Osho: Seid selbstsüchtig!


V
Ich lehre die pure Selbstsucht. Opfert euch nie für irgendwen auf. Lebt euer Leben einfach authentisch, und dann werdet ihr euch niemals an irgendwem rächen wollen und nie einen Groll gegen irgendwen hegen. Und ein Mensch ohne Groll gegen andere ist ein Mensch, der lieben kann – mitfühlend, freundlich und sozial. Und ein Mensch, der keinen Groll gegen irgendwen hegt – gegen Kinder, den Mann, die Frau – ist strahlend schön. Der strahlt eine Aura von Glück aus: Jeder, der in seine Nähe kommt, badet in seinem Glück.

Seid selbstsüchtig. Schaut euch nur mal die Bäume an: Kein Baum will sich für einen anderen Baum aufopfern. Darum sind sie so grün! Würden sie anfangen sich zu opfern, wäre kein Baum mehr grün und würde kein Baum mehr blühen. Schaut euch die Sterne an: Sie sind sehr selbstsüchtig – sie funkeln um ihrer selbst willen; sie opfern sich nicht auf. Andernfalls würde die ganze Schöpfung hässlich und düster werden. Selbstsucht ist natürlich. Und das Selbst, von dem ich hier rede, ist gleich dem Tao, ist eure Natur. Hört auf sie, folgt ihr. Deine Natur sagt dir: „Sei glücklich!“

aus: Osho, „Tao – das Herz der Freiheit“

Ich liebe Buddhas Nicht-Selbst und Oshos Selbstsucht, und wenn jetzt jemand fragt, wie denn das zusammen gehen soll, dann kann ich nur so richtig fies vor mich hin grinsen. Ich habe mich gefragt, wo solche Fragen überhaupt herkommen können und da kam mir die Idee, dass sie aus derselben Hybris gekrochen sein müssen, die die Erde als Scheibe und als Zentrum des Universums sehen wollen. Wenn Osho auf die Bäume verweist, die nicht bereit sind, sich für einen anderen Baum aufzuopfern, dann meint er das vermutlich nicht abfällig, sondern ganz im Gegenteil ganz positiv. Von wegen der Mensch als Krone der Schöpfung! Vielleicht ist der Mensch ja nur der größte Schwachkopf der Schöpfung und jeder Baum lacht sich schlapp über ihn, falls er diese Fähigkeit besitzt. Ja, aber die Liebe – ja, ja, ist eine Himmelsmacht. Ich weiß. Liebe ist absolut selbstsüchtig. Nichts kann der Mensch mehr genießen als zu lieben.

OIst das, was Osho hier empfiehlt, nicht auch das Credo des Raubtierkapitalismus? Ja, man könnte es so sehen. Aber das wäre ein sehr primitives Verständnis, ein geradezu selbstmörderisches Verständnis. Wie ich sagte: Liebe ist die höchste Form der Selbstsucht.

Ach ja, die Selbstsucht und die Selbstlosigkeit. Oben hab ich eine Vinzentinerin reingestellt. Als Kind musste ich mal in Augsburg ins Vinzentinum. Da kam mir so ein Flügelwesen schon am Eingang entgegen. Mit einem Lächeln, das mir Angst machte, trompetete sie: „Ja, da ist er ja, der Hansi!“ Ich wagte einen kleinen Einspruch: „Ich heiße nicht Hansi.“ – „Ach“, flötete sie: „Natürlich bist du mein Hansi!“ und dabei blieb es dann auch. Da war mir sehr schnell klar, wie der Laden hier lief. Wir hatten in Augsburg auch ein evangelisches Krankenhaus mit Diakonissen-Ordensschwestern. Auch da sollte ich vom Geist des Hauses vereinnahmt werden. Alles war akkurat und sauber und funktionierte geräuschlos. Irgendwie hatte ich ständig ein schlechtes Gewissen bei so viel demonstrativer Strenge und Tüchtigkeit. Da waren mir fast die Katholiken mit ihren nicht ganz so rigiden Moralvorstellungen noch lieber. Und so kaufte ich mich gerne mit der Preisgabe meiner Mandeln von meinen Gewissensqualen frei.

Organisierter Altruismus – natürlich hat er auch seinen Vorteil, aber man hat als Nutznießer dieser Guttaten auch einen hohen Preis zu zahlen. Ich hasse Krankenhäuser und bin schon einige Male ausgerissen. Bei meinem Schlaganfall vor ein paar Jahren bin ich in Frieden mit mir lieber zu Hause geblieben, als mich den Vergewaltigungen dieses Systems auszuliefern. Und wenn mir dann dieser Osho-Text in die Finger kommt oder etwa Max Stirners „Der Einzige und sein Eigentum“, dann ist da die reine Freude in mir. Also dann: Sei selbstsüchtig, wenn’s dir gefällt, und pfeif‘ auf jede Moral. Oder eben: Folge dem Tao.

B

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51 Antworten zu Osho: Seid selbstsüchtig!

  1. Prem-Punito49 schreibt:

    Ganz “ uneigennützig “ aus dem Netz gefischt .🙂
    Ein schönes Wochenende
    Herz-Gruß
    PUNITO

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  2. Georg Alois schreibt:

    Wenn diese Scheiß Worthülse „Liebe“ endlich mal aus dem Wortschatz der Menschheit verschwinden würde, dann wären wir dem Paradies ein ganzes Stück näher.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Naturvölker solch ein Wort benutzen.
    Meine Meinung ist, dass dieses Wort nur erfunden wurde, um andere Menschen zu unterdrücken.
    Byron Katie sagt es so schön: „Ich liebe dich“ heißt doch nichts anderes als „ich brauche dich!“
    Da lachen nicht nur die Bäume!!!

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    • Georg Alois schreibt:

      ’schuldigung, da hab ich aber wieder Mist geschrieben, denn ich bin einer der letzten, der sich paradiesische Verhältnisse wünscht. Ich mag es nämlich, wie der alte Lenz es so schön sagt:
      Lieben, hassen, fürchten, zittern,
      Hoffen, zagen bis ins Mark,
      kann das Leben zwar verbittern,
      aber ohne sie wärs Quark.

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      • Georg Alois schreibt:

        Meine Frage gehört wahrscheinlich nicht in diesen seriösen „Blog“…..
        Die Vinzentinerin ist der Hit!!! Danke dafür, ich kann so herzhaft lachen, wenn ich das sehe.
        Haben sie diese Bewegung in der Grafik selber programmiert? Wo kann man so was lernen?

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      • Nitya schreibt:

        Für die Animation braucht man Photoshop. Ohne das wäre ich völlig aufgeschmissen. Ich liebe es, Wackelbilder zu erzeugen. Kostet leider ganz schön Zeit. Ich hab mir schon gedacht, dass ich den Blog in erster Linie wegen der Wackelbilder betreibe.

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      • Nitya schreibt:

        „Seriöser Blog'“?
        Ich zumindest bin alles andere als seriös.

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  3. Prem-Punito49 schreibt:

    ….. „Ich liebe dich“ heißt doch nichts anderes als „ich brauche dich!“…..
    Muß nicht sein – gilt jedoch nur für lieblose “ Liebesneurotiker “ , gelle ?

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    • Giri schreibt:

      U.G meinte mal: Der Mann, der von der Liebe sprach, ist verantwortlich (für den Horror, der heute in der Welt herrscht), denn Liebe und Haß gehören zusammen.

