Osho: Insekten, die nur im Dunkeln leben

oHabt ihr je bemerkt, wie die Wut verschwindet, wenn ihr sie beobachtet? Ihr gebt ihr jedoch sofort nach oder ihr unterdrückt sie. Wie immer dem auch sei, ihr beobachtet sie nicht. Sie bleibt ungesehen und unerkannt. Genau da machen wir den Fehler, und Ausschweifung und Zügellosigkeit tragen beide zu diesem Irrtum bei.

Neben diesen beiden gibt es aber noch eine dritte Möglichkeit, und diese möchte ich euch empfehlen. Sie besteht darin, eure Neigungen zu beobachten – ohne etwas mit ihnen zu machen, sie einfach nur zu beobachten. Wenn das Auge einmal anfängt, sie klar und deutlich zu sehen, werdet ihr feststellen, wie sie wegfallen und verschwinden. Sie vertragen es nicht, euch in die Augen zu schauen. Ihre Existenz ist nur in einem Zustand der Illusion möglich, in wachsamer Bewusstheit aber werden sie leblos und sterben ab. Unser Wahn, unser Nicht-Beobachten hält sie am Leben. Sie sind wie Insekten, die nur im Dunkeln leben. Sobald Licht eintritt, sterben Sie.

aus Diskursen, die Osho 1964 in Rajasthan gehalten hat.

IHach, was liebe ich doch dieses Sowohl-als-Auch und das Weder-Noch, das Tetralemma oder was auch immer in dieser Richtung. Puristen gibt es auf allen Seiten. Da gibt es die Non-Dualisten, die angeblich nur Non-Dualisten sind, und es gibt die Dualisten, die angeblich nur Dualisten sind. Und zwischen beiden Positionen kann man so schön Krieg führen und glaubt sich dabei ganz schrecklich im Recht. Und dann wird über den anderen geurteilt und gerichtet, dass die Fetzen fliegen.

Es ist gut, mal in die eine und in die andere Position so ganz mit Haut und Haaren einzutauchen, um sie wirklich kennen zu lernen. Und es ist gut, immer wieder den Standort zu wechseln, bis die Wechselei zu einem Tanz wird, den man leichtfüßig vollziehen kann. Osho wurde genau das oft genug vorgeworfen. Er würde sich ja ständig widersprechen. Mit Ramesh Balsekar oder Tony Parsons haben es viele einfach leichter. Da weiß man, was man hat. Aber man hat natürlich gar nichts. Und wenn viele von Osho völlig verwirrt sind, dann liegt das vermutlich daran, dass sie Bleiklötze an den Füßen haben und deshalb nicht tanzen können.

Heute also zur Abwechslung mal wieder was angeblich Psychologisches … iiieeeehhhhh! Na ja, der Ronny darf’s ja auch. Also der schrieb gestern Folgendes, was ich ihm hiermit mal ganz frech klaue:

Gestern ein schöne Begegnung gehabt, zum Ende hin kam die Aussage von meinem Gegenüber: „DAS war so klar…“

„DAS kann es nicht sein, …denn es ist etwas, was kommt und geht, das was du bist, kommt nicht und geht nicht.

Maximal kannst du schauen und vielleicht ist Unklarheit da und in dieser Unklarheit total darin zu sein, darin kann alles klar sein. Ohne dass sich der Zustand ändern „muss“, wenn er es tut, schön, wenn nicht, auch gut. Und dies Schauen und ganz darin sein, ist nur ein praktischer Hinweis, nicht mehr und nicht weniger –  ganz beiläufig zu sehen, dass nichts fehlt und dass du bist, was du bist. Das ist von größtem Wert, und ist in sich frei.“

Ist nur ein praktischer Hinweis, sagt der Ronny, und das von Osho auch. Und vielleicht erklärt mir jetzt jemand: Ist das dual oder nondual? Wehe, das macht
jetzt jemand! Probier es lieber einfach aus – oder lass es!

