Alan Watts: Es gibt nichts, was jemals erreicht werden kann

 

wDas einzig wahre „Ich“ ist dasjenige, was kommt und geht, sich ewig in jedem bewussten Lebewesen manifestiert und zurückzieht. Das „Ich“ ist das Universum, wie es sich selbst von Billionen Standpunkten aus sieht, die ihrerseits wiederum kommen und gehen, so dass die Sicht des Universums sich ständig erneuert. Was wir als Tod, leeren Raum oder Nichts wahrnehmen, ist lediglich das Tal zwischen den Spitzen der Wellen eines endlos wogenden Ozeans. Alles gehört zu der Illusion, dass es scheinbar etwas gibt, was man irgendwann einmal erreicht, und dass wir die dringende Notwendigkeit empfinden, immer weiter zu machen, bis wir dieses Etwas erreicht haben. Doch es gibt keine andere Zeit außer der Gegenwart, nichts außer dem Ein-und-Alles, nichts, was jemals erreicht werden kann – obwohl der Reiz des Spiels darin besteht, dass es ein solches Ziel in der Zukunft vortäuscht. Jeder, der damit prahlt, dass er dies versteht, versteht es nicht, denn er benutzt nur die Theorie als Trick, um die Illusion des Getrenntseins von den übrigen Dingen aufrechtzuerhalten als einen raffinierten Schachzug im Spiel, dem anderen geistig überlegen sein zu wollen.

aus: Alan Watts, „Die Illusion des Ich“

h„Das einzig wahre ‚Ich‘ ist dasjenige, was kommt und geht, sich ewig in jedem bewussten Lebewesen manifestiert und zurückzieht“, sagt er, der Alan Watts. ‚Nanu‘, denkt sich jetzt vielleicht so dieser und jener. ‚Ich dachte, das wahre Ich, also besser groß geschrieben, damit alles seine Ordnung hat, das wahre ICH also, wird weder geboren noch stirbt es je. Das wahre ICH ist Ewigkeit. Und dann gibt’s da noch das kleine Ich, das sich nach der Erleuchtung einfach verdünnisiert und vor der Erleuchtung nur scheinbar existiert. Und das soll jetzt alles nicht mehr stimmen?‘

Als ob je irgendetwas „gestimmt“ hätte! Ich denke gerade an die Schmähungen, die mal ein Jesus vom Stapel gelassen hat (Matth. 13). Da ruft er beispielsweise: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, lasst ihr nicht hineingehen.“ Der Buddha muss ein starker Typ gewesen sein, wenn er so was sagte: „Glaubt den Schriften nicht, glaubt den Lehrern nicht, glaubt auch mir nicht. Glaubt nur das, was ihr selbst sorgfältig geprüft und als euch selbst und zum Wohle dienend anerkannt habt.“ Leider schleppte auch er ein Heer von Erleuchtungsbeamten hinter sich her, sog. Rechtgläubigen und Bescheidwissern, Pharisäern und Schriftgelehrten.

m„Das einzig wahre ‚Ich‘ ist dasjenige, was kommt und geht, sich ewig in jedem bewussten Lebewesen manifestiert und zurückzieht“, sagt er also, der Alan Watts. Aber was weiß denn der schon! Wahrscheinlich war er wieder einmal besoffen, als er das schrieb. Alan Watts war kein Erleuchtungsbeamter, er war eher so etwas wie ein Künstler, ein Spieler. Er ließ sich anmuten und schrieb von seinen Anmutungen. Er erwartete ganz sicher nicht, dass ihm jemand seine Anmutungen glauben oder gar nachplappern würde. „Das ‚Ich‘ ist das Universum, wie es sich selbst von Billionen Standpunkten aus sieht, die ihrerseits wiederum kommen und gehen, so dass die Sicht des Universums sich ständig  erneuert.“


Von Luther stammt das Kirchenlied „Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen.“ So was hatte Alan Watts nicht zu bieten. Er war keine „feste Burg“ sondern „offene Weite“, ausgeliefert einer Sicht des Universums, die sich ständig erneuert. Das können die rechtmäßigen Erleuchtungsbeamten anscheinend nicht aushalten, das macht ihnen offensichtlich tierisch Angst. Ronny erinnerte mich kürzlich in seinem Blog noch einmal an das eigenartige Verhalten einiger Rechtgläubiger. Da gab es doch beispielsweise eine Zazen-Übende, die von der gottwohlgefällign Praxis zu Chan-Zeiten erzählte: „Sowas [gemeint ist damit mein oberflächliches Blabla] wäre zu Chanzeiten einer Hinrichtung wert gewesen; man hätte so einem Redner die Zunge heraus geschnitten, wenn man Gnade hätte walten wollen lassen.“ Ich bezweifle, dass diese ZaZen-Übende in meinem Fall große Lust gehabt hätte, Gnade walten lassen zu wollen.