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  4. Giri schreibt:

    Wofür das Tao alles so herhalten muss.
    Meiner Meinung hat er nix mit den ganzen Kult des Glücks am Hut:
    „Nichts Initiator des Glücks sein, nicht Einführer des Unglücks sein“ heißt es bei Zhuangzi. Beide sind ja in chinesichen Denken nicht zu trennen. „Denn das ein(das Glück) abzutrennen zu priviligieren, bedeutet zugleich sein anderes, das Unglück hervortreten zu lassen und es zu implizieren“ Francois Jullien
    Ansonsten hat Daoismus eine starke Nicht-Ich-Komponente.
    „Lass deinen Herz-Geist im Ungeteilten wandern und den Lebensatem eins werden mit dem Unendlichen.
    Folge der Natur der Dinge, lass das Ich nicht erscheinen und die Welt wird geordnet sein.“
    „Wer es versteht die Kraft des dao zu verstehen bummelt jenseits aller Unterscheidungen, er hat sein Ich verloren und ist ohne Wissen, Wollen und Haben.“
    „Ruhe, Gelassenheit, Abwesenheit, Leere und Nicht-Tun: Das ist das Gleichgewicht von Himmel und Erde.“
    Zhuangzi

    Insgesamt denkt der Daoismus dem Menschen aber nicht vom Menschen, sondern von der Natur aus. So spielt dann das natürliche miteinander-sein, miteinander-fliessen durchaus eine Rolle, aber nicht Altruismus im westlichen Sinn. Letztlich ist ein wichtiger Punkt das Ziran, dem Wirken der Dinge entsprechendes nichtwillentliches Leben. Was etwas anderes ist als Selbstsucht oder Altruismus.

    Es gibt ja viele Nichtse an dem sich Daoismus orientiert:

    Wu Ming (Nicht Benennen)
    Bu Shi Fei (Nicht Unterscheiden)
    Wu Zhi (Nicht Wissen)
    Wu Zheng (Nicht Streiten)
    Wu Yu (Nicht Begehren)
    Wu Si (Nicht Ich)
    Wu Xin (Nicht HerzGeist = Bewusstsein)
    Wu Wei (Nicht Handeln, doch nichts bleibt ungetan)

    Ansonsten noch:
    Ziran (Natürlichkeit)
    Pu (Einfachheit)
    Yi (Einheit)
    Yao Yi Wu Ji (Wandern in der Einheit und im Grenzenlosen)
    Fan Ben (Rückkehr zur Wurzel)

    Also eben weder das sich für andere aufgeben, noch das sich nach sich richten.

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    • Nitya schreibt:

      Hallo Giri.

      Das Dao denkt überhaupt nicht, das überlässt es dem Giri und seiner Freude an den Worten.(mir natürlich auch und meiner Freude an den Worten).
      G „Wofür das Tao alles so herhalten muss. Meiner Meinung hat es nix mit den ganzen Kult des Glücks am Hut:“

      Und dann kommt die Beweisführung. Ich bin ganz erschlagen. Was man doch alles mit Worten machen kann! „Nicht Initiator des Glücks sein, nicht Einführer des Unglücks sein” heißt es bei Zhuangzi.“ Ist ein Baum Initiator des Glücks? Er folgt einfach seiner Natur. Er braucht Raum, Nahrung aus dem Boden und aus der Luft, Regen und Sonnenschein, … Er holt sich, was er braucht. Das ist sein ganzes Glück, seine Selbstsucht.

      Ich weiß nicht, was du aus diesen völlig harmlosen Worten gemacht hast. Es fühlt sich an, als sei das Teufelszeug.

      “’Denn das eine (das Glück) abzutrennen und zu priviligieren, bedeutet zugleich, sein anderes, das Unglück hervortreten zu lassen und es zu implizieren.‘ Francois Jullien“ Auch der Herr Francois Jullien wird sein Glück privilegieren, indem er zum Zahnarzt geht, wenn er Zahnschmerzen hat. Und jeder Vogel privilegiert das Glück, wenn er einen Wurm findet und genüsslich verspeist. Ist das jetzt ein „Kult des Glücks“? Ich fürchte, du kämpfst gegen Windmühlenflügel, gegen Worte und Vorstellungen.

      Osho sagt: „Schaut euch die Sterne an: Sie sind sehr selbstsüchtig – sie funkeln um ihrer selbst willen; sie opfern sich nicht auf. Andernfalls würde die ganze Schöpfung hässlich und düster werden. Selbstsucht ist natürlich.“ Aus meiner Sicht geht Osho ganz mit der Natur und du ganz mir deinen Ideologien. Na ja, das ist halt dein Tao, mein Tao ist ein einziges Fest.

      Heute stolperte ich über diese Stelle aus dem Palikanon:

      „‚Nirvana, Nirvana‘, so sagt man, Freund Sariputta. Was ist nun das Nirvana, Freund?“

      „Was da, Bruder,
      das Versiegen von Reiz,
      das Versiegen von Abwehr,
      das Versiegen von Verblendung ist,
      das nennt man Nirvana“.

      Hört sich an, als ob dein „Tao“ etwas in der Art sei wie das hier als „Nirvana“ Beschriebene. Ich bin nichtt auf der Welt, um Leiche zu spielen. Kein Baum wäre so verrückt. Nur die Ideologen.

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      • Giri schreibt:

        Naja, weder Sterne noch Bäume sind selbstsüchtig. Weder Sterne noch Bäume sind glücklich. Sie sind einfach.
        Aber so wie ein Baum manchmal Schwierigkeiten hat, wenn nur die Sonne scheint, er auch den Regen braucht, so brauchen wir das positive und das negative. Aber wir müssen uns nicht an eins von beiden hängen, es nicht schaffen oder vermeiden wollen. Es ist halt das Wetter des Lebens.
        Was ja aber nicht heisst, das es da keine Freude gibt. Ein guter Single Malt schmeckt immer noch gut. Aber mein Leben besteht nicht aus guten Single Malt. Genauso aus einem der geistig Behinderten, den ich manchmal betreu, und der gerad mal nen schlechten Tag hat. Oder aus mir, der gerad mal nen schlechten Tag hat. Warum nicht beide Seiten würdigen?

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      • Nitya schreibt:

        Wer Durst hat, ist „süchtig“ nach Wasser. Wer friert, dreht die Heizung auf. Soweit es in seinen Möglichkeiten liegt, versucht jeder Organismus, das für sich Beste zu erreichen.

        Übrigens ist weder der Regen positiv noch negativ und die Sonne auch nicht. Sie sind positiv bzw. negativ immer nur in Bezug auf den augenblicklichen Zustand eines empfindenden Wesens.

        „Aber mein Leben besteht nicht aus guten Single Malt.“ Hat das jemand behauptet? Aus meiner Sicht verstehst du permanent miss. Da helfen auch nicht deine ganzen missverstandenen Zitate.

