Lin-chi: Was muss noch zusammengeflickt werden?

 

daJünger des WEGES, überall sagen die Leute, dass ein WEG zu verfolgen ist, ein Dharma zu beweisen. Sagt mir, welchen Dharma wollt ihr beweisen, welchen Weg wollt ihr verfolgen! Was fehlt bei eurem gegenwärtigen Tun? Was muss noch zusammengeflickt werden?

Der unreife junge Lehrer, der dies nicht versteht, glaubt an die Fuchs-Gespenster, er lässt sie den Unsinn plappern, der andere Leute verpflichtet, und sagen, dass Buddhaschaft nur durch das In-Einklang-Bringen von Grundprinzip und Übung und durch das Sich-Hüten [vor] den drei Karmas erlangt werden kann. Leute, die so reden, sind so zahlreich wie die feinen Fäden des Frühlingsregens.

In alten Zeiten sagte ein Mann: „Wenn du einen Menschen auf der Straße triffst, der den WEG ergründet hat, versuche vor allem nicht, den WEG anzugehen.“

Deshalb sagt man: „Wenn ein Mensch versucht, den WEG zu praktizieren, dann funktioniert der WEG nicht, und zehntausend ungute Bedingungen heben ihre Köpfe um die Wette. Doch wenn das Schwert der Weisheit aufflammt, bleibt nichts übrig.“
Ehe sich das Helle offenbart, ist das Dunkle hell.

Aus diesem Grund sagte ein alter Mann in alten Zeiten: „Der gewöhnliche Geist ist der WEG.“

aus: Lin-chi, „Lin-chi –lu“

Gestern schrieb Fredo:
„Ich habe dann begonnen, es mir Satz für Satz (begreifen wollend) zu ‚erobern‘, weil ich einfach von Anfang an dessen besondere Authentizität spürte. Schnell waren meine Aufmerksamkeitspotenzen erschöpft, und ich hätte normalerweise das Buch zur Seite gelegt. Aber irgendwie, da ich dachte, ‚das kapierst du eh nie und wirst du bestenfalls noch ein dutzendmal neu lesen müssen, also lese es einfach weiter, ohne es zu kapieren,‘ habe ich in die Nächte hinein weitergelesen, ohne ein mir sonst gewohntes ‚Verstehen‘. Aber auch ohne dies zu vermissen. Tja, ich empfehle dies, denn, ohne etwas zu versprechen, so eine Art Lesen kann Erstaunliches zur Folge haben.“

Ich hatte gestern beim Zahnarzt den Lin-chi dabei und war auf die oben zitierte Stelle gestoßen. Ha, dachte ich, das passt ja wieder wie die Faust aufs Auge! „Tja, ich empfehle dies, denn, ohne etwas zu versprechen, so eine Art Lesen kann Erstaunliches zur Folge haben.“ Da hat sich der Fredo ja sauber abgesichert, dachte ich. Nicht, dass da irgendwelche Regressansprüche kommen, wenn sich jemand auf seine Quältour eingelassen hat und dann vergeblich auf den Lohn seiner Mühen wartet. Aber ganz nebenbei, mir ging es mit meinem ersten Meister Eckhart-Buch kein bisschen anders. Ich „wusste“ auch, dass es das ist – und verstand trotzdem bloß Bahnhof. Aber den „Quälkram“ nehm ich zurück. Eigentlich war ich ja beim Lesen ganz aufgeregt und hüpfte innerlich von einem Bein aufs andere: „Das isses und ich will’s verstehn und versteh einfach ums Verrecken nicht, wovon der hier spricht!“

In alten Zeiten sagte ein Mann: „Wenn du einen Menschen auf der Straße triffst, der den WEG ergründet hat, versuche vor allem nicht, den WEG anzugehen.“ … Aus diesem Grund sagte ein alter Mann in alten Zeiten: „Der gewöhnliche Geist ist der WEG.“ – Ob dieser alte Mann Sakyamuni Buddha war, der, als bei ihm endlich der Groschen gefallen war, gesagt haben soll: „Wie wunderbar! Wie wunderbar! Alles, so wie es ist, ist der erleuchtete Weg!“? Ich hatte ja dieses unverschämte Glück mit meinem Kunstdozenten und seinem „Spüren Sie’s?“ Was ich damals allerdings noch nicht so ganz kapiert hatte, war, dass das auch schon alles war. Da ist nicht mehr und – Gott sei’s gedudelt und gepfiffen – das ist mehr als genug.

Ist das nicht geil, dass sich jeder WEG durch jedes Wesen immer wieder ganz neu manifestieren will? Abziehbildchen scheinen ziemlich chancenlos zu sein – oder ist das vielleicht gar nicht wahr? Ist diesem grenzenlos kreativen Schöpfergeist am Ende nichts zu „langweilig“? Ist am Ende jedes Wesen der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN?

