Uwe Schade: Das Leben ist Bewegung aus sich selbst


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So, wie Du diesen Augenblick erlebst
Will das Lebendige in Dir den Augenblick erleben
So, wie die Menschheit diesen Augenblick erlebt
Will das Lebendige in der Menschheit sich erleben .

Verdammst Du einen Gedanken in Dir
Verdammst Du eine lebende Zelle
Verfluchst Du ein Gefühl in Dir
Verfluchst Du lebendiges Blut
Verurteilst Du einen Schuldigen
Dann verurteilst Du einen Menschen
In dem Dein Gedanke Fleisch und Dein Gefühl Blut wurden .

Deine Häuser sperren Dich ein
Dein Wissen kettet Dich an
Deine Wünsche zerren Dich umher
Doch Leben ist Bewegung aus sich selbst
Dein Atem wird nicht von Dir gemacht
Dein Feuer wird nicht von Dir entfacht
Dein Wirken wird nicht von Dir verursacht
Denn Leben ist Bewegung aus sich selbst .

aus: Uwe Schade, „Die Harmonie der Welt

„Verurteilst Du einen Schuldigen, dann verurteilst Du einen Menschen, in dem Dein Gedanke Fleisch und Dein Gefühl Blut wurden.“ Wen spricht Uwe Schade hier an? Dich, und dieses Dich schließt „den Anderen“ vollständig mit ein. Dein Gedanke, dein Gefühl macht den scheinbar Anderen zu dem, was er zu sein scheint. Natürlich ist der Andere der Andere und du bist du. Aber wenn du Beides bist, du und er, dann bist du eben nicht du und er ist nicht er.

„So, wie Du diesen Augenblick erlebst, will das Lebendige in Dir den Augenblick erleben. So, wie die Menschheit diesen Augenblick erlebt, will das Lebendige in der Menschheit sich erleben.“ Uwe Schade spricht vom Lebendigen, das sich durch die Menschen, durch die ganze Menschheit ausdrückt. Es ist nicht der einzelne Mensch, der sich ausdrückt, sondern das Lebendige. Folgerichtig fährt Uwe Schade fort: „Dein Atem wird nicht von Dir gemacht, dein Feuer wird nicht von Dir entfacht, dein Wirken wird nicht von Dir verursacht, denn Leben ist Bewegung aus sich selbst.“

„Verdammst Du einen Gedanken in Dir, verdammst Du eine lebende Zelle; verfluchst Du ein Gefühl in Dir, verfluchst Du lebendiges Blut; verurteilst Du einen Schuldigen, dann verurteilst Du einen Menschen, in dem Dein Gedanke Fleisch und Dein Gefühl Blut wurden.“ Wie denn nun? Während es die ganze Zeit um den Ausdruck des Lebendigen ging, scheint es plötzlich wieder um Dich und den Anderen zu gehen. Wer verdammt denn, wer verflucht denn, wer verurteilt denn, wenn nicht das Lebendige selbst?

Leben ist Bewegung aus sich selbst, also ist es das Lebendige, das das Lebendige, verdammt, verflucht und verurteilt. Viel Lärm um nichts. Einfach etwas seltsame Selbstgespräche, die das Lebendige mit sich selbst führt.

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20 Antworten zu Uwe Schade: Das Leben ist Bewegung aus sich selbst

  1. nitmoeglich schreibt:

    Die TAZ zu Wolf Biermanns Auftritt im Bundestag:

    https://www.taz.de/Wolf-Biermann-im-Bundestag/!149090/

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  2. Giri schreibt:

    Zu sagen „Die Lebendigkeit will“ ist genauso, wie wenn ich sage: „Die Grünheit will“ oder „die Weichheit will“. Anscheinend passieren hier mehrere Dinge: Verdinglichung (oder grammatisch: aus einem Adjektiv wird ein Substantiv) und dem werden dann menschliche Eigenschaften zugesprochen – Wille, Handlung, Erfahrung, Erkennen.
    Ich hab manchmal so den Verdacht, das das mal wieder ganz normaler dualistischer Gottesglaube ist, nur ist man zu feige, Gott zu sagen, und sagt deshalb Lebendigkeit (oder andere sagen Bewusstsein). Schade.

