Huang-po: Der Geist ist wie die Sonne

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Du musst dich frei machen von den Lehren der Existenz und Nichtexistenz. Denn der Geist ist wie die Sonne, die für immer in der Leere unmittelbar und absichtslos scheint. Dies lässt sich nicht ohne Anstrengung erreichen, aber wenn du den Punkt erreicht hast, wo du an überhaupt nichts mehr haftest, dann wirst du handeln wie die Buddhas. Dein Handeln wird dem folgenden Ausspruch entsprechen: „Entwickle ein Bewusstsein, das an gar nichts hängt.“ Dies ist ein reiner Dharmakâya, die vollkommene höchste Erleuchtung.

Wenn du dies nicht verstehst, dann magst du durch Lernen noch so tiefes Wissen erlangen, die mühsamsten Anstrengungen unternehmen und die strengste Enthaltsamkeit üben: Alle deine Anstrengungen werden falsch geleitet sein, und du wirst dich mit Sicherheit der Anhängerschaft Mâras zugesellen.

aus: Huang-po, „Der Geist des Zen“

Hui-neng, Huang-po, Linji, … waren Vertreter der „plötzlichen Erleuchtung“ und hatten nichts übrig für ein langsames Herantasten an die Wahrheit. „All deine Anstrengungen werden falsch geleitet sein“, sagt Hung-po. Und ich ergänze mal: Weil sie alle aus einem identifizierten Bewusstsein heraus entstehen und dieses mit jeder Handlung vertiefen.

Andererseits sagt Huang-po: „Der Geist ist wie die Sonne, die für immer in der Leere unmittelbar und absichtslos scheint. Dies lässt sich nicht ohne Anstrengung erreichen.“ Eben noch wendet er sich gegen Anstrengung, hier hält er sie jedoch für notwendig. Was könnte die eine Art Anstrengung von der anderen unterscheiden? Verwendet Huang-po in beiden Fällen tatsächlich dasselbe Wort oder handelt es sich hier um eine ungenaue Übersetzung?
TWenn ein kleines Kind einen hohen Turm aus Bauklötzen zu bauen versucht, strengt es sich sehr an. Es ist geradezu davon besessen, sein Werk zur Vollendung zu bringen. Und es nach der Vollendung zum Einsturz zu bringen, füge ich hinzu. Aber, so wage ich zu behaupten, es strengt sich an ohne sich anzustrengen. Kennen wir das nicht alle von uns, dass etwas sehr anstrengend ist, wir es aber nicht als Anstrengung empfinden, weil es uns einfach umtreibt, weil es uns zu geschehen scheint? Wir sind, wie man neudeutsch so zu sagen pflegt intrinsisch motiviert. Anders ist es bei einer extrinsischen Motivation. Wir strengen uns an, nicht weil uns die Sache an sich begeistert, sondern weil wir mithilfe der Sache etwas ganz anderes zu erreichen versuchen. „Unmittelbar und absichtslos“ nennt Huang-po die anstrengungslose Anstrengung. Es ist ganz spielerisch, wie ein Kind mit seinen Bauklötzchen umgeht. Mühsamste Anstrengung und strengste Enthaltsamkeit sind ihm völlig fremd. Auf so eine seltsame Idee, zu meditieren oder zu rezitieren um Erleuchtung zu erlangen, würde es wohl nie kommen. „Um zu“ kennzeichnet den gierigen Krämergeist.G

Lieber Thilo, ganz herzlichen Dank für Zeichnung und Buchtitel von Charles Adrien Wettach alias Grock. Welch spielerischer Anstrengung stand für das ganze Leben dieses großen Clowns!

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15 Antworten zu Huang-po: Der Geist ist wie die Sonne

  1. Paulette schreibt:

    schön lieber Nitya, dass du uns gesund und munter von der Ostsee zurück gespült wurdest😀

    Bin mal wieder beim zweiten Kaffee und erwarte meinen Enkel fürs Wochenende bei der liiiiiieben Oma.