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      • fredo0 schreibt:

        „der kult des glücks“ …. ein gar vortrefflicher begriff … und die perfekte beschreibung des aktuellen „spirituellen zirkus“ … womöglich ja auch des historischen , bis in olle chan-zeiten hinein , denn dieses abgrenzung glück – wahrheit ( oder welche vokabeln da halt passender erscheinen ) füllt ja ein gros dieser hier so oft zitierten texte …

        es scheint ja tatsächlich so zu sein , wie es jed mckenna schilderte , als er seine sucher-besucherschar zu seinen satgesängen etwas genauer ins visier nahm : “ 98 % suchen ihr glück , und nur der kleine rest sucht nach wahrheit“ . ( „… notfalls auch zum preis des persönlichen unglücks“ möchte ich provozierend hinzufügen )

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    • Marianne schreibt:

      Ich fand diese Kurzzusammenfassung des Taoismus ganz interessant.
      Was ich vor allem daraus gelesen habe: Es kann nie darum gehen, sich auf eine Seite der Polarität zu schlagen, wenn man den natürlichen Bewegungen folgt …
      Es geht nicht um Altruismus vs. Selbstsucht …
      Auch Altruismus kann (im passenden Kontext) dem Leben dienen. Wenn es zum Beispiel keine Hebammen gäbe, wurden vermutlich mehr Mütter und ihre Babys die Geburt nicht überleben.

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      • Nitya schreibt:

        Liebe Marianne,

        mit Verlaub, das ist jedenfalls für mich nicht der Punkt. Auch eine Hebamme handelt aus Eigennutz, wobei ich mit Eigennutz nicht unbedingt nur bare Münze verstehe, sondern alles, was einem in irgendeinerweise Wohlgefühle bereitet. Natürlich kann auch eine Hebamme nicht von Luft und Liebe leben, aber ich gehe mal davon aus, dass gerade den Hebammen ihr Beruf Freude macht. Dass sie so miserabel bezahlt werden, schmälert diese Freude vermutlich. Wenn sie nun den Beruf aufgeben und einen Beruf suchen, der einigermaßen anständig bezahlt wird, geschieht dies natürlich auch aus Eiigennutz. Nicht nur Hebammen, alles Leben strebt nach Eigennutz. Das ist keine Ideologie, sondern überall zu beobachten. Insofern schlägt sich alles Lebendige auf eine Seite der Polarität, auf die Seite des Eigennutzes. Dies setzt nicht die Gesetze der Polarität außer Kraft, sondern ist Teil der Polarität. Ausgeglichenheit von Plus und Minus bedeutet Stillstand, bedeutet Tod und existiert im Grunde nur in den Köpfen von Ideologen. Leben ist immer dynamisch.

        Beispielhaft noch einmal das Zitat aus dem Palikanon:

        “Was da, Bruder,
        das Versiegen von Reiz,
        das Versiegen von Abwehr,
        das Versiegen von Verblendung ist,
        das nennt man Nirvana”.

        Damit ist NICHT das Leben gemeint mit seinen Polaritäten, sondern der Urgrund des Seins. Für mich ist das das größte Missverständnis, dass sich etwa die Schüler des Buddha darum bemühen, so zu werden: Nichts reizt sie mehr, nichts wird abgewehrt und sie selbst sind ohne Irrtum. Ich habe noch nie jemanden kennengelernt, der dem entsprechen würde, außer ich gehe ins Leichenschauhaus. Allerdings scheinen sich manche Schüler des Buddha darum zu bemühen, diesem Bild nahe zu kommen. Ich finde sie nur abgrundtief öde.

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      • Marianne schreibt:

        Insofern schlägt sich alles Lebendige auf eine Seite der Polarität, auf die Seite des Eigennutzes. Dies setzt nicht die Gesetze der Polarität außer Kraft, sondern ist Teil der Polarität.

        … wollte eigentlich nur sagen, dass „Altruismus“ und „Eigennutz“ sich ja nicht gegenseitig ausschließen – das sagst du ja auch … 😉
        Und ja, wer unbedingt ein „Heiliger“ oder „Erleuchteter“ werden möchte, läuft wohl eher einer Karotte hinterher …

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  5. Eno Silla schreibt:

    Soviele Worte
    Durchaus interessant aber
    Nichts im Vergleich zu der Freude
    Den Rufen des Pirols zu lauschen
    Nach dem Erwachen
    Bei Sonnenaufgang

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  6. fredo0 schreibt:

    bereits jeder atemzug ist nix anderes wie eigennutz … mit der mühe des einatmens und der erleichterung des ausatmens erhält sich der zellklumpen „mein körper“ im leben …
    fein das … und fein , dass ich mich nicht ums atmen kümmern muss …😀

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  7. Paulynette schreibt:

    „Aus meiner Sicht verstehst du permanent miss. “

    lieber Nitya, mir geht das auch so, flüstere ich hier mal hinein. Ich verstehe dich fast ständig falsch. Deshalb bin ich hier auch (ansonsten) lieber still. Es fällt mir dann auf, wenn ich z.B. eine Antwort, wie die von Giri oder Marianne lese und in meinem Geist Freude und Zustimmung entsteht. Und dann – rumms (!) kommt deine Antwort lieber Nitya, mit einer solchen Härte (natürlich in meinem Empfinden) hinterher, dass es mich schaudert. Bis zum nächsten Kommentar von irgendwem und erst, wenn du dich dann zum dritten oder vierten Mal „verteidigst“ kapiere ich, dass ich dich von Anfang an falsch verstanden habe.
    Ich weiß nicht, wie das kommt und ob es nicht einfach dieses Beispiel von 3+6=9 und 2+7=9 und 4+5=9 und immer so weiter ist. Ich liebe eher die runden Zahlen, wie die 3 und die 6.
    Die 2, die 5 und die 7 haben Ecken und Spitzen, und erst die 4 – gruusel – ditt hab ick nich so jerne – schmunzel
    Also hoffe ich, dass du nach dieser Offenbarung etwas sanfter mit mir sein wirst, wenn ich es jetzt also komplett falsch mache, dass ich nun noch ein Gedicht hinzufüge, welches meine Sicht der Dinge widerspiegelt. Es ist von Rumi:

    Wenn du Mich gesehen hast,
    wie könntest du dich dann selbst betrachten?
    Und wenn du Meiner gedenkst,
    wie könntest du dich deiner selbst entsinnen?
    Wenn du Mich kennst und Mich erblickt hast,
    wie könntest du dich des Unglücks erinnern?
    Wenn du mit Mir bist,
    wie könntest du mit dir selbst sein,
    und wenn du Mein Gefährte bist,
    wie könntest du dein eigener Freund sein?
    Sei Schnee, der schmilzt.
    Wasch dich ab von dir.

    Herzensgruß (hoffentlich ist dir das ncicht zu kitschig?!)

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    • Nitya schreibt:

      Liebe Kerstin.

      warum ist es von einer „solchen Härte“, wenn ich jemandem schreibe, dass er mich oder wen auch immer aus meiner Sicht völlig missversteht. Ich habe nur meine Sicht.

      Ich bin ja schon etwas schwerhörig. Manchmal verstehe ich etwas völlig falsch. Dann hoffe ich, dass mir der andere das sagt. Wenn er das tut, bedanke ich mich artig und freu mich, dass ich aufgeklärt worden bin. Und wenn es gegensätzliche Sichtweisen gibt, dann ist das doch völlig okay. Davon lebt eine gute Unterhaltung.

