Osho: der Mann muss männlich, die Frau weiblich sein


Siehe auch Die Welt vom 4.November 2014.

Radha-KrishnaKrishna und Radha

Mann und Frau zusammen, wenn sie positiv eingestellt sind, bilden ein Ganzes. Und das wahre Paar – es gibt nur sehr wenige wahre Paare – ist dasjenige, in dem sich beide positiv zusammenfügen. Neunundneunzig Prozent aller Paare sind negativ miteinander verbunden. Das ist der Grund für so viel Elend auf der Welt.

Ich wiederhole es: Der Mann muss männlich sein, und die Frau muss weiblich sein, aber auf positive Weise. Dann ist ihr Zusammensein Meditation, dann ist ihr Zusammensein wirklich ein großartiges Abenteuer. Dann bringt ihr Zusammensein jeden Tag neue Überraschungen. Dann wird das Leben zu einem Tanz zwischen diesen beiden Polen, und sie ergänzen einander, sie nähren einander.

Der Mann wird, auf sich selbst gestellt, nicht sehr weit kommen. Die Frau ist, für sich allein gelassen, nichts als eine stagnierende Energie, ohne jede Bewegung. Zusammengenommen ergänzen sie einander. Keiner steht höher als der andere; wenn sich zwei Seiten ergänzen, ist keine von beiden besser oder schlechter als die andere, sondern beide sind gleichwertig. Weder ist der Mann der Frau überlegen, noch umgekehrt. Sie ergänzen sich. Zusammen bilden sie ein Ganzes, und zusammen sind sie heil, von einer Heiligkeit, die keinem von beiden möglich ist, wenn sie getrennt bleiben.

Darum sieht ein Buddha, sieht ein Jesus ein klein wenig ärmer aus als etwa ein Krishna. Und der Grund ist: Sie stehen allein. Krishna ist umfassender. Darum wird Krishna in Indien für den vollkommenen Avatar gehalten, die vollkommene Inkarnation Gottes. …

Die erste Lektion muss in der Außenwelt gelernt werden, vergesst das nicht. Bevor du nicht die Frau im Äußeren kennengelernt hast, in all ihrem Reichtum, in all ihrer Süßigkeit und Bitterkeit; bevor du nicht den Mann im Äußeren kennengelernt hast, in all seiner Herrlichkeit und seiner Hässlichkeit, wirst du nicht fähig sein, in die innere Dimension vorzudringen. Du wirst es nicht zulassen können, dass Yin und Yang, Shiva und Shakti, sich in dir treffen. Und auf dieses Zusammentreffen kommt alles an, es ist das wichtigste überhaupt: denn nur in diesem Zusammentreffen wirst du zu Gott – niemals zuvor.

aus: Osho, „Buch der Weisheit“
yyDie Frage, die sich mir bei dem Thema Genderismus aufdrängt, ist dieses „Cui bono?“ Wer profitiert von diesem Gender-Schwachsinn? Wie kommt es, dass das zentral gesteuert wird, dass das überhaupt gesteuert werden kann? Was ist das für ein komischer Nährboden, auf den dieser Wahnsinnssame fallen und aufgehen kann? Und das, was Osho hier beschreibt, gibt es eigentlich noch irgendjemanden, der sich dafür interessiert? Oder von mir aus für C. G. Jung und sein Animus-Anima-Konzept? Das ist schon verrückt, wenn ich an meine Kindheit und Jugend denke, wie tabu damals das ganze Thema Sexualität war. Was für Wandlungsprozesse man da so innerhalb eines Lebens erlebt! Wenn ich mir dann so anschaue, was gerade so „in“ zu werden scheint, kommt mir die Zeit, in der es noch keine Pille gab und Sexualität einfach Schweinkram war und so gut wie nicht existierte, es sei denn fast schon unter Qualen, um ein Kind zu zeugen, geradezu himmlisch vor. Nein, die Zeit damals war auch schrecklich, und doch gab es die Möglichkeit, sich aus dieser Enge zu befreien. Leider pendelt ein Pendel immer nur von einem Extrem zum Gegenextrem. Das, was in der 68er-Zeit wie die große Befreiung aussah, entwickelt sich immer mehr zu einem einzigen Albtraum. Und jeder, der da nicht mitspielen will, gerät in den Verdacht, homophob oder ein Nazi zu sein.

