre Humanismus – stecken da nicht diese Ungläubigen dahinter, allen voran dieser Teufel in Menschengestalt Michael Schmidt Salomon? Und sowas traust du dich nun deinerseits am hochheiligen Tag des Herrn zu verkünden? Aber Punito! Schäm du dich gefälligst mit mir!


      Namaste

      Gefällt 1 Person

  3. fredoo schreibt:

    El
    Er
    Ki
    Es
    … und dann gibt es noch ES … was leicht verwechselt werden kann , mit diesem „Es“ , was eher eine Art anonyme Gelenktheit des Individuums behauptet .
    Dieses ES ist jedoch ein Vokabulierungsversuch für das eigentlich Unwörterbare …
    … für das , was als Einziges hinter all der Verschiedenheit der unendlichen Vielfalt von erscheinenden Formen tatsächlich >wirklich ist.
    … was jedoch nicht „speziell lenkend“ wirkt , da es ja mit jeder LenkungsHandlung die GegenHandlung einschließen müsste …
    Sondern ( im Bild erklärt ) , nicht strahlförmig „wirkt“ , sondern breitbandmäßig …
    Dieses ES bewirkt also keine Handlung ( = gibt ihr spezielle Wirklichkeit ) , sondern dies ES ermöglicht (alle) Handlungen … ein wesentlicher Unterschied .
    ES ist die Voraussetzung für jede Handlung , jedes Ereignis … strukturiert (= in Form erscheinend) wird dieses Ereignis/Handlung jedoch durch die Dynamik der komplexe Fülle des Ganzen.
    In dem Sinne „handelt“ immer diese Dynamik ( auch wenn es dem eigentlich nur registrierenden Individuum als „seine“ Handlung deucht ) .
    Die „Quelle“ dieser Dynamik ( im Sinne von Voraussetzung ) ist jedoch dieses einzig wirkliche ES … oder auch (andere Formulierung) ABSOLUT=WIRKLICHKEIT …
    Jedoch (ich wiederhole mich jetzt etwas 😉 ) ist diese WIRKLICHKEIT (=ES) zwar unendlich potent , doch „ausführend“ völlig impotent .
    Zur Ver-Wirklichung der WIRKLICHKEIT in Tatsächlichkeit bedarf es der (quasi ausführenden) Dynamischen Fülle des Ganzen … Sie ist der Motor jedes Ereignisses , das ES das Benzin …
    Was meint dabei nun tat-sächlich ? … Tat führt zu Sache = SubjektHandlung/Wahrnehmung führt zu Objekt …Und was meint tatsächlich wirklich ? … er-wirkend als ob tat-sächlich … im Sinne von > ES wirkt als ob tat-sächlich oder aber auch > ES wirkt mit Hilfe von tat-sächlich …
    Die Tat-sächlichkeit wird also nicht aus sich selbst heraus wirkend ( wäre damit kein Subjekt ) , sondern ist Mittel zum Zweck ( = Objekt ) .
    Damit ist Tatsächlichkeit eine Objekt >< Objekt -Beziehung , deren Subjekt ( ES ) dem in Tatsächlichkeit gebundenen "Beobachter" zumeist verborgen bleibt .

    Wenn nun jemand formuliert , "ES wirkt durch mich" , ist dies kein Hinweis auf eine behauptete unspezifische Steuerung aus dem "Off" , sondern lediglich der kommunikative Versuch ( nach dem AHA = der assimilierenden Konfrontation mit dem ES ) eine hinweisenden Andeutung auf ein inzwischen entdecktes Bemerken von Wirklichkeit ( in Funktion ) anzubieten .

    😉

    Gefällt mir

    • Nitya schreibt:

      Mit dem Es in dem von mir erweiterten Strukturmodell war mit Es durchaus auch ES, DAS, eine höhere Macht, Allah, das Spagehettimonster, Karl Renzens Unterhose von mir aus auch gerne ABSOLUT=WIRKLICHKEIT gemeint. Sie alle verbindet die Gemeinsamkeit, dass sie nur Worte sind. Wenn ich deinen Worten folgen will, werter Fredoo, muss ich versuchen, mich in die mir nur aus Worten bekannte Person des Herrn Fredoo hineinzuversetzen. Da ist auf meiner Seite in all seinen Kommentaren ein inneres Bild entstanden und ich kann nun versuche, die Worte im Sinne dieses meines Bildes zu interpretieren. Ich muss mir jederzeit eingestehen, dass ich nie wissen kann, ob ich das im Sinne des leibhaftigen Herrn Fredoo richtig interpretiert habe. Mit Worten kann ich halt alles machen. In philosophischen Debatten werden die Personen der Debattierenden in aller Regel außen vorgelassen, so, als ob Worte die angebliche Wahrheit ganz für sich darstellen könnten. Das ist aber nicht der Fall. Worte sind für sich genommen völlig impotent. Worte sind einfach nur Worte und haben nur die Bedeutung, die ich ihnen gebe. Und genau da beginnt die Transaktionsanalyse interessant zu werden, denn bei ihr geht es um die Person, die diese Worte wie auch immer benützt bzw. interpretiert.