      Wenn aber wenigstens einer der Beteiligten ein Gläubiger ist. dann geht es nicht mehr um die Sache, sondern ums Rechthaben. Das ist der Tod jeder Untergaltung. Ich kann mich in aller Regel mit einem Zeugen Jehovas nicht unterhalten. Ich darf ihm nur zuhören und habe zu schlucken, was er mir verkündet. Das ist langweilig. Unter den spirituell Interessierten wimmelt es nur so von Gläubigen. Buddhas Aufforderung, die ich nur unterstreichen kann, war: „Glaubt mir kein Wort – überprüft alles selbst.“ Nun, ich schreibe hier, was ich gefunden habe. Ich bin kein Christ, kein Buddhist, kein Taoist noch sonst ein -ist. Ich stelle alles in Frage und komme so zu meinem Eigenen. Das ist vielleicht nur für mich stimmig und vielleicht auch nur für diesen Moment. Ich bin kein Religionslehrer und versuch niemanden zu erleuchten oder so was. Ich bin doch nicht verrückt. Ich schreib hier einfach nur so munter für mich hin, was mir gerade einfällt. Und wenn das dann jemand falsch versteht, sag ich das frei heraus. Das als besondere Härte zu verstehen, verstehe ich nun wieder nicht.

      Es ist doch alles so einfach. So einfach, wie es Fredo ausgedrückt hat: „bereits jeder atemzug ist nix anderes wie eigennutz … mit der mühe des einatmens und der erleichterung des ausatmens erhält sich der zellklumpen “mein körper” im leben …“ Erst die Ideologen und Gläubigen machen alles so schrecklich kompliziert.

      Herzlichst
      Nitya

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      • Paulynette schreibt:

        lieber Nitya,
        danke für deine ausführliche Antwort. Du stellst mir da Fragen, da muss ich ersteinmal schauen, ob ich die überhaupt beantworten kann. Da kann jetzt also sehr weit ausgeholt werden – tschuldigung:

        „warum ist es von einer “solchen Härte”, wenn ich jemandem schreibe, dass er mich oder wen auch immer aus meiner Sicht völlig missversteht. Ich habe nur meine Sicht. “

        Gute Frage.
        Vermutlich weil du mir so unbestechlich erscheinst mit deiner Sicht? Und weil du einer Argumentationsform folgst, die ich anders interpretiere als du sie offenbar meinst?
        Ich lese ja hier schon lange mit und mache mir dann also mein Bild von dem Schreiber Nitya und dem Geschriebenen (seinen Gedanken). Vielleicht will ich beim Lesen immer wissen, mit wem ich es zu tun habe und bei dir gelingt mir das nicht. Das verunsichert mich und lässt Worte der Abwehr eventuell härter erscheinen als sie von dir gemeint sind?
        Aber das mal außer acht lassend, geht es mir nicht um die verschiedenen Meinungen, die kann ich ja stehenlassen, sondern um das offenbar falsche Interpretieren z.B. deiner Texte in meinem Verstand.
        Ich weiß z.B. ganz genau dass du, genau wie Fredo und ich, wie soll ich es ausdrücken, das hinter dem einen Geist, das Nichts, das Namenlose, was wir nie nicht sein können, kennst. Und bitte nagelt mich jetzt nicht auf korrekte Ausdrucksform fest im Sinne von, „ich“ kann das nicht kennen etc.
        In mir ist also ganz klar, dass wir Einunddasselbe erfahren haben. Bei deinen Texten und Interpretationen zu Nisargadatta ist mir das sonnenklar geworden. Nun gehe ich, die Person Kerstin, also davon aus, dass man nach der Erfahrung Einunddesselben auch Einunddasselbe darüber interpretiert.
        Das ist ein fataler Fehler, wie mir immer bewusster wird und dafür danke ich dir von Herzen. Ich darf gar nicht darüber nachdenken, mit wievielen Menschen ich mich schon gezofft habe, weil ich ihnen in Abrede stellen wollte, dass sie ebenfalls Einunddasselbe erfahren haben, nur weil sie es völlig anders interpretieren.

        Z.B. bestätigst du Fredo indem du schreibst:

        „Es ist doch alles so einfach. So einfach, wie es Fredo ausgedrückt hat: “bereits jeder atemzug ist nix anderes wie eigennutz“

        Es ist nicht so einfach, wie du meinst. Jedenfalls nicht für mich. Denn ich habe in einer Nahtoderfahrung erlebt, dass ich, wer oder was auch immer ich bin, überhaupt keinen Atem benötige. Nur der Körper benötigt Atem. Da ich aber weiß, dass ich nicht (!) mein Körper bin, ist atmen keinesfalls (mein) Eigennutz. Mir ist das latte ob geatmet wird oder nicht. Nur dieser Körper hier ist das „Arschloch“ der immer weiter machen will.
        Sogesehen wäre mein Eigennutz der Moment, wo die Welt der Erscheinungen wieder aufhört zu existieren.
        Darum habe ich das Rumi Gedicht hier gepostet.
        Er fragt darin:
        „wenn du mich gesehen hast, wie könntest du dich dann selbst betrachten?“

        Ich verstehe also nicht, wie du, der du gesehen hast, was es zu sehen lohnt, dich noch für dich und deinen Eigennutz interessieren kannst? Weshalb du also soooo sehr mit dem Köper identifiziert bleibst? Weshalb du das wählst und doch daran leidest?

        Und ich glaube, das ist die Frage an der sich die „Sehenden“ scheiden.
        Kehre ich zurück ins „eigene“?
        Auch wenn das jetzt sehr abgedroschen klingt, wer will denn ein eigenes?

        Hier ist das Wollen um das Eigene weggeschmolzen wie der Schnee und das ist nicht immer lustig.

        Und falls ich dich jetzt wieder völlig falsch interpretiert habe lieber Nitya, dann muss ich einfach wieder die Fresse halten.

        ………….aber vorher antworte ich schnell noch Fredo😀

        (bitte ein liebes Lächeln Smily gif hier her denken – ich kann das nicht mit dem Einfügen von diesen Dingern – grummel und danke)

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      • Nitya schreibt:

        Liebe Paulynette,

        ich pflück mir mal eine Stelle aus deinem Kommentar heraus:

        „Nun gehe ich, die Person Kerstin, also davon aus, dass man nach der Erfahrung Einunddesselben auch Einunddasselbe darüber interpretiert. Das ist ein fataler Fehler, wie mir immer bewusster wird und dafür danke ich dir von Herzen. Ich darf gar nicht darüber nachdenken, mit wievielen Menschen ich mich schon gezofft habe, weil ich ihnen in Abrede stellen wollte, dass sie ebenfalls Einunddasselbe erfahren haben, nur weil sie es völlig anders interpretieren.“

        Und noch diese Stelle: „Hier ist das Wollen um das Eigene weggeschmolzen wie der Schnee und das ist nicht immer lustig.“

        Da zofft sich also die Paulynette mit allen möglichen Menschen herum und glaubt dann, das Wollen um das Eigene sei weggeschmolzen wie Schnee und das sei nicht immer lustig. Wer zofft sich denn, wenn er nicht zoffen will, wer zofft sich denn, wenn er nicht mit einer sich zoffenwollenden Person identifiziert ist? Nichts ist weggeschmolzen wie Schnee. Es ist alles „noch“ da. Aber da scheint eine Person zu sein, die das nicht wahrhaben will.