Chan/Zen ist keine Religion und Buddha war kein Religionsstifter. Die Heilige Inquisition wütet in allen Ländern und zu allen Zeiten unvermindert weiter. Sie ist der personifizierte menschliche Verstand. Mein geliebter Ikkyû Sôjun hat einmal so treffend beschrieben, wie es ihm mit den Rechtgläubigen ging:

Diese Männer marschieren
in der Buddha-Halle rum.
Mit Händen in Gebetshaltung
bringen sie Weihrauch dar,
benutzen den Fliegenwedel, die Klöppel
und einen Holzstuhl.
Wo ist Linjis wahre Überlieferung geblieben?
Ikkyû aus Japan schlitzt sich
in seiner tiefen Seelenqual den Bauch auf.

rLinjis wahre Überlieferung kennt natürlich nur jemand, wenn er sich Ikkyu nennt und ne‘ richtige Chinesin zur Frau hat. Meine weidwunde Seele fand dann aber doch noch Trost in den Worten des nichtsnutzigen Ronny.  Der schrieb: Dort wurden der Nitya und der Free-Do aus der Nord (hessischen) Schule einfach nur beleidigt, wie ich fand – das hat mich beim Lesen einfach betroffen gemacht. Eine arrogante Abbürstung in meinen Augen, als könne man mit Religions-Wissen und geschichtlichen Daten über ein paar Meister und deren Storys, und dem Glauben an eine Lehre – das Schauen des eigenen ungeborenen SEINS und Leid-Freiheit in Stein meißeln. Weder muß ich Nitya, noch Free-Do, schöntun – ich teile sicher nicht 1 zu 1 ihre Sicht, muß ich auch nicht – in der Offenheit des SEINs ist das auch nicht nötig. Und das find ich bei den zwei ‚alten Herren‘.“

Alan Watts hat die ganze Malaise schön auf den Punkt gebracht: „Jeder, der damit prahlt, dass er dies versteht, versteht es nicht, denn er benutzt nur die Theorie als Trick, um die Illusion des Getrenntseins von den übrigen Dingen aufrechtzuerhalten als einen raffinierten Schachzug im Spiel, dem anderen geistig überlegen sein zu wollen.“ Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

s

Doch, dies noch von Ikkyû Sôjun:

Bücher, Kôan und Zazen
verfehlen das Herz,
nicht aber die Gesänge der Fischer.
Regen wirft sich auf den Fluss.
Ich singe mein Lied
jenseits von alledem.

 

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27 Antworten zu Alan Watts: Es gibt nichts, was jemals erreicht werden kann

  1. Brigitte schreibt:

    Ja, ich bin wirklich ein Dummkopf,
    Lebe inmitten von Bäumen und Pflanzen.
    Bitte frage mich nicht
    nach Illusion und Erleuchtung —
    Dieser alte Mann lächelt einfach gerne
    sich selber zu.
    Ich wate mit nackten Füßen durch die Flüsse,
    Und bei schönem Frühlingswetter
    trage ich einen Rucksack mit mir herum.
    Das ist mein Leben,
    Und die Welt schuldet mir nichts.
    (Ryôkan)

    Ja, danke an Nitya und Ronny, dass ihr auf das Wesentliche zurückkommt. Gestern wurde mir mal wieder bewusst, warum ich mich seit jeher so ungern unter Menschen bewege. Es scheint mir oft so mühselig, so ungeheuer anstrengend. Tatsächlich ziehe ich das Alleinsein vor.

