Alan Watts: der ideale Staat nicht größer als ein Dorf

 

dGroße Macht ist Sorge und totale Macht ist Langeweile, sodass sogar Gott selbst sich ihrer entäußert und statt dessen so tut, als sei er Mensch, Fisch, Insekt und Pflanze: der Mythos vom König, der verkleidet unter seinen Untertanen wandelt.

Deshalb gibt Lao-tzu dem Herrscher den Rat (Kap. 60), einen Staat so zu regieren, wie man einen kleinen Fisch brät: nämlich ihn in der Pfanne nicht so oft zu wenden, dass er zerfällt, und er stellt sich den idealen Staat nicht größer vor als ein Dorf:

Denk dir ein kleines Land mit wenig Menschen.
Es gibt dort mancherlei Gerät, doch wird es nicht gebraucht.
Die Menschen wissen um ihre Sterblichkeit und wollen nicht darüber hinaus.
Obwohl sie Boote und Wagen haben, fahren sie nicht darin;
Obwohl sie Waffen haben, zeigen sie diese nicht.
Sie führen die Knoten in Schnüren wieder ein (anstelle der Schrift).
Sie haben Genüge an ihrer Nahrung,
sie freuen sich ihrer Kleider,
ihre Häuser sind angenehm
und ihre Sitten fröhlich.
Sind die Nachbarstaaten auch in Sichtweite,
das Schreien ihrer Hähne und das Gebell ihrer Hunde in Hörweite,
werden die Menschen ihr Lebzeit nicht außer Landes gehen.

aus: Alan Watts, „Der Lauf des Wassers“

hoteiWer sich ein bisschen mit dem Enneagramm auskennt, wird sich, wenn er diesen Text liest, nicht wundern, dass Lao-Tzu als eine waschechte NEUN eingestuft wurde.

Ich glaube, ich hatte das Video schon mal reingestellt. Macht nix, hier noch einmal (?) Andreas Popp mit seiner Definition des Begriffs Demokratie.

Ist vielleicht etwas, was man sich immer wieder mal anschauen kann in den Zeiten der Verherrlichung der Globalisierung. Sind wir Menschen überhaupt genetisch geeignet für etwas, das über eine dörfliche Gemeinschaft hinausgeht? Lao-Tzus Ideal-Staat hat die Größe eines Dorfes und keiner der Bewohner verspürt irgendeine Neigung, über die engen Grenzen des Dorfes hinauszugelangen. Darüber hinaus verschmähen die Dorfbewohner alles, was in irgendeiner Weise als technisches Hilfsmittel bezeichnet werden könnte. Nicht weil sie dafür zu unterentwickelt wären, sondern weil sie mehr Wert auf ein wahrhaft menschliches Leben legen, in dem gegenseitige freundschaftliche Unterstützung mehr gilt als Ehrgeiz, Gier und Konkurrenz. Ich weiß nicht, ob ihr Ende der Neunziger den Star Trek-Film „Der Aufstand“ gesehen habt. Da wird dieses Modell des freiwilligen Verzichts auf jegliche Technik exemplarisch einmal durchgespielt. Im Grunde handelt es sich natürlich wieder um die Vorstellung von einem irdischen Paradies, das erreichbar wäre, wenn wir es nur alle genügend wollten – „wenn meine Tante Räder hätte …“

Ich weiß nicht, ob Lao-tzus Rat an den Herrscher wirklich ernsthaft gemeint war, oder ob sein Rat eine Empfehlung für jeden Menschen war, wenn der sein Leiden nur endlich hinter sich lassen wollte. Symbolfigur für diese Haltung könnte mal wieder jener liebevolle, fröhliche Hotei sein, der alle mit seiner Heiterkeit und Großzügigkeit anstecken konnte. Das kleine Dorf, das sich nicht über seine Grenzen hinaus erweitern will, wäre der Verzicht auf jede Kolonialisierung anderer „Dörfer“. Das kleine Dorf symbolisiert auch so etwas wie „Heimat“ und dazu fällt mir wieder Oshos „Suche deine Heimat in der Heimatlosigkeit!“ ein. Es kommt alles zusammen: Das Wissen um die eigene Grenzenlosigkeit und die Sorge um jede Manifestation derselben und wenn es ein Mäuslein ist, das in die Toilette gefallen ist und nicht mehr herauskommt. „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“
m