    Und da komm ich doch zum heutigen Thema.
    Ich schrieb es ja schon mal irgendwo hier, dass Osho gesagt haben soll: Frauen können nicht erleuchtet werden.
    Wenn ich also den obigen Text richtig verstehe kann nicht erleuchtet werden, wer an irgendetwas „hängt“:
    Osho meinte, die Frauen würden ihre „Brut“ niemals loslassen können und ich meine, dass das stimmt. Jedenfalls für mich. Wenn ich sehe, was das mit mir macht, wenn meine wunderschöne strahlende Tochter mit dem Kleinen auftaucht und mir diese Welle von Freude entgegenschlägt, die Beide an mich rübersenden, wenn sie mich sehen. Nee, wie soll ich das denn loslassen?

    Das hier Beschriebene ist vielleicht sogar noch verständlich und kein „Makel“ in Sachen Anhaftung, so dachte es gerade in mir aber als ich das Beispeil mit den Bauklötzen las, da wurde mir ganz heiß, weil meine Tochter und ich bei diesem Spiel von unserem kleinen Meister aufs Allerhärteste gefordert werden.

    Meine Tochter ist Vorschullehrerin und hat die Idee, dem kleinen Kind alle Möglichkeiten anzubieten um es in seiner Entwicklung zu fördern.
    Daher bekommt das Kiind Spielzeug, welches von Pädagogen als förderlich eingestuft wurde.
    Bei mir spielt er natürlich mit den Kochgeräten, Quirl, Kochlöffel, Schneebesen und Töpfen und im Garten mit Sand, Wasser und Stöckchen. Ick bin ja von de alten Schule, Sand essen darf er auch😉

    In seinem Kinderzimmer sitzen meine Tochter und ich dann aber mit dem „wertvollen“ Förderungs-ganz-aus-Holz-gesund-und klug-mach-Zeug😉
    Also auch mit unverschämt teuren Bausteinen, die etwas größer sind, für die kleinen Kinderhände gemacht und mit bunten Formen drin, zum Formenerkennenlernen.

    Der kleine Meister aber hat null Bock die Bausteine aufzubauen. Erst kippt er die ganze Kiste mitten in den Raum, obwohl er doch die Steine schön langsam und einzeln aus der formschönen naturbelassenen Holzkiste entnehmen sollte.
    Ha ha ha, der peift uns was in Sachen was er sollte.
    Und wenn dann die Steine alle da rumliegen hat er schon keine Lust mehr sich damit noch weiter zu beschäftigen und kramt an der nächsten Kiste.
    Meine Tochter hat mir nun erklärt, dass ich seine Aufmerksamkeit lenken soll nämlich wieder auf die Bausteine, was die brave Oma dann versucht.
    Falls das gelingt werden uns dann Bausteine gereicht und wir sollen einen Turm oder sonstwas daraus bauen.
    Man schafft es nicht mal drei Steine übereinander zu stapeln da hebt er schon den Fuß und tritt alles um. Wenn es einem dann doch mal gelingt so ein Türmchen fertig zu haben, dann kommt er angerannt und mit Anlauf tritt er genau in die unterste Ebene, sodass auch wirlich gleich alles dahin ist.
    Inzwischen schreit er dann Oma Mama mehr, mehr, mehr. Und wir sehen das als Aufforderung immer wieder aufzubauen, damit er es umtreten kann.
    Also für mich ist das kein Spiel sondern der Horror pur. Und offenbar für meine Tochter auch. Sie hat schon mal geheult, weil sie zwar versteht, dass das Kind es so macht aber auch in ihr dieser Aufbau-und.jetzt-muss-es- für-immer-so-bleiben-Wunsch aktiv ist.
    Das tut sooooo weh, richtig im Magen bekomme ich wie einen Stich oder Schlag, wenn der Kleine in unser schön Aufgebautes hineintritt.
    Ich dachte mir, boah, wenn er das im Kidnergarten auch so macht, dann kriegt er aber Ärger mit den anderen Kindern, die schon geübt sind im Türmchenaufbauen und darn Freude haben.
    Vor kurzem dann kam sein kleiner Freund zu Besuch. Der Junge ist zwei Monate jünger als unser Kleiner also bissl über zwei Jahre alt.
    Dieser kleine Kerl lächelt immer. Er lässt lächelnd alles über sich ergehen. Wenn mein Enkel ihm im Buddelkasten den Sand über den Kopf kippt, der Kleine sitzt und lächelt, lässt sich dann in Ruhe von mir den Sand aus dem Gesicht wischen und spielt einfach weiter.
    Beim Bauklötzchenaufbauen hatte er große Freude, die in keiner Sekunde davon gemindert wurde, dass mein Enkel ihm den ganzen Turm umgetreten hat. Immer und immer wieder.
    Ich habe mir dieses Spiel stundenlang angesehen und konnte nicht umhin mich da einzumischen.
    Meinem Enkel erklärte ich, dass er doch die Türmchen von seinem Spielfreund mal in Ruhe lassen sollte und baute dann dem kleinen Freund seinen Turm wieder auf.
    Na und was geschah? Genau, der kleine Freund trat meinen schönen, extra für ihn gebauten, Turm um und lächelte mich an.
    Da hat Oma dann das Spielzimmer verlassen, weil sie dieses Spiel nicht leiden kann..