    Fernab vom Ziehen und Zerren
    steht was ich bin.
    Steht da, amüsiert, selbstzufrieden,
    mitfühlend, träge, in sich geschlossen,
    blickt herab, steht aufrecht oder beugt den Arm
    auf einen gewissen, nicht greifbaren Rest,
    neigt den Kopf zur Seite, wartet mit
    neugierigem Blick auf das, was kommt.
    Ist mit im Spiel und doch nicht, sieht zu
    und wundert sich.
    Walt Whitman (1819 – 1892)

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  2. fredoo schreibt:

    das mit dem Free-Do von Ronnie gefiehl mir am besten … hat so etwas „Zenniges“ …😀

    eines wurde mir im Lauf der Jahre klar … ( ich kenne diesen Lätzchenträger aus der Schweiz ) virtuell schon diverse Jahre ) … für einen orthodoxen Schrift-Junkee scheint es eine ungeheure Provokation zu sein , ja geradezu ein Sakrileg , wenn es da jemand wagt wie der Herr Nitya „seine“ ollen Texte , mal mit dem Duft der Weite zu betrachten …
    Da stellen sich ihm stante pede die NurIchRechthabHäärchen auf …
    Wir hatten uns an anderer Stelle im WWW mal den Spass gemacht , und dort in stiller Verabredung , Texte immer wieder mal , auch wenns völlig unnötig war , mit der Vokabel „Buddha“ gespickt . Wie an einem Seil gezogen tauchte jedesmal Herr Lätzchen auf , um seinen Orthodoxieschwall abzuliefern … Es war ein großer Spass , denn es funktionierte bestens und bewies uns anderen Schreibern seine Zwanghaftigkeit …
    Was ich aber erwähnen möchte , derartige Zwanghaftigkeit sind für mich eher ein Zeichen großer Verzweiflung … Da ist jemand ja ensthaft bemüht , zu verstehen … und es richtig zu machen , was ihm da als richtig zu machen dünkt … Das er damit genau seine Verblendung aufrecht erhält , kann man zwar kommunizieren , aber es bedarf nun mal der Hilfe der „Kollaps“Götter diese Hypnose zu beseitigen … Selbst die versiertesten Worte können keine Wortfixierung ändern … im Gegenteil scheint mir … und … es soll erwähnt sein … genau so hat es auch beim Herrn fredoo ( lieber Ronnie ich bevorzuge doch diese Schreibweise😀 ) stattgefunden … Erst als ihm diese „Götter“ völlig unerwartet „den Boden unter den Füßen“ wegzogen , konnte er ob der eigenen Schriftgelehrtheit breit grinsend lachen …
    Und ich vermute nunmal , gerade wenn der Schrift-wütige besonders engagiert rechthabend wütet , dass da die Götter bereits die Fallen ausheben … guten Fall … …. der nie mehr aufhört😉

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    • Nitya schreibt:

      Lieber Fredo,

      deinen Optimismus mag ich nicht so recht zu teilen. Er deutet für mich wohl eher auf dein „gutes Herz“ hin. Oder ist mal wieder der Wunsch der Vater des Gedankens?

      Ich denke in diesem Zusammenhang eher an unserere allerchristlichste Vergangenheit. Da wimmelte es nur so von diesen zwanghaften Typen. Solchen etwa, die so wundervolle Menschen wie die Begine Marguerite Porète auf dem Scheiterhaufen verbrannten und dabei sogar noch glaubten, damit ihre Seele zu retten. Die waren noch schlimmer als heute die kopfabsäbelnden Islamisten. Die sind wenigstens so ehrlich, zuzugeben, dass sie dies für ihr eigenes Heil tun. Unsere Pfaffen waren dagegen voller Mitgefühl, wenn sie ihr göttliches Werk verrichten mussten, das der Herr ihnen auferlegt hatte.

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      • Marianne schreibt:

        Oder wir betrachten das Phänomen einfach als Ennea-Typ EINS – auch nur eine Not-Lösungs-Strategie wie alle anderen Muster auch …

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      • Nitya schreibt:

        Leider ist es nur der Versuch einer Not-Lösung, liebe Marianne, denn gelöst wird mit dieser wie mit allen anderen Enneagramm-Not-Lösungs-Strategien leider nicht die kleinste Not. Achtsamkeit ist Gott sei Dank keine Strategie, kann aber sehr not-lösend sein.