        Wer empfindet mich denn als hart, wenn nicht eine Person? Aus meiner Sicht – und wie gesagt, ich kann nur aus meiner Sicht sprechen – widersprichst du dir selbst fast in jedem Satz und das einfach deshalb, weil du unbedingt jemand sein willst. Damit sitzt du sauber in der Patsche und zoffst dich mit Gott und der Welt herum. Das ändert aber nix, solange du dein Wollen nicht anerkennst. Und du willst dein Wollen nicht anerkennen, weil es nicht in dein Konzept von Erleuchtung passt.

        Solange du dein Wollen nicht sehen willst, geht das hier mal wieder ewig weiter – „Ein Loch ist im Eimer“ – und dazu habe ich nicht die geringste Lust. (Hach, bin ich jetzt wieder hart!) Ich schlage also vor: Ich biete mich dir an als ollen Sack, dessen Schlaganfall ihm die Reste seines Verstand lädiert hat, und der sich einfach hier ein bisschen wichtigmachen will und von nix eine Ahnung hat. Jetzt darfst du so bleiben, wie du willst. Ist doch ein feines Angebot?

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  8. fredo0 schreibt:

    zu paulynette
    ( auch wenn ich nicht angesprochen war , ich aber halt auch oft diese einschätzung von „härte“ bei meinen hinweisen und kommentaren hören durfte 🙂 )
    es ist ein frage der nüchternheit … und der ernsthaftigkeit … beim eigenen naturell … aber auch der achtung vor der inneren power des gegenübers ( ! ) was diese „härte“ und kompromisslosigkeit in der anwendung von wort.konzepten manchmal als wertung im zuhörer / mitleser auftauchen lässt …
    dieser übliche zukleisternde und zuckersüße habitus im spirituellen zirkus mag ja für irgend etwas seine berechtigung haben . mir dünkt es aber immer , als ob da erwachsene menschen in einer kindergartenwelt gehalten werden , weil man ihnen den deutlicheren blick auf ihre dummheit und beschränktheit nicht zumuten möchte … und ihnen stattdessen „fortschritte“ als karotten sugeriert .
    ich finde dies letztlich feige ( irgendwie von beiden seiten )
    wenn der „berichter“ nicht die chuspe hat , klartext zu reden , verbirgt er/sie letztlich vor allem damit auch seine/ihre eigene dämlichkeit und erhebt sich als „pseudo-wissender“ um so höher auf den thron eines „davorne-sitzers“ .

    keiner hat jedoch von irgend etwas ahnung … ( und davon jede menge )…
    und manche trauen sich einfach , dazu zu stehen …😀

    letztlich gibt es nix zu vermittelndes … es ist nur manchmal möglich ( und dies ist ein echtes geschenk ! ) , dass jemand den mut hat , dir deine dummheiten unverfroren um die ohren zu hauen …
    neti … neti … ist nix für feiglinge oder sprirituelle weicheier …
    es geht …damit ab … in die heimatlosigkeit … da wo nix mehr stimmt und nix irgendetwas bedeutet …

    es ist jedoch fast eine auszeichnung ( zumindest kann man dies so verstehen ) wenn dich jemand für würdig hält , dir deinen blödsinn ( verbal ) zu demontieren … genau das ( ! ) ist die beziehung frage/antwort im spirituellen … ein antwortender der genau so doof ist wie der fragende , aber halt genau darum weiß ! ( was ihn als einziges zum antwortenden befähigt )
    wer sich da als gratis beantworteter ob ehrlicher , unverblümter antwort „be-schwert“ , statt das „er-leichternde“ dabei zu genießen , hat eine chance übersehen …

    in meinem leben zumindest , waren die mitmenschen , denen ich ob ihrer hinweise und vor allem demontagen meiner konzepte recht dankbar bin , immer „verbal-brutalinskis“ … kein kompromiss , keine „light“-version , kein „marzipan“ … fein das … ( sag ich jetzt😀 )

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    • Prem-Punito49 schreibt:

      ……in meinem leben zumindest , waren die mitmenschen , denen ich ob ihrer hinweise und vor allem demontagen meiner konzepte recht dankbar bin , immer “verbal-brutalinskis” … kein kompromiss , keine “light”-version , kein “marzipan” … fein das … ( sag ich jetzt😀 )…..
      Gut gebrüllt Fred(le)o🙂

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  9. Paulynette schreibt:

    lieber Fredo, nun zu dir – zieh dich warm an – lache:

    „es ist ein frage der nüchternheit … und der ernsthaftigkeit … beim eigenen naturell“

    Da ist es!
    Die Frage, die ich auch Nitya stellte. Wie kannst du permanent Texte darüber schreiben, dass es das Eigene gar nicht gibt und es dann aber mit aller Wortgewalt verteidigen?

    „letztlich gibt es nix zu vermittelndes … es ist nur manchmal möglich ( und dies ist ein echtes geschenk ! ) , dass jemand den mut hat , dir deine dummheiten unverfroren um die ohren zu hauen …“

    Indem er seine Interpretationen über deine stellt? Seine Interpretationen die klug sind über deine die dumm sind? Da kämpft das nichtexistierende Etwas mit einem vermeintlich anderen nichtexistierenden Etwas um die Interpretationen des Nicht-Etwas?
    Was das bringt habe ich jahrelang erfahren. Ich hätte besser um irgendeine politische Meinung gerungen oder mich anderweitig engagiert als diesen Mindfuck zu betreiben.
    Womit ich nicht meine, dass irgendwer hier auf diesem Blog Mindfuck betreibt.
    Ich lese hier gern und finde die verschiedenen Meinungen auch spannend.

    du schreibst:

    „in meinem leben zumindest , waren die mitmenschen , denen ich ob ihrer hinweise und vor allem demontagen meiner konzepte recht dankbar bin , immer “verbal-brutalinskis” … kein kompromiss , keine “light”-version , kein “marzipan” “

    Ist es denn nicht völlig Banane auf welche Weise die eigenen Konzepte hinterfragt werden?
    Die Einen essen Scheinebraten, die anderen schwören auf Rohkost, fressen müssen wir alle😉
    ich glaube nicht, dass irgendwer die Konzepte eines anderen demontieren kann. Man kann sie nur ins Unrecht setzen. Konzepte werden nur durch das, was ich „den Moment“ nenne aufgelöst. Und wie man ja hier lesen kann, auch nicht unbedingt dauerhaft.

    Lieber Fredo, du bist doch wohl nicht ernsthaft der Meinung, dass deine Konzepte demonitert wären oder ?- ablach

    Sogar dein Meister Ramesh sagte, dass er nur Konzepte anzubieten hätte.

