Ramesh Balsekar: Wo kann der Sucher hoffen, etwas zu finden?

 

ramesh-balsekar

Der Sucher fragt: „Du sagst, ‚MIND ist der Buddha‘, aber welcher Mind ist der Buddha – der gewöhnliche Mind oder der Erleuchtete Mind? Die Lehre der Drei Fahrzeuge besagt, dass beide existieren. Warum verneinst du das?“

Der Meister [Huang-po] antwortet: „Die Lehre der Drei Fahrzeuge besagt klar, dass sowohl der gewöhnliche als auch der Erleuchtete Mind Täuschungen sind. An der Idee zu hängen, dass Dinge existieren, die illusionär sind, verbirgt den MIND vor dir. Als Bodhidharma in den Westen kam, wies er überdeutlich darauf hin, dass die Substanz, aus der alle Menschen gebildet sind, der Buddha ist. Ihr dagegen haltet an Konzepten wie ‚gewöhnlich‘ und ‚erleuchtet‘ fest und ruft damit Gedanken im Außen hervor, wo sie wie Pferde galoppieren.

Daher sage ich euch, dass MIND der Buddha ist. Sobald die gedanklichen Entwürfe entstehen, verfällst du in Dualismus. Anfangslose Zeit und der gegenwärtige Augenblick sind dasselbe – weder dies noch das. Die totale Annahme dieser Wahrheit ist vollständige und nicht zu übertreffende Erleuchtung.“

Zur Klärung fragt der Sucher, was der Meister damit gemeint hat, dass die anfangslose Zeit und der gegenwärtige Augenblick dasselbe sind. Der Meister erklärt, dass es die Suche des Suchers selbst ist, die den Unterschied zwischen ihnen erzeugt. Solche Kategorien haben keine wirkliche Existenz. Wenn also „Mind“ nicht wirklich „MIND“ und wie andere Kategorien auch illusionär ist, wo kann der Sucher dann hoffen, etwas zu finden?

aus: Ramesh Balsekar, „Advaita on Zen and Tao“

d

Quelle

Ach ja, wer kennt das nicht! Da kommt jemand und hat eine Frage. Also in aller Unschuld und voller Vertrauen versteht sich und die Frage ist wirklich sehr tief und verrät den heiligen Ernst des Fragenden. Und der auf diese Weise Gewürdigte versucht alsbald sein Möglichstes, die gestellte Frage zu beantworten. Und nun kommt entweder sofort die Antwort des Fragenden oder er führt den Gefragten noch eine ganze Weile mit weiteren Fragen am Nasenring quer durch die Landschaft seines Verstandes. Irgendwann schnappt die Falle zu. Laut oder leise ist wurscht. Und jetzt wird das Spiel schlagartig offensichtlich. Eric Berne hat sogar einen Namen für dieses Spiel: „Jetzt hab ich dich, du Schweinehund.“ Der vermeintlich Fragende triumphiert, hat er doch dem Gefragten gezeigt, dass er nur eine aufgeblasene taube Nuss ist, und der Gefragte kommt auf dem Zahnfleisch daher, so jedenfalls die verborgene Absicht des Fragenden. Letztlich geht es dabei natürlich immer um die Aufrechterhaltung der Ich-Vorstellung.

„Sobald die gedanklichen Entwürfe entstehen, verfällst du in Dualismus“, sagt Huang-po. Und Ramesh erläutert: „Der Meister erklärt, dass es die Suche des Suchers selbst ist, die den Unterschied zwischen ihnen erzeugt. Solche Kategorien haben keine wirkliche Existenz.“ Der Sucher sucht immer nach einem Objekt und wenn das Objekt „Nicht-Objekt“ heißt. „Nicht-Objekt“ ist ein gedanklicher Entwurf, den der Sucher irgendwo einmal aufgeschnappt hat. Und damit ist er zwangsläufig in Dualismus verfallen. Objekt vs. Nicht-Objekt. „Solche Kategorien haben keine wirkliche Existenz.“ Auf gut Deutsch: Hirnwichserei reinsten Wassers. Nun kann ich auch die Anmerkungen von Huang-po und Ramesh mit „Bullshit ist Bullshit“ kommentieren und damit dokumentieren, dass ich nix kapiert habe. Gleichzeitig habe ich damit dokumentiert, dass ich kein Suchender bin, sondern ein Gefunden-Habender, der weiß, wo Barthel den Most holt und sich kein X mehr für ein V vormachen lässt. „Ich bin am Ende meiner Suche angelangt“, ist ein sehr gefährlicher Spruch. Das Ende der Suche ist nämlich das Wissen, dass es nichts zu wissen gibt, und nicht, dass ich was auch immer gefunden habe. Das Ende der Suche ist Stille.