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      • alexandra schreibt:

        Lieber Nitya, da gebe ich dir zu hundert Prozent recht! Es gibt sie immer und überall, die „Rechtgläubigen“, diese Sache erinnerte mich auch schon ein bisschen ans christliche Mittelalter…

        Gefällt 1 Person

  3. Eno Silla schreibt:

    Tja, liebe Freunde, ich bin ein Dummkopf,
    wie der gute Ryokan.
    Am Liebsten gleite ich mit dem Rad durch den Raum,
    durch die Weite der Landschaft.
    Weite ist Glück, Glückseligkeit.
    Im Winter auch gern zu Fuß, wenn die Kälte oder Nässe das Radfahren erschwert.
    Gestern malte der Ruf eines Schwarzspechtes ein Lächeln in mein Gesicht.
    Bei schlechtem Wetter betrachte ich die Federn,
    die ich im Sommer gefunden habe und es wird warm in mir.
    Auch ich lebe zurückgezogen. Mir reichen wenige Kontakte.
    Bin froh, wenn niemand an mir zieht und zerrt.
    Und genieße die Freundlichkeit der mir begegnenden Menschen.
    Ja, mir begegnen überwiegend freundliche Menschen, ganz erstaunlich.
    Was soll all das Gelaber über Nichts?

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  4. fredoo schreibt:

    nun ja … ich erlebe mich ( Stier ) als recht belastbar und ausdauernd … man kann es natürlich auch stur nennen ..🙂
    ich verstehe deinen Punkt Nitya … und will einer gewissen Mulmigkeit in Konfrontation mit derart fixiertem Buchstabenglaube nicht leugnen …( der ja immer auf der Meinung des Übersetzers fusst , und sei es die eigene chinesische Ehefrau , was eine besonders spassige Form der Autoritätserhaschung ist … „Schatz ? hast du auch richtig übersetzt ?“ „Klar , wenn Du den Müll ordentlich raus bringst“ … )
    Ich bin aber trotzdem geneigt ( sei es mein „gutes Herz“ oder was auch immer ) da auch eine verknotete Verzweiflung des „einfach nicht vorankommens“ zu sehen …
    Es ist schon offensichtlich , das da gerade das , was so doktrinär von den Lätzchenträgern in aller Welt und allen Zeiten kritisiert wird , gerade auf sie selbst eine besondere Faszination ausübt . Dem war bestimmt auch nicht anders in Zeiten der Inquisition … Der unbezähmbare , chaotische , auch widersprüchliche Freigeist hat den schon immer besonders fasziniert und verlockt , der es sich in den Doktrin gemütlich gemacht hatte. Und um die eigene Verlockung von chaotischer Freiheit zu beherrschen , wurde und wird der Freigeist nur zu gerne auf den Scheiterhaufen des „ich habe aber besser verstanden“ geworfen …
    Angst vor eigener Courage … ein häufiges Phänomen im Allzumenschlichen .

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    • Nitya schreibt:

      Würest du dann bitte auch islamistischen Migranten so viel Verständnis entgegenbringen?

      Verstehen ist ein Sache, Billigen eine andere. Wer hier den Lätzchenträgern zu viel verständnisvollen Raum einräumt, muss sich danach über gar nichts mehr wundern.

      Auch Marguerite Porète hatte volles Verständnis für ihre Peiniger, Richter und Henker. Ich habs nicht so mit der angeblich christlichen Nächstenliebe. Wenn mir einer auf die linke Backe haut, kriegt er eine voll aufs Maul. Scheint mein keltisches Erbe zu sein.

      Heraklit: „Weisheit ist nichts als dies: Wahr reden, wahr handeln, der Natur der Dinge folgen.“

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  5. fredoo schreibt:

    Ich bin ja nur Viertel-Kelte … schlagen tue ich also auch … wohl nur etwas später und dann in „gelassener Atitüde“ … bis dahin … „als ob“ ich duldsam wäre …

    Es stimmt schon … und scheint momentan geradezu ein wenig Trend zu werden im Spirituellen Zirkus … „Butter bei die Fische“ kommt mehr und mehr auf … wer sagt dann auch , das der „davorne“ oder der Bezeuger/Berichter immer nett und „liebevoll“ zu sein hat ?
    Das scheinen mir schon immer eher KleinKindErwartungen zu sein …
    Deutliche und Deftige Worte für erwachsene Mitmenschen … statt Liebesgesäusel …
    gefällt mir …

