Ronny Hiess: und ein Nichts ist da schon zu viel

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Lieber Nitya, gerne mag ich noch was dazu sagen,mein Eindruck – so ein Abschreckender Meister wieder dieser Jakob da oben scheint mir interessant, weil er in einem kurzen Gespräch jeden Inneren und Äusseren Bezugspunkt in Frage stellt und verwirft – es an den Fragenden zurückgibt das es erlebt werden kann und nicht als Philosophie dient. Das scheint ein beklobbter Arsch zu sein – aber einer der auch nicht anders mit sich selbst umgeht – rücksichtslos.

Letztens im Fakebook ein Zitat von Nisargadatta gelesen: “Viele sind an meinen Worten interessiert, kaum einer der das Praktisch umsetzt” Ich würde sagen, ohne ein Programm daraus zu machen.ist ein Nisargadatta doch auch nicht anders als dieser Boehme, Aber wie heißt es schon: Alles bloss DAS nicht

und DAS nimmt keiner freiwillig.
Leben-so-wie-es-ist und dann still sein und ende

Sadhana beginnt mit Worten und mündet im Wortlosen (Nisargadatta)
Wir lieben es ja Bullshit zu quatschen – ich nehm mich da nicht raus.

Als ich während einer Zen-Meditation das erstemal mitgekriegt hab: scheiße hier gehts keinen deut um “mich” und das Urwerk hier vorne dreht sich, vollkommen, so wie es sich dreht. Da bin ich erstmal 10 Jahre esoterisch sprituell stiften gegangen – bis mir alles weggeflogen ist und es aus war mit den Ausreden. Und es ist doch scheißegal ob es Satsang heißt Spirizeugs oder Bullshit Quatschen – es kann interessnt sein zu sehen ob wir unserer Sehnsucht damit folgen oder die Dinge benutzen, um die Karotte die da ist nicht fressen zu müßen

Letztens ein Video von einem SatsangArsch gesehen der sich da hinstellt und sagt das ist die Königsdisziplin du mußt nichts tun – auf seiner Webseite bekommst du Chakrenkurse und so ein Mist angeboten bekommst, wahrscheinlich wenn du dich von der Trance der Königsdisziplin wieder erholt hast (- um den Zwischenraum zu füllen um den es gehen könnte einfach leer ohne was dazustehen, fertig und weitergehts, endlos nix und wieder nix)

Das nenn ich “Erleuchtung mit Keditkarte zahlen” In einer Rezension bei Amazon gelesen, irgend so ein Arschloch schreibt (sinngemäß): warum solle ich ein Ich auslöschen, das es doch so garnicht gibt:” Mein Eindruck dazu: Das ist nichts als Wissen aus Zweiter Hand mit der man sich eine oberflächliche Zufriedenheit bewahrt und einen ScheinWissend bewahrt, naja es gibt schlimmeres als sich Referenten für den die Königsdisziplin, Chakrenkurse und und ein bisschen daherzulabern. Zumal das Uhrwerk Bewusstsein aus präziser läuft wie ein Schweizer Uhrwerk – gibt es für mich nichts zu mekern und sich aufzuregen. Und das Ding hier regt sich auf, da gibt es nichts zu drehen;-)))

In diesem Erscheinenden Bewusstsein ist alles eine Interessensfrage, und vielleicht ist genau da von interesse – sich ein bisschen entertainen zulassen und klug daherzuschwätzen, gut isses.

In diesem Erscheinenden Bewusstsein ist alles eine Interessensfrage
da kann dir so gar alles erscheinende Abbrennen, wenn wirklich aufrichtig nach dem WER? gefragt wird. Das habe ich hier letztes schon mal geschrieben Thema “Interesse”, als Beispiel vielleicht Nisargadatta. Der olle Inder hat von seinem ollen Guru gehört, “er ist die höchste Wirklichkeit und solle am Ich bin festhalten” das hat er gemacht so gut er konnte. Theorie und Praxis und das vertrauen sich drauf einlassen haben jede Idee darüber zerstört.