Osho: „Unser Wahn, unser Nicht-Beobachten hält sie am Leben. Sie sind wie Insekten, die nur im Dunkeln leben. Sobald Licht eintritt, sterben Sie.“ Nichts sorgt für mehr Veränderung als das Gewahrsein dessen, was man immer für die eigenen Macken gehalten hat.

tetra

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23 Antworten zu Osho: Insekten, die nur im Dunkeln leben

  1. inrayma schreibt:

    „Nichts sorgt für mehr Veränderung als das Gewahrsein dessen, was man immer für die eigenen Macken gehalten hat.“

    Sehr sehr schön, wenngleich das Wort „Gewahrsein“ so vielfältig benutzt wird, dass es möglich ist, hier nun wieder zu verschiedenen Vorstellungen zu kommen.
    N.m.E. ist Wahrnehmen eine klarere Bezeichnung. Samarpan schenkte mir dieses Wort nachdem mir „Erwachen“ geschenkt war und ich ihn fragte – und nun? Was nun? Wie weiter? „Ich“ war damals sehr verunsichert. Samarpan sagte mir: „Nimm wahr, das ist alles.“

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    • Nitya schreibt:

      Liebe inrayama,

      jetzt schenk ich dir auch was: Aus meiner Sicht (wohlgemerkt), bedeutet „wahrnehmen“ etwas für wahr nehmen, während „Gewahrsein“, wenn ich es aufdrösele, Gewahr-Sein bedeutet und ohne jedes Objekt auskommen kann. In diesem Gewahr-Sein können auch Objekte erscheinen, ob die dann für wahr genommen werden oder einfach als Erscheinungen wie Wolken am Himmel vorüberziehen, ist für das Gewahr-Sein völlig unbedeutend.

      Aber mir ist ja leider bisher kein „Erwachen“ geschenkt worden, insofern sollte ich eigentlich lieber meinen Mund halten.

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      • inrayma schreibt:

        na na na lieber Nitya😉 im Terminus Gewahrsein steckt die Behauptung (!) des „wahr-seins“ mit dem Wort Gewahrsein ist das, was wahr sei (!) ausgedrückt. Daher stammen die ganzen Streitereien. Wer sich im „Gewahrsein“ wähnt, der sagt – Erscheinung oder Nichterscheinung sei (!) wahr. Währenddessen im Terminus Wahr-nehmen(!) Derjenige auftaucht der ehrlicher weise zugeben muss, dass es sich um „sein“ für wahr nehmen handelt.
        Das ist, was Erwachen hier zum Geschenk macht, die Gewissheit, dass es ohne Wahrnehmung kein Gewahrsein gibt. Du musst erst etwas für wahr nehmen, bevor du feststellen kannst, dass du es bist. Ohne die Feststellung ichbin auch keine Wahrnehmung von Objekten, da sie im Ichbin auftauchen. Bei dem Oshotext ging es ja um „eigene Macken“, was für wahr persönliche Erscheinungen sind.
        In dem, was Fredo als Absolut bezeichnet ist weder Wahrnehmung noch Gewahrsein, da ist nur Sein…..schmunzel….in der Welt der Erscheinungen ist Wahrnehmen (ich nehme es für wahr) einfach ehrlicher als die Behauptung des WahrSeins😉

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  2. Jens Gantzel schreibt:

    Wunderbar!!
    Mérci!🙂🙂

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  3. fredo0 schreibt:

    Mein Hinweis zu dem Begriff Gewahrsein .
    ( den ich übrigens auch etwas „problematisch“ sehe, da oft in „spirituellen Kreisen“ zur individuellen Fertigkeit nach Belieben mutiert, mit Aussagen wie „da gehe ich morgens doch erstmal ins Gewahrsein“ ).
    Wenn überhaupt ist dies Gewahrsein auch nur unpersönliches Ereigniss , soll heißen, es geschieht , warum auch immer, und kann bemerkt werden .
    Aber nicht direkt , im Sinne „oh jetzt ist es aber unheimlich gewahr mit mir“ , sondern lediglich durch das Bemerken von Abwesenheit , im Sinne eines :“ oh , da ist ja gar kein Zweifel mehr da „.
    Gewahrsein ist also nur deshalb „wahr“ , weil halt mal kein Unwahres auftaucht.
    Darstellung von Wirklichkeit mit Hilfe von Silouetten gibt es in der Kunst .
    Soll heißen ein Objekt wird nicht durch Direktdarstellung aufgezeigt , sondern durch ausschließliche Darstellung der Umgebung und einer „leeren“ Objektlücke.

