U.G. Krishnamurti: der Fluch der Menschheit


Denken
Als Kinder fangen wir an, alles immer und immer wieder zu benennen. Mit anderen zu kommunizieren ist ein bisschen komplexer und kommt als nächstes. Das Problem oder das Pathologische, wenn Sie so wollen, entsteht dann, wenn Sie ständig mit sich im Selbstgespräch sind, unabhängig davon, ob die äußeren Umstände das Denken überhaupt erfordern. Sie sprechen unablässig mit sich selbst: „Ich bin glücklich … Ich bin unglücklich … Was ist der Sinn des Lebens?“ und so weiter. Wenn die unaufhörliche Kommunikation mit Ihnen nicht vorhanden ist, sind Sie, so wie Sie sich kennen und erfahren, nicht vorhanden. Wenn es diesen inneren Monolog nicht mehr gibt, fehlt auch das Bedürfnis, mit anderen zu kommunizieren. Sie kommunizieren mit anderen also nur, um die Kommunikation mit sich selbst aufrechtzuerhalten – Ihren inneren Monolog. Diese Art der Kommunikation ist nur möglich, wenn Sie sich zur unermesslichen Gesamtheit der Gedanken hingezogen fühlen, die von der Menschheit von einer Generation zur nächsten weitergegeben wurden, und darauf vertrauen. Der Mensch hat durch den Prozess der Evolution gelernt, aus diesem Speicher schnellere, subtilere und raffiniertere Gedanken zu ziehen als die übrigen Tiere. Sie besitzen kraftvolle Instinkte. Durch das Denken hat sich der Mensch selbst befähigt, effizienter als die anderen Arten zu überleben. Diese Fähigkeit des Denkens zur Anpassung ist der Fluch der Menschheit.

aus: U.G. Krishnamurti, „Mythos Mind“

„Diese Fähigkeit des Denkens zur Anpassung ist der Fluch der Menschheit.“ behauptet da dieser U.G. Krishnamurti. Wieso ein Fluch? Immerhin räumt U.G. ja ein, dass der Mensch durch das Denken befähigt ist, effizienter als andere Arten zu überleben. Wieso also ein Fluch?
statistikAlso wenn das nicht effizient hinsichtlich des Überlebens unserer Art ist! Ob diese Effektivität allerdings besonders segensreich ist, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden. Da gibt’s ja dann alsbald wieder zum Denken befähigte Leute, die die kluge Idee haben, die Menschheit zukünftig unter 500 Millionen zu halten: Georgia Guidestones. Wie die Dezimieung der Menschheit zustande gebracht werden soll, wird leider nicht verraten und so wundert es einen nicht, wenn sich ein Dickicht von Theorien um diese Frage herum gebildet hat.

Aber ich weiß nicht, ob U. G. auf diese Problematik hinweisen wollte. Ich glaube, es ging ihm vielmehr um diesen Inneren Denkzwang, den permanenten inneren Monolog. Als Beispiel bringt U.G. Gedanken wie „Ich bin glücklich … Ich bin unglücklich … Was ist der Sinn des Lebens?“ Und das rund um die Uhr. Ramesh Balsekar unterschied zwischen dem denkenden und dem arbeitenden Verstand. Letzterer sei hilfreich, um die anfallenden Herausforderungen des Lebens möglichst optimal zu bewältigen. Ersterer sei dagegen überflüssig wie ein Kropf und würde nur den denkenden Denker und seine Mitmenschen in den Wahnsinn treiben.