 

 

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21 Antworten zu Alan Watts: der ideale Staat nicht größer als ein Dorf

  1. Prem Kasina schreibt:

    Ein rundum sehr interessanter Beitrag und mit den Idios ist mir doch glatt ein ganz neues Licht aufgegangen…🙂
    Sehr viele Gedanken habe ich mir zu diesem Thema schon gemacht und war ebenso der Meinung, dass das, was wir unter demokratischen Strukturen verstehen (meine Sichtweise hat sich mit obigem Video natürlich etwas verändert), nur dezentral zu verwirklichen ist. Da Globalisierung aber zumindest derzeit ein nicht wegzudenkendes Faktum ist, versuchte ich mich vor längerer Zeit an einer „Tante Emma- Räder-Geschichte“ zu einem globalen Paradies. Ich möchte sie mit euch teilen und wem sie zu lang ist, der muss sie ja nicht lesen :):

    Vision einer neuen Welt

    O.k.. Wir sind uns einig. Profitgier und Ausbeutung müssen ein Ende finden. Hierzu brauchen wir eine Weltregierung, in der es keine Steuerparadiese gibt. Eine Weltregierung, die mit Verantwortung und Weisheit regiert.

    Vergessen wir, dass der Mensch machtbesessen ist und von je her der Korruption erlag. Geben wir dem Menschen eine Chance.

    Ausgangspunkt ist ein Mensch, der eingesehen hat, dass der bisher eingeschlagene Weg in den Untergang führt. Ein Mensch, der bereit ist, auf Grund dieser Erkenntnis Verzicht zu üben und Kreativität zu entwickeln.

    Wachstum als Ziel hat ausgedient. Ziel von Forschung und Produktion ist jetzt alleinig der Erhalt der Erde und das Streben nach Gerechtigkeit. Alle Waffen werden vernichtet.

    Bewusstseinsänderung beginnt bei den ganz Kleinen. Nicht mehr das schönste Kleidchen zählt, sondern das Staunen über die Wunder der Natur. Jedes Kind kann begreifen, dass der Flügelschlag des Schmetterlings die Sterne berührt, weil alles mit allem in Verbindung steht.

    Geld und Eigentum verschwinden. Menschen sind vorübergehende Gäste auf dem Planeten und leben in demokratisch organisierten Gemeinschaften, deren Ziel es ist, für das Wohlergehen aller zu sorgen ohne Lebensgrundlagen zu vernichten. Untereinander stehen diese Gemeinschaften in Verbindung und tauschen Erfahrungen und Erkenntnisse aus. Sie lernen voneinander und strukturieren, ebenfalls demokratisch, das Verhältnis der Gemeinschaften zueinander. Jede Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Die Gemeinschaften sorgen dafür, dass alle Glieder ihre Stärke bewahren.

    Diese Struktur setzt sich über alle Ebenen hin bis zur Weltregierung fort. Aufgabe der Weltregierung ist es, die Weichen zu stellen. Forschungsprojekte an den Universitäten dienen ausschließlich dem Erhalt des Gleichgewichts in der Natur und dem Wohlergehen von Mensch und Tier. Die einzelnen Disziplinen sind miteinander vernetzt und ergänzen sich gegenseitig. Teamgeist und die gemeinsame Sorge um das große Ganze löst Konkurrenzdenken ab.  