    So , oder ähnlich , kann Gewahrsein auftauchen und als solches „bemerkt“ werden …

    denk ich mir mal ….

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    • Nitya schreibt:

      „Spirituelle Kreise“ gehen mir einfach nur auf den Geist.

      Lieber Fredo, ich würde übrigens nicht sagen, dass Gewahr-Sein geschieht. Das Bemerken geschieht vielleicht, während Gewahr-Sein einfach ist. Ich würde es daher auch kein unpersönliches Ereignis nennen, denn so wenig es geschieht, ereignet es sich. Unpersönlich ja.

      Du schreibst: „Gewahrsein ist also nur deshalb “wahr”, weil halt mal kein Unwahres auftaucht.“ Ich würde sagen, Gewahr-Sein ist völlig unabhängig von dem, was darin auftaucht. Es kümmert sich nicht die Bohne um wahr oder unwahr. Als Gewahr-Sein ist es jedoch immer wahr.

      Na ja, Gewahrsein kann demzufolge auch nicht auftauchen. Es ist vor jedem Bemerkt-Werden. Bemerken kann bemerkt werden, Gewahr-Sein nicht, da es kein Objekt ist, das bemerkt werden könnte.

      Sag ich mal so.

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      • fredo0 schreibt:

        fein … werter nitya
        schlampig formuliert von fredoo …

        klar … gewahrsein ist quasi die (zur bespielung bereite) weiße leinwand im kino …
        da wird es aber für mich (ABSOLUT verliebten) fredoo zum GEWAHRSEIN .
        soll heißen das quasi „neugierige“ Gewand des ABSOLUT .

        und halt kein der person verfügbares „gewahrsein“ .

        es taucht auch nicht auf ( richtig bemerkt ) … denn es ist immer DA …

        es „taucht“ quasi auf, so wie der „fliegende holländer“ aus der nebelwand „auftaucht“ .
        ohne eigene bewegung, nur durch das verschwinden der nebelbänke .
        😀

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  4. inrayma schreibt:

    Bei dem Text von Osho geht es um die Welt der Erscheinungen und in dieser ist das Wort Gewahrsein eine Behauptung der Person. Ich bin mir ge- wahr, dass etc. pp.
    Ich gehe soweit zu sagen, dass die Bezeichnung Gewahrsein in die Welt der Erscheinungen gehört, denn wenn du mal ehrlich bist, IM Absolut (Moment) ist nur Abwesenheit, kein Jemand, der sagen kann, das hier ist wahr.
    Das kommt alles erst hinterher. erst nach dem „Moment“ erscheint der, der sagt also bin ich das!
    Das ichbin ist abwesend in der Lücke der Erscheinungen.
    Daher sagt Nisargadatta auch – sie sind das, was Beides wahrnimmt. Erscheinung und Nichterscheinung. Ich habe Nisargadatta erst nachdem, was ich als Ich-Entkoppelung bezeichne gelesen und verstanden.
    Man muss ganz ganz ehrlich zu sich selbst sein und schauen, was ist wahrhaft geschehen.
    Daher sage ich, das Geschenk des Erwachens wird einem Menschen zuteil, auch wenn das offensichtlich verpönt ist, es zu benennen.
    Denn warhhaft geschieht zum ersten Mal im Gewahrsein des Lebens, im Gewahrsein der Erscheinungen nämlich nichts. Es geschieht ja gerade nichts, nichts von alldem, was dem ichbin bekannt ist und registriert wird das erst dann, wenn wieder etwas geschieht, nämlich Gewahrsein oder Wahrnehmung.
    Dass es also einen Moment gibt in welchem nichts geschieht, ja nicht mal der Moment geschieht, wie soll man das verstehen, wenn der Moment der Abwesenheit noch nicht registriert wurde?
    Also bleiben wir in der Welt der Erscheinungen und reden über das, was das ichbin wahrnehmen kann, eigene Macken z.B.