Ist am Ende alles schon erleuchtet – auch ganz ohne Schattenarbeit?

„Spüren Sie’s“

Margerite

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19 Antworten zu Lin-chi: Was muss noch zusammengeflickt werden?

  1. fredo0 schreibt:

    Es findet gerade zur Zeit in der Spiri-Jetzt-TV-Szene eine Begriffsverwirrung statt.
    Der Begriff der unterschiedlich verstanden und unterschiedlich kommuniziert wird, und dadurch mit noch mehr Missverstehen „dekoriert“ wird, ist der Begriff „Erwachen“.
    Fein und deutlich ( für mich ) hat dies Karl Renz in seinem Interview mit Teresa formuliert.
    Wo er DAS mit Absolutem TOD bezeichnet , im Unterschied zum reinen Geist ( des ichBIN )
    Und auch Patrick Aigner nach seinem Besuch des ErwachensForum in Berlin.
    Der auch die nochBegrenzung des ichBIN erwähnt (in dem sich seiner Meinung nach, die meisten „Satsang-Lehrer“ befinden, und dies mit „Erwachen“ verwechseln), im Unterschied zum TOTEN REICH (wie er ES nennt ).
    ( Ich kann leider nicht verlinken hier , nachzulesen auf FaceBook auf deren Seiten..

    Ähnliches findet seinen Ausdruck im obigen Text …
    Da wird der WEG erwähnt , der immer noch mit verbessern, erweitern, erreichen , erlangen verbunden ist . Der damit „dekoriert“ ist mit Fuchs-Gespenstern, wie Heilung, Schattenarbeit, ausgeübtes Gewahrsein und ähnlichem.
    Und auch ein feiner Satz „““Ehe sich das Helle offenbart, ist das Dunkle hell.“““ .
    Denn das verklärende , zur Bedeutung hochstilisierende, damit hell anmalende, von Methoden und Denkweisen ist typisches Verhalten dieser Denkart.

    Während die „Offenbarung“ einfach aufsaugend, absorbierend, ( ja durchaus vergewaltigend ) ist . Und zwar völlig unabhängig von jedem „zuvor“ .

    und „danach“ !

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    • Nitya schreibt:

      „Es findet gerade zur Zeit in der Spiri-Jetzt-TV-Szene eine Begriffsverwirrung statt. Der Begriff der unterschiedlich verstanden und unterschiedlich kommuniziert wird, und dadurch mit noch mehr Missverstehen “dekoriert” wird, ist der Begriff “Erwachen.”

      Lieber Fredo,

      als ich diese Zeilen las, zog sich irgendwas in meinem Bauch zusammen. Als ich das Ganze so’n bisschen vor mich hinverdaute, kam mir, dass mich das nicht im Geringsten störte, dass da so eine Sprachverwirrung herrscht und jeder unter „Erwachen“ etwas anderes versteht. Solange er sagt, was er darunter versteht, ist für mich alles bestens. Und was nun das Allerletze betrifft, den ABSOLUTEN Tod, so findet sich vielleicht morgen jemand, der vom Allerallerletzten zu erzählen weiß, von dem, was jenseits des ABSOLUTEN Todes ist. Und der eifrige Sucher hechelt immer hinterher. Kaum glaubt er, es zu haben, gibt’s schon wieder etwas noch Höheres.

      Ich sitze hier im Garten und guck den Meisen zu und das ist es dann auch schon. Zum Teufel mit allen Begriffen! Wie anstrengend das alles!

      Die Meisen kümmert das alles nicht. Was für ein Frieden.

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  2. fredo0 schreibt:

    ergänzend :
    …. und „danach“ .

    sorry … doppelt …😦

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  3. fredo0 schreibt:

    ha ! jetzt hab ichs raus ( hoffe ich )

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    • Prem Kasina schreibt:

      ich vertraue nur meinen Erfahrungen und kann mir nicht vorstellen, dass ohne zu sterben die echte Todeserfahrung möglich ist. Etwas hat sich für ihn angefühlt wie der Tod, aber war er es? Ich meine, er lebt noch…
      Solange ich lebe, möchte ich leben. Wenn dann Gevatter Tod an meine Türe klopft, wünsche ich mir, dass ich kampflos mit ihm mitgehen kann…

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  4. Prem Kasina schreibt:

    die feinen Fäden des Frühlingsregens…
    was gibt es Schöneres?

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  5. fredo0 schreibt:

    Mein Text bezog sich ja nicht auf ein richtig oder falsch, werter Nitya, sondern auf das auch im Text angesprochene „machende“ eines zu gehenden Weges .
    Und diese Idee sehe ich bei vielen Davornesitzern als „Erwachen“ verkauft.

