Osho: Angst vor dem Tod


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Sokrates: „Ich verstehe nicht, warum die Menschen Angst vor dem Tod haben. Wenn es stimmt, was die Atheisten behaupten, nämlich dass man endgültig stirbt und nichts übrig bleibt, dann steht nichts zu befürchten, dann braucht man doch keine Angst zu haben. Dann wird es keinen Sokrates mehr geben – na und? Es gab mich auch vor meiner Geburt nicht, und ich habe keine Angst deswegen.“

Hat es dir jemals Angst bereitet, dass es dich, bevor du geboren wurdest, noch nicht gab? Packt dich da die Angst? Keineswegs. Du wirst sagen: „Unsinn, denn wieso sollte es mir Angst machen, dass es mich noch nicht gab?“

Und Sokrates sagte: „Ich werde einfach wieder verschwinden, falls die Atheisten Recht haben, wozu also Angst haben? Es wird niemanden geben, der Angst hätte. Oder vielleicht haben die Theisten Recht und es wird mich noch geben. Wenn es mich noch geben wird, weshalb Angst haben?“

Nun, dies ist ein Mann, der ein bewegtes Leben hinter sich hat, ein Lehrer des Wachstums, der Evolution. Wenn du ein Leben der Evolution geführt hast, dann kommt der Tod als Revolution, als plötzlicher Wandel zu einer unbekannten Wirklichkeit. Warum sollte man Angst haben? Von wegen human – es ist nicht human, nicht menschlich. Aber nicht alle Menschen sind human, menschliche Wesen. Die sind sehr rar, ab und zu mal ein Sokrates, ein Liehtse, ein Buddha – die sind menschliche Wesen. Gewöhnlich gibt es nur Männer und Frauen, aber keine menschlichen Wesen. Ein menschliches Wesen zu werden bedeutet, zu einem Prozess zu werden, zu einem Wissenwollen zu werden, zu einer Leidenschaft fürs Unmögliche zu werden…

aus: Osho, „The Pathless Path“

ONiemals geboren, niemals gestorben, nur ein Besucher – und nicht einmal das. Für einen kurzen Moment manifestierte sich das, was niemals geboren wurde und niemals gestorben ist, als diese „Person“ Osho. Osho sagt: „Nicht alle Menschen sind human, menschliche Wesen. Die sind sehr rar, ab und zu mal ein Sokrates, ein Liehtse, ein Buddha – die sind menschliche Wesen. Gewöhnlich gibt es nur Männer und Frauen, aber keine menschlichen Wesen.“ „Club der menschlichen Wesen“? Und der schäbige Rest – was ist mit dem? Ist der keine Manifestation dessen, was niemals geboren wird und niemals stirbt? Nicht einmal eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, sondern menschliche Wesen und nicht-menschliche Wesen? Wie es wohl den menschlichen Wesen gehen wird, wenn sie den Planeten Erde wieder verlassen haben und wie den nicht-menschlichen Wesen?

Ich wurde ja schon angemahnt, ich solle gefälligst deutlich machen, wann ich ironisch bin und wann nicht. Jetzt war ich eben mächtig ironisch. Mit Verlaub, ich halte das einfach für Quatsch, was Osho da verzapft – falls ich ihn da überhaupt richtig verstanden habe. Jedes Blatt, was da gerade von seinem Baum fällt, ist eine Manifestation des Ewigen. Ob ich das Blatt jetzt Blatt nenne oder Käsekuchen, spielt nicht die geringste Rolle. Es ist und bleibt wie alles andere auch eine Manifestation dessen, was weder geboren wird noch jemals stirbt, gleichgültig, ob es sich dabei um ein Eichhörnchen oder Osho oder Sokrates oder irgendeinen Taugenichts oder einen Massenmörder handelt.

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