Osho sagt: „Neunundneunzig Prozent aller Paare sind negativ miteinander verbunden. Das ist der Grund für so viel Elend auf der Welt.“ Heute sieht es zunehmend so aus, als ob demnächst überhaupt kein Paar mehr miteinander verbunden wäre. Na, das wird erst ein Elend geben!

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38 Antworten zu Osho: der Mann muss männlich, die Frau weiblich sein

  1. Marianne schreibt:

    Das sind nicht Männer und Frauen, die sich in den Beziehungen verletzen – bei homosexuellen Paaren gibt es das genau so: Es sind tief verletzte Kinder, die nur noch aus ihren Abwehr- und Herzschutz-Strukturen reagieren können und so ihr eigenes Leid immer wieder neu inszenieren. In Gruppen und anderen menschlichen Gemeinschaften setzt sich das fort.

    Hinter und unter alle diesen Mustern wohnen vitale und lebensfrohe Kinder, denen all diese „Erwachsenen-Spiele“ schnurzegal sind …

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    • froeschin schreibt:

      Nun sind ja auch „homosexuelle Paare“ nicht „keine Männer und Frauen“ – oder ist das ein neue Gattung? Und ist es nicht auch dort so, dass ein bestimmtes Rollenbild „gespielt“ wird?

      Nur wird inzwischen dieses Rollenbild immer mehr nivelliert. Spielt allerdings ein Ho,mosexueller oder ein Travestit (ja, ich kenne den Unterschied) extrem das alte Rollenbild „Frau“ wird geklatscht – spielt es eine Frau, dann ist sie von „gestern“.

      Ich habe auch das Gefühl, dass unsere Gesellschaft in eine Richtung gelenkt wird, in der es nurmehr Individuen gibt, die funktionieren sollen.

      „Mütter, schickt Eure Babies in die Aufbewahranstalt!“ – und was aus Babies ohne ständigen Bezug und Körperkontakt wird – Menschen, die sich selber nicht lieben und annehmen können – und die werden prima Konsumenten und Arbeitstiere, die nach Aufmerksamkeit gieren.

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  2. Strandläufer schreibt:

    Der Mann mus menschlich und die Frau muss menschlich sein, dann spielt das Allzumenschliche nicht so die Rolle.

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    • Nitya schreibt:

      Lieber Strandläufer,

      was ist menschlich“? Sind die IS-Kämpfer etwa nicht menschlich?

      Oder „meinst du mit „menschlich“: Piep piep piep, wir haben uns alle lieb“?

      Die Genderleute wollen die Polaritäten nivellieren. Osho rät dazu, total die Pole zu leben; sie außen zu entdecken, sie in sich zu entdecken, damit dann vielleicht das geschehen kann, was Coincidentia oppositorum genannt wird

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      • Strandläufer schreibt:

        Die sind in meinen Augen unmenschlich, obwohl das Schema. dachdem sie ticken allzumenschlich ist. Mit menschlich meine ich nicht piep piep piep… – sondern…. tja was meine ich damit bloß???
        Ich meine damit wohl jemanden, der mehr von sich zeigt als nur Fassade, einen der sich berühren lässt, auf sein Gegenüber nicht ausschließlich mit Automatismen reagiert usw… sondern offen bleibt.
        Ein IS-Kämpfer agiert aus kranken Konzepten heraus. Er kann den Anderen, der anders denkt wie er selbst, nicht mehr als vollwertigen Menschen anerkennen, damit macht er sich – in meinen Augen – zum Unmenschen. Er trennt den anderen von sich ab und trennt sich selbst von seiner „Menschlichkeit“ ab.

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      • Nitya schreibt:

        Trennst du dich nicht gerade mit deinen Wertungen von den IS-Kämpfern ab?

        „Er kann den Anderen, der anders denkt wie er selbst, nicht mehr als vollwertigen Menschen anerkennen, damit macht er sich – in meinen Augen – zum Unmenschen.“

        Machst du nicht gerade genau dasselbe?

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  3. Giri schreibt:

    Die Ideologie, das man nur mit einem Partner ganz sein kann, kann ich nicht nachvollziehen.
    Keine Ahnung, wie der Single Osho darauf kommt.

