Wei Wu Wei: Subjekt ist immer selbst ein Objekt der Vorstellung

 

wTerence Gray und sein Kumpel Douglas Harding

Gestern fragte ich eine Freundin, was sie davon hielte, wenn ich mal wieder einen Wei Wu Wei-Text in meinen Blog stellen würde, und ich erzählte kurz die Quintessenz des Textes. Sie kriegte fast einen Schreikrampf und meinte, mit so was könne sich nur so ein Sesselfurzer wie ich beschäftigen. Muss ich mal drüber meditieren. Aber trotzig, wie ich bin, stelle ich den Text trotzdem rein und lasse es auf weitere Schreikrämpfe bei meiner sehr geschätzten Leserschaft ankommen. Hier ist er also:

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Die entscheidende Frage ist nicht, ob ‚Dinge‘ an sich als Objekte existieren oder nicht existieren, sondern ob ihr Subjekt existiert oder nicht existiert. Am besten veranschaulicht man sich das mit der Frage, „Wen gibt es, der als Subjekt von ‚Dingen‘ existieren könnte, die existieren oder nicht existieren?“

Wenn wir imstande sind, uns zu vergegenwärtigen, dass es keine Wesenheit geben kann, die entweder existiert oder nicht existiert, d.h. keine, die irgendeine Art von Existenz, positiv oder negativ, besitzen kann, die also weder objektiv anwesend noch objektiv abwesend sein kann – dann kann kein ‚Ding‘ Existenz oder Nicht-Existenz besitzen.

Von der Vorstellung her kann jedes Ding existieren, dem ein Subjekt gegenübersteht, doch dieses Subjekt ist immer selbst ein Objekt der Vorstellung, das ein Subjekt haben muss, und so weiter ad infinitum. Daher kann kein Objekt, auch nicht die Abwesenheit eines Objekts, existieren, es sei denn als Vorstellung im Geist, denn es ist kein Subjekt aufzufinden, das nicht ebenfalls eine Vorstellung ist.

Weist das nicht sehr direkt auf die allem zugrundeliegende Transzendenz hin, auf die nicht-begrenzte Zeitlosigkeit?

aus: Wei Wu Wei, „Nachrufe“

tHeute schon deinen Schreikampf gehabt?

Ich greife mir mal diese Aussage heraus: „Wenn wir imstande sind, uns zu vergegenwärtigen, dass es keine Wesenheit geben kann, die entweder existiert oder nicht existiert, d.h. keine, die irgendeine Art von Existenz, positiv oder negativ, besitzen kann, die also weder objektiv anwesend noch objektiv abwesend sein kann – dann kann kein ‚Ding‘ Existenz oder Nicht-Existenz besitzen.“ Da habt ihr schon das ganze Desaster: „Wenn wir imstande sind …“ Wer soll um Gottes willen dieses ‚Wir‘ sein, das keine „Art von Existenz, positiv oder negativ, besitzen kann“? Wie könnte das, das keine Art von Existenz, weder positiv noch negativ, besitzen kann, zu irgendetwas imstande sein können?

Wei Wu Wei fängt mit dem Subjekt an: „Die entscheidende Frage ist nicht, ob ‚Dinge‘ an sich als Objekte existieren oder nicht existieren, sondern ob ihr Subjekt existiert oder nicht existiert. Am besten veranschaulicht man sich das mit der Frage, „Wen gibt es, der als Subjekt von ‚Dingen‘ existieren könnte, die existieren oder nicht existieren?“ Später schreibt er: „Von der Vorstellung her kann jedes Ding existieren, dem ein Subjekt gegenübersteht, doch dieses Subjekt ist immer selbst ein Objekt der Vorstellung, das ein Subjekt haben muss, und so weiter ad infinitum. Daher kann kein Objekt, auch nicht die Abwesenheit eines Objekts, existieren, es sei denn als Vorstellung im Geist, denn es ist kein Subjekt aufzufinden, das nicht ebenfalls eine Vorstellung ist.“