Dann macht U.G. eine erstaunliche Feststellung:Wenn es diesen inneren Monolog nicht mehr gibt, fehlt auch das Bedürfnis, mit anderen zu kommunizieren.“ Stell dir vor, du kriegst Besuch. Du bist vielleicht ein höflicher Mensch und bietest deinen Gästen eine Erfrischung an. Dann setzt ihr euch hin und – du schweigst. Du schweigst, weil du einfach nichts zu sagen hast. Die Gäste erzählen, stellen Fragen, versuchen dich ins Gespräch zu ziehen und – du schweigst. Irgendwann stehen die Gäste völlig irritiert auf und verabschieden sich. Möglicherweise siehst du sie nie wieder. Schweigsamkeit Gästen gegenüber gilt in unserer Gesellschaft natürlich als völlig inakzeptabel. Spirituell angehauchte Gäste werden vielleicht einen Meister in dir vermuten, aber Normalos werden dich vermutlich einfach für einen verblödeten Stiesel halten.

Interessant ist, dass die meisten Menschen das Aufhören des inneren Monologes überhaupt nicht mehr aushalten. Was für einige wenige das Höchste ist, ist für sie absolut bedrohlich. Sie fürchten verrückt zu werden. Dabei wissen sie nicht, dass sie es schon längst sind. In Indien soll man die Verrückten in Zen-Klöster geschickt haben. Dort bekamen sie Essen, Trinken und ein Dach über den Kopf, aber niemand beachtete sie oder sprach gar mit ihnen. Nach ein paar Wochen konnte man sie anscheinend als geheilt entlassen. Das muss erst mal eine harte Zeit gewesen sein. Ich weiß nicht, ob das in unserer Kultur funktionieren würde. Ich glaube eher nicht.

 

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16 Antworten zu U.G. Krishnamurti: der Fluch der Menschheit

  1. keryamastin schreibt:

    lustiger Beitrag heute, danke Nitya und schönen guten Morgen.

    Das Schweigen mit Gästen ist nicht so, wie du es hier beschreibst und dir vorstellst, es ist sogar das einzig Richtige. Man nennt es auch Zuhören. Ist natürlich heutzutage nicht mehr so verbreitet, hat aber phantastische Wirkung.
    Letztes Jahr Heilig Abend als meine ganze Familie gegangen war blieb meine „kleine“ Schwester noch bei mir, ich dachte verdammte Scheisse, ich liebe sie ja aber ich kann sie nicht ertragen, was mache ich nun mit ihr hier allein, das gibt nur wieder Streit und ich wendete mich innerlich „dem“ zu ;)…… Dann plötzlich überkam mich dieser stille unstörbare Friede und sie legte los. Bis in den Morgen hinein, ganze sechs Stunden hat sie geredet und ich blieb still und hörte ihr zu ohne dabei in einen inneren Dialog zu gehen. Zum Glück, ich hätte sonst wohl Mordgedanken gehabt. Sie quatschte die ganze Palette rauf und runter, über das scheissige Leben, über die asozialen Ausländer, über unsere beschissene Familie etc. blabla, dann irgendwann fragte sie mich was ich dazu meine und ich sagte nur: weißt du, ich teile deine Meinungen nicht aber ich verstehe dich. Da ist sie ausgerastet ob ich sie verarschen will, wenn ich sie verstünde, dann müsste ich ihr recht geben und ich sagte, ja du hast recht. Da ist sie gegangen und hat sich für das „schöne Gespräch“ bedankt.
    30 Jahre habe ich versucht sie „loszuwerden“ weil sie mich so unendlich nervt, sie aber klebte wie eine Klette an mir.
    Seit letztem Weihnachten nun habe ich sie nicht mehr gesehen, sie hat nicht mehr angerufen und stand auch niemals wieder vor meiner Tür.
    Meine Erleichterung ist unbeschreiblich😉
    Ich habe jetzt so eine Art Methode daraus gemacht, auch bei spirituellen Schlauschwätzern höre ich einfach zu ohne den Gedanken zu folgen. Ich wehre sie auch nicht ab sondern bin in diesem unstörbaren Frieden. Das macht mich zu einem gern Gesehenen Menschen……lache…….die, die mit der Zeit bemerken, dass sie buchstäblich ins Leere quatschen werden dann auch still.
    Vorgestern am See hat es vier Stunden gedauert bis so einer still wurde aber dann sah er endlich die Wolken, den Himmel, die Weite und nahm wahr.
    Am Ende des Tages meinte er dann, das war der schönste Sonntag seit langem und wie wohltuend es doch in der Natur wäre….ich dachte mir dann, ja, in deiner wahren Natur, die Stille ist……schmunzel, gesagt habe ich das nicht. Er hat es dennoch bemerkt……wie das wohl kam?