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    • Nitya schreibt:

      Vielleicht hast du „die Richtige“ dafür noch nicht getroffen?
      Oder dich nicht ganz auf sie eingelassen?

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      • Giri schreibt:

        Vielleicht ist es auch einfach falsch, die Ganzheit im anderen, und nicht in sich zu suchen. (Obwohl die Ganzheit in sich zu suchen, genau so ein Unsinn ist).
        Vielleicht hat ja auch Osho die richtige nur noch nicht gefunden. Nun als Asche unterm Bett stehn seine Chancen aber auch nicht besonders.
        Für mich ist Osho öfters Mal ein gutes Beispiel, daß Erleuchtung nicht vor Unsinn labern schützt (Ganz schlimm wirds bei seinem ganzen homophoben Unsinn).

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      • Nitya schreibt:

        Ich sehe, du hast die Geschichte mit der Polarität nicht kapiert.
        Da kann man wohl nix machen.

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  4. Giri schreibt:

    Freilich noch die Lassie Singers:
    Liebe ist Baldrian fürs Volk.

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  5. inrayma schreibt:

    Manchmal war Osho auch der Meinung, dass alles in einem einzigen Individuum zu suchen und zu finden sei.
    Aber wen interessiert schon sein Geschwätz von gestern😉

    Individuation – ein Text von Osho:

    We have a very dualistic ideology. God is light; then who is darkness? Then there must be two gods…the God of the darkness also. Then not only are you schizophrenic, your whole existence is schizophrenic. Not only are you divided, you have divided existence itself.

    No, day is beautiful, so is night. Day is godly, divine, so is night. You may be surprised to know the word „day“ comes from the same root as „divine“. They both come from the same root. So day is divine, and night?… nobody says night is divine. Night too is divine. And it will be better if you eat of both, day and night. It will be good if you have one bowl.

    I give to my disciples one bowl. Eat sweet and bitter, good and bad, consciousness, unconsciousness. Enjoy both and you will be nourished, and you will become very, very strong. And you strength will not be the opposite of softness, no. the stronger you will be, the more fragile too. And this is the beauty, when a strong man is fragile like a flower, strong like a sword and fragile like a flower…then you are total. Then you are undivided, then you are indivisible, then you are really an individual. „individual“ means that which cannot be divided. You have come home, you have become one; now you can relax and rest.

    …………………………………….

    Wir haben eine sehr dualistische Ideologie. Gott ist Licht; wer ist dann Dunkelheit? Dann muss es zwei Götter geben…auch noch den Gott der Dunkelheit. Dann ist es nicht nur so, dass du schizophren bist; dann ist deine ganze Existenz schizophren. Nicht nur, dass du geteilt bist; dann hast du auch die Existenz aufgesplittet.

    Nein, der Tag ist wunderschön; und die Nacht ebenso. Der Tag ist göttlich, und die Nacht auch. Es erstaunt dich vielleicht zu hören, dass das Wort „Tag“ dieselbe Wurzel hat wie das Wort „göttlich“. Sie haben beide dieselbe Wurzel. Also ist der Tag göttlich; und die Nacht? … Niemand sagt, die Nacht sei göttlich. Aber auch die Nacht ist es. Und es wäre besser, wenn du von beidem isst, von dem Tag und der Nacht. Und es wäre gut, wenn du aus einer Schale essen würdest.

    Ich gebe meinen Schülern eine Schale. Iss süß und sauer, gut und schlecht, bewusst, unbewusst. Genieße beides, und du wirst genährt sein, und du wirst sehr, sehr stark. Und deine Stärke wird nicht das Gegenteil von Weichheit sein, nein. Je stärker du wirst, desto zerbrechlicher wirst du auch sein. Und das ist die Schönheit – wenn ein starker Mensch so delikat wie eine Blume ist, stark wie ein Schwert und zerbrechlich wie eine Blume…dann bist du total. Dann bist du ungeteilt, dann kannst du nicht aufgesplittet werden, dann bist du wirklich ein Individuum. „Individuum“ bedeutet etwas, was nicht geteilt werden kann. Du bist nachhause gekommen, du bist eins geworden; jetzt kannst du entspannen und ausruhen.