r

 

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

31 Antworten zu Ramesh Balsekar: Wo kann der Sucher hoffen, etwas zu finden?

  1. Michael schreibt:

    „Nun kann ich auch die Anmerkungen von Huang-po und Ramesh mit „Bullshit ist Bullshit“ kommentieren und damit dokumentieren, dass ich nix kapiert habe. Gleichzeitig habe ich damit dokumentiert, dass ich kein Suchender bin, sondern ein Gefunden-Habender, der weiß, wo Barthel den Most holt und sich kein X mehr für ein V vormachen lässt. „Ich bin am Ende meiner Suche angelangt“, ist ein sehr gefährlicher Spruch.“

    Lieber Wilhelm- ich fahre ja morgen schon! – manchmal suchend aber auch manchmal auch kein x für ein v vormachen lassen wollend- könnte man auch dickköpfig und tendenziell rechthaberisch bezeichnen. Die Pferde galoppieren da halt manchmal mit mir durch – besonders bei Kalle 🙂 🙂 – dem kann ich so gut wie Goa nix abgewinnen.

    Dir eine erholsame michaelfreie Zeit 🙂

    Gefällt mir

    • Nitya schreibt:

      „dickköpfig und tendenziell rechthaberisch“

      Lieber Michael, so viel Selbsteinsicht – boaahhh!

      Wenn du dich auf den vielgeschmäten Kalle einmal ernsthaft-unernsthaft einlassen würdest , könntest du vielleicht …oder auch nicht …

      Jedenfalls bräuchtest du nicht unbedingt nach Indien fliegen wegen der allerhöchsten Wahrheit. Aber vermutlich willst du ja auch einfach nur eine gute Zeit haben. Die sei dir von Herzen gegönnt. Aber pass auf,was du isst und trinkst, sonst kommst du auch wie der Ronny mit der großen Scheißerei zurück.

      Danke für die mir von dir gewünschte michaelfreie Zeit. Ich werde mich gründlich erholen.

      Bon voyage!

      Gefällt mir

  2. Alexandra schreibt:

    Also heute morgen habe ich rein gar nix kapiert.
    Nur dazu fiel mir was ein: „Der vermeintlich Fragende triumphiert, hat er doch dem Gefragten gezeigt, dass er nur eine aufgeblasene taube Nuss ist, und der Gefragte kommt auf dem Zahnfleisch daher, so jedenfalls die verborgene Absicht des Fragenden. Letztlich geht es dabei natürlich immer um die Aufrechterhaltung der Ich-Vorstellung.“
    Oder: der vermeintliche Frager findet eine Frage, von der er meint, wenn er die beantwortet kriegt, dann hat ers. Also sozusagen die schlauste frage der Welt. Aber dann kommt der Zen-Meister und oh weh, oh weh, alles wieder nix. Weil der verstand es weder schafft, die „richtigen“ fragen zu stellen noch die „richtigen“ antworten zu geben.

    Gefällt mir

  3. Georg Alois schreibt:

    Hallo lieber Nitya! Dein Schopenhauer-Zitat neulich, hat mich echt beeindruckt. Das sagt eigentlich alles….. „Du kannst machen was du willst (denken was du willst); aber du kannst nicht wollen was du willst.“

    Gefällt 1 Person

    • Nitya schreibt:

      Lieber Georg-Alois,

      ja, das Zitat ist genial. Es zeigt einfach, dass wir gelebt werden. Das gilt für uns selbst wie auch für jeden anderen. Wir können uns also locker verzeihen und damit auch jedem anderen. Keiner von uns hat Verantwortung für sein Denken, Fühlen und Handeln.