    Ich komme nun auf die Idee, dass es vielleicht für Menschen wie mich, meine Tochter und meinen Enkel niemals Erleuchtung geben wird.
    Entweder man ist als Buddha geboren, wie der kleine Freund meines Enkels oder aber man ist und bleibt eine arme Sau, die das Spiel nur zähneknirschend erträgt.

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    • Nitya schreibt:

      Liebe Paulette,

      ich musste ja richtig fies grinsen, als ich deine Geschichte las. Ja, ja, Osho hatte schon recht damit, dass sich Frauen schwer tun mit dem Loslassen, aber unter uns Schweinehunden gesagt, die Männer auch. Na ja, die Kerle wollen halt gern kaputt machen, mal eben Dresden in Schutt und Asche legen und so. Hey, das hat dem Bomber Harris sicher einen Heidenspaß gemacht. Aber was ist das schon für ein männliches Loslassen, wenn sie immer nur das, was anderen wichtig ist, „loslassen“.

      Nein, aber mal Spaß beiseite:Was mir an deiner Geschichte ins Auge stach, war das Bemühen von dir und deiner Tochter aus dem kleinen Buddha einen gesellschaftskonformen jungen Mann machen zu wollen. Unsere ganze Pädagogik ist einfach für den Müll. Besorg dir mal das Buch von A,S.Neill „Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung: Das Beispiel Summerhill“ für 11,99 und lest es gemeinsam. Dann hört ihr vielleicht auf, euren kleinen Liebling nach eurem Bilde formen zu wollen. Aber euer kleiner Liebling wird vermutlich Ärger in der (Vor-)Schule bekommen und deine Tochter auch. Das ist halt so: Anpassung oder Ärger.

      Als kleine Vorübung kann ich euch nur empfehlen, heute den ganzen Tag Klasse Türme zu bauen und sie wieder umzuhauen.😀

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      • Paulette schreibt:

        Danke für den Buchtip lieber Nitya, kümmere ich mich mal drum.

        „ich musste ja richtig fies grinsen, als ich deine Geschichte las“

        ja, ja, wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht zu sorgen😀

        Aber mir gehts ja auch so, wenn ich die Geschichte aufschreibe und auch während es geschieht, bin ich ja bewusst darüber, was da passiert.
        Ich kann aber nichts gegen dieses ekelhafte Gefühl tun, ich muss es einfach fühlen, so wie Samarpan das immer gelehrt hat.

        Du sagst:

        „heute den ganzen Tag Klasse Türme zu bauen und sie wieder umzuhauen“

        und:

        „wenn sie immer nur das, was anderen wichtig ist, “loslassen”.

        Eben !

        Meine „eigenen “ Türmchen umhauen, das kann ich gut. Hab „mein“ Leben schon so oft in Schutt und Asche gelegt, dass es eine reine Freude war. Bspw. einen megasicheren Arbeitsplatz mit Rentenabsicherung und allem pi pa po aufzugeben.

        Aber, es ist etwas ganz anderes, wenn „meine“ Türmchen von anderen in Schutt und Asche gelegt werden.
        Ich denk mir aber, das ist die eigentliche Herausforderung.