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    • Brigitte schreibt:

      manchmal wird ein wunsch (kaum aufgetaucht) sofort erfüllt. danke für die übersetzung ♥

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    • Nitya schreibt:

      „Aber wen interessiert schon sein Geschwätz von gestern?“

      Mich.

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      • Giri schreibt:

        „Vor ein paar Tagen brachte mir jemand den Artikel eines christlichen Theologen. Ein großer Report gegen mich. Er muß mit vorgefaßten Meinungen hergekommen sein, und wurde sehr verwirrt. Er kam mit seinen vorgefaßten Meinungen nicht zurecht, und trennen wollte er sich auch nicht davon. Und so schreibt er Wischi-Waschi. Einmal ist er gegen mich, einmal ist er für mich. Und so hat er sich völlig verrannt. Aber eines gefiel mir, obwohl er meint, damit eine sehr wichtige Kritik anzubringen.

        Er sagt: „Im gleichen Augenblick, wenn Osho stirbt, wird seine ganze Bewegung platzen wie eine Seifenblase.“ Das gefiel mir! Genau so sollte es sein! Warum sollte es weitergehen? Wozu? Es gibt keinen Grund. Ich lebe jetzt, ich bin an der Zukunft überhaupt nicht interessiert. Wie kann es etwas ausmachen, ob meine Bewegung verschwindet wie eine Seifenblase oder nicht? Ich liebe Seifenblasen. Sie glänzen so schön in der Sonne. Und sie sollten verschwinden, damit auch ein paar andere Leute Seifenbasen machen können. Ich habe kein Monopol auf Seifenblasen. Tatsächlich wäre es für die Welt besser gewesen, wenn die Seifenblase, die Jesus gemacht hat, mit ihm verschwunden wäre. Dann gäbe es jetzt diese Päpste nicht. Die machen heute viel Wirbel um eine Seifenblase, die gar nicht da ist. Die Seifenblase, die Buddha gemacht hat, wäre sie verschwunden, es wäre ein großer Segen für die Menschheit gewesen, denn all diese buddhistischen Mönche und Theologen, und alle möglichen Dummköpfe, sie wären uns erspart geblieben.

        Obwohl Jesus da war und die Christen sich immer noch einbilden, er sei zur Rettung der gesamten Menschheit gekommen, ist die Erlösung der Menschheit bis heute nicht passiert. Zweitausend Jahre sind vergangen. Er hat sich als ein sehr ohnmächtiger Prophet erwiesen. Was für eine Erlösung wäre denn passiert? Die Jains sagen, daß Mahavir kam, um die Menschheit aus dem Staub zu heben. Die Menschheit ist, wo sie ist. Buddha kam, um alle Menschen zu „entbinden“…

        Ich möchte ein für allemal einen Punkt hinter all diesen Unsinn setzen. Ich bin nicht hier, um irgendjemanden zu entbinden. Warum sollte ich euch entbinden ? Das haben eure Mütter schon getan. Ich habe keine Verantwortung. Ich bin niemandem verantwortlich, keiner Menschheit, keiner Zukunft. Ich genieße meinen Augenblick, und alle, die diesen Augenblick genießen möchten, diese wunderschöne Seifenblase im Sonnenlicht, können ihn genießen.“

        Osho

        Daher sind die Seifenblasenrestauratoren schon lustig.

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      • Brigitte schreibt:

        Osho, ein Meister der Seifenblasen. Irgendwie hat er sie alle verarscht und keiner hats gemerkt😉 love it.

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      • Brigitte schreibt:

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      • Brigitte schreibt:

        „Alle Mystiker der Welt haben sich jedesmal außerstande gefühlt, ihre Erfahrung mitzuteilen. Kommunion ist möglich, aber Kommunikation – nein! Das müßt ihr von grundauf verstehen.
        Eine Kommunion ist eine vollkommen andere Dimension: zwei Herzen treffen sich, es ist eine Liebesgeschichte. Kommunikation geht von Kopf zu Kopf; Kommunion geht von Herz zu Herz. Kommunion ist ein Gefühl. Kommunikation ist Wissen: man gibt nur Wörter und man nimmt nur Wörter, nur Wörter werden verstanden. Und Wörter sind ihrer wahren Natur nach so leblos, daß sie nichts Lebendiges vermitteln können.
        Das lehrt uns schon das gewöhnliche Leben – ganz zu schweigen also von der höchsten Erfahrung. Schon wenn du unter gewöhnlichen Umständen irgendeinen Höhepunkt erlebst, einen ekstatischen Augenblick, in dem du wirklich etwas fühlst, in dem du wie umgewandelt bist, dann wird es unmöglich, das in Worten auszudrücken.“
        Osho (1931 – 1990)