    Es wird keine Reichen mehr geben und keine Armen. Menschen werden in ihrem Nächsten den Bruder erkennen und Tiere, Pflanzen und Gestirne als Geschwister begrüßen. Achtsam werden ihre Füße die Erde berühren und ganz allmählich wird sich die Erde wieder in ein Paradies verwandeln…

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  2. zaungast schreibt:

    „Wer sich ein bisschen mit dem Enneagramm auskennt, wird sich, wenn er diesen Text liest, nicht wundern, dass Lao-Tzu als eine waschechte NEUN eingestuft wurde.“

    von wem? Eli Jaxon-Bear z.B. („Das spirituelle Enneagramm“) sieht ihn als ne FÜNF (und auch ich würde ihn lieber als ne 5 sehen ;))
    aber vllt. ist das kein Zufall, weil Nitya=9 und zaungast=5 (?)

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    • Nitya schreibt:

      Lieber Zaungast,

      der Eli hat einfach keine Ahnung (und damit natürlich auch du)!

      FÜNFER kommen immer vom Kopf her und denken sich da was zusammen, während NEUNER bei einem Lao-tzu anfangen genüsslich zu schnurren. Das genügt ihnen dann ohne jeden Zweifel als Beweis dafür, dass Lao-tzu einer der ihren ist.

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      • zaungast schreibt:

        na ja, da denke ich mir wiederum zusammen, dem Laotse wäre es wohl schnuppe, was sich da Jahrtausende später irgendwelche Heinis ihm und sich für Zahlen mit bestimmten Eigenschaften zuweisen🙂

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      • doro schreibt:

        Am 15.08.2014 schriebst Du noch:
        Mir wird immer ganz gruselig, wenn ich solche Tabellen sehe. Und wenn ich dann an all die werten Zeitgenossen denke, die dir mittels Kinesiologie beweisen, dass sie ein paar Stufen dichter dran sind an der Erleuchtung, dann… dann… ach, ich sag’s lieber nicht.

        Doch Nitya, jetzt würde ich aber gerne mal hören, was Du dann sagen würdest. Dass das einzig wahre System das Enneagram ist vielleicht? Ich muss Dich nämlich gestern missverstanden haben, denn ich nahm an, dass Du Schubladendenken komplett ablehnst und Menschen nicht un irgendwelche merkwürdigen Zahlensysteme reinquetschst.

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    • Blümchen schreibt:

      Nun ja….ich schnurre einfach mal so weiter was im Internet über das Enneagram geschrieben wird. Jedenfalls beschäftigten sich auch schon ganz alte, antike „Heinis“ (frei nach Zaungast) damit:

      „Die Wurzeln des Enneagramms sind unbekannt. Manche Vertreter von Lehren, die das Enneagramm verwenden, gehen von einem antiken Ursprung aus, wobei es über den Kulturkreis verschiedene Spekulationen gibt. Vielen Vermutungen zufolge ist das Enneagramm vom Sufismus (islamischer Mystik) überliefert.[2] Es besteht eine Reihe von Parallelen zu den Ansätzen des Enneagramms, etwa die „Hauptlaster“ (Todsünden) der Wüstenväter oder die Entwicklungsstufen bei Evagrius Ponticus, einem christlichen Mystiker des 4. Jahrhunderts. Solche Parallelen können als Vorstufen des Enneagramms betrachtet werden; einen Nachweis, dass es als Typensystem verwendet wurde, gibt es nicht.

      Die heutige Form des Enneagramms wurde von Georges I. Gurdjieff entwickelt; er stellte es 1916 zunächst einigen Schülern, insbesondere P. D. Ouspensky, vor. Es ist auch das Jahr der ersten belegten Verwendung des Begriffs „Enneagramm“. Gurdjieff habe das System auf seinen zahlreichen Reisen gefunden oder entwickelt; genauere Quellen können nicht rekonstruiert werden. Es verknüpft im Rahmen der von ihnen vorgestellten Lehre des Vierten Weges das darin dargelegte Oktavgesetz (auch als Gesetz der Sieben bezeichnet) mit dem Gesetz der Drei, der Triade.[3] Hierbei wird das Enneagramm auch als ein prozessorientiertes Werkzeug zur Selbstentwicklung beschrieben, nicht aber als Symbolisierung verschiedener Persönlichkeitstypen.“

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  3. Blümchen schreibt:

    Nitya sagte:
    „Es kommt alles zusammen: Das Wissen um die eigene Grenzenlosigkeit und die Sorge um jede Manifestation derselben und wenn es ein Mäuslein ist, das in die Toilette gefallen ist und nicht mehr herauskommt. “Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.”