      So – und jetzt übernimm die volle Verantwortung für alles.

      Gefällt mir

      • Georg Alois schreibt:

        Yes Sir!

        Ist das nicht herrlich?! Das ist doch die totale Freiheit, was will man noch mehr??
        Auch ohne Philosophie oder Advaita, könnte man doch sehen, dass in einem Endlichen-System es keinen Sinn geben kann!
        Ich sag den Leuten immer, es ist wie Urlaub. Der geht auch zu Ende und der Sinn ist „nur“ Unterhaltung.
        Sind wir eigentlich so tief geprägt vom Christentum und einem Leben nach dem Tod, oder was soll der Scheiß mit dem Schielen auf ein ewiges Leben und damit das Einhergehen auf Erlangen??

        Gefällt mir

  4. Marianne schreibt:

    Das Ende der Suche ist Stille

    Hörst du dann auf zu bloggen?
    Für mich gibt es keine „wahre“ Erkenntnis über das „Ende der Suche“ …

    Gefällt 1 Person

    • Nitya schreibt:

      Liebe Marianne,

      jetzt frag ich mal NICHT ganz kokett: Sehnst du diesen Augenblick schon so sehr herbei – um so aus dir einen entrüsteten Widerspruch herauszukitzeln und zu lesen, wie toll doch mein Geschreibsel sei.

      Was das Ender Suche betrifft, ist es einfach das Aufhören der Suche. Dadurch kann bewusst werden, was schon immer da war. Stille.

      Unnötig also, DESHALB mit der Bloggerei aufzuhören.

      Gefällt 1 Person

      • Nitya schreibt:

        Ich seh jetzt erst, dass das ein Weib ist, das den Kerl küsst. Es war eigentlich umgekehrt gedacht. 🙂

        Gefällt mir

      • Marianne schreibt:

        Sehnst du diesen Augenblick schon so sehr herbei – um so aus dir einen entrüsteten Widerspruch herauszukitzeln und zu lesen, wie toll doch mein Geschreibsel sei.

        Diese Projektion erzeugt in mir nur ein großes Fragezeichen? Ehrlich gesagt, versteh ich bei deinem heutigen Geschreibsel auch nur „Bahnhof“ …
        Das „Ende der Suche“ ist also „ein Augenblick“. Wer behauptet das?

        Gefällt mir

      • Nitya schreibt:

        Liebe Marianne,

        ich schlage vor, wir belassen es beim „Bahnhof“.

        Gefällt mir

      • Marianne schreibt:

        einverstanden!

        Gefällt mir

  5. Inge schreibt:

    liebe Mrianne – ja, dann höre ich auf Kommentare zu schreiben, weil es Niemanden gibt, der das tun könnte. Doch trotzdem können Können sie geschrieben werden – warum nicht? Nisargadatta hat sich, bis es körperlich nicht mehr möglich war, an den Kirtana-Tänzen beteiligt – warum auch nicht? Grüße von Inge

    Gefällt 1 Person

    • Nitya schreibt:

      Liebe Inge;

      genau so ist es. Da ist niemand, der schreiben könnte: Nun lass es schreiben!