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      • Nitya schreibt:

        Vielen Dank auch dir, liebe Brigitte, für den Osho-Text!

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      • Brigitte schreibt:

        nix zu danken, moi herzgebobbeldi Dreckschipp🙂
        An Osho kommt ja niemand vorbei. Ich lieb den einfach.

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      • inrayma schreibt:

        lieber nit,
        das war ein Zitat und sollte darauf hinweisen, dass Osho seine Aussagen bereits am nächsten Tag verworfen hat, er spietle das LILA eben perfekt.
        Ich kann mir kaum vorstellen, dass es Osho gefallen hätte, wenn seine Texte, die Momentaufnahmen waren und immer genau im hier und jetzt Sinn machten, Jahrzehnte später zur Meinungsverteidigung eingesetzt werden.
        Genau so wie er über Jesus und Buddha sagt, es handelt sich um zerplatze Seifenblasen, genau so ist auch Osho eine bereits zerplatze Seifenblase. Es ist nützlich sich mit lebenden Meistern zu beschäftigen, ihnen zu folgen oder sie zu verwerfen, je nachdem, was LILA gerade anbietet. Konrad Adenauer hatte durchaus einen klugen Gedanken als er sein Geschwätz von gestern verwarf, wie soll der Geist sonst reifen, wenn er festhält am Zustand der Unreife, während er nicht erkennt, dass er heute reifer ist als gestern aber unreifer als morgen?

        „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“

        Konrad Adenauer

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      • nitmoeglich schreibt:

        „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“

        Satyam Nitya

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  6. Dieter schreibt:

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    • Nitya schreibt:

      „Vergesst die Biologie nicht!“
      Ein wundervoller Satz.
      Herzlichen Dank für das Video!

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      • Ingeborg schreibt:

        Ich weiß gerade gar nicht warum mich dieses Gender -Thema so aufregt,das mir dieHände zittern.Vielleicht weil ich Jahrelang als zweiter Junge vorgestellt wurde ,
        obwohl als Mädchen geboren. oder weil ich von den jüngsten Brüdern meiner Muter mißbraucht wurde ,für ihre sogenannten Doktorspiele.Ich war gerade 3Jahre alt als es anfing und 14 als es aufhörte.
        So Super Geschlechtsneutral
        Eigentlich beruhigt mich nur Musik und der Gedanke ich habe keine Schweigepflicht
        mehr.
        Vielleicht gehe ich auch am Thema vorbei,nur habe ich auch keine Schulplicht mehr.

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      • Nitya schreibt:

        „Kleines Wesen, sei willkommen!“

        Liebe Ingeborg, hätte man dich so auf dieser Welt empfangen, hättest du über den ganzen Genderschwachsinn einfach nur gelacht. So erinnert dich die Genderbotschaft „Du bist verkehrt, wie du bist!“ vermutlich an dieses Nicht-Willkommensein, das du vorgefunden hast, erinnert dich an diese ganzen gottverdammten Verletzungen, erinnert dich so sehr, dass dir die Hände vor Aufregung zittern..