    Gefällt 3 Personen

  6. Eno Silla schreibt:

    Wieso eigentlich „statt Liebesgesäusel“, lieber Fredoo?
    Sind nicht auch deutliche und deftige Worte schönstes Liebesgesäusel? (Mir fällt da der deftige Karl Renz ein.)
    „Auch Marguerite Porète hatte volles Verständnis für ihre Peiniger, Richter und Henker.“
    Ist das nicht ein Ausdruck dieser allumfassenden Liebe, die sie sagen ließ:
    „Solche Kraft hat sie mir verliehen als ein Geschenk des Liebenden, dem ich mich hingegeben habe, der will, dass ich ihn liebe, und den ich immer lieben werde. Ich habe gesagt, ich wolle ihn lieben: Ich lüge, dies bin nicht mehr ich. Er allein ist es, der liebt – mich. Er ist und ich bin nicht mehr.“
    https://satyamnitya.wordpress.com/2016/03/22/marguerite-porete-er-ist-und-ich-bin-nicht-mehr/

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    • Nitya schreibt:

      Lieber Eno, Fredo meint hier wohl die ganze Heuchelei, die geradezu wie die Pest in Kirche und Staat wütet. Ich würde Karls deftigen Ausdruck nicht als Liebesgesäusel bezeichnen wollen. Sein Ausduck ist von absolutem Wohlwollen getragen. Das hier ist ist Liebesgesäusel:

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      • Eno Silla schreibt:

        Ja, lieber Nitya, ich hab das durchaus so verstanden, dass Fredoo möglicherweise die von dir erwähnte „Heuchelei, die geradezu wie die Pest in Kirche und Staat wütet“, gemeint haben könnte. Aber mir war grad so warm ums Herz, der Walt und der Ryokan und die Marguerite hatten es mir so angetan, und mir wurde plötzlich diese allumfassende Liebe so deutlich, diese Liebe, die sich auch in ihrer klebrigen Form, dem Liebesgesäusel, nicht verbergen kann. Und der Karl säuselt doch manchmal auch gewaltig rum😉 !

        Gefällt 1 Person

  7. fredoo schreibt:

    ach wenn ich doch nur selber wüsste , was ich da gemeint hatte …😉

    Gefällt 2 Personen

  8. punitozen schreibt:

    …. Wenn das der verblichene Alan sehen würde , was seine “ Gedankenrülpser “
    HIER und HEUTE in DIESEN erlauchten Kreisen auszulösen vermögen . Vermutlich würde er sich mit Vergnügen auf die Schenkel klatschen ,sich `nen Schluck aus der Pulle genehmigen , durch sein Wohngemach dancen , Luftballons aufblasen und lauthals singen : “ Ein feste Burg ist unser Gott , Nitya -Buddha , Yeah ,yeah , yeah .

    Und dann noch der freiradelnde Naturwandler ENO – dessen schwarzspechtige Morgenbetrachtung , meiner zur Zeit intensivierenden Bienenerforschung , erlebnisgemäß sehr nahe kommend .Hier im Garten erfreut mich – ein futternder Grünspecht .
    Heute , jene ganz besonders anregende Vielfalt in Nityas Blog zu schauen macht was . “ Was ? “ Aaaaah !“
    Herzlichst
    Punito

    Gefällt 4 Personen

  9. Eno Silla schreibt:

    Ich habe gerade das Vorwort gelesen, dass mir freundlicherweise vorab zur Verfügung gestellt wurde, nachdem ich das Buch von Marguerite Porete nun endlich mal bestellt habe:
    Der Spiegel der einfachen Seelen – Mystik der Freiheit
    Dieses Vorwort hat mir ganz besonders gefallen und ich hätte gerne Auszüge hier reingestellt, leider konnte ich die Textpassagen nicht kopieren und zum Abtippen fehlt mir gerade die Lust. Aber am Schluss des Vorwortes findet sich eine Zeile von Marguerite von Navarra zu Marguerite Porete, die zumindest möchte ich mit euch teilen:

    „Wie aufmerksam war diese Frau,
    die Liebe zu empfangen, die verbrennt
    ihr eigenes Herz und das all derer,
    die ihr zuhören…“

    Gefällt mir

  10. Nitya schreibt:

    Hier gibts eine Auswahl aus „Der Spiegel der einfachen Seelen“ zu lesen:

    http://www.marschler.at/worte-porete.htm

    Gefällt 1 Person

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