    Ja, alles kommt zusammen…..auch wenn es Menschen gibt, die Tierliebe in die Ecke von „Sentimentalität und Gutmenschsein“ stecken.
    Es ist viel mehr als das…..es ist, wie Franz von Assisi schon sagte: „die Tiere sind unsere jüngere Brüder“.
    Und wie schön wäre es…..indem eines Tages auch folgende Worte in den Herzen der Menschen aufblühen würden. Da werden wir alle persönlich angesprochen und wenn dann wirklich endlich zugehört wird, werden auch viele Tiere ein besseres Leben haben: „Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.“ Mahatma Gandhi

    Es gibt ein wunderschöner kurze Film „Quarantaine“, wo einen Mann sich hat einfrieren lassen und lange Zeit später wach gemacht wird. Er schaut sich die Umgebung an……viele Bauernhöfe, Menschen die zu jedes Tier freundlich sind, keine Hochhäuser…..nichts von unsere jetzige „Zivilisation“. „Hunderte Jahre später“ seufzt er „und so wenig Fortschritte“…… bis er auf einem Tisch liegt und eine Frau ihm geistig operiert. Sie geht mit ihr Hand durch sein Bauch und holt einen Tumor raus, während jemand anders ihm mit Gedankenkraft schmerzfrei hält. Licht kommt von kleine Lichtfliegen die freiwillig zusammen kommen. Affen können geistig Antworte geben wie die jetzigen Computern. Mit nur einen Druck auf sein Kopf lässt eine Frau ihm Reisen durch das Weltall machen. Als ich diese Film sah, lange her, wusste ich: „Das ist die Zukunft!“.

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    • Prem Kasina schreibt:

      auch so könnte Zukunft aussehen…
      Entwicklung von noch schlafenden, noch ungeahnten Potentialen…
      die mentale Revolution…

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      • Prem Kasina schreibt:

        Nachtrag: zuerst aber müssen wir die derzeit tobende biologische-, die noch nicht ausgeklungene chemische- und die fast schon altertümlich anmutende physikalische Revolution (Hiroshima und Fukushima) überleben… In Tschernobyl wächst eine fast unglaubliche Artenvielfalt… meine Weltuntergangsstimmung ist vielleicht völlig unangebracht… Wäre wunderschön… Ich wende mich jetzt mal dem Paradies im Inneren zu… bis dann, im irgendwann…
        P.S. danke Nitya… du bist ein Schatz und du bist schnell…

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  4. punitozen schreibt:

    Lieber Nitya ,
    Fünfer- Taoisten , NeunerTaoisten ?

    Ist mir schnurzpiepe-egal – HEUTE .
    Ist es genetisch bedingt das die “ Isten “ egal welcher Coleur in ihren “ Ismus “
    das All-Heilmittel für sich und „den Rest der Welt “ begreifen ?
    Legst Du die Frage vor : “ Sind wir Menschen überhaupt genetisch geeignet für etwas, das über eine dörfliche Gemeinschaft hinausgeht? “
    Meine Antwort : genetisch bedingt JA – sofern das „Klima mitspielt “ .🙂

    Ein schönes Wochenende
    PUNITO

    Zen-Wahrheit vom: 16.08.2014

    Wenn du dem Kreislauf von Geburt und Tod ein Ende setzten willst,
    solltest du alles wegwerfen, was du je in deinem Geist hochgehalten
    hast.