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  7. Elwood schreibt:

    Wenn sich dat Engelchen von meiner Frau und mein Teufelchen sich treffen, gibet schlechte Laune…
    Wenn sich mein Engelchen mit ihren Teufelchen trifft, gibet Rückzug…
    Wenn sich beide Teufelchen treffen, fliegen die Fetzen….
    Aber treffen sich die Engelchen, gönnen wir uns ein Nickerchen…
    So oder so trifft mann/frau sich gleichwertig ohnegleichen…

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  8. fredo0 schreibt:

    zu giri … über osho …

    so im nachhinein wird mir der kerl ausgesprochen sympatisch …

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  9. Nitya schreibt:

    Mein lieber Giri,

    zieh dir einfach nochmal deine Unterstellungen und Vorurteile rein. Du nennst das Ideologie, wenn jemand sagt, dass – und dann zitierst du falsch, damit’s dir in deinen Kram passt – gesagt hat er: „Mann und Frau zusammen, wenn sie positiv eingestellt sind, bilden ein Ganzes. Und das wahre Paar – es gibt nur sehr wenige wahre Paare – ist dasjenige, in dem sich beide positiv zusammenfügen.“

    Du behauptest, dass Osho ein Single war. Woher weißt du das? Hast du an seinem Bett Wache gehalten?

    Du unterstellst ihm homophoben Unsinn. Wenn du auch nur ein bisschen Bescheid wüsstest, dann wüsstest du, dass es in Poona nur so von Homosexuellen wimmelte. Poona war nicht zuletzt deswegen so ein Anziehungspunkt, weil hier jeder alles ausleben konnte, was er bisher unterdrückt hatte. Osho bejahte Sexualität in jeder Form, bejahte Homosexualität, bejahte Bisexualität. Solange irgendetwas unterdrückt wird, werden Menschen giftig. Ich möchte nicht wissen, was du alles unterdrückst, dass du so giftig bist. Das ist echt üble Nachrede auf Stammtischniveau, was du da absonderst. Du versuchst überhaupt nicht zu verstehen, warum Osho später sagte, dass Homosexuelle Schwierigkeiten damit haben, diese „Coincidentia oppositorum“ zu erfahren, warum es wichtig sein könnte, Polarität ganz zu erfahren, um sie hinter sich lassen zu können.

    Du hast schon beim Thema IS deine Stammtischvorurteile ausgebreitet. Weißt du überhaupt, wie es zu dieser rasenden Wut gekommen ist? Kennst du auch nur ein winziges Bisschen die historischen Hintergründe. Weißt du etwas von den Versprechungen, die die sog. Siegermächte den Arabern gemacht haben? Israel hat seinen Staat bekommen und wurde in jeder erdenklichen Weise protegiert. Die anderen wurden willkürlich aufgeteilt und ausgebeutet. Und dann kommst du daher und nennst die Reaktion der Araber krank und bezeichnest sie als Unmenschen. Dass sich unterdrückte und ausgebeutete Menschen irgendwann auf grausame Weise rächen, ist ausgesprochen menschlich. Du schreibst: „ER (ein IS-Kämpfer) trennt den anderen von sich ab und trennt sich selbst von seiner ‚Menschlichkeit‘ ab.“ Ich habe selten so einen unausgegorenen Schwachsinn gelesen.

    Unter „über mich“ habe ich Konstantin Wecker zitiert: „Kommentare mit Sinn und Verstand – auch wenn sie gegen mich sind – gerne. Hirnloses Gedankengefurze wird eliminiert.“ Ich nenne das, was du hier absonderst hirnloses Gedankengefurze.

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    • Marianne schreibt:

      Ich war gestern Abend im Konstantin-Wecker-Konzert „40 Jahre Wahnsinn“, da hat er auch eines seiner neuesten Lieder gesungen:

      Ich habe einen Traum

      Ich hab einen Traum, wir öffnen die Grenzen
      und lassen alle herein,
      alle die fliehen vor Hunger und Mord
      und wir lassen keinen allein.

      Wir nehmen sie auf, in unserem Haus
      und sie essen von unserem Brot
      und wir singen und sie erzählen von sich
      und wir teilen gemeinsam die Not
      und den Wein und das wenige was wir haben,
      denn die Armen teilen gern
      und die Reichen sehen traurig zu –
      denn zu geben ist ihnen meist fern

      Ja wir teilen, und geben vom Überfluss
      es geht uns doch viel zu gut
      und was wir bekommen ist tausendmal mehr:
      und es macht uns unendlich Mut

      Ihre Kinder werden unsere sein
      keine Hautfarbe, und kein Zaun,
      keine menschenverachtende Ideologie
      trennt uns von diesem Traum.

      Vielleicht wird es eng? Wir rücken zusammen,
      versenken die Waffen im Meer,
      wir reden und singen und tanzen und lachen
      und das Herz ist uns nicht mehr schwer.