      Karls Unterhose gefällt mir übrigens ausnehmend gut, macht sie doch aus meiner Sicht deutlich, dass alles Reden über „…“ nur Geschwätz ist. All diese Worte werden auf dem Jahrmarkt der spirituellen Eitelkeiten feilgeboten, dass jeder billige Jakob noch etwas davon lernen könnte. Um im eigenen Land zu bleiben: Unsere unheilige Inqusition hat gezeigt, wo das hinführen kann.

      Was bleibt, ist einfach nur Schweigen. Schweigen über „…“.

      Gefällt 2 Personen

      • fredoo schreibt:

        durchaus eine Zustimmung von fredoo … ich schrieb ja auch von „Versuchen“ „Annäherungen“ „Andeutungen“ „Ahnungen“ …
        die totale Verblüffung des AHA zeigt ja genau in dieser Verblüffung die Unwörterbarkeit …

        und doch … ist da Kommunikation … Zwischenmenschlichkeit … ein Treffen auf Menschen , oft über Jahre hinweg , in unterschiedlichster Darstellung ihrer Verwirrung(en) …
        da gibt es … manchmal … den Impuls , besagte Andeutungen anzubieten …
        zur freien Verfügung ! …
        so wie auch mir im Fluß der Jahre immer wieder dieses Angebot zur freien Verfügung gemacht wurde …
        Hab ichs genutzt ? … keine Ahnung … und doch war es zumindest eine Form von Gemeinsamkeit zu erleben , die mein Herz wärmen konnte …
        Allein darum …

        PS. … der Hinweis auf ES ( eine Vokabel die ich persönlich nicht schätze , da sie halt schnell missverständlich ist ) ist halt kein Hinweis auf Macht …
        Es ist der Hinweis auf die Impotenz per se …
        Hinter deinem Blümchen (und jedem anderen) steckt nix anderes wie diese Impotenz (zur singulären,speziellen Handlung) , wo könnte da Macht gesehen werden ?

        😉

        Gefällt 1 Person

      • Nitya schreibt:

        Na ja, es ist halt immer der Kontext, der manches erkennen lässt (wenn auch nur scheinbar). So im Sinne des Goethe-Spruchs: „Man merkt die Absicht, und man ist verstimmt.“ Oder, wie du es schreibst, sie wärmt das Herz. Obgleich eine absichtliche Erwärmung wohl doch nicht so richtig wärmt. Wenn ein IS-Kämpfer davon spricht, dass er Allahs Willen erfüllt, ist die Absicht ziemlich klar erkennbar. Es kommt also immer darauf an, wie jemand mit einem Wort oder einem Bild umgeht. Die ganze Arbeit von Eric Berne war, zu ent-täuschen bzw. ein Spielverderber zu sein. Manchmal endet das damit, dass der Spielverderber seinen abgetrennten Kopf suchen muss. Hier geht’s halt immer ans Eingemachte.

        Gefällt mir

  4. fredoo schreibt:

    ergänzend :
    werter Nitya … auch das Schweigen ist letztlich Andeutung , indirekter Hinweis …
    wir alle leben immer im kommunikativen Kontext …
    und ob wir nun ES oder ABSOLUT oder DA oder BEWUSSTSEIN verkünden ,
    oder ob wir einfach schweigen …
    oder ob wir ein merkwürdiges Blümlein kreisen lassen …
    oder ob was auch immer …
    wir leben immer im Kontext von Gemeinschaft … in Konfrontation mit dem Anderen …
    selbst der einsame Eremit in der Höhle entkommt dem nicht …
    lebt er doch seinen Anteil durch Ablehnung / Vermeidung … etwas was Herr Ramana auch einst erkennen konnte …

    und gerade das AHA ermöglicht ja das Erkennen , dass da keine Trennung ist , zwischen ich und der Andere … Und genausowenig , wie ich den inneren Schwatz-Dialog vermeiden könnte (was ja nur einem getrennten ich in den Sinn kommen kann) , kann ich dies im Kontext mit Zwischenmenschlichkeit . Schon gar nicht mit meinem schwatzhaften Naturell 😉

    Gefällt 1 Person

    • Nitya schreibt:

      Werter Fredoo,

      nichts gegen Kommunikation und du musst wirklich nicht sonderlich schwatzhaft sein, um zu erkennen, dass Leben unausweichlich Kommunikation und im besten Fall Kommunion bedeutet.