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Jetzt hat er die Sache auf den Punkt gebracht: „Subjekt ist immer selbst ein Objekt der Vorstellung, das ein Subjekt haben muss, und so weiter ad infinitum.“ Und hier bleibt nur die Frage: Was zum Teufel versteht Wei Wu Wei hier unter dem Begriff Subjekt? Ich sehe dich. Subjekt, Prädikat, Objekt. So haben wir es mal gelernt und so glauben wir heute noch wahrzunehmen. Wei Wu Wei behauptet nun, dass wir nur unsere erlernte Vorstellung wahrnehmen und diese nicht im Geringsten in Frage stellen wollen. Darüber zu diskutieren, macht natürlich absolut keinen Sinn. Das, was Wei Wu Wei hier offensichtlich unter „Subjekt“ versteht, muss etwas Sichtbares oder zumindest Vorstellbares sein, das sich seinerseits alles Mögliche vorstellt oder das das Vorgestellte gar zu sehen glaubt. Der letzte Satz bringt vielleicht Licht ins Dunkel: „Weist das nicht sehr direkt auf die allem zugrundeliegende Transzendenz hin, auf die nicht-begrenzte Zeitlosigkeit?“ Die allem zugrundeliegende Transzendenz benennt er nicht. Gott sei Dank! Nur, ohne um sie zu wissen, ohne sie bewusst zu sein, ist alles Gesagte nur Schwachsinn.

hGestern sagte Huang-po: „Darum steht geschrieben, dass ‚der wahre Dharmakaya der Leere ähnelt.‘ Suche nichts außer diesem, damit deine Suche nicht in Leiden endet.“ Ich hätte den Begriff ’suche!‘ gerne ausgetauscht gegen den Begriff ’sieh!‘ Denn nur darum geht es auch Wei Wu Wei. Viele mögen ihn nicht, weil er intellektuell so schwer verdaulich sei. Aber er hat gar nichts Intellektuelles auf Lager. Ich erinnere nochmal an Osho. Der hat es ganz kurz so gesagt: „Sieh‘ den, der sieht und du tauchst ins No-Thing. Wir müssen unsere Aufmerksamkeit vom Gesehenen auf den Sehenden verlegen.“ Oder bis zum Erbrechen oder auch nicht Heinz Butz mit seinem „Spüren Sie’s?“

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Hat jemand nicht geschrien?

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20 Antworten zu Wei Wu Wei: Subjekt ist immer selbst ein Objekt der Vorstellung

  1. Georg Alois schreibt:

    Also……, das ist mal wieder hervorragend!, lieber Nitya, da soll mal einer sagen, dass Sesselfurzen sinnlos ist. Messerschneidende Logik, sag ich da nur. Ich beneide übrigens die Sesselfurzer, denn ich werde immer nur eingeflogen wenn es technische Probleme gibt und dann heißt es „malochen“, auch noch in meinem biblischen Alter. Deswegen mag ich die deutschen Lande nicht. Hier muss immer und immer irgendwas gearbeitet werden.
    Das nicht beschreibbare zu beschreiben……., das Wort „spüren“ kommt dem echt näher, als das Wort „sehen“. Wunderbar, lieber Nitya

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    • Nitya schreibt:

      Na siehste, lieber Georg Also, es gibt sogar sesselfurzende Deutsche. Ganz so schlimm sind die Deutschen dann also doch nicht, wenn sie echte Ausnahmen hervorbringen können. 😉

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  2. Alexandra schreibt:

    Was gibt es schöneres, als morgens beim Frühstück eine dicke fette Nuss zu knacken, lieber Nitya… aber das „spüren sie’s“ ist eigentlich viel schöner… ich versuche mich abwechselnd an beidem. Tja, ich… wer oder was? ???
    Liebe Grüße in den kalten Morgen hinein, wo es echt am schönsten vor dem Kamin zu hocken. (Wobei ich das draußen-SEIN mit meinen Tieren bei Sonne auch genießen kann)

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    • Nitya schreibt:

      Liebe Alexandra, pass auf deine Zähne auf beim Nussknacken. Spüren ist bestimmt schonender. Aber was meinst du, was man so alles für’N Zeugs spüren kann, wenn der Tag lang ist?!