      Gefällt mir

    • Marianne schreibt:

      liebe Mrianne – ja, dann höre ich auf Kommentare zu schreiben, weil es Niemanden gibt, der das tun könnte. Doch trotzdem können Können sie geschrieben werden – warum nicht? Nisargadatta hat sich, bis es körperlich nicht mehr möglich war, an den Kirtana-Tänzen beteiligt – warum auch nicht? Grüße von Inge

      Liebe Inge,

      da hast du mich völlig falsch verstanden, mir geht es immer nur um die Frage, ob irgendeine Erkenntnis wirklich wahr ist bzw. ob man irgendetwas genau wissen kann …
      Du kannst meines Erachtens auch nicht wissen, ob es dich gibt oder nicht … weil es unmöglich ist, wahre Aussagen über das Ich (oder Nicht-Ich) zu machen…

      Die Aussagen, die in der Neo-Advaita-Szene über das Ich bzw. Nicht-Ich gemacht werden, basieren auf subjektivem Erleben. Für viele scheint es sich eher so anzufühlen, als würde das Leben (ohne ein Ich) gelebt …
      In meiner subjektiven Welt ist das nicht so: Das Ich-Erleben hat sich stark verändert, aber da gibt es immer noch die Möglichkeit, eine Ich-Perspektive einzunehmen …

      Mit herzlichem Gruß
      Marianne

      Gefällt mir

      • Inge schreibt:

        Antwort s. u. ~ + der Knackpunkt ist möglicherweise, dass wir einfach nicht glauben wollen, dass das Alles sein soll, was jetzt gerade vor unserer Nase erscheint. Wo wäre dann auch die „subjektive Welt?“ An Nitya: „Nun lass es schreiben“ *Gefällt mir

        Gefällt mir

  6. Nitya schreibt:

    „Das Ich-Erleben hat sich stark verändert, aber da gibt es immer noch die Möglichkeit, eine Ich-Perspektive einzunehmen … “

    Liebe Marianne, „Ich-Perspektive“ ist ein hübsches Wort. Die Frage bleibt, „wer“ hat die Möglichkeit, sie einzunehmen? Sie erscheint einfach. Ist auch völlig okay.

    Es bleibt nur dieses Paradoxon: Niemand hat die Möglichkeit, eine Ich-Perspektive einzunehmen. Nun nimm die Ich-Perspektive ein.

    Gefällt mir

    • Marianne schreibt:

      Ich liebe Paradoxa …

      Es gibt leider keine Smileys, wo ein Paradoxon geknutscht wird … 😉

      Gefällt 1 Person

      • Brigitte schreibt:

        Hey Marianne, schick der geliebten Paradoxa doch einfach ein Liebeslied…;-)

        Gefällt 1 Person

      • Elwood schreibt:

        Liebe Marianne,
        ICH stolpere bei dieser ganzen ICH-Fragerei immer wieder über den Spruch meiner Frau:
        „ICH kann nicht mal erfassen, dass ICH nichts erfassen kann.“
        Da bleibt mir augenblicklich weder Wissen noch Erkenntis,
        welches ich in meinem Speicher aufbewaren könnte.
        Keine möglichkeit den Pudding an die Wand zu nageln.
        Selbst dieses Stolpern ist keine Erkenntnis, nur ein Augenblick in relativer Vergänglichkeit,
        nicht mal das…
        jedes Wort..
        ein Konzept..
        in Beziehung…
        Ruhe im Karton….

        „Glaubst Du das Ende der Fahnenstange erreicht zu haben….
        klettere weiter..“

        lieben Gruß
        Elwood

        Gefällt 5 Personen

  7. Michael schreibt:

    „Aber vermutlich willst du ja auch einfach nur eine gute Zeit haben. Die sei dir von Herzen gegönnt.“

    Amen und Danke!

    Gefällt 1 Person

  8. punitozen schreibt:

    „Du brauchst nicht zu meinen, deine Vernunft könne so wachsen, dass du Gott erkennen könntest. Wenn Gott in dir göttlich leuchten soll, dann fördert dich kein natürliches Licht, es muss viel mehr zu Nichts werden. ……
    ( Meister Eckhard)

    Gefällt 3 Personen

  9. fredoo schreibt:

    so recht kann ich da ja kein paradox erkennen , denn es kann/wird sich ohnehin nur eines verändern …. durch den schock der „leere“ , aus dem unvergesslichkeit dessen resultiert , wird zwangläufig aus der zuvor für „wahr“ gehaltenen auschließlichkeit des „ichs“ ( in wahrnehmung ) , eine schlichte zusätzlichkeit …