      Denn wir haben es doch immer geahnt
      und wollten es nur nicht wissen:
      was wir im Überfluss haben, das müssen
      andere schmerzlich vermissen.

      Ja wir teilen, und geben vom Überfluss
      es geht uns doch viel zu gut
      und was wir bekommen ist tausendmal mehr:
      und es macht uns unendlich Mut

      Und die Mörderbanden aller Armeen,
      gottgesandt oder Nationalisten,
      erwärmen sich an unsren Ideen
      und ahnen was sie vermissten.

      Ja ich weiß, es ist eine kühne Idee
      und viele werden jetzt hetzen:
      ist ja ganz nett, doch viel zu naiv
      und letztlich nicht umzusetzen.

      Doch ich bleibe dabei, denn wird ein Traum
      geträumt von unzähligen Wesen
      dann wird an seiner zärtlichen Kraft
      das Weltbild neu genesen.

      Ja, ich hab einen Traum von einer Welt
      und ich träume ihn nicht mehr still:
      es ist eine grenzenlose Welt
      in der ich leben will.
      🙂

      Gefällt mir

    • Strandläufer schreibt:

      Upps…. das mit dem Abtrennen habe ich geschrieben.

      Ich fand deine Antwort logisch, dass ich mich – wenn ich IS-Kämpfer als Unmenschen bezeichne, weil sie sich vom „Menschlichen“ abtrennen – auf dasselbe Niveau begebe. Danke dafür. :-))

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  10. Marianne schreibt:

    Ich habe einen Traum

    Ich hab einen Traum, wir öffnen die Grenzen
    und lassen alle herein,
    alle die fliehen vor Hunger und Mord
    und wir lassen keinen allein.

    Wir nehmen sie auf, in unserem Haus
    und sie essen von unserem Brot
    und wir singen und sie erzählen von sich
    und wir teilen gemeinsam die Not
    und den Wein und das wenige was wir haben,
    denn die Armen teilen gern
    und die Reichen sehen traurig zu –
    denn zu geben ist ihnen meist fern

    Ja wir teilen, und geben vom Überfluss
    es geht uns doch viel zu gut
    und was wir bekommen ist tausendmal mehr:
    und es macht uns unendlich Mut

    Ihre Kinder werden unsere sein
    keine Hautfarbe, und kein Zaun,
    keine menschenverachtende Ideologie
    trennt uns von diesem Traum.

    Vielleicht wird es eng? Wir rücken zusammen,
    versenken die Waffen im Meer,
    wir reden und singen und tanzen und lachen
    und das Herz ist uns nicht mehr schwer.

    Denn wir haben es doch immer geahnt
    und wollten es nur nicht wissen:
    was wir im Überfluss haben, das müssen
    andere schmerzlich vermissen.

    Ja wir teilen, und geben vom Überfluss
    es geht uns doch viel zu gut
    und was wir bekommen ist tausendmal mehr:
    und es macht uns unendlich Mut

    Und die Mörderbanden aller Armeen,
    gottgesandt oder Nationalisten,
    erwärmen sich an unsren Ideen
    und ahnen was sie vermissten.

    Ja ich weiß, es ist eine kühne Idee
    und viele werden jetzt hetzen:
    ist ja ganz nett, doch viel zu naiv
    und letztlich nicht umzusetzen.

    Doch ich bleibe dabei, denn wird ein Traum
    geträumt von unzähligen Wesen
    dann wird an seiner zärtlichen Kraft
    das Weltbild neu genesen.

    Ja, ich hab einen Traum von einer Welt
    und ich träume ihn nicht mehr still:
    es ist eine grenzenlose Welt
    in der ich leben will.

    Konstantin Wecker
    (gestern in München gesungen)
    🙂

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  11. Elwood schreibt:

    „Wer profitiert von diesem Gender-Schwachsinn?“

    Frau Dagmar Neubronner hat für mich eine Antwort drauf:
    Immer mehr und immer billigere Abeitskräfte.
    Und Dirk Müller erklärt mir anschaulich wofür die Arbeitskräfte gebraucht werden.
    Eine Endlosschleife der eigenen Versklavung für unsere Götzen.

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