    Was dies „Erwachen“ ist oder nicht ist, kann ich auch nicht erklären.
    Nur ein zu „machender Weg“ erscheint mir das unwahrscheinlichste vom Unwahrscheinlichen.🙂.

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  6. Prem Kasina schreibt:

    der Weg ist für mich eine sehr bedeutsame Metapher. Unterwegs sein… auf Umwegen, Irrwegen, auf steinigen, steilen Wegen oder breiten bequemen, den Weg suchen, ihn finden und wieder verlieren, vom Weg abkommen, der Weg zum Ziel oder der Weg als Ziel, der Weg ohne Karte und ohne GPS, der dunkle, verborgene, geheime Weg, der Weg ins Offene, in die Freiheit, ins Licht oder der Weg in den Knast und alle Wege nach Rom…
    Schritte auf dem Weg, frei fröhliche oder zögernde, schleppende… Schritte nach vorne und Schritte zurück… zielgerichtete, forsche Schritte und unsicher stolpernde…, fallen, aufstehen, weitergehen oder aufgeben, verzweifeln…
    die Palette der Assoziationen zu Weg könnte endlos fortgeführt werden…
    einen Fuß auf dem Weg und wieder zurückgezogen… Nur noch die Zehenspitze berührt…
    wer einen Weg findet und diesen Weg nicht geht, findet keine Ruhe… das glaube ich… Da ist Stillstand, die Suche beendet, alles stagniert… nur gehen hilft… und wenn der Weg ein falscher ist, dann wird sich dies sich im Gehen offenbaren und Neues beginnt…
    ich sehe Schritte, die sich ins Offene verlieren… morgen… vielleicht…oder irgendwann…

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  7. fredo0 schreibt:

    zu prem …

    Das Bild des Weges ist ja zumeist besetzt mit einem (selbst) voran ( ! ) Schreitenden.
    Nicht der Weg als Bild wäre zu hinterfragen. Sondern der sich selbst voranschreitend Wähnende.
    Denn …
    Ist es nicht eher ein Gezogenwerden ?
    Ist der „Weg“ nicht eher Rutschbahn ?
    Eine Rutschbahn , die einer Gravitation des Lebens als Schicksal unterliegt ?

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    • Prem Kasina schreibt:

      gezogen werden würde ich nicht zulassen außer ich könnte mich nicht mehr dagegen wehren…
      Rutschbahn hat da schon eher etwas… besser noch Achterbahn…
      mit Weg meine ich aber nicht das Leben (das Leben hat tausende von Wegen, die mich nur wenig interessieren), sondern etwas, das mir in diesem Leben so wichtig ist, dass ich nicht sterben möchte, ohne es gelebt zu haben… Wenn ich immer noch nicht auf meinem Weg gehe, wenn ich im Sterben liege, dann habe ich eine unglaubliche Chance verpasst… davon bin ich überzeugt, was natürlich falsch sein kann…

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      • Nitya schreibt:

        „mit Weg meine ich aber nicht das Leben (das Leben hat tausende von Wegen, die mich nur wenig interessieren), sondern etwas, das mir in diesem Leben so wichtig ist, dass ich nicht sterben möchte, ohne es gelebt zu haben…“

        „Ich, ich, ich . . . Du wirst die gleichen Fehler machen, weil es das gleiche Ich ist. Du kannst nicht hoffen, dass sich daran etwas ändern wird. Jetzt schlag dir bitte alle Wachstumsvorstellungen aus dem Kopf. So geht es nicht. Vergiss alles Wachstum, denn Wachstum ist in der Zukunft, Wachstum ist bereits ein Verschieben: Morgen wird es passieren. Vergiss alles „Morgen“; morgen kommt nie. Sei hier-jetzt. Dieser Augenblick ist der einzige Augenblick, den es gibt. Genieße diesen Augenblick total vertieft. Was immer du tust, tu es total. Verliere dich darin. Was er ist, davon rede ich nicht. Aber wenn du in ihm aufgehst, wird Andacht daraus, wird Gebet daraus . . . das ist eine meiner fundamentalen Lehren: Wünsch dir nichts. Bleib offen. Steh für Gott zur Verfügung und lass ihn machen.“ (Osho)

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      • Prem Kasina schreibt:

        Nitya, genau das ist es, was ich nicht verpassen möchte…
        es hört sich so leicht an… Ist es aber nicht…
        Extremerfahrungen habe ich gemacht, Erfahrungen, die völlig andere Horizonte öffneten (übrigens ohne Drogen). Zum Teil überforderten sie mich. Panik zog mich wieder zusammen als alles wie Wasser zur Seite floss und sich ins Unendliche dehnte. Ich bin dankbar für all die ganz unterschiedlichen Grenzerfahrungen, die ich machen durfte, aber sie sind nicht das, was ich verwirklichen möchte. Sie passieren oder passieren nicht. Das interessiert mich nicht. In der Mitte ist der Augenblick. Es gelingt mir nicht, dauerhaft in der Mitte zu verweilen. Gedanken faszinieren mich… Träumen zieht mich mehr an als Tun… Es gab Momente von Augenblicktrunken… Warum nicht immer? Kennst du die Tarotkarte Postponement? Dann kennst du mich.