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  3. fredoo schreibt:

    als Mensch einst Subjekt bemerkte
    es in ihm frug , was bin dann ich ?
    bin ich das , was was bewerkte ?
    oder bin ich un-auf-find-lich ?

    erst als der Fragen Last versiegt
    ob Objekt Subjekt sei was sei
    kein Zweifel mehr das DA bekriegt
    und WeiWuWei … ist einerlei .

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  4. punitozen schreibt:

    Was dem Einen sein Wei Wu Wei –
    ist dem Anderen sein Wittgenstein ! 🙂

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  5. ananda75 schreibt:

    trotzig ist immer gut – tu was du willst – is ja dein Leben 😉

    Lieben Gruß vom Trotzkopf ❤

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  6. Michael schreibt:

    Ganz schön frech von deiner Freundin, dich so einfach, dir nix mir nix, Sesselpuper zu nennen. :-).

    Nicht ,dass ich mir als ausgewiesenen Suchenden bezeichnen würde, aber ich habe mir zu diesem Thema auch hin und wieder meine Gedanken gemacht und habe da mehr Fragen als Antworten.

    Nur bin ich mir sicher, dass diese “ allem zugrundeliegende Transparenz“ nichts ist, was man festhalten oder besitzen kann. Vielleicht ist das Wahrnehmen dieser Transparenz lernbar oder ausdehnbar? Man kann ja nicht laufend irgendwelche Retreats machen.
    Das Schöne ist, dass man sich dieser Transparenz immer wieder aufs Neue zuwenden kann, weil sie immer da ist – das ist doch mal „’ne Bank“. 🙂

    Ein schönes Beispiel, was mit verschiedensten Subjekten und Objekten so alles entstehen kann:

    Da gehen verschiedene Musiker/Subjekte mit anderen Subjekten, die sie aber als Objekte bezeichnen würden, ins Tonstudio – dann kommt noch ein Videokünstler dazu, also ein weiteres Subjekt/Objekt – verben/tun so vor sich hin und dann entsteht ein weiteres Objekt das Musikstück. Oder ist dieses Objekt vielleicht doch ein Subjekt mit eigener „Seele und Geist“?

    Und ja, Wittgenstein hat es ziemlich knackig auf den Punkt gebracht:
    „Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“ ( Schlusssatz seines Hauptwerkes)

    Zitat Wiki:
    „Wie im Titel des Buches angedeutet, enthält es zum einen eine logische Theorie, zum anderen legt Wittgenstein darin eine philosophische Methode dar. „Das Buch will also dem Denken eine Grenze ziehen, oder vielmehr – n i c h t dem Denken, s o n d e r n dem Ausdruck der Gedanken: Denn um dem Denken eine Grenze zu ziehen, müßten wir beide Seiten dieser Grenze denken können.“ (Vorwort seines Hauptwerkes).

    Ich behaupte jetzt mal ganz frech und provokativ:
    Die Gedanken = Objekte
    Das DENKEN= hat durchaus was Transparentes und wird oftmals mit den Gedanken verwechselt. Es ist frei von Begriffen…. nicht von mir beeinflussbar und immer da .

    So, das habe ich jetzt mal zu dieser späten Zeit eher für geschrieben – auch schön! 🙂

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    • Nitya schreibt:

      Lieber Michael,

      du schreibst: „Nicht ,dass ich mir als ausgewiesenen Suchenden bezeichnen würde, aber ich habe mir zu diesem Thema auch hin und wieder meine Gedanken gemacht und habe da mehr Fragen als Antworten.“ Das Blöde ist halt, dass man sich über Philosophie durchaus hin und wieder so seine Gedanken machen kann, man kann sogar alle möglichen Antworten erfinden. Leider ist das alles nur für den Müll. Auch das, was sich die ausgewiesenen Philosophen da so zusammenreimen. Alles für den Müll. Auch Wittgenstein oder sonst einer der großen Denker. Müll, Müll Müll.

      Nochmal das, was Huang-po kürzlich zum Besten gegeben hat: „Der Weg ist das Aufhören des begrifflichen Denkens. Wenn du nicht mehr Begriffe und Gedanken aufkommen lässt, wie Existenz und Nichtexistenz, lang und kurz, Selbst und Anderes, aktiv und passiv und Ähnliches, dann wirst du finden, dass dein GEIST im Grunde BUDDHA, dass BUDDHA im Grund GEIST ist und dass der GEIST der Leere ähnlich ist.“

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  7. Michael schreibt:

    Sehe ich keinen Widerspruch zu Wittgenstein.