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  5. doro schreibt:

    Also, ich klinke mich da aus… Ihr scheint Euch ja alle einig zu sein, die Welt eine Ansammlung von Dörfern, keiner muss mehr weg von zu Hause, es gibt keine Bananen mehr, keinen Tee, keine Schokolade, keiner isst mehr Reis, jedenfalls in Deutschland. Die Binnenländler kennen das Meer nur noch aus Märchen, die Seeleute denken beim Begriff Berg an Maulwurfshügel und Deiche. Oh, Wein gibt es nur noch im Süden, klar. Weiterhin brauchen wir natürlich keine fremden Sprachen mehr lernen, oder nur noch die kleine Elite, die zu überregionalen Treffen reisen kann, womit eigentlich -mit Pferdewagen? Fremde Kulturen hat sowieso noch niemanden interessiert, Reisen natürlich auch nicht, wen interessen schon die ägyptischen Pyramiden, die Kängurus oder die brasilianischen Urwälder? Und alle müssen immer schön fröhlich und freundlich zueinander sein, das wird schon klappen… Rebellierende Jugendliche gibt es bestimmt nicht mehr, ist doch alles so idyllisch, und die lieben, süßen Kleinen, sie sind natürlich die wahren Götter. Kennen wir ja selbst aus unserer Kindheit, dass Kinder immer nett und freundlich sind und niemals mutwillig Dinge kaputtmachen. Kinder, die aus lauter Neugierde Fliegen die Flügel ausreißen oder Tobsuchtsanfälle haben… Nun ja, was passiert mit denen eigentlich? Klar, sie werden gleich gemacht, Wutanfälle und Rebellion, das darf es natürlich nicht geben. Wer kontrolliert das denn dann? Was passiert mit solchen Leuten, die sich nicht fügen wollen? Was ist mit depressiven Menschen, ach so, überhaupt, Medikamente, tja, natürlich, wir werden alles mit dem Geist heilen können, Na dann ist ja alles gut, da werden Wutanfälle gleich mitgeheilt, nun habe ich verstanden, das ist ja eine feine Sache! Seid Ihr Euch sicher darin, dass Ihr wirklich wahre Menschen und nicht etwa fremdgesteuerte Wesen erschafft.

    Ich verzichte auf diese „schöne, heile Welt“. Vor ein paar Tagen fragte ich noch, warum es Gewalt, Angst und Terror gibt, ich habe beim Lesen der letzten Lektüren ganz schön viel „kapiert“ und zu schätzen gelernt. Hätte ich nie gedacht, dass ich das mal behaupte, aber nur weil Gewalt und Angst erlaubt sind, gibt es echte Freiheit. Ausserdem habe ich kapiert, dass gerade die harten und tragischen Momente des Lebens mir so viel Vertrauen und Demut gelehrt haben, ich möchte auf gar keinen Fall auch nur auf eine einzige Sekunde verzichten.

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    • punitozen schreibt:

      ….Seid Ihr Euch sicher darin, dass Ihr wirklich wahre Menschen und nicht etwa fremdgesteuerte Wesen erschafft…..
      Hallo Doro ,
      Genauso wenig wie es das Schlaraffenland außerhalb des Wunschdenken gibt ,
      genauso wenig schaffen es Menschen den “ wahren Menschen “ zu erschaffen .
      Solch einen Anspruch in die Tat umzusetzen bringt nix anderes hervor als
      kaltherzige Egomanen , die wie Du schreibst fremdgesteuerte Wesen .
      Davon hat es schon genug auf diesem Planeten gehabt und gibt es immer noch
      zu erleben , sei es im kleinen als auch im grossen Weltengetriebe .
      Doch zu Laotse : Das TAO TE KING ( Das Buch vom Weg und der Tugend ) wurde lange nach dem Ableben des Urhebers veröffentlicht . Bis heute ist sind sich Sinologen
      und Philologen auch nicht darüber einig geworden ob LAOTSE ein real existierender
      Mensch war , wurde diese“ Person “ als Pseudonym verwendet um die Lehre
      vom TAO ( in vorchinesischer ZEIT) zu verbreiten .
      Zumindest sind sich die Quellenforscher dahingehend einig , das beispielsweise
      der auf dieser Seite vorgelegte Vers , so auch manch anderer Spruch des TAO
      TE KING zur Zeit “ Der streitenden Reiche “ entstanden sein muß , jenem Zeitabschnitt
      der als Eisenzeit von Geschichts und Volkskundlern verwand wird .
      Nachstehender Link erleichtert den Einstieg in die Lehre ,
      http://www.das-klassische-china.de/Tao/Ubersicht%20der%20versch%20Ausgaben/Historie%20Laotse%20+%20TaoTeKing.htm
      Nachstehender link läßt versständlich werden , warum jemand als Zeitzeuge
      auf den Gedanken kommt sich einen ideslen Staat zu wünschen , der klein wie ein Dorf
      und von der nächsten menschlichen Ansiedlung zumindest in Hörweite von Hahnenschrei
      und Hundebellen enternt sein sollte .
      L. G.
      PUNITO

