Jim Croce


c

Ich habe bisher immer rechtzeitig dran gedacht, das Datum meines Geburtstages beim Herannahen desselben auf Facebook unsichtbar zu machen. Diesmal hab ich es glatt verschwitzt und habe nun die schrecklichen Folgen zu tragen. Also wer es noch nicht weiß oder ahnt, ich feiere nicht aus einem vorgegebenen Anlass, sondern einfach dann, wenn mir nach Feiern ist und das geschieht eigentlich pausenlos. Ihr müsstet mir also pausenlos Glück wünschen bzw. mich zu meinem Glück beglückwünschen. Dieser Augenblick zum Beispiel, fehlt euch da etwa irgendwas? Ist nicht einfach alles da? Na also. Also, würde ich sagen, ist Feiern angesagt, Feiern ohne Ende. Gestern hab ich mir ja noch dieses Geburtstagskind von heute, Jim Croce, gegönnt und den würde ich gerne mit euch teilen. Vielleicht hört ihr das ja auch so gern wie ich und ihr könnt es als mein Sammel-Dankeschön an euch und eure Glückwünsche akzeptieren.

Jim Croce starb am 20. September 1973 mit dreißig Jahren bei einem Flugzeugabsturz. 1966 heiratete er Ingrid Jacobson. 1971 bekamen die beiden ihren Sohn, Adrian James, dem Jim den Song „Time in a Bottle“ widmete. Jim Croce war Sänger, Gitarrist und Liedermacher, er arbeitete u.a. als Bühnenbauarbeiter, war Soldat, hatte ein abgeschlossenes Psychologiestudium, war Lehrer, DJ, arbeitete in einer Vorstadtbar und einem Steakhaus und als Truckfahrer und Bauarbeiter. Heute wäre er 74 Jahre alt geworden.
g

Ich bin beim Hören und Gucken vor lauter Nostalgie aber auch einfach so aus der Heulerei gar nicht mehr rausgekommen. Also, wer so’ne Heulsuse wie ich ist, möge sich vorsichtshalber ein Taschentuch in Reichweite legen.

w

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

13 Antworten zu Jim Croce

  1. Eno Silla schreibt:

    „Innerhalb der großen Mysterien des Seins
    gehört uns eigentlich überhaupt nichts.
    Was ist das für eine Lust zum Wettstreit die wir verspüren
    bevor wir einer nach dem anderen durch das gleiche Tor gehen?“

    „In meinem Kopf herrscht eine seltsame Unruhe
    wie von herum fliegenden Vögeln,
    jedes Teilchen kreist um sich selber.
    Ist der, den ich liebe, überall?“

    „Wir haben es aufgegeben unseren Lebensunterhalt zu bestreiten.
    Statt dessen gibt es nur noch verrückte Liebesgedichte.
    Diese Liebe ist überall,
    unsere Augen und unsere Gefühle richten sich auf sie aus
    und so tun es unsere Worte.“

    Rumi

    Gefällt 6 Personen

    • Nitya schreibt:

      Lieber Eno,

      ganz herzlichen Dank!

      Gefällt mir

    • Brigitte schreibt:

      „Vergiss Sicherheit.
      Lebe, wo du fürchtest zu leben.
      Zerstöre deinen Ruf.
      Sei berüchtigt.“

      „Lass das Schöne dessen, was du liebst,
      das sein, was du tust.“

      „Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort, dort treffen wir uns“

      ~ Rumi

      Gefällt 6 Personen

      • Georg Alois schreibt:

        Liebe Brigitte,
        dieser Spruch vom Hafiz ist super schön!
        Der ersetzt jetzt meinen alten, in die Jahre gekommenen „Schüttelreim“:
        There ist no way to happiness.
        Happiness is the way!
        Diese Konsequenz am Ende ist so klasse:
        „Wenn Du so weiter machst,
        dann gehen wir!“
        Da hat man doch sofort gute Laune, ooder?

        Gefällt 1 Person

      • Nitya schreibt:

        Liebe Brigitte,

        was für ene Freude, dass du den Hafiz ausgegraben hast! Das, genau das könnte der Islam auch heute sein und nicht dieses Zerrbild, das uns die Religioten präsentieren. Aber die Religioten aller Zeiten und Gegenden haben schon immer ihr Unwesen getrieben. Da waren und sind die christlichen Religioten keinen Deut besser. Hafiz – das ist pure Lebenfreude und Intelligenz.

        Lieber Georg Alois: „Da hat man doch sofort gute Laune, oder?“ Genau so sollte es sein. Wenn die entsteht, sind weit und breit keine Religioten zu sehen.

        Gefällt 2 Personen

      • Brigitte schreibt:

        ja Georg, es wirkt sofort. Ein fettes Lächeln macht sich breit. Geht gar nicht anders 🙂

        Gefällt mir

      • Brigitte schreibt:

        „Hafiz – das ist pure Lebenfreude und Intelligenz.“

        Gefällt mir

    • Alexandra schreibt:

      Ich muss mir den rumi wohl auch mal zulegen….

      Gefällt mir

  2. Alexandra schreibt:

    Lieber Nitya,
    Danke für Jim Croce. Auch ich musste eben dabei schon heulen. Einfach toll. Und danke für diese tolle Seite, auf die ich mich jeden morgen freue (auch wenn die Nuss von gestern noch nicht geknackt ist). Hier und heute danke, unabhängig von irgendwelchen Geburtstagen. Was für eine gesunde Einstellung dazu! Und trotzdem war mir gestern danach, dir auch alles gute zu wünschen. Feiere einfach weiter! (Tust du ja sowieso, oder?)
    Leibe Grüße
    Alexandra

    Gefällt 2 Personen

  3. Brigitte schreibt:

    Als ich den Song „Time in a bottle“ das erste Mal hörte, hat mich das bis ins Mark berührt. Und schaut euch an, wie er seinen Sohn ansieht. Er sieht ihn wirklich! Jim Croce den Sänger kannte ich damals gar nicht. Es war einfach dieses Lied. Deshalb für ihn diesen Song von Goma, den ich zeitgleich mit Time in a bottle empfangen durfte.

    Gefällt 1 Person

  4. ananda75 schreibt:

    da haste von mir auch noch was Schönes zum tanzen 🙂

    Alles Liebe ❤

    Gefällt 1 Person

  5. Michael schreibt:

    Bei Musik kann ich mich schlecht zurückhalten – viel Spaß damit.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s