        Dir und allen anderen nun ein schönes Wochenende wünschend mach ich mal die Flocke
        – ach wie sehn ich mich in dieser Hitze nach Schneeflocken😉

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      • Nitya schreibt:

        „ach wie sehn ich mich in dieser Hitze nach Schneeflocken😉 “

        Na, ist das nicht eine feine Übung zum Thema Loslassen?😉

        Man könnte ja auch mal das Loslassen loslassen. Gerade wenn’s so heiß ist.😀

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  2. fredo0 schreibt:

    ein ähnliches beispiel wie mit den bauklötzchen benutzte ramesh …
    er nahm die konzentration der kinder beim sandburgbauen als beispiel für diese anstrengung .
    ( mir gefällt die wortwahl des nisargadata „ernsthaftigkeit“ sogar noch etwas besser )
    kinder , die dann bei nachhauseweg , mit wonnen die sandburgen zertrampeln.

    es besteht zwar absicht , doch die ist „spitzig“ wie es einige olle nennen ,
    soll heißen ist durchaus am resultat von bemühung interessiert , ist also „gespitzt“ auf ein gelingen , jedoch wird ein bestehen“bleiben“ des objektes des gelingens weder erwartet noch erstrebt , im gegenteil , das „gelungene objekt“ wird umgehend wie eine art opfer an den fluss der ereignisse zurückgegeben …
    es ist also nicht nur eine anstrengung um der anstrengung willen gemeint , sondern ein resultat-objekt wird durchaus als eine art „leuchtturm“ der bemühung benutzt , doch darf/soll es , sobald erschaffen , umgehend wieder gehen .
    es gibt nicht wenige künstler , die ihre kunst“werke“ genau so , wieder in den „orkus schieben“ und sich bei einem bestehenbleibenden , gar verkauften „werk“ seltsam mulmig fühlen … ein „künstlerfreund“ aus studienzeiten meinte damals , das werk wird damit kristallisiert , erstarrt , wird dem leben entrissen , wenn es bestehen bleiben soll …
    ein durchaus bemerkenswerter aspekt …
    und er hat mir als damaliger studierender möchtegernkünstler doch meine persönlichen begrenzungen aufgezeigt , denn ich war stets am werk interessiert , das sich für mich dann im verkauf , wieder „verflüssigte“ … ein wie ich finde kontroverser , aber ebenso bemerkenswerter gedanke …

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    • Nitya schreibt:

      Heinz Butz: „Wir arbeiten hier für den Papierkorb!“

      Aber auch er musste leben und „bleibende Werke“ schaffen.
      Er tat dies mit sichtbarem Widerwillen und passte sich dabei höchst ungern an die Wünsche eine Auftraggebers an. Die „Rettung“ war dann wohl seine Arbeit an der Akademie in München.

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  3. fredo0 schreibt:

    zu kerstin
    ich weiß ja nicht … was herr osho da verzapft hat …
    wer kann denn überhaupt erleuchtet „werden“ … egal ob männlein oder weiblein ?

    ( und ich behaupte , dass das raffinierte in oshos bemerkung genau um dieses „werden“ geht )

    und wenn er da das „weibliche“ vordergründig zurücksetzend betont , bestimmt nicht wegen einer größeren anhänglichkeit , sondern wie sich ebenso wahrscheinlich vermuten lässt , weil gerade das weiblich viel unmittelbarer im „fluss der dinge“ bereits intuitiv verbunden ist , als das oft viel heftiger „anders wollende“ des gestalten wollenden männlichen …
    das pflegende annehmende des weiblichen ist quasi schon per se „erleuchtet“ , da wäre ja eine noch draufgesetze , gemachte , erleuchtung ohnehin nur schiere verschwendung 😉 …

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    • Paulette schreibt:

      schöne Interpretation Fredo danke, nehm ich mal mit ins Wochenende und schaue mir „mein“ vermeintliches Im Fluss sein etwas genauer an. Emotional fühlt sich es sich eher so an als wollte ich den Fluss anhalten😉

      lieben Gruß auch dir

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    • Nitya schreibt:

      Liebwerter Fredo, also den Osho mitsamt dem, was er sagen oder nicht sagen wollte, lass ich einfach mal dahingestellt. Ich habe jedenfalls nicht die geringste Ahnung.