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    • nitmoeglich schreibt:

      Langweile geschieht. Z.B. wenn ich deine Schlaumeiereien lesen. Ich sag halt lieber: Deine Klugscheißereien langweilen mich zu Tode. So, jetzt darfst du gerne wieder deinen Rotstift nehmen und alle Dualismen rot anstreichen und dabei jubeln: „Fehler! Fehler! Fehler!“

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      • Giri schreibt:

        Es geht gar nicht um die Dualitäten. Die sind doch völlig in Ordnung. Nur das die Lebendigkeit etwas will, ist doch einfach zu dumm.
        Das ich dich langweile, find ich sehr gut. Was könnte man besseres tun?
        Aber dank dir, das du immer wieder Texte anbringst, die so treffend aufzeigen, wie schwachsinnig diese ganze Spiritualität sein kann. Das schafft viel Klarheit.

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      • nitmoeglich schreibt:

        Siehste,
        wenigstens in dem in dem Punkt sind wir uns ganz einig.
        Der ganze Spirikram ist der reinste Schrott.

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  3. inrayma schreibt:

    lieber nit, wäre es dir möglich mir zu erklären, was es damit auf sich hat, dass du den Wolf Biermann Auftritt inclusive der TAZ Meinung dazu hier postest?
    Ich kann den Uwe Schade Text mit dem Video und dem TAZ – Urteil nur insofern in Zusammenhang bringen, dass Wolf und TAZ andere ins Unrecht setzen und angreifen aber das ist doch völlig normal dort, wo politisiert wird. Mal abgesehn davon, dass ich als in der DDR politisch Verfolgte ein klares Statement zum TAZ Artikel und Wolf Biermann habe, welches vollkommen unspirituell ist – eben menschlich.

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    • froeschin schreibt:

      Geschwätz muss folglich bei Dir nicht unbedingt immer gestern stattfinden.

      „…Mal abgesehn davon, dass ich als in der DDR politisch Verfolgte ein klares Statement zum TAZ Artikel und Wolf Biermann habe…“

      ähm, wie ist das zu verstehen? Du darfst als „politisch Verfolgte“ ein klares Statement „haben“ – aber bitte kein anderer? Mal ganz menschlich gefragt: ist spirituell = unmenschlich? Und hast Du jetzt als „politisch Verfolgte“ die Oberhoheit über den Blog, die Sicht auf die Welt vor und nach 1989 und überhaupt…? Du „hast“ also ein „klares Statement“ und kein anderer darf eins haben – und wie isses mit klarer Brühe? Hast Du die auch? Und darf der „liebe Nit“ in seinem Blog nur das schreiben, was Du als „politisch Verfolgte“ ihm erlaubst? Äh, wie jetzt – ist er dann nicht ein „politisch Verfolgter“? Diktatur der Klossköpfe? Oder besser der Klare-Suppenklöße?

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      • inrayma schreibt:

        Was ist dir denn über die Leber gelaufen Fröschin?
        Deine Unterstellungen hier sind ja einfach herrlich – schmunzel
        Ich habe lediglich erwähnt, dass ich ein Statement habe, welches, ist dir vollkommen unbekannt. Ich fragte Nit nach seinen Beweggründen, was findest du daran soooooo verwerflich, dass du eine Tonne Bewertungs- und Unterstellungsmüll auf mich schütten musst?

        „ähm, wie ist das zu verstehen? Du darfst als “politisch Verfolgte” ein klares Statement “haben” – aber bitte kein anderer? “

        Aus meiner Sicht darf hier JEDER eine Meinung haben, sogar wenn sie voller Unsinn und Vorwegnahme ist. Ich gehe da ganz mit Rosa Luxemburg:

        „Freiheit ist auch die Freiheit des Andersdenkenden“

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      • nitmoeglich schreibt:

        „lieber nit, wäre es dir möglich mir zu erklären, was es damit auf sich hat, dass du den Wolf Biermann Auftritt inclusive der TAZ Meinung dazu hier postest?“