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    • Michaela schreibt:

      hihi…aus dieser Perspektive hab ich das Schweigen noch nicht betrachtet. Ich bin noch so in vielen Konditionierungen drin, dass mir das Antworten allein aus Höflichkeitsgründen vermutlich immer über die Lippen kommen würde. Seit einigen Tagen bin ich allein zu Hause, weil meine Familie verreist ist. In meinem Kopf quatscht es dauernd rum „ich sollte, ich müsste mal wieder, ich wollte doch… den und den anrufen, mich mal wieder melden….jetzt, wo ich Zeit habe….“ Da sind Gedanken, aber da ist überhaupt kein Handlungsimpuls. Wieder ein Gefühl von „offenbar läuft diese Sache hier auch ohne dich“. Ich schiebe diese Kontaktaufnahmen, die gar nicht schrecklich sind, jetzt schon wochenlang vor mir her. Fühle mich schon wie eine schrullige Einsiedlerin. Früher hat ein Telefonat mitunter 4 Stunden gedauert, heute nicht mal 4 Minuten.

      Ich freue mich wie Bolle über diese Tage der inneren Einkehr, der Meditation, des Nicht-Tuns oder allenfalls des Tuns in meinem Zeitplan ohne Hetze, ohne Eile, ohne Druck.

      Ich beobachte allerdings genau so, dass ich das Interesse, an Gesprächen verloren habe. Da sind schlicht keine Gesprächsthemen mehr. Da will einfach nichts kommen. Über mich mag ich nicht reden und Zuhören mag ich auch nicht. Komisch, das war bis vor wenigen Monaten noch ganz anders. Das einzige Interesse gilt dieser Stille, auch in den ganz alltäglichen Dingen. Gartenarbeit…den Vögeln beim Baden im Blumentopfuntersetzer zuschauen. Wie sie sich klitschnass machen und mit dumpfem Flügelschlag davonfliegen, um in wenigen Minuten wiederzukommen und das Baderitual zu wiederholen. Es ist einfach zu schön. Auch sie folgen nur ihrem Impuls, machen das, was gerade ansteht. Gibt es da angstvolle Gedanken an ein Morgen, an den nächsten Moment, einen inneren Dialog? Da ist einfach Leben so wie es sich zeigt. Aber volle Möhre! 🙂

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    • Nitya schreibt:

      „Das Schweigen mit Gästen ist nicht so, wie du es hier beschreibst und dir vorstellst, es ist sogar das einzig Richtige. Man nennt es auch Zuhören. Ist natürlich heutzutage nicht mehr so verbreitet, hat aber phantastische Wirkung.“

      Liebe keryamastin,

      ich fürchte, deine Erfahrungen lassen sich nicht so ohne weiteres verallgemeinern. Das hängt wohl auch sehr von der Charakterstruktur eines Menschen ab. Ich bin da wohl viel zu ungeduldig. Sechs Stunden Gerede und du bliebst still und hörtest zu? Das ist nichts für meines Vaters Sohn. Ich neige dann eher dazu, zu streiten oder den Redefluss des anderen zu stoppen oder einen Totschlag zu begehen oder, wenn ich meinen friedlichen Tag habe, einzuschlafen. Ich höre gern zu, aber nicht einem sechs Stunden Monolog. Wobei ich ja keine Ahnung habe, was für wesentliche Dinge da deine Schwester vom Stapel gelassen hat. Vielleicht war es ja richtig spannend? Also ich halte es da eher wie Michaela und schau den Vögeln beim Baden zu. Denen allerdings kann ich mühelos stundenlang zuschauen und zuhören.