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  5. Marianne schreibt:

    Nichts sorgt für mehr Veränderung als das Gewahrsein dessen, was man immer für die eigenen Macken gehalten hat.

    Danke für einen der genialsten Nitya-Sätze, die ich hier je gelesen habe …😀

    Die Diskussion hier spiegelt für mich genau die Beweggründe wider, warum mein Focusing-„Guru“ (Gene Gendlin) für das Thema „Persölichkeits-Wandel“ eine eigene (möglichst phänomenologische) Sprache entwickelt hat: Alle Alltags-Begriffe sind ja schon alle mit irgendwelchen (starren) Be-Deutungs-Mustern besetzt. Der Nachteil ist natürlich wieder, dass nur Insider sie verstehen

    „Jedes Wahrnehmen ist ein Tun …“ sagen die radikalen Konstruktivisten und damit auch ein Hinzu-Tun …

    Ich finde daher auch Gewahr-Sein (im Sinne von „auf dem eigenen Schirm haben …) den passenderen Ausdruck.

    Natürlich sind die eigenen Macken immer sowieso da, aber es macht schon einen riesen Unterschied, ob einer sie auch auf „dem Schirm hat“ …

    ♥ – lich
    Marianne

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  6. Eno Silla schreibt:

    Alter Mann im Bett
    Erwachen
    Pups

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  7. Ronny schreibt:

    “ “Spirituelle Kreise” gehen mir einfach nur auf den Geist. “ Ich liebe dich

    ..weils Spaß macht dem zu lauschen und auch „ein bisschen“ wahr ist *hehehe…

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  8. inrayma schreibt:

    Ja Ronny, dann folge ich mal deiner Aufforderung zur Intoleranz. Ich bin Überheblichkeit gegenüber intolerant !
    Ihr habt heute sooo ein Glück, dass ich mich mal intensiv mit euren Texten beschäftigen kann……..also dann:

    „“Spirituelle Kreise” gehen mir einfach nur auf den Geist. ” Ich liebe dich “

    Ihr seids schon zwei lustige Kerlchen, der Nitya und du lieber Ronny😉

    Ihr schreibt auf einem spirituellen Blog über spirituelle Themen, werdet von spirituell interessierten Menschen gelesen (wer sonst würde solch ein Zeugs lesen😉 )
    Da werden täglich (!) spirituelle Meister zitiert und auseinandergepopelt, eigene Meinungen dazu verfasst und der spirituellen Öffentlichkeit präsentiert- eine andere Öffentlichkeit versteht hier sowieso nur, dass wir ein Haufen „Bekloppter“ sind, die sich in einer Geheimsprache über etwas unterhalten, dass sowieso keiner beweisen kann.
    Und dann wollt ihr euch von diesen Kreisen distanziert wissen, gar mit Liebesbekundungen.
    Tip Top und DANKE von Herzen für diesen Einblick in eure spirituellen Egos, die natürlich gaaaanz anders sind als die Anderen gar in spirituellen Kreisen……ha ha ha

    Da fällt mir noch ein Witz ein, der das gleiche Thema hat:

    Sagt ein Südafrikaner: ich hasse nur zwei Sorten Menschen – Rassisten und Neger!

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    • Nitya schreibt:

      Aaalso, liebe inrayma, das mit den „spirituellen Kreisen“, die Fredo extra in Anführungszeichen gesetzt hat, um sie als Süffisanz zu kennzeichnen, ist etwa so zu verstehen, wie die Aussage, dass ein guter Vater kein guter Vater ist. Auch hier müsste man den guten Vater in Anführungszeichen setzen oder ihn als sog. guten Vater kennzeichnen. Sobald jemand meint, spirituell zu sein, ist er nicht spirituell. Warum meinst du hat Ikkyû Sôjun seine Erleuchtungsurkunde zerrissen oder Hui-neng die Sutras? Weil sie NICHT zu dieser spirituellen Mischpoke gehörten. Also ich gehöre keinem spirituellen Kreis an, ich bin nicht einmal ein spiritueller Greis, sondern einfach nur ein ganz gewöhnliches Arschloch. Insofern ist dein Witz vom Südafrikaner vielleicht doch nicht so ganz gelungen. Aber so im Eifer der Intoleranz durchaus verständlich.