        Liebe inrayma,

        du schreibst: „Aus meiner Sicht darf hier JEDER eine Meinung haben, sogar wenn sie voller Unsinn und Vorwegnahme ist.“ Darf ich dich ganz dezent darauf hinweisen, dass dies mein Blog ist und ich darüber zu befinden habe, was hier gedurft wird und was nicht? Deine Meinung haben darst du, keine Frage. Ob du deine Meinung auch äußern darst, ist eine ganz andere Frage. Rosa Luxemburgs Seifenblase von gestern, ihr Satz „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“ stand in einem bestimmten Zusammenhang mit ihrer Kritik an der bolschwistischen Revolution und sollte möglichst auch in diesem Zusammenhang gesehen werden. Wenn ich dieses Zitat aber schon bringe, sollte vielleicht bedacht werden, dass Rosa Luxemburg von Denkenden gesprochen hat. Es geht also ums Denken und sonst gar nichts. Der bekannte Schulleiter der antiautoritären Schule in Summerhill, Alexander S. Neill, ließ seinen Schülern die Freitheit, den Unterricht zu besuchen oder ihm fernzubleiben. Er ließ ihnen aber nicht die Freiheit, seine Werkstatt zu benützen, wenn sie nicht sehr achtsam mit seinem Werkzeug umgingen. Rosa Luxemburg schrieb nie etwas von grenzenloser Freiheit. Meine Freiheit endet immer da, wo ich die Räume eines Anderen betrete. In meinem Blog betrittst du meinen Raum und hast deswegen hier weder etwas zu erlauben noch zu verbieten.

        Wenn ich hier Wolf Biermanns Bundestagsauftritt und den TAZ-Kommentar reinstelle, ist das meine Freiheit in meinem Raum und ich muss dazu keinne Erklärung abgeben. Wenn du schon im besten Gouvernanten-Stil eine Erklärung haben willst, musst du dich nicht über den Unmut der Fröschin wundern. Jeder ist allergisch gegen so einen Eltern-Oberlehrer-Ton. Man soll eine Erklärung für sein frevles Tun abgeben und diese Erklärung soll sich dann dem Richterspruch desjenigen unterwerfen, der die Erklärung eingefordert hat. Dieser Stil sollte dir „als in der DDR politisch Verfolgter“ doch nur allzu bekannt sein. Oder?

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      • froeschin schreibt:

        Ein „Statement“ gibt man ab – aber sicherlich hast Du eine Meinung zu etwas oder eine Haltung. Wie kann ich aso, da Du kein Statement abgibst, etwas gegen dieses haben?
        Du bist mir über die Leber gelaufen – nicht mit deinem nicht ausgesprochenen „Statement“, sondern der von nitmoeglich bereits treffend beschriebenen Obertantenart, mit der Du hier einfällst.Das ist hier nicht mein oder dein Blog – Nitya muss sich nicht erklären. Neben Gauck muss es ja vor lauter „politisch Verfolgten“ in der DDR gewimmelt haben. Und ich werfe keinem vor, mitgelaufen zu sein.
        Vielleiht hätte auch ich eine Fahne beim Parteitag des ZKdSED getragen. Sind wir hier nicht auch alle Mitläufer?

        Nur führt dieses Spiel mit dem Begriff der „politischen Verfolgung“ auch nicht dazu, anderen etwas etwa dort zu „erlauben“, wo sie eigentlich die „Besitzer der Wohnung“ sind.

        Rosa Luxemburgs Ausspruch kann auch „benutzt“ werden, um Macht auszuüben. „Freiheit“ ist nicht, „Ich pisse Dir mal ans Bein und Du musst das gut finden.“
        Deine Wortwahl erinnerte mich da mehr an Stasimethoden – ich schlage Dich, aber packe den Knüppel in dicke Tücher, dass es nicht so auffällige Wunden gibt.

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      • Marianne schreibt:

        Deine Wortwahl erinnerte mich da mehr an Stasimethoden – ich schlage Dich, aber packe den Knüppel in dicke Tücher, dass es nicht so auffällige Wunden gibt.

        Liebe Fröschin,

        nach meiner Einschätzung würde inrayma die „Botschaft“ auch kriegen, wenn sie nur sanft geschubst würde – sie scheint sehr empfindsam zu sein.
        Was dein Empfänger-Ohr da an Stasi-Botschaften bekommt, kann ich (aus meiner Perspektive) nicht nachvollziehen.

        Lieben Gruß
        Marianne🙂

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      • froeschin schreibt:

        Liebe Marianne,
        sie scheint, wenn es um sie selber geht, allerdings sehr „empfindsam“ zu sein. Hier im Blog jedenfalls erlebe ich sie als übergriffig und wenig sensibel, wenn es darum geht, dem Blogbetreiber zu sagen, was zu tun ist.

        Wenn Du diese Botschaften nicht darin lesen kannst, ich allerdings, so bitte ich doch darum, dass ich weiterhin diesem Irrglauben anhängen darf.