      Es geht ja auch nur um das, was für viele bei Strafe verboten war und ist, nämlich den Namen Gottes auszusprechen und ihn damit zu verdinglichen. Verbote nützen natürlich gar nichts, wenn man sich mit seinem cleveren Verstand andere Möglichkeiten aussucht, um das Nicht-Objektivierbare zu objektieren. DAS usw. sind solche Versuche. Das Bild von Buddhas Hand mit dem Blümelein übrigens nicht. Man könnte es ein Kontemplationsgegenstand nennen, das zur Stille einlädt. Na ja, ich gebe zu, das könnte man auch bei jedem dieser Worte sagen. Ich werde das mal mit Karls Unterhose versuchen.

      Gefällt 1 Person

    • ananda75 schreibt:

      wie Brahman und die vielen bunten Götter 🙂

      Gefällt mir

  5. fredoo schreibt:

    Ich habe den Eindruck , werter Nitya , dass Du hier etwas verwechselst …
    nämlich besagtes Bernesches „Es“ , mit dem was manche mit ES meinen …

    Natürlich ist dieses „Es“ gerade in Rechtfertigung höchst problematisch … kann extrem destruktiv wirken … im persönlichen wie auch und gerade im gesellschaftlichen …

    Ich wollte lediglich auf eine Namensähnlichkeit hinweisen , die bemerkt werden sollte …

    Gefällt 1 Person

    • Nitya schreibt:

      Das ist nicht das Bernsche „Es“, werte Fredo, sondern das von mir hinzugefügte. Ich meinte damit auch nicht das Es aus dem Freudschen „Es, Ich und Über-Ich“, sondern alles, was sich als Es, ES, DAS, Allah usw. tarnt.

      Gefällt mir

    • Nitya schreibt:

      Letztlich ging es mir in meinem heutigen Beitrag einfach darum, aus meiner Sicht klar zu stellen, dass die Verantwortung für jedwedes Handeln, Denken, Fühlen letztlich immer beim individuum liegt, auch wenn er diese Verantwortung niemals haben kann. Mit Verantwortung meine ich in diesem Zusammenhang, dass jeder erntet, was er sät, selbst wenn er es nicht war, der gesät hat. Was auf der Psychoebene Doublebind genannt wird oder was auf Zenebene Koan genannt wird, kann einen Menschen völlig zerstören oder ihn zur Transformtion bringen. Diesem Stress dadurch entkommen zu wollen,dass man jede Verantwortung leugnet und sie einem anderen zuschiebt, ist einfach nur ein miserabler Taschenspielertrick. Diese Rechnung wird jedenfalls nicht aufgehen können. Buddhas „Handlungen geschehen, doch bist du nicht der Handelnde“ befreien niemanden aus der Zwickmühle, es sei denn …

      Gefällt 2 Personen

      • fredoo schreibt:

        … genau desderwegen bin ich ja der Fan der (verbalen) Andeutung , und nutze durchaus bewusst , oft konträre Formulierungen …
        mir scheint da dein verehrter Herr Osho ein besonders versierter „Wechselbalg“ gewesen zu sein …

        kein Wort kann je „transportieren“ … doch manchmal , bei mancheinem , wenn es „die Götter“ wollen , kann dieses ebengleiche transportationsunfähige Wort einer Art inneren Erosion der Hypnose Vorschub leisten …
        in dem Sinne kann ein Wort bestenfalls „destruktiv“ wirken …
        der von mir sehr geschätzte Nathan Gill nannte es die „subversive Unterminierung“ .

        Gefällt 1 Person

      • Nitya schreibt:

        Ach werter Herr Fredoo,

        dass ist mir doch durchaus bewusst, dass du das so meinst und handhabst. Es ist halt wie mit einem Messer, mit dem du dir ein Butterbrot schmieren oder jemandem die Gurgel durchneiden kannst. Kommt halt immer drauf an, wer das Messer in der Hand hält.

        Gefällt mir

      • punitozen schreibt:

        …. Mit Verantwortung meine ich in diesem Zusammenhang, dass jeder erntet, was er
        sät, selbst wenn er es nicht war, der gesät hat. …..

        Gefällt 1 Person

  6. punitozen schreibt:

    Nee , nee -dieser Nitya !
    … Aber Punito! Schäm du dich gefälligst mit mir !….
    Merke : “ Ist der Ruf erst ruiniert , lebt`s sich gänzlichst ungeniert ! “

    Gefällt 1 Person

  7. ananda75 schreibt:

    „Man merkt die Absicht, und man ist verstimmt.“
    Da stimme ich dem Herrn Goethe mal ausnahmsweise nicht zu
    Was wir meinen zu merken hat nur mit uns selbst zu tun
    Worte transportieren durchaus – was in unserem Inneren verborgen ist, an die uns sichtbare Oberfläche
    Wer diese Worte ausspricht und was er damit erreichen will, ist unwichtig

    Wer redet mit wem?
    Wir reden mit uns 😉

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s