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    • punitozen schreibt:

      Hab glatt den 2. link vergessen einzusetzen :
      http://german.cri.cn/other/chinageschichte/33.htm

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  6. Blümchen schreibt:

    Alles schön und gut…..dass gerade „die tragischen Momente“ einem „Vertrauen und Demut“ lernen können, wie hier oben gesagt wird. Das ist wahr. Aber das Leben hier auf dieser Erde, wie paradiesisch es auch sein kann, hat oft Ähnlichkeiten mit ein Gruselkabinett und ein Strafkolonie, wobei ich glaube, dass vielen auf bestimmte „tragischen Momente“ gerne verzichten würden und ihr Demut und Vertrauen lieber auf eine andere Weise lernen würden….. sehe zum Beispiel dieser Nachricht von heute:
    „Ein vierjähriges Mädchen ist in der Türkei in einer Waschmaschine ums Leben gekommen. Das Mädchen habe sich beim Spielen vor seinem sechs Jahre alten Bruder in der Waschtrommel versteckt, berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu.
    Der Junge werde beschuldigt, die Tür der Maschine geschlossen und den Waschgang angestellt zu haben.“
    Die Mutter stand in der Küche……….
    Gut, ich gebe zu, so gibt es natürlich noch Hundertmillionen Dramen auf dieser Welt und jeder fügt da etwas hinzu mit den Dramen des eigenen Lebens. Trotzdem glaube ich, das es auch anders kann. Wir sind hier auf dieser Erde „gefangen“ in niedere Schwingungen, auch deswegen die oft so barbarische Ereignisse für Mensch und Tier. Ich kann mir ganz locker eine andere Seins Form vorstellen, wo das, was wir Leben nennen, ganz anders aussehen würde. Man kann mich ein Träumer nennen, aber ich bin davon überzeugt, dass dasjenige was wir sehen können, nicht das Einzige ist was es gibt.

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    • Prem Kasina schreibt:

      sehr sehenswert…
      bei uns vor der Haustüre haben übrigens große Ölgesellschaften ihre Claims für Fracking bereits abgesteckt und Bergrecht steht noch immer über Wasserrecht…
      Hoffnung gibt es noch in unserer Bürgerinitiative, dass dies verhindert werden kann. Hoffnung stirbt immer zuletzt…

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  7. Blümchen schreibt:

    Ein Paradies……Phantasie und danach Wirklichkeit? Who knows………https://www.youtube.com/watch?v=QefiNX9W9Jk

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  8. Blümchen schreibt:

    „Der grüne Planet“…..ich habe der Film zwar noch nie ganz gesehen…. bin jetzt aber um so neugieriger geworden, weil er nicht länger auf Youtube zu sehen ist und auch nicht zu kaufen ist. Ich habe es nur hier gefunden: http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/der-gruene-planet-vision-einer-zukunft-nach-dem-wandel

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