        Ich denke zudem, dass Sie sicherlich auch in der Lage ist für sich selber zu sprechen.

        Aber danke Mutti, dass auch Du mir sagst, wie ich was zu schreiben habe und wie ich etwas sehen soll. Erinnert mich irgendwie an:“Du sollst nicht spüren – und bitte auch nicht sagen, wenn etwas schräg läuft und bitte erkenne doch an, dass ein Hieb eigentlich ganzdoll liep gemeint ist und aus sensibler Seele heraufwabert.“

        So – und das war jetzt eine gänzlich unsensible verbale Ohrfeige von der barschen Fröschin auf die sensible Marianne. Tut mir Leid, bei solchem Mist reagiert mein sensibles Wesen einfach…

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    • Marianne schreibt:

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  4. nitmoeglich schreibt:

    „ich als in der DDR politisch Verfolgte“

    Wat is’n dat für’ne Seifenblase von jestern?
    Ick gloob, ick hab ooch noch’n Flüchtlingsausweis von 1945.
    Aba wat kümmert mir so’n Wisch von vorjestern?

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    • inrayma schreibt:

      „Wat is’n dat für’ne Seifenblase von jestern?“ nein nein, diese Seifenblase schillert noch in allen Farben und lebt ihre Auswüchse ganz phantastisch auf bundesdeutschen Politikersitzen aus mit hohen Beamtenzahlungen und fürstlichen Renten. Nur weil die Intelligenz der ehemals etwas Bemerkenden im spirituellen Schein untergegangen ist, heißt das noch lange nicht, dass in dem, was als politisches Leben erscheint die Täter von gestern nicht auch die Täter von heute sind. Wenn die gesamte Schaffenskraft aller hochbegabten und mit Intelligenz gesegneten Menschen, die ihre Gaben im Bereich der vermeintlichen Spiritualität verschwenden, gebündelt und aufmerksam mit Herz und Verstand in der Gesellschaft als echte Herzenshandlungen agierten, ja dann…………träumt Pippi Langstrumpf während die Piraten bereits alles Seelen-Hab und Gut an sich gerissen haben🙂

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  5. inrayma schreibt:

    tja, da bin ich platt. Es ist mir nicht möglich zu verstehen, weshalb ihr so allergisch auf eine Fage reagiert. Weder habe ich mich im „Ton“ vergriffen, noch erlaube oder verbiete ich. Vielleicht wäre es an der Zeit für euch, einmal auf euer Interpretationsschema aufmerksam gemacht zu werden? Damit ihr also eure Fehlinterpretation meines Textes besser verstehen könnt hier also nochmal von meiner Seite (was bedeutet, das, was ich denke, fühle und beabsichtige) auf Start:

    Ich las also den Text von Uwe Schade und sah anschließend den Beitrag von Wolf Biermann sowie die Verlinkung zur TAZ, die ich ebenfalls las. Dann fragte ich: was hat der Text von Uwe Schade mit dem Wolf Biermann Auftritt und dem TAZ Artikel zu tun? Was wollte Nit damit vermitteln, was bewegt ihn, was ist der Hintergrund? Daher stellte ich diese Frage hier. Wenn ihr mal die Dialoge zwischen Nit und mir in der Vergangenheit lest, könnt ihr sehen, dass ich schon öfter Fragen gestellt habe und niemals ist Jemand so abgegangen, wie Fröschin hier oder auch Nit heute. Es sind Fragen nach den Zusammenhängen und Beweggründen, was ist daran so verwerflich? Was geht dabei in euch vor, wenn ihr euch dermaßen angegriffen fühlt von einer Frage?

    Ich lese den Blog seit geraumer Zeit und habe im Allmystery und auch auf Facebook auf ihn aufmerksam gemacht, weil es mich immer wieder erstaunt hat, wie anders Nit die Dinge betrachtet. Viele seiner Antworten haben mich innerlich bewegt und besser erkennen lassen, wie die Sicht auf das, was als Leben erscheint aus eben Nits Warte aussieht. Manchmal hat es mich tief berührt, manchmal konnte ich gar nichts damit anfangen.

    Mein Ton ist weder Oberlehrerhaft noch sonstwas in dieser Richtung, es ist die Art die der Leser wahrnimmt. Ich sitze hier und wundere mich still und überlegt woher diese-eure Agression wohl stammt?