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    • Ronny schreibt:

      Auforderung zur Intoleranz” das ist ein Missverständnis. Mir ging es maximal mit dem Video darum zu sehen das Toleranz oft so eine Art “Überzieher” ist um sich auf der guten Seite zu wähnen,… Toleranz, oder Akzeptanz kann eine Möglichkeit sein, das Leben zu Empfangen wie es ist – genauso auch als Schublade der verklärten Hoffnung dienen, die mit all den „spirituellen Attributen“ und Vorstellungen ausgeschmückt wird.
      In „spirituellen Kreisen“ kursiert die Idee von einen besseres Jetzt, was in der Zukunft schon noch kommen wird. Oder dem ewigen GUTEN – was dann irgendwann einmal passiert, für immer. Es ist die Idee des sich selbst entkommen könnens – oder anders gesagt, die Vorstellung und sich wähnen im einem SEIN wo man sagen kann, JETZT hab ichś auch. Doch sein wird niemals habbar sein, egal wie, “spirituell”, “erwacht” oder “ichlos” man (oder frau) ist.

      “Tip Top und DANKE von Herzen für diesen Einblick in eure spirituellen Egos, die natürlich gaaaanz anders sind als die Anderen gar in spirituellen Kreisen…”

      …vom gaaaanz anders sein sag ich sicher nichts. Wenn dann eher, Leben zu erleben ist immer wieder nur Geschmacksache, und kein Geschmack ist ewig, noch weniger der Schmecker egal ob ich oder ich-los. Wenn eine Aufforderung dann, Vergiss es; Kein anders sein, kein Entkommen.

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    • Eno Silla schreibt:

      wie paradox das alles ist
      wie widersprüchlich
      ich sage: ich bin erwacht
      und alle schreien: nein
      ich sage: ich bin nicht erwacht
      und alle schreien: nein
      was bin ich denn nun in all dem
      hin und her
      ich bin
      was ist
      ausweglos
      unentrinnbar
      dies

      Gefällt 1 Person

      • Nitya schreibt:

        Ich sage nicht: Ich bin erwacht, du bist nicht erwacht.
        Ich sage nicht Du bist erwacht, ich bin nicht erwacht.
        Ich sage nicht, Ich bin erwacht und du bist erwacht.
        Ich sage nicht: Weder bin ich erwacht noch du, aber XY.

        Ich sage: Keine Person kann jemals erwacht sein.
        Ich, ich, ich, ich, …

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  9. fredo0 schreibt:

    also die „spirituellen Kreise“ sind ja von mir als Süffisanz formuliert worden.

    ich kann auch immer weniger so etwas wie „Spiritualität“ verorten.
    ich bin ja bekennender StinknormalAlltagsFan ….
    und sehe „Spiritualität“ eigentlich nur noch als Sehnsuchtsformel.

    Ich finde jedoch diese Auseinandersetzung über einen Begriff wie -Gewahrsein- vielfach interessant, weil da etwas ( besagtes Gewahrsein) irgendwie auch vielfach … und zwar unterschiedlich oder halt doch nicht ( ? ) im persönlichen und im irgendwie jenseits persönlichen ( ? ) benannt werden kann …

    Ich denke doch ein gutes Stichwort , um mal wieder auf Abenteuerreise in den WortStrom zu gehen.

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  10. Elwood schreibt:

    Zwar ist mir als Kind mal der Herr „Jesus“ erschien, aber um nicht am Leben zu verzweifeln hat der „Spirit“ dieser Herren wohl einen großen Anteil….

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