    Also lassen wir doch jedem sein Konzept und versuchen es nicht misszuverstehen, das wäre für mich etwa Sinnvolles, sollte ich mich für Sinn im Spirituellen interessieren – schmunzel

    Und zuletzt lieber Fredo, sollte ich nun auch dich völlig falsch verstanden haben, dann ……………………………………………………………pssssssssssssssssssssssssst

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    • fredo0 schreibt:

      also werte kerstin , dass mit dem missverstehen ist ja so , dass wir alle einander nur missverstehen … ja … nur missverstehen können …
      denn in kontakt mit einem gegenüber kommt halt nix zum stehen ( was dann ver-standen sein könnte ) .
      wir müssen uns also damit abfinden , auch da in einem permanenten fluss der unzulänglichkeiten zu schwimmen .

      bei meinem text habe ich eine nicht so ganz passende vokabel benutzt … die vokabel „demontieren“ … die ist nicht nur unzutreffend für das beschriebene , sondern auch wiederum bestätigend für das , was da (angeblich) demontiert wird .
      passender erscheint mir dann jetzt doch die formulierung des von mir hoch geschätzten nathan gill … er spricht von einer „subversiven unterminierung“ … fein das …

      diese subversive unterminierung ist letztlich sogar ein synonym für die ganze „spirituelle suche“ . diese vokabel in ihrer konsequenz weist auch auf deinen „knoten“ hin …. der mir ja bereits seit jahren in immer wieder neuer verpackung in imponierender hartnäckigkeit begegnet😀 …
      lax formuliert würde ich sagen : „du erwartest zuviel perfektion im chaotischen“

      mir fehlt heut ein wenig die zeit zum länger schreiben … deshalb nur kurz … zu deinem mir als „knoten“ erscheinenden knoten …
      konzepte werden ( wenns den göttern so gefällt ) „subversiv unterminiert“ ( soll heißen der faktor glauben-daran verliert seine klebrigkeit ) … doch sie werden halt nicht demontiert , wie es der herr fredo leichtsinnigerweise so formulierte … denn ganz ohne konzepte kein ich+die welt … und vor allem keine kommunikation …
      und diese kommunikation ist nicht nur ein faktum in einem gespräch fredo – kerstin , sondern bereits ein faktum im inneren dialog des fredo mit fredo …
      konzepte sind der „atem“ des welt/leben-erlebens !
      der homosapiens kann eine welt gar nicht „direkt“ erleben … er erzählt sich eine sensorisch geladene gedankengeschichte , die das abbild der welt und (!) des erlebenden helden der geschichte ( ich ) erst ermöglicht …
      würde also tatsächlich „konsequente konzeptlosigkeit“ auftauchen , wäre dies simpel das ende des erlebens , bzw. dessen verschwindens …. nix anderes geschieht ja im tiefschlaf oder in besonders „gründlichen“ vertiefungsmomenten …

      ich wüsste auch nicht wann ich das „eigene“ je in frage gestellt hätte , werte kerstin …. ich habe nur darauf hingewiesen dass dies „eigene“ vergängliche erscheinung ist , und den augenblick des erscheinens nicht überlebt … das ist keine negierung des „eigenen“ , sondern einfach eine wie ich finde genauere beobachtung dieses „eigenen“ …

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  10. froeschin schreibt:

    „Weshalb du also soooo sehr mit dem Köper identifiziert bleibst?“

    Liebe Paulynette,

    Du schreibst auch etwas zur Konzeptlosigkeit – und ich habe irgendwie das Gefühl, es geht in dem, was Du schreibst, die ganze Zeit über um Konzepte, bzw. Bilder, die Du Dir vom anderen und Dir machst (und ich gerade von Dir).

    Jemand, der ES erkannt hat, tut dieses nicht

    Atmen muss er auch nicht!

    Nitya ist aber hart!

    Nitya darf als Erkannthabender nicht mit seinem Körper identifiziert sein.

    Ich würde Nitya so gerne in meine Schmetterlingssammlung aufnehmen und mit einer Stecknadel festpinnen – weiß nur nicht, ob zu den Nachtfaltern oder den einfachen Motten…

    Menschen funktionieren irre – einfach nicht, so, dass ich sie in meine kleine Schublade packen kann – die kommen immer wieder heraus weil Sie eben nicht so sind, wie unsere Bilder sie zusammenbasteln.

    Du willst wissen, mit wem Du es zu tun hast, schreibst Du – willst Du es wirklich – oder willst Du nur, dass der andere so ist, wie Du ihn siehst?

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    • Paulynette schreibt:

      liebe Fröschin,
      du fragst:
      „….oder willst Du nur, dass der andere so ist, wie Du ihn siehst?“

      Ich habe jetzt eine Weile darüber nachgedacht und kann dir sagen, dass du es ganz genau getroffen hast. Ich möchte, dass der andere so ist, wie ich ihn sehe!
      Da stellt sich die Frage, wie sehe ich denn Andere?

      Ich sehe in Allen das Licht, die Schönheit des Seins, die unendliche Möglichkeit Liebe zu verkörpern, die wahre Natur, den reinen unstörbaren Frieden in das hinein zu bringen, was uns als Leben erscheint.

      Wie Fredo es gerade ausdrückte, die Perfektion im Chaos zu SEIN!
      Ich weiß, dass das möglich ist. Menschen wie Ramana Maharshi haben gelebt.
      Überall suche ich also nach Menschen, die ebenfalls auf dem Weg sind ihr Licht zu verkörpern, Erleuchtung in die Welt der Erscheinungen zu tragen.
      Dazu muss sich der Geist jedoch entscheiden, sich von den Identifikationen mit der Welt des unerleuchteten Seins zu verabschieden.
      „Gott“ macht uns die Gnade der „Einsicht“ zum Geschenk, die Entscheidung jedoch liegt bei uns.
      Meine Frage war und bleibt daher weiterhin unbeantwortet:
      Weshalb entscheidet sich ein Geist, nachdem ihm die Gnade der Einsicht geschenkt wurde, in die Welt der Illusionen zurückzukehren?

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      • froeschin schreibt:

        Diese Frage richtet sich doch an eine Person.

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      • fredo0 schreibt:

        es ist nicht der Geist , der in „Ein-Sicht“ dann „etwas“ erhält …. das ist lediglich die VERSION , wie sich der „Geist“ diese „EIN-sicht“ ( an der er überhaupt nicht beteiligt war ! ) selbst erklärt !
        Genau dieses Konzept ist der nachträgliche Okkupationsversuch des Geistes über das Unerklärliche , werte Kerstin …

        EIN-Sicht ( so wie wir es mal nannten ) zeigt gar nix … ( und das im wahrsten Sinne des Wortes ! ) … also kann es auch kein Geschenk für „mich“ sein …
        stattdessen ist es in Konsequenz eine Entblösung dessen , was ich stets für „mich“ halte , und auch immer , von Augenblick zu Augenblick neu entstehend , erneut für „mich“ halten werde.
        Der einzige „Nutzen“ dieser EIN-Sicht ist die „innere Nabelschnur“ ( wie ich es gerne nenne ) , eine erstaunlicherweise fürderhin unvergessbare Gewissheit über dieses „NIX“ als wahre Natur von „mir“ . Eine Gewissheit , die dann ganz automatisch jedes von Moment zu Moment wieder neu auftauchende „ich“ – subversiv unterminiert …
        In diesem Spiel gibt es kein Ankommen , kein „ich“ mehr , kein heil sein , kein am Ziel sein …
        Wir alle ( auch Ramana und Konsorten ) werden jeden Augenblick aufs neue in dieses „ich und die Welt“ – Spiel geworfen … da gibt es bis zum letzten Schnaufer kein Entkommen …

        Das was wir einst EIN-Sicht nannten , kann nur Quelle einer Art Erleichterung sein … in dem wir in dem Spiel des „ich und die Welt“ das spielerische wahrnehmen können …

        thats all …

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  11. Paulynette schreibt:

    lieber Nitya,

    du sagst:

    „Ist doch ein feines Angebot?“

    Ja das ist es. Hab vielen lieben Dank dafür.