Das ist zwar kein PatentRezept: “du bist die höchste Wirklichkeit, halte dich am Ich bin fest” ( es ist auch nichts was es zu tun gibt) aber das maximalste was du tun kannst – und darin alles sterben zu lassen was sterben kann — direkter, wie die Schlaftablette “Königsdisziplin” oder auf ein Ich-konzept ein weiteres Konzept von da ist Niemand draufzusetzten – da fehlt mir jede Entspanntheit zu, gut so;-)

Ein Nisargadatta, Ranjit, Siddharameshwar Ramana oder Meister Eckhart,… scheinen in meinen Augen nichts “Besonderes” zu sein, nur scheint da eine Rücksichtslosigkeit zu brennen – die Ohne Kompromisslos mit allem Schluß macht, ohne lieblos oder blöd zu sein

Karotten sind doch scheißegal, wenn sie gefressen werden Bist du das was die Karotte ist. Dieser SatsangArsch hier, is natürlich endlosen Karotten hinterhergrannt, anstatt die Karotte die da war zu fressen – und so eben das zu sein was ich bin.

das blöde ist nur “DIES erhoffen”, wenn ich die “Karotte” hab oder wenn die “Karotte” doch weg wäre, …es fällt einfach nur die Idee weg und der der sie haben könnte, der nur eine weitere Idee ist, Raum und Zeit fällt weg, die nur aus bewegten Ideen aufrecht erhalten werden, und es fällt die Idee – das da überhaupt irgendwas fällen könnte- weil für dich nix fällt, nix kommt und nix geht, und weiter gehts…

Und dieser Körper-Verstand-SatsangArsch hängt, wie jeder andere da voll drin – das ist die Funktion von einem Ding, drin zu sein – denn wenn gesehen ist dass das was drin ist drin ist, nicht rauskommen kann und nie einer drin ist – bist du draussen weil du nie drin warst, …kein Entkommen und kein dich fassen können… Ranjit ist mir letztens, mit einem Satz über den Weg gelaufen, den ich nur bejaen konnte: “Wenn Sie erkannt haben das sie die “höchste Wirklichkeit” sind, ist das einzig sinnvolle was sie noch tun können, sich DEM hinzugeben.”

und dann ist soviel Sinn das ihn ihn keiner haben kann


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“Wenn Sie erkannt haben das sie die “höchste Wirklichkeit” sind, ist das einzig sinnvolle was sie noch tun können, sich DEM hinzugeben.”

dieser Jakob Böhme hat es ein bisschen gröber ausgdrückt und hat den Fragenden, der nach “Spirtuellem Sein” und “innerer Stimme” fragte die absolute Karotte, diesen “Nirguna Parabrahman” gereicht und ihn zufressen eingeladen.
Schon derb, wenn einer nach Innerer Stimme fragt ihm Hartwurst anzubieten, aber man muß sich ja auch nicht auf Nebenbaustellen verzetteln wie der “InnereStimme-heini” oder ein “Könisdisziplin Chakren-heiler” – die hätten doch ganz gut zusammen gepasst;-))))

Böhme hat dem Fragenden einfach in den Arsch getretten – mein gott, wahrscheinlich hatte der einen guten Tag – keine Akzeptanz wie schön, ein nüchterner Tag nach der versenkung *hehehe…* Nicht um sonst hat auch der besoffene Ikkyu gesungen: “Manchmal bin ich froh wenn keiner kommt”

“Nichts war jemals fruchtbarer, unterstützender und nährender, wie sein immer alles dominierendes Interesse an dem, was DAS ABSOLUTE genannt wird.” das ICH BIN als etwas absolutes mag nährend sein – bin ich voll dabei, mein eindruck auch das fällt – einfach die totale zerstörung und entlose demaskierung – machmal scheint es nichts schöneres zu geben, hinrichtung die keine richtung hat, manchmal wird eine person an die wand gestellt und erschossen und ich bin es, wer denn sonst – alles scheint relativ und das auch noch absolut.

… ich kann nicht sagen “Da ist der Fluss der Erscheinungen. Thats all. Woher die alle ein Absolutes, ein Subjekt”

wie heißt es so schön NICHTS ist beständiger als der Wandel;-)
und ein Nichts ist da schon zu viel

wenn mal kurz in den Wandel reingeschaut wird, wird vielleicht gesehen das darin garnichts stattfindet und wenn mer mitkrischt, weder die Dinge, noch ein Nichts woran man festhalten kann, da bleibt noch nicht mal nichts.

und Subjekt wäre schon zuviel des guten. Hier wurde einfach immer wieder festgestellt – indem alles erscheinende und bewegte zum totalen stillstand kommt und das ICH BIN sich absolut “anfühl”

…auch das auf einmal weg ist, letztendlich nichtmal ein sehen ( was subjekt ist) bleibt, dennoch nicht geleugnet werden kann, das ich bin was ich bin, obwohl ich in keinster weise bin…
da sind wir uns nicht verschieden …und da komm ich mir ein bisschen beschissen vor, weil ich nicht “weiß” wovon ich rede, denn DAS kann irgendwie in keinen wissbaren Bereich gebraucht werden. Man kann zwar sagen “Parabrahman” oder “TurjaśTitte”
aber die Begriffe sind nur Lückenfüller, ins totale Nichts zu sprechen, wo alle Gespräche schon Wortloses-geschehen sind

“Wenn Sie erkannt haben das sie die “höchste Wirklichkeit” sind, ist das einzig sinnvolle was sie noch tun können, sich DEM hinzugeben.”