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      • Michaela schreibt:

        jaaaaa…..stundenlang nur schauen und das Konzert der Vögel und Insekten anhören. Mein Herz hüpft vor Freude. Die Tierwelt ist so faszinierend. Ich vergesse alles um mich herum.
        Jetzt rüste ich mich mal für die nächste Ecke im Garten, bevor es zu heiß wird.

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  2. froeschin schreibt:

    Liebe Nitya,

    ja, das kenne ich. Und ich kann mich da gar nicht auf die Seite der „Guten“ schlagen, die stumm dasitzen können und auch keine inneren Monologe mehr kennen und einfach nur ganz unbeteiligt zuhören. Ich bin ein Quatscher – innerlich wie äußerlich. Vielen Dank also für den schönen Text.

    Ob aber das weihnachtliche „Gespräch“ mit der Schwester von Keryamastin in diesem Sinne zu sehen ist? Geht es darum Sieger zu sein? Ist der innerliche Monolog da wirklich ausgeblieben? Zumindest hat er sich bis heute fortgesetzt – ansonsten wäre es heute kein Thema mehr gewesen.

    Und geht es wirklich um Zuhören? Einmal ganz davon abgesehen, dass wirkliches Zuhören ja gar nicht stattfand. Mich hat dieser Text berührt. Als ich die Beschreibung der Weihnachtskommunikation las, habe ich mich irgendwie unangenehm fremdgeschämt. Klar kenne ich das. Da labert jemand mich voll und ich kann seine Jammmerei nicht mehr hören. Ich kann mich einschalten – ocer eben wie Keryamastin es wohl versucht hat – „zuhören“ (ohne inneren Monolog!) und am Ende als Sieger hervorgehen (hab ich es meine Schwester aber mal wieder gezeigt wie blöd sie ist).

    Aber geht es in Deinem Text wirklich darum? Geht es darum im „Wettbewerb der advaitinischen Durchblicker“ den anderen zu zeigen, dass ein See hübsch ist und die Wolken – ach ja die Wolken…. Und Du bist nur ein blöder Schwätzer und ich – ach ja ich….

    Geht es dabei wirklich um die Wolken, den See? Oder ganz einfach um ein Bild von mir, dem ich gerecht werden will? Wenn ich Wolken, See und Stille genieße, reicht das nicht? Mal abgesehen davon, dass dem zu lauschen ja ziemlich einfach ist.

    Spannend wird es doch, wenn mein innerer Monolog nicht anschlägt, wenn mein Nachbar laut Technomusik um 2 Uhr morgens hört…

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  3. keryamastin schreibt:

    „Ob aber das weihnachtliche “Gespräch” mit der Schwester von Keryamastin in diesem Sinne zu sehen ist? Geht es darum Sieger zu sein? Ist der innerliche Monolog da wirklich ausgeblieben? Zumindest hat er sich bis heute fortgesetzt – ansonsten wäre es heute kein Thema mehr gewesen. “

    schmunzel……nein, es ging nicht ums Siegen, es ging ums Sein, ums Anwesendsein und bleiben anstatt in die „eigene“ Befindlichkeit das „eigene“ Denken abzudriften, kein innerer Dialog, der bis heute anhält, einfach Frieden im Sein, egal ob da Mist geredet wird oder Vöglein zwitschern……..