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      • Nitya schreibt:

        Hab ganz vergessen, dazu zu schreiben, dass der Text von Osho ist.

        „der Augenblick des Jetzt i s t erreichbar…“

        Um den Augenblick erreichen zu können, brauchst du schon wieder zwei: Dich und den Augenblick. Das wollte Osho vermutlich mit seinem “Ich, ich, ich . . .“ ausdrücken.

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  8. fredo0 schreibt:

    Der Augenblick des Jetzt ist unerreichbar …

    jedoch nicht weil er so weit ist, sondern weil er nie verlassen wurde,
    und sich genau dieses „erreichen“ können/wollen, als das entpuppt,
    was da Unglück erzeugt. Unglück aus rein eingebildeter Trennung.

    Auch diese Worte können nix daran ändern.
    Im Gegenteil, sie werden den Druck der Frustration noch erhöhen.

    fein .

    die Menschen, die diese „Trennung“ empfinden ( es sind eigentlich gar nicht so viele )
    werden sich dieser Frustration einfach immer wieder und anhaltend aussetzen müssen.
    Dieses wird nur dann (möglicherweise) ein Ende finden, wenn es einfach nicht mehr gelingen mag, trotz guter Tipps und kluger Anweisungen, sich zumindest ein wenig diesem „Jetzt“ zu nähern, und dann stattdessen diese Frustration hochkocht und zu implodieren beginnt .

    fein fein fein .

    ( und auch dies ist nur die berühmte karotte )

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    • Prem Kasina schreibt:

      Fredo, ich habe so meine Zweifel, ob du meine Antworten schätzt und bin mir auch nicht sicher, ob du gerade mir oder Nitya geantwortet hast, und dennoch beschenke ich dich jetzt erneut:
      der Augenblick des Jetzt i s t erreichbar…
      Jetzt…
      jeder Augenblick stellt vor die Wahl:
      entscheidest du dich für mich
      oder für deine Träume und Gedanken…

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  9. Prem Kasina schreibt:

    Nitya, und warum gibt es diese Wahl nicht? Es gibt diese Wahl. Ich kann mich jetzt entscheiden, ob ich Nitya antworte, oder ob ich ins Bett gehe, mich tief in Meditation fallen lasse, und morgen fit für meine Enkelkinder bin. Die sind nämlich ziemlich stressig und unglaublich süß. Und weil ich mich für Nitya entscheide, entscheide ich mich für meine Gedanken. Und weil ich mich für meine Gedanken entscheide, entscheide ich mich gegen das Jetzt….
    Ich könnte mich durchaus anders entscheiden, aber so macht es mir mehr Spaß…
    Bilde ich mir ein…
    Dabei weiß ich ganz genau, wie süß der Geschmack des Augenblicks ist…
    Er ist aber mit Anstrengung verbunden…
    mit dem Verzicht auf das ICH.,.
    was mache ich hier?
    ich bauchpinsle mich und ernte dafür keine Ahnung was…
    jedenfalls nichts von Bedeutung…
    Ist das nicht dumm? Es macht aber Spaß und nichts was Spaß macht ist dumm. Zumindest lasse ich mir das nicht einreden… (du siehst also, ich bleibe dir noch eine Weile erhalten)

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    • Nitya schreibt:

      „Bilde ich mir ein…“

      Du sagst es.

      Und nicht einmal einbilden tut das, wofür du dich hältst.

      Und nicht einmal für etwas halten tut das, wofür „du“ dich hältst.

      Osho: “Ich, ich, ich . . . Du wirst die gleichen Fehler machen, weil es das gleiche Ich ist. Du kannst nicht hoffen, dass sich daran etwas ändern wird.“

      Ma Prem Kasina: „Manchmal lasse ich seine Worte wie Blüten auf mich regnen.
      Ich liebe ihn…
      Er ist das Beste, das mir in meinem Leben begegnete…“

      Dieser Spaß wie auch jeder andere sei dir von Herzen gegönnt, liebe Ma Prem Kasina. Theoretisch gäbe es die Möglichkeit, dem, „den du liebst“, auch einfach zuzuhören und nicht nur seine Worte herunterregnen zu lassen. Das ist vielleicht auch mit Anstrengung verbunden, aber es kann vielleicht noch unendlich viel mehr Spaß machen.

      Wie gesagt – theoretisch. Aber auch da gibt es kein Ich, dass das entscheiden könnte. Eine Wahl? Alles nur Einbildung. Alles Lüge.

      Und die große Göttin Maya lacht sich halb tot.

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