Alan Watts: in Liebe vereint


shiva-shakti
Das yin-yang ist nicht ein gewöhnlicher Dualismus, sondern eine explizite Zweiheit, die eine implizite Einheit zum Ausdruck bringt, die beiden Prinzipien sind … einander nicht entgegengesetzt …, sondern in Liebe vereint, und es ist merkwürdig, dass ihr traditionelles Emblem die Doppelhelix, das gleichzeitige Sinnbild geschlechtlicher Vereinigung und der spiralförmigen Galaxien ist.
zag09Ein yin und ein yang heißt das Tao. Die leidenschaftliche Vereinigung von yin und yang und die Paarung von Mann und Frau sind der ewige Rhythmus des Universums. Wenn Himmel und Erde sich nicht mischten, wie könnte Leben gedeihen? (Ch’eng-tzu)

aus: Alan Watts: Der Lauf des Wassers
bDas ist ein interessantes Thema, der Genderismus: „Genderismus ist eine von Feministinnen und Homosexuellen entwickelte Weltanschauung, die das soziologische Geschlecht (Gender) statt dem biologischen Geschlecht (Sex) in den Mittelpunkt bei der Betrachtung des Menschen stellt. … Gender-Ideologen verwerfen die Differenzierung in Mann und Frau als eine ‚Erfindung‘ des ’sexuell normalen Patriarchats‘, als ein soziales Konstrukt, da jedes Geschlechter­verhalten nicht angeboren, sondern erlernt sei.“ (Quelle)

Ich erinnere mich, dass etwa für Arthur Janov Homosexualität die Folge frühkindlicher Traumatisierung und daher heilbar ist. Ich erinnere mich, dass Osho in Poona Homo- und Bisexualität erst als eine Erweiterung der sexuellen Ausdrucksmöglichkeiten betrachtete, später aber Homosexualität als ein Hindernis für die spirituelle Entwicklung hielt. Wie kann jemand je zur Einheit gelangen, wenn die sexuelle Polarität geleugnet und so etwas wie eine Nivellierung der Polarität angestrebt wird?

Ist die Biologie wirklich ein Feind der Freiheit? „Mein Geschlecht bestimme ich! Ich lass mir doch nicht von dieser doofen Biologie vorschreiben, was ich zu sein habe!“ Und ja, mit den heutigen technischen Möglichkeiten kann man ja schon eine ganze Menge verändern. Die Frage ist nur, ob das gut gehen kann. Mit zwei Minuspolen oder zwei Pluspolen krieg ich jedenfalls kein Glühbirnchen zum Leuchten. Das hat nichts mit Patriarchat oder irgendeiner Ideologie zu tun.

Alan Watts sagt: „Das yin-yang ist nicht ein gewöhnlicher Dualismus, sondern eine explizite Zweiheit, die eine implizite Einheit zum Ausdruck bringt, die beiden Prinzipien sind … einander nicht entgegengesetzt … ,sondern in Liebe vereint.“ Zum Teufel mit allen Ideologien! Ja aber was dann? „Gesundes Volksempfinden“ etwa? Wer nicht gleich als Nazi und Faschist bezeichnet werden will, sollte sich solche fahrlässigen Äußerungen lieber verkneifen.

Ach ja, Heinz Butz, „Spüren’s die Spannung?“ scheint völlig aus der Mode gekommen zu sein. Wer es spürt, wer es ist, braucht nicht mehr zu diskutieren.

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7 Antworten zu Alan Watts: in Liebe vereint

  1. Thomas Faulhaber schreibt:

    Ich lange an den E-Zaun und bekomme einen „gewischt“!
    Ist doch logo.
    Darauf gehen die zehntausend Dinge zurück?
    Lange an den Zaun!

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  2. Sunny T Oakwood schreibt:

    Osho gings dabei, nicht mit dem Körper identifiziert zu bleiben… from Sex to Superconsciousness….. 😉

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  3. punitozen schreibt:

    Hatte mich beim Tragen des Wäscheständer überhoben .
    Der Narbenbruch sagt : “ Danke , oller Punitotrottel ! “
    Hoffnung`s Hegerei – und dann noch uffèn Hochsitz hocken ? Nee , nee , nich mit Punito .🙂
    Heut hab ich ein Tröpfchen Meister Eckart – Medizin inne wohnen .
    “ Nim din selbes war“
    Ich lache – und lache – bin mr ein Witz
    Danke deiner Lieb und Güte –
    PUNITO

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