    Huang-po hat kürzlich zum Besten gegeben : „Der Weg ist das Aufhören des begrifflichen Denkens. Wenn du nicht mehr Begriffe und Gedanken aufkommen lässt, wie Existenz und Nichtexistenz, lang und kurz, Selbst und Anderes, aktiv und passiv und Ähnliches, dann wirst du finden, dass dein GEIST im Grunde BUDDHA, dass BUDDHA im Grund GEIST ist und dass der GEIST der Leere ähnlich ist.“

    Man sollte sogar bei Huang-po und Co darauf achten, was sie gesagt haben :
    „Der W e g ( und der hat bekanntermaßen Anfang und ein Ziel/Intention) ist das Aufhören des begrifflichen Denkens.“
    Solange du, lieber Wilhelm dieses Ziel verwirklicht hast, also weiterhin Begriffe und Gedanken aufkommen (oder wie du es formuliert hast: aufkommen lässt) kannst du soviel Zeter und Mordio schreien, bzw. Müll Müll Müll 🙂 Du kannst dir nur selbst widersprechen.

    Das gleich gilt natürlich auch für mich, aber ich widerspreche mir nicht so gerne bei mir tauchen Begriffe und Gedanken auf. Ich sehe daran überhaupt nichts Schlimmes, solange ich in Frieden mit mir und meinen Menschen leben kann. Weshalb sollte ich versuchen, da etwas zu unterdrücken?

    „Ähnliches, dann wirst du finden, dass dein GEIST im Grunde BUDDHA, dass BUDDHA im Grund GEIST ist und dass der GEIST der Leere ähnlich ist.“
    Das sind doch schöne Hinweise – auch hier habe ich überhaupt keine Probleme – netter Gedanke, in den man sich mal versenken könnte. 🙂

    Ja, er ist der Leere ähnlich aber er ist auch der Fülle ähnlich!
    Die Leere ordne ich eher den östlichen Traditionen, insbesondere dem Buddhismus zu; die Form eher dem Christentum
    Form ist Leere und Leere ist Form. ( Herzsutra – auch sehr anregend)

    Schönen Abend noch. 😉

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  8. Elwood schreibt:

    Solange ein Weg da ist, besteht auch das Objekt der Begierde…
    Damit Dein Ohrenstöpselkauf auch von Nutzen ist….

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  9. fredoo schreibt:

    Es ist oft ein zentraler Irrtum , bzw. ein leicht zu übernehmendes Missverständnis , wenn Worte von „Wissenden“ in Übersetzung oft in Richtung Anweisung verzerrt , oft als solche vermutete werden.
    Wenn da geschrieben steht :