    Falls es dir lieber Nit also doch noch möglich ist zu verstehen, dass du dich mit deiner Interpretation meiner Worte in dir selbst auf einen Irrweg begeben hast, dann würde ich meine Eingangsfrage gern wiederholen und beantwortet haben:

    Was also war dein Beweggrund? Was deine Gedanken? Inwiefern steht der Text von Uwe in Zusammenhang mit dem Wolf Biermann Auftritt und dem TAZ Artikel?

    Und damit ihr nun besser versteht, wie sehr die Antwort von Fröschin vollkommen an meinem Sein vorbeigegangen ist noch eine Rechtfertigung zu meiner Aussage:

    „“ich als in der DDR politisch Verfolgte”“

    Im Jahr 1982 hatte ich eine Nahtoderfahrung, seitdem kenne ich meine wahre Natur und sehe die Welt der Erscheinungen als eine Realität in welcher wir uns bewegen, die allerdings keine Substanz hat außer der, die wir ihr geben.
    Insofern habe ich die Verhöre, die Inhaftierung und die Verfolgung durch die „Organe der DDR“ aus einer Warte erfahren, die man spirituell nennen kann. Man kann auch einfach sagen, frei von Täter Opfer Verwicklungen, frei von Substanz. Dennoch hat mein Körper und auch meine Psyche das, was dort geschehen ist ertragen müssen. Ich bin noch immer an der spirituellen Sicht anderer Menschen zu diesen Themen interessiert. Es hätte also sein können, dass Nit auch so ein Mensch ist mit solchen Erfahrungen. Es hätte sein können, dass er aus diesem Grund diesen Text von Uwe mit Wolf Biermann und dem TAZ Artikel in Verbindung bringt und dazu eine spirituelle Erklärung hat, die mir, wie schon andere Erläuterungen von ihm, eine Hilfestellung bei der Bewältigung der erfahrenen Traumata in Richtung meiner eigenen spirituellen Sichtweise sein kann. Ich habe bisher leider Niemanden kennengelernt, der wie ich Folter und Grausamkeit erlebte und das eben nicht identifiziert erlebte sondern bereits aus (teil)erwachter Position.
    Falls hier Jemand mitliest, der das nicht öffentlich machen möchte freue ich mich sehr über eine Antwort unter: inrayma@online.de

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    • nitmoeglich schreibt:

      Ich habe gerade diesen Kommentar aus dem Spamordner gefischt. Wahrscheinlich ist er dort wegen Überlänge gelandet, aber ich weiß es nicht. Ich guck da meistens nur einmal in der Woche rein.

      Aber kurz zu der Frage, was Uwe Schade mit Wolf Biermann zu tun hat. Erst mal zu dieser Art Fragen. Du schreibst: „Weder habe ich mich im “Ton” vergriffen, noch erlaube oder verbiete ich.“ Ob du dich im Ton vergriffen hast, beantwortest du vorsichtshalber gleich selbst. Für mich vergreifst du dich ständig im Ton. Keine Ahnung, was du erlaubst oder verbietest, du scheinst jedenfalls so was wie ein Anrecht auf eine Antwort zu fordern. Ich schulde dir keine Antwort. Ich antworte, wenn es mir Spaß macht zu antworten. Und mehr Spaß macht es mir zu antworten, wenn jemand im Sinne von Fritz Perls sagt, warum er diese Frage stellt und was diese Frage mit ihm zu tun hat. Fehlt diese Ergänzung kriegt jede Frage einen inquisitorischen Charakter und wird dann eben im Zweifelsfall nicht beantwortet. Die Erfahrung mit inquisitorischen Fragen hast du ja offensichtlich schon gemacht. Ich habe da auch genug Erfahrungen gemacht.

      Ich will die Frage trotzdem beantworten, was Uwe Schade mit Wolf Biermann zu tun hat: NICHTS. Das Video mit Wolf Biermann und den TAZ-Kommentar hatte ich eben im Netz entdeckt. Das ist alles. Kürzlich hatte ich ein Wildschwein zu nächtlicher Stunde entdeckt und als Kommentar reingestellt. Hatte auch nix mit dem Thema zu tun.

      Stell dir vor, das ist mein privater Blog. Ich darf das.

      Auch diesen Link hier reinstellen:

      https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wolf-biermann-ist-ein-wendehals

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