    Gefällt 1 Person

    • Marianne schreibt:

      vielleicht hast du ja das koan schon gelöst, lieber freedo0 …
      ich genieße einfach den Vorgang des darauf-herum-kauens ohne sinn, ohne ende ohne ziel … 🙂

      Gefällt 3 Personen

      • fredoo schreibt:

        also der fredoo hat definitiv nix gelöst … schon gar kein koan … 😉

        es ist nach meiner meinung nur eine frage der wahrnehmung … und ihrer „verarbeitung“ ..
        und die betrachtung diese „verarbeitung“ lässt es zumindest etwas deutlich werden …

        aus irgendeinem grund haben wir alle so etwa mit 2 bis 3 jahren die erinnerung verloren …
        an das , was ich als arbeitstitel mal die -schlichte unmittelbarkeit- nennen möchte …
        und sind statt dessen von der faszination der objekt-an-objekt-geschichte gefangen …
        entstanden aus der schlichten gewohnheit der „verarbeitung“ ….
        denn was geschieht denn bei dieser „wahrnehmung“ ?
        sie wird ja nicht … direkt … verarbeitet , sondern sie muss durch das nadelör „verarbeitung durch erinnerung“ … jede form von leben wird also nicht erlebt , sondern „als erleben erinnert“ … damit ist diese besagte unmittelbarkeit (die ein baby und kleinkind noch kennt ) dahin , bzw. überlagert …
        nix falsch damit , ist es doch quasi biologisch „gewollt“ , jedoch schafft das bei mancheinem halt ein dillema …
        irgendwie verbleibt bei besagtem mancheinem , trotz faszination ein merkwürdiges restgefühl „da war doch mal was , hinter dieser faszination ?“
        und der arme betrioffene homosapiens fängt an , nach dem „was“ zu suchen …
        gelangt dieses mulmige gefühl nun manchmal bei mancheinem ein sein „ziel“ ( warum und wodurch auch immer ) und ereignet sich dieser „sturz in die unmittelbarkeit“ , hat dieses „ereigniss“ ein merkwürdiges „resultat“ — es kann nicht direkt erinnert werden , denn „leere“ ist un-erinnerbar , doch es verbleibt das phänomem der unvergessbarkeit …
        das heißt , der „gestürzte“ kann weder den sturz , noch den „duft“ dessen , in das hineingestürzt wurde , je vergessen … denn der , der vergessen könnte , war an besagtem „sturz“ ( in die leere ) gar nicht beteiligt , sondern blieb ( irgendwie , da unwörterbar ) „außen vor“ (!) … dies ist wohl der betonung wert … erinnert wird also nicht die „leere“ ( was nicht möglich wäre ) , sondern dieses seltsame „außen vor“ …
        genau dieses „außen vor“ gebliebene beweist nun der als-bald wieder bestens funktionierende „ich“-vorstellung ihre scheinbarkeit , genauer gesagt , ihre bis dahin behauptete dauerhafte konsistenz wird obsolet … zumindest in diesem „sturz“ ist ja das ich definitiv „außen vor“ geblieben … unbezweifelbar …

        also … wird es … danach … zwar weiter „ichen“ , wie gewohnt , doch die magie der ausschließlichkeit dieses „ichs“ ist dahin …
        es wurde damit nicht „vernichtet“ ( wär auch schade drum ) sondern lediglich auf stufe „nützlichkeit in vergänglicher erscheinung“ zurechtgestutzt ….

        so oder ähnlich … oder auch anders …
        und wo steckt da ein paradox ? bin heut schwer von kapee …

        Gefällt 4 Personen

    • Nitya schreibt:

      so kann man’s auch sehen …

      Gefällt mir

  10. Georg Alois schreibt:

    Lieber Tredoo, das haste „verdammt“ gut erklärt! Kann ich nur, positiv, neidisch sein. Auch die Worte „…eine schlichte Zusätzlichkeit“, machen mich staunend. Jetzt müsste ich eigentlich meine Klappe halten, Du findest einfach die besseren Worte!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s