    Was geht denn in euren Köpfen vor, dass ihr an Wettbewerb denkt?…….Hier staunt es Baukklötzer………

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    • keryamastin schreibt:

      Nachsatz:
      „(hab ich es meine Schwester aber mal wieder gezeigt wie blöd sie ist).“
      Meine Schwester ist nicht blöd, nie gewesen, sie ist einfach das was sie ist, eine perfekte Erscheinung im Fluss des Seins. Diesem Fluss habe ich Aufmerksamkeit geschenkt, die einzige Aufmerksamkeit im übrigen die Liebe zum Urgrund hat, ohne Widerstand gegen das, was geschieht, ohne Widerstand gegen das Sein, in welcher Form es sich auch zeigt…….

      und – das wird auch gern vergessen, auch ohne Zustimmung zu dem was geschieht, denn Zustimmung ist nichts anders als Ablehnung in seinem Gegenpol.

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      • Eno Silla schreibt:

        „und – das wird auch gern vergessen, auch ohne Zustimmung zu dem was geschieht, denn Zustimmung ist nichts anders als Ablehnung in seinem Gegenpol.“

        Und ohne Widerstand gegen das Sein mit Aufmerksamkeit, die, deiner Meinung nach, die einzige Aufmerksamkeit ist, die Liebe zum Urgrund hat, ist auch nichts als Widerstand, nämlich Widerstand gegen den Widerstand gegen das Sein, na und wer hat was gegen Widerstand?

        Es ist alles ein Schmarrn, liebe keryamastin, und wie wohl deine Schwester das Ganze sieht? Du hast ihr nicht zugehört, sondern sie verarscht und vor den Kopf gestoßen, deswegen meldet sie sich nicht mehr bei dir. Ach wie doch alles heilige Getue sich ins Gegenteil verkehrt. Kein Entkommen, sogar darin nicht, dass ich hier blödsinnig diese Sätze von mir gebe. Das kam mir so als Meinung spontan in den Sinn beim Lesen. Ich kenn das auch, sehr gut sogar!

        Liebe Grüsse
        Eno

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      • Elwood schreibt:

        Lieber Eno,
        wat spontaner als spontan hier wohl oft fehlt, ist die Körpersprache.
        Sie ist so gar nich an, in diesen vielen Worten herauszulesen und wird wohl auch sonst oft zu sehr unterschätzt – im Gegenteil zu den Wooooorten…..
        Wat wollte ich eigentlich sagen??
        Ach so,!:.. hast ja recht… oder ….nicht?
        Habs vergessn…
        Zieh mal es kneift..😛
        http://www.misternicehands.com/
        Spontan Grüße
        Elwood

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      • Eno schreibt:

        Lieber Ellwood,
        son Furz kann herrlich entlasten von all den Dünnschissgasen!
        Ich lasse gern einen ziehen, wenns kneift…
        Herzliche Grüsse
        Eno

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  4. keryamastin schreibt:

    Da staunt es immer weiter……..beruhigt euch liebe Gemeinde😉 alles ist gut…schmunzel…..was man alles so herauslesen kann aus (m)einer begeisterten Beschreibung von einfach mal still sein……weshalb sich meine Schwester nicht mehr bei mir meldet ist vollkommen irrelevant, da sind der Spekulation Tür und Tor geöffnet, das darf auch jeder Leser für sich so interpretieren, wie er mag und es seinem Gefühl nach und seiner Betroffenheit entsprechend bei ihm ankommt. Ich hätte dieses Beispiel natürlich niemals erwähnt, wenn ich nicht davon ausgegangen wäre, dass hier Erwachte lesen und schreiben, die die heilsame Wirkung der Stille kennen und vor allem verstehen, wovon ich berichte.
    ………also dann begebe ich mich wieder in die Stille und sende euch allen ganz verbundene Grüße mit den Worten von Erich Fried:

    Notwendige Fragen

    Das Gewicht der Angst
    Die Länge und Breite der Liebe
    Die Farbe der Sehnsucht
    im Schatten und in der Sonne
    Wie viel Steine geschluckt werden müssen
    als Strafe für Glück
    und wie tief man graben muss
    bis der Acker Milch gibt und Honig

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  5. Giri schreibt:

    „In Indien soll man die Verrückten in Zen-Klöster geschickt haben.“ Der ist gut.

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