    „““„Der Weg ist das Aufhören des begrifflichen Denkens.“““ meint das keinesfalls ein wollendes Aufhören von begrifflichem Denken , sondern es beschreibt ein Phänomen , nämlich das das unvermutete Vorkommen des AHA , ( dieser Moment der sich als MOMENT erweist ) zu genau diesem führt , zu diesem Aufhören des begrifflichen Denkens ! … Doch bedarf es hier weiterer Klarstellungen , nicht indem da plötzlich unbegrifflich gedacht wird , bzw. werden könnte , sondern in dem ein wesentlicher Aspekt des ( üblichen ) begrifflichen Denkens weggefallen , bzw. entmachtet wurde , und zwar durch die fürderhin unbezweifelbare KLARHEIT des MOMENTES … dieses Eindeutige Auftauchen von dem was als einziges EINzig IST , zerstört dies endgültig eine bis dahin uneingeschränkt wirksame Art automatische Hypnosemechanik , die unser bisheriges Denken ausmacht … Irgendwann einmal ( man vermutet da den Altersbereich um die 3 Lebensjahre ) hat der HomoSapiens erstmals begrifflich gedacht … und … hier werden die wortwörtlichen Bedeutungen der Vokabeln hilfreich … be-griff-lich gedacht … es wurde also ein (Objekt)Bild er-griffen … und … dieses Er-Greifen wurde zur automatischen Denk-Routine … Bild an Bild an Bild an Bild „erschafft“ die Wirklichkeit ( bzw. ermöglicht erst die Vorstellung Wirklichkeit überhaupt er-greifen und damit „besitzen“ zu können … dies wird erst möglich wenn sich eine ununterbrochene Kette von „Wirklichkeits“Bildern aufbauen kann …ein Griff nach dem anderen hangelt sich der HomoSapiens fürderhin an dem Seil der „erschaffenen“ Be-Griffs-Wirklichkeit entlang … ob jetzt aus daraus resultierender bequemerer Lebensführung oder besserer Ausnutzung von biologischen Vorteilen , es entsteht daraus jedenfalls im Lauf der nächsten Jahre eine geradezu hypnotisch fixierte Anhaftung an diese Sichtweise … wobei , und dies ist ein wichtiger Aspekt , ein Be-griffs-bild stets das nächste Be-griffs-bild ermöglicht und stützt ! … Selbst die geringfügigste Unterbrechung dieser Be-Griffs-Stützungskette wird als heftige Irritation wahrgenommen , und kurze Aussetzer in dieser Kettenbildung werden mit Tagtraum oder Wahn , Rausch oder Hirngespinst desavouiert und damit entmachtet … Alles dient dabei dem obersten Wunsch des HomoSapiens …. Sicherheit !
    Doch erst das AHA , dieses Absolute MegaTrauma des wohlweislich begriffsorientierten und damit abgesicherten HomoSapiens , lässt dieses HilfsSicherheitsKonstrukt „Ich-Subjekt-be-greife ( und sichere mich damit ab) ein fremdes (getrenntes) Objekt“ unabänderlich kollabieren …
    Doch … wichtig zu sehen , damit ist keinesfalls die Be-Griffs-Kette endgültig unterbrochen , sondern die Hypnose ist unterbrochen … Die Hypnose , die zuvor eine Ausschließlichkeit ( !!! ) von Be-Griff-lichkeit suggeriert hat , funktioniert nur noch in relativer Vergänglichkeit weiter …

    der Satz „““Wenn du nicht mehr Begriffe und Gedanken aufkommen lässt, wie Existenz und Nichtexistenz, lang und kurz, Selbst und Anderes, aktiv und passiv und Ähnliches, dann wirst du finden, dass dein GEIST im Grunde BUDDHA, dass BUDDHA im Grund GEIST ist und dass der GEIST der Leere ähnlich ist.“““ muss also nicht im Sinne einer richtigeren/besseren Verhaltensweise verstanden werden , sondern als fast schon verzweifelter Bericht eines vom AHA Betroffenen , müsste er formuliert werden „““ wenn du dann nicht mehr in der Lage bist , Begriffe und Gedanken als wirklich und zutreffend zu empfinden ( sondern nur noch als vergängliche Erscheinung ) dann wirst du es unvermeidbar finden , zu erkennen , dass das dein Geist ( das was „bemerkt“ ) im Grunde Buddha ist usw usw usw “ …

    Wir haben es also bei all diesen „weisen Anweisungen“ in erster Linie mit Kriegsberichten von Betroffenen einer AHA-Okkupation zu tun … Es sind Berichte und keine Schulungsmassnahmen für Aspiranten … und diese Berichte erfüllen ausschließlich berichtende Funktionen , und sind damit keine versteckten Anweisungen für Anderer zu einer künftigen cleveren strategischen Planung und daraus ermöglichter Eroberung eines „Aha“-Areals , sondern dieser Bericht ist schlichter Ausdruck einer als völlig unvorhergesehenen Überraschung-Guerillia-Eroberungs-und Vernichtungsaktion des AHA erlebten Momentes des MOMENTES … wobei , und dies sprengt die heutige ihm selber seltsame „Kriegsretorik“ des fredoo , sich das AHA dabei letztlich selbst erobert … und der „Bemerkende“ eigentlich nur schmunzelnd sein weiteres Staunen darob zelebrieren kann …

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