      Was deine „natürliche Weiblichkeit“ betrifft, habe ich allerdings erhebliche Zweifel, ob es die noch geben kann in unserer zivilisierten, egomanischen Welt geben kann. Ich dreh die Hand nicht um, was Männer und Frauen betrifft. Und auch Osho hat mit seiner Idee „Frauen vor, noch ein Tor“ in Oregon ziemlich Schiffbruch erlitten. Frauen wie Ma Anand Sheela sind längst männlicher als die Männer und absolut egobesessen. Immer wieder taucht die Sehnsucht nach dem edlen Wilden auf, was ja nur zeigt, wie sehr wir alle unsere Natürlichkeit verloren haben. Loslassen würde für mich hier bedeuten, auch die Idee von einer angeblichen Natürlichkeit loszulassen und das da sein zu lassen, was da ist: Lauter neurotische Idioten. Und das gilt für Frauen in gleicher Weise wie für die Männer.

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      • fredo0 schreibt:

        dem muss ich ja nun zustimmen …😀
        wenn ich das „natürliche“ betont hatte , dann meinte ich nicht ein quasi ideales im sozialen kontext , sondern … eigentlich … ein in allem … auch … natürliches …
        natürlich im sinne eines … auch … so … dekoriertem … ohne jedwede besonderung …

        das was du bei meinem text zu recht kritisierst , ist der effekt der besonderung , der sich durch meine sprachliche über-natürlichisierung des „weiblichen“ ergibt …
        zugegeben … schlampig bis falsch formuliert …😦 … und doch auch🙂 … denn was wäre schlampig den auch anderes als „natürlich“ ? …😀 …
        ( heeeee … die universelle ausrede des „spirituell“ durchtriebenen merke ich gerade )

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      • Nitya schreibt:

        Mach dir nix draus, kommt in den besten Familien vor!

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  4. Elwood schreibt:

    Als mein Stiefvater noch lebte und mein Erstgeborner noch klein war, war ich erstaunt wie toll er mit meinem Sohn umgegangen ist. Es war total herzlich, alles was ich in meiner Kindheit vermisst habe war dort zu sehen. Wie ich dann merkte, wie meine Zukunftsangst mein Verhalten meinen Kindern gegenüber sich immer mehr verkrampfte, begriff ich, dass mein Stiefvater sich meinem Sohn gegenüber sich so verhalten konnte, wie er es mir gegenüber vieleicht gerne wollte, aber vor lauter Verantwortungsverkramfung nicht konnte. Er hatte nicht mehr diese Verkrampfung meinem Sohn gegenüber und mein Sohn erinnert sich noch gerne an ihn, als den tollsten Opa von Welt.
    Ich finde es heute vermessen in die Welten meiner Kinder eingreifen zu wollen, denn sie müssen in einer Welt leben wo ich schon längst mausetot bin und wie soll ich denn wissen wie diese Welt dann aussieht und mit welchen Problemen meine Kinder zu kämpfen haben.
    Das heißt natürlich nicht, dass ich keine dummen Ratschläge absondere – aber ich hoffe nur wenn man mich fragt,Hi,Hi….

    Welche auswirkungen hat mein Handeln?
    Werden die Auswirkungen gut oder schlecht sein, für mich und für meine Mitmenschen?
    Keine Ahnung…..
    tun, was zu tun ist..

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    • Nitya schreibt:

      „Welche auswirkungen hat mein Handeln?
      Werden die Auswirkungen gut oder schlecht sein, für mich und für meine Mitmenschen?
      Keine Ahnung…..
      tun, was zu tun ist.“
      .
      Lieber Elwood,

      da geht es dir wie mir. Keine Ahnung ist alles, was zu guter Letzt übrig bleibt. Mir lagen und liegen halt Leute wie Alexander S. Neill besonders, aber ob das das Richtige ist – keine Ahnung. Was soll’s! Wir tun, was wir tun müssen. Und das ist, wie auch immer, unser Bestes. Mehr können wir eh nicht tun.

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  5. Nitya schreibt:

    F

    Jetzt ist auch der letzte junge Fischadler davon geflogen.

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