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  12. Paulynette schreibt:

    „Diese Frage richtet sich doch an eine Person.“

    Nein liebe Fröschin, diese Frage richtet sich an den Teil des Geistes, der sich entschieden hat eine Person zu sein, der aber auch die Möglichkeit hat sich anders zu entscheiden.
    Nisargadata sagt:
    „Weigern sie sich eine Person zu sein!“

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    • froeschin schreibt:

      … das ist doch immer wieder das gleiche Spiel. Ich spreche mit dir, als seist Du eine Person – und Nisargadatte schlägt der Nichtperson vor sich zu weigern eine Person zu sein – und Du sprichst Dich gegen Konzepte aus und machst daraus ein Konzept…

      Es gibt keinen, der sich entscheidet. Wo ist die Quelle „Deiner“ Entscheidungen?

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      • Paulynette schreibt:

        „Wo ist die Quelle “Deiner” Entscheidungen?“

        Sie ist JETZT.

        Das Unpersönliche kann sich Jetzt entscheiden in das Konzept einer Person einzutauchen. Es kann das aber auch lassen.

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      • Nitya schreibt:

        Nachdem ich ja nun meinen Jagdschein in der Tasche habe, darf ich so ganz am Rande anmerken, dass das Unpersönliche gar nichts tut, auch nicht entscheiden. Das Unpersönliche ist kein entscheidungsfähiges Ding; es ist überhaupt kein Ding. Und vielleicht bewirkt das ja deinen Knoten im Gehirn, dass du aus dem Unpersönlichen, dem Nicht-Ding, ständig etwas Persönliches bzw. ein Ding machst. Ich spreche im Blog nicht über das Unpersönliche, weil jedes darüber Sprechen das Unpersönliche objektivert. Vielleicht meinst du, aufgrund deiner Nahtoderfahrung etwas über das Unpersönliche zu wissen. Aber eine Nahtoderfahrung ist auch nur eine Erfahrung, also ein Ding, ein Objekt, das kommt und geht. Das Unpersönliche ist absolut unwissbar. Es wird Zeit, dieses Ding „das Unpersönliche“ loszulassen. Also finde ich so in meiner dusseligen Art.

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  13. Paulynette schreibt:

    lieber Fredo,
    dein Kommentar von 11:52 zeigt lediglich deine Interpretation des – wie auch immer wir es nennen wollen.
    Es gibt andere Interpretationen mit anderen Entscheidungen.

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  14. Paulynette schreibt:

    lieber Nitya,

    du schriebst:

    „Und vielleicht bewirkt das ja deinen Knoten im Gehirn“

    Ich bin ganz gerade mit meinen Fäden, als gelernte Kostümschneiderin halte ich inne, bevor sich ein Knoten bilden kann. Meine Fragen an dich entspringen wohl eher der Gemeinsamkeit, dass auch ich einen Jagdschein habe.

    weiter vermutest du zu Unrecht:

    “ Vielleicht meinst du, aufgrund deiner Nahtoderfahrung etwas über das Unpersönliche zu wissen.“

    Nein, das kam anders.

    Ich schreibe darüber auf meinem Blog demnächst weiter.
    Oder auf Facebook, das siehst du ja dann.

    Dir und allen Anderen einen schönen Rest vom Sonntag und Danke für den Austausch von Herzen😀

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  15. fredo0 schreibt:

    wenn es heißt vor dem erwachen holz hacken und wasser holen ,
    und nach dem erwachen holz hacken und wasser holen ,
    wird das oft so verstanden als ginge es um eine art integration .
    doch dem ist nicht so …
    da ist nix zu integrierendes …
    nix was das gewohnte leben verbessern oder gar heilen könnte …
    das ganze erwachen besteht einfach nur aus dem endgültigen verlust dieser vorstellung .

    es fügt sich fürderhin die erwartungshaltung schlicht in das vorhanden fortschreitende leben …
    thats all …

    da ist nix „unpersönliches“ … gar eines , was sich neu , anders , oder auch nicht „entscheiden könnte“ …

    da ist nur das stinknormale leben in all seiner unberechenbaren unvorhersehbaren skurilität …
    und ein teil dieser skurilität sind halt auch diese vorstellungen von einem „unpersönlichen“ was bemerkt wurde , und damit „eingreifen“ könnte in ein stinknormales leben …

    all dies ist einfach Bullshit .
    eine EINsicht , die gar nicht gesehen werden kann , ist auch nur Bullshit , eine Geschichte unter vielen …

    es verbleibt halt immer nur das stinknormale leben mit holzhacken und wasserholen …
    und an diesem holzhacken und wasserholen hat sich nie etwas geändert und wird sich auch nie etwas ändern , egal ob da die vorstellung ein „unpersönlichen“ zusätzlich unser hirn dekoriert oder nicht .

    vorstellungen sind nicht überflüssig oder gar falsch … sie sind einfach nur vergängliche erscheinungen , die unser gehirn auf betriebstemperatur halten sollen , damit es zusammen mit den sinnen „auf draht ist“ , wenn es gilt den löwe hinter dem busch zu bemerken …

    vorstellungen , die wie wellen den ozean das holzhacken und wasserholen zusätzlich dekorieren …

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    • Nitya schreibt:

      „da ist nix zu integrierendes … nix was das gewohnte leben verbessern oder gar heilen könnte … das ganze erwachen besteht einfach nur aus dem endgültigen verlust dieser vorstellung .“

      „da ist nix “unpersönliches” … gar eines , was sich neu , anders , oder auch nicht “entscheiden könnte” …“

      Du bevorzugst ja da „verehrter, lieber Fredo, also nicht-lieber, verehrter Fredo,

      Ich sehe das etwas anders. Stichwort „heilen“. Der Verlust der Vorstellung, dass eine Parson erleuchtet werden könnte, ist aus meiner Sicht ungeheuer heilsam. Diese ganze Rennerei hinter irgendeinem Phantom her, der permanente Frust darüber, das Ersehnte nicht erreichen zu können, zu blöd zu sein, ein Versager zu sein, … ist nicht eben gesundheitsfördernd. Der Verlust der Vorstellung kann entweder zum Seppuku führen oder zu einer grenzenlosen Erleichterung. Letzteres halte ich für ausgesprochen heilsam.

      Ja, und dann das „Unpersönliche“, von dem du sagst, dass da nix wäre. Ein Spiegel, oder wie immer du es nennen magst, ist nun mal etwas völlig Unpersönliches. Dass sich ein Spiegel nicht neu, anders oder auch nicht entscheiden kann, da sind wir uns ganz einig.

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      • fredo0 schreibt:

        ja … da hat herr fredo mal wieder etwas schlampig formuliert … ( es häuft sich😦 ) …
        natürlich gibt es das „unpersönliche“ ….. genau genommen gibt es ja nur dieses ( als wirklichkeit ) ….
        lediglich aus dem persönlichen heraus , und das war ja kerstins ansatz , ist ein unpersönliches nicht zu verorten , höchstens zu erahnen .

        und natürlich , einen „nutzen“ des erwachens zu leugnen , folgt eher einer mässigenden intension , ob der extremen erwartungen der sucher … natürlich ist da zumindest erleichterung , und wie ( ! ) …
        es wird zwar kein „etwas“ gefunden , doch genau das lässt ja dann gott sei dank dieses ganze elende gesuche endlich verstummen , was könnte da erleichternder sein …

        soweit zu gehen , darin etwas „heilendes“ zu sehen , mag ich dann aber doch nicht ….
        in meinem verständnis könnte nur etwas kaputtes „geheilt“ werden..
        und ich vermag krankheit oder unangenehme befindlichkeit nun mal nicht als kaputt zu sehen ….. es ist halt auch nur vergänglicher zustand … nix schlimmer oder schlechter daran , wie in relativer gesundheit oder wohlbefinden … halt nur anders ….