In diesem Zusammenhang fällt mir zu letzt dies ein: “Finde was du liebst und lass dich davon töten”Ch.B.

… scheiße, und das was als Zeit erscheint rennt und rennt, gude Nacht


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11 Antworten zu Ronny Hiess: und ein Nichts ist da schon zu viel

  1. Michaela schreibt:

    Wie hält man am „ichbin“ fest, wie gibt man sich DEM hin? Auch wieder so ein Koan, der bei aller Grübelei über die praktische Umsetzung, vielleicht lautes Gegackere zur Folge hat.

    Ja, das mit dem Interesse, das stimmt. Sich vertrauensvoll einlassen, tja, das ist so eine Sache, wenn dir manche Tage die Welt auf den Kopf zu knallen scheint. Auf der anderen Seite – was gibt es zu verlieren? Schlimmer kann’s nicht werden, denk ich manchmal. Vermeidung ist halt immer noch der Weg des geringsten Widerstandes, der immer bis zum nächsten Mal funktioniert.
    Die Ausrichtung an dem, was „wirklich“ ist, schimmert immer wieder durch, und da ist Frieden. Nur da ist Frieden. Irgendwie ist es da, aaah, ich kann es manchmal spüren so nah und dann kommt die mächtige Angst und sagt „nein, nein, alles bleibt schön so wie es ist, so lange du dich vor der Welt fürchtest, geht mein Plan auf „. Was für ein oberdoofer Eiertanz. Wann hört das endlich auf? Und dabei geht es gar nicht um mich, es fühlt sich aber so an. Dieses feine Unterminieren, die ständige Wiederholung dessen, was ist, scheint hier eine Art Nüchternheit hervorzurufen.

    Also das Ding mit der Wahrnehmung, gestern in der „Karotte“ und heute find ich’s wieder bei Ronny und vorher da und und und… „es gibt noch nicht einmal Wahrnehmung oder Sehen“. Keinen Wahrnehmenden. Keine Relation zu etwas Wahrgenommenen. Kein Etwas. Kein Sinneseindruck? Darüber raucht mein Kopf ab, weil es dazu absolut keine Vorstellung gibt. Darüber wird der Alles-verstehen-wollen-mind verrückt. Ein Ich, das sich kein Bild machen kann. Einmal nicht. Keine Möhre…heul.

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  2. fredo0 schreibt:

    das Tor öffnet sich , wenn es sich öffnet , nicht wenn immer besser „verstanden“ wird ,
    sondern wenn völlig gar nix mehr verstanden wird .

    und , dies ist der Witz , das mündet dann keinesfalls in ein dann aber endlich doch Verstehen ,
    sondern in ein Entdecken , das da gar nix zu verstehen is …

    im Boxen würde man sagen der Knock-out nach dem Knock-out …

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  3. keryamastin schreibt:

    Manchmal kommt es mir so vor als würden all die Schreiberlinge meinen, sie könnten mit ihren Texten oder ihren Satsangs oder Trainings oder oder oder den Lesenden helfen.
    Das kommt mir so vor, weil „ich“ diejnige war, die den Schreiberlingen und Gurus zubilligte, dass sie mir helfen könnten. Die bettelnde Frau bei Ramesh, das hätte ich sein können. Und mir sollten keine „normalen“ Mittel helfen, ich war ja spirituell……schmunzel…..
    Inzwischen wurde klar, dass es niemals eine gleiche Entdeckungsreise gibt. Ein jeder Geist entdeckt, was zu entdecken ist und verliert, was zu verlieren ist auf einzigartige, komplett individuelle Weise. Und Manche berichten darüber. Manche machen einen Kult daraus oder eine Lehre.
    Ich glaube es liegt schon sehr am Charakter eines Menschen, ob er die Kraft aufbringt, sich und seine Überzeugungen fallenzulassen und in Stille zu schauen, was Andere, die „auf dem Weg“, dem pfadlosen Pfad schreiten, zu sagen haben, um dann festzustellen, manchmal gibt es Klänge, die scheinen den meinen zu ähneln, manchmal habe ich gedacht, wir klingen gleich, aber dann, beim näheren Hinhören war es doch ein viertel Ton, wenn ich Glück hatte, neben dem „meinen“.
    Lange Zeit hat mich das geschmerzt und ich habe Verbündete gesucht, wurde wütend und habe Alle verteufelt, bin Manchen gefolgt, um dann wieder in meinen ganz eigenen Klang zurückzufallen.
    Letztes Jahr Weihnachten saß Romen Banerjee an meinem Wohnzimmertisch und erzählte mir von seiner neuen Idee für das Forum Erleuchtung http://www.forum-erleuchtung.de/kongress-2014 – dabei erklärte er mir, dass er in der radikalen Konsenssuche das einzige Problem in spirituellen Kreisen sähe. Dabei würde die Diversität der Erfahrenden vollkommen unter gehen. (so oder so ähnlich) Ich habe dann begonnen hinzuschauen und festzustellen, dass „ES“ so vielen geschieht, die anschließend, zurück in dem, was als ihr Leben erscheint, ganz unterschiedlich damit umgehen, ganz unterschiedlich darüber denken, ganz unterschiedlich darüber berichten. Und zum ersten Mal wurde ich mir der Bedeutung von: „Wie oben so unten“ bewusst. In dem, was als Leben erscheint gleicht kein Fingerabdruck einem anderen, weshalb glauben wir dann, dass spirituelle „Geistabdrücke“ einander gleichen – gar sollten?

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    • Die Konsenssuche kommt nicht von ungefähr, da eine der verschwiegenen Prämissen jeglicher atheistischen Mystik (a-theistisch im Wortsinne: das „Andere“ nichten, indem man es wird o.Ä.) „agnosia“ im transitiven Sinne ist: Durch intellektuelle oder körperliche Übungen wird das „Nichtwissen“, das „Nichterkennen-Können“ zur einzigen Wahrheit.

      Beinahe.

      Wer an psychologischer Analyse interessiert ist, verfolge doch bitte, wie die wenigen Attributen, die in den heiligen Schriften dem „Göttlichen“ zugewiesen werden, um von Gu zu Ru zu gelangen, in den Herzen der Gläubigen riesig werden. Gib Menschen nur ein Wort, und es wird in ihrer Seele wachsen zum Konzept. Die Narretei besteht darin, das menschliche Bewusstsein zu unterschätzen: Nur weil jemand „wu“ sagt, fällt es trotzdem nicht wie ein Stein ohne jegliche Anhaftung.

      Eines der größten Probleme im Leben des spirituellen Suchers ist eben, dass er die Autorität der Welt häufig eintauscht gegen die Autorität seines Systems – auch wenn er das nicht glaubt. Dann gibt es eben Tee-Abende mit fünf Freunden und dem Nichts – und derjenige, der Dörthe und Jannick aus ihrem Solipsismus-Dilemma befreit, ist Held des Abends: Kommunikation ist möglich, bis der nächste Depp versucht, „Es“ zu definieren. Das kommt natürlich alle fünf Minuten vor, weil jeder weiß, dass das, auf was er sich eingelassen hat, etwas ganz Tolles ist – oder noch besser: etwas ganz und gar Unspektakuläres. Aber über was will man dann reden?
      Eben.

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      • keryamastin schreibt:

        „Beinahe.“
        Dieses Beinahe ist der halbe Ton von dem ich sprach. Dieses Beinahe macht das Ringen um Konsens so absurd. Dieses Beinahe, wenn du ehrlich bist, findet sich sogar in deiner eigenen wahren Natur. (wo denn sonst)
        Wer recht haben will (oder endlich seine Ruhe), lässt dieses Beinahe außen vor.
        Die Welt hat Übung darin, sie erfand das Wort „fast“ dafür – 3,14159🙂
        Lassen wir der Welt ihre vermeintliche Genauigkeit und haben den Mut im Beinahe zu verweilen?

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  4. Teils-teils.
    Wer in nondualistischer Philosophie Frieden oder Ruhe sucht, wird enttäuscht werden: Das Universum tickt einfach nicht so. Die Vorstellung, dass die schiere Erkenntnis der „wahren Natur“ sich zum Absoluten aufschwingen solle, um dem Adepten „Frieden“ zu geben, ist absurd. „Nondual“ heißt immer: nicht in Opposition zu dem, was und wie es ist. Punkt.