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  16. Paulynette schreibt:

    lieber Fredo,

    „lediglich aus dem persönlichen heraus , und das war ja kerstins ansatz , ist ein unpersönliches nicht zu verorten , höchstens zu erahnen .“

    Nein, ach je, was für ein Missverständnis. Das war keinesfalls mein Ansatz. So weit sind wir nicht gekommen in unserer Unterhaltung.
    Es ist nicht möglich aus der Identifikation mit der Person ins Unpersönliche zu gelangen.
    Das Persönliche überdeckt ja das Unpersönliche, wie du weißt..
    Es ist aber möglich den Ort der Unbewusstheit zu verlassen oder eben gar nicht hineinzugehen.
    Jeden Tag, wenn wir aus dem Tiefschlaf in das, was wir Tagesbewusstsein nennen kurz auftauchen, haben wir die Wahl. Es ist nicht nötig beim Aufwachen im Bett sofort in den unbewussten Modus der automatisierten Person zu schlüpfen. Wenngleich es natürlich viel einfacher erscheint, weil das schon so eingeübt wurde. Ich sehe es bei meinem Enkel, mit seinen zwei Jahren braucht er fast 1,5 Stunden bis er sich wieder im Tagesbewusstsein zurechtfindet. Da ist noch keine Automatisierung „installiert“.
    Auch Meditation, wenn sie sich denn dem „reinen“ Geist zuwendet löscht kurzfristig das Persönliche. Man kann das den ganzen Tag üben und in der Bewusstheit bleiben, dass es den Beobachter gibt. (Nicht zu verwechseln mit dem Zeugen) So sieht man nach und nach die Mechanismen durch welche sich Bewusstheit und Unbewusstheit abwechseln. Nichts davon ist in Stein gemeißelt. Es gibt immer diese kleine Lücke, in welcher das Unpersönliche auftaucht und sich entscheidet ins Persönliche „einzuschlafen“.

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  17. Paulynette schreibt:

    lieber Nitya,

    „Ein Spiegel, oder wie immer du es nennen magst, ist nun mal etwas völlig Unpersönliches. Dass sich ein Spiegel nicht neu, anders oder auch nicht entscheiden kann, da sind wir uns ganz einig.“

    Das Unpersönliche ist kein Spiegel. Ein Spiegel ist lediglich neutral. Ein Spiegel dient einem Zweck, er soll etwas spiegeln, das vor (!) ihm erscheint. An diesem Zweck kann er nichts ändern, das stimmt. Das Unpersönliche ist hinter allem Zweck. Spiegel wurden aus dem Wunsch einer Person hervorgerbacht sich zu spiegeln. Nicht vergessen wollen wir hierbei, dass ein Spiegel alles verkehrt herum (!) zeigt. Wir wollen doch nicht behaupten, dass das Unpersönliche verkehrt herum sei? Oder doch? Gehört das Unpersönliche ins Duale? Dann gäbe es noch „etwas“ hinter dem Unpersönlichen? Nach meiner Erfahrung ist das so. Ich debattiere schon seit Jahren mit Fredo darüber, denn ich meine nur der Zeuge ist weder persönlich, noch unpersönlich. Und ich meine, es ist das, was Nisargadatta meinte mit – sie sind das, was Beides wahrnimmt.

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    • Nitya schreibt:

      Wildgänse spiegeln sich im Wasser
      bei ihrem Flug über den See.
      weder ist es ihre Absicht,
      ein Spiegelbild zu erzeugen
      noch ist es die Absicht des Sees.

      Was immer in Erscheinung tritt,
      geschieht, wie es geschieht.

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      • Paulynette schreibt:

        lieber Nitya,
        was du da sagst ist fast (!) das, was geschieht.
        Wenn da nicht dieses kleine Wörtchen „sich“ stehen würde.
        Die Wildgänse spiegeln nicht sich.
        Die Wildgänse werden (!) gespiegelt.
        Und das ist eben dieser feine, feine Unterschied, den die meisten Menschen (noch) nicht kennen.
        Eine vermeintliche Person erscheint nicht, wie das Spiegelbild der Wildgänse.
        Das Personsein wird erzeugt, so wie das Hintreten vor einen Spiegel in einer Absicht.

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      • Nitya schreibt:

        Du nervst, liebe Paulynette, jedenfalls mich, die Person Nitya, Diese Rumfieselei an Worten und -sorry – dein Missverstehen und Umdeuten … muss ich echt nicht haben. Draußen turnen wieder die Eichhörnchen herum, das finde ich ungleich interessanter. Das ist der feine, feine Unterschied, den zumindest du nicht zu kennen scheinst.

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    • Nitya schreibt:

      Liebe Paulynette, noch ein Nachschlag, der kein Schlag sein soll.

      Ich hab mir überlegt, ob ich dir auf deinen Text antworten soll. Macht irgendwie keinen Spaß, finde ich. Du fängst an mit einem Fanfarenstoß: „Das Unpersönliche ist kein Spiegel.“ Was soll ich dazu sagen außer: Wenn das für dich so ist, dann ist das so für dich. Für mich ist das mit Verlaub Quatsch. Ja, du kannst dir einen Spiegel nehmen mit dem Zweck, hineinzuschauen und dir die Lippen anzumalen. Dem Spiegel ist das schnurzegal. Er spiegel alles, was vor ihm auftaucht. Und was taucht da auf: Eine Paulynette, die einen Spiegel nimmt mit dem Zweck, hineinzuschauen und sich die Lippen anzumalen. Und er zeigt, wie sie das macht. Diese ganzen Dinge aus meiner Sicht geradezurücken, ist irgendwie mühselig und langweilig für mich. Wenn du schreibst „Das Unpersönliche ist kein Spiegel“, dann ist da keine Offenheit mehr, keine Weite, kein Raum. Das klingt für mich wie eine Kampfansage und nicht wie eine Einladung zum gemeinsan Hinschauen.

      So, jetzt sind meine Nudeln fertig.

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  18. Paulynette schreibt:

    lieber Nitya,

    du schreibst:

    „Ich hab mir überlegt, ob ich dir auf deinen Text antworten soll.“

    mir ging es ähnlich, etwas ahnte bereits, dass das schon wieder ein Missverständnis gibt.

    So wurde ich auf dieses Musikstück geführt.

    Diese Variante des Songs kannte ich noch gar nicht, so wie ich auch die Variante Nitya im Menschsein noch nicht kannte.
    Mir hat es daher so oder so Freude gemacht, mich hier mit dir auszutauschen.
    Also danke dafür.

    Ich kann dir versichern, dass hier jede Menge Weite und Offenheit vorhanden sind.

    „So, jetzt sind meine Nudeln fertig.“

    lass es dir ersteinmal schmecken.

    Dann lesen wir uns vielleicht ein anderes Mal an einem anderen Ort oder so.

    lieben Gruß von Herzen Kerstin Paulynette😉

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