    Man braucht deswegen gar nicht im „Beinahe“ zu verweilen: Es kommt halt vor, dass mal alles richtig scheiße ist – oder auch nur stressig. Und dann wieder anders. Wer dem das Hütchen des „und das alles wird transzendiert durch die Erkenntnis des Heiligen Bimbam“ aufzieht, vergisst schnell das eigentlich Faszinierende: All dies besitzt keine „wahre Natur“, kein „transzendentes Sein“.

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    • fredo0 schreibt:

      Das sagt ziemlich sicher jemand , der von dieser wahren Natur halt noch nicht „aufgesaugt und wieder ausgespuckt wurde“ , sondern sich wohl nur mit angelesenen ExtremstLatinismen eine künstliche (Be)Deutung zu geben versucht .
      so erscheinen diese Texte jedenfalls bei mir .
      GedankenKategorienSpargel ….

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      • Nicht sich, sondern dieser Verständnisweise.
        Die Taxonomien und Kategorien verschwinden auch in einer Natur-Kunst-Dichotomie nicht, nur weil man sie verachtet und der „Natur“ eine beinahe brutale Wirkmacht zugesteht. Und es sind ja nicht nur die Extremst-Latinismen, die dieser Natur den Schneid abkaufen – jedes noch so harmlose Wort kann dem „Erwachten“ die Grütze verhageln und ihn zu einer Replik nötigen.

        Bewusstsein ist meines Erachtens einfach zu komplex, um mit allgemeinen Kategorien wie „Natur“ und „Illusion“ mehr als eine selektive Wahrnehmung zu erreichen: Diese Wahrnehmung ist gut, vor allem, wenn die Kategorien gerade zutreffen – aber eben nicht alles.

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      • Blümchen schreibt:

        Das klingt gut……“Vom wahren Natur aufgesaugt und wieder ausgespuckt werden“. Weiter schreibe ich im Moment nichts……meine Erfahrung im Internet ist, dass man zuerst A schreibt und dann B und dann dauert es lange bis es Z gibt. All diese Worte…………Ich frage mich, ob das „Transzendente Sein“ auch soviel redet und schreibt und soviele Worte braucht…….. Aber hin und wieder schaue ich hier vorbei, ich finde dieses Forum sympathisch. Schön hell auch. Happy Sunday all.

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  5. fredo0 schreibt:

    nee … werter AiB …

    ist genau andersrum …. BEWUSSTSEIN ist völlig simpel … und keinesfalls komplex …
    es ist so EINfach und SIMPEL , dass es deine Denke sich nur komplex vorzustellen vermag …

    wenn sich BEWUSSTSEIN offenbart , unleugbar wird , in dem was ich den OFFENEN MOMENT nenne , ist die Reaktion „danach“ fast immer schallendes Gelächter .
    und über was wird da gelacht ? … über die Vorstellung von Komplexität uns Abgehobenheit , die uns wohl alle „erfüllt“ hat , bevor UNMITTELBARKEIT deutlich wurde.

    Und da wird auch keiner „Natur der Schneid abgekauft“ . Natur ist einfach nix anderes wie das was sich im >Leben … eben ! zeigt …
    wer wollte diesem >Leben … eben ! den „Schneid abkaufen“ ? … ein anderes „Leben“ ?

    Derartige Gedanken-Wix (Sorry)-Konstrukte sind typische Selbstbeschäftigungen einer Denke , die sich dem simplen Staunen nicht hinzugeben vermag …

    Übrigens … ich kenn das durchaus … aus Erinnerung … da baut sich gern mal , in „talentierten“ ( und damit letztlich geplagten ) Denkern , eine Art Verschachtelungsvorstellung von „Vorhandenheiten“ auf , die dann gar nicht mehr aufzulösen sind , und aus simpler Unfähigkeit dazu dann für wahr gehalten werden müssen .
    Aber warts ab … das was da smpel ist … lässt diesen Knoten als erstes platzen …

    Und danach gibts keine ImponierLatinismen mehr sondern nur noch kindliches Staunen und … bei manchen … eine ebenso kindliche Freude an Worten … ( die dann auch mal aus der „gallia est omnes divisa“ Zeit stammen können ) …

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  6. Eno Silla schreibt:

    Vielen Dank für Harry Manx, wunderschöne Musik, eine freudige Entdeckung!

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