Osho: Erleuchtung


Osho
Erleuchtung ist die einfache Erkenntnis, dass alles so ist, wie es sein sollte.

Das ist die Definition von Erleuchtung: Alles ist so, wie es sein sollte, alles ist absolut perfekt, wie es ist. Dieses Gefühl … und plötzlich bist du zuhause. Nichts fehlt. Du bist Teil, dieses ungeheuren, schönen Ganzen – ein organischer Bestandteil. Du bist entspannt darin, hingegeben. Du existierst nicht getrennt davon – alle Trennung ist verschwunden.

Eine tiefe Freude stellt sich ein, denn mit dem Verschwinden des Egos lösen sich alle Sorgen auf. Wenn das Ego verschwindet, verschwindet alle Qual, wenn das Ego verschwindet, gibt es keinen Tod mehr. Das ist Erleuchtung. Es ist das Verständnis, dass alles gut ist, dass alles schön ist – so wie es ist, ist es schön. Alles ist in unglaublicher Harmonie, in Übereinstimmung.

aus: Osho, „The Fish in the Sea is Not Thirsty,Kap. 14“

Kürzlich bin ich im Netz mal wieder auf diese Wackelviecher gestoßen. Zu Hause hatten wir drei davon. Drei Brüder, drei Wackelviecher. Sonst hatten wir ja damals so gut wie kein Spielzeug und so sind sie mir gut in Erinnerung geblieben. Da gab es eine schiefe Bahn, auf der die Wackelviecher dank der Schwerkraft sich wie von selbst in Bewegung setzten und ihren Weg herunterwackelten.

Als ich diesen Osho-Text fand, dachte ich: Au ja, ich mach aus Osho ein animiertes gif und lass ihn als Wackelviech den Berg runterspazieren. Falls ihr diese Wackelviecher nicht mehr kennt: Unten hab ich ein Video reingestellt, da könnt ihr wirklich 1 A-Wackelviecher bewundern.

Zu dem Text: „Erleuchtung ist die einfache Erkenntnis, dass alles so ist, wie es sein sollte.“ Ach, dazu muss ich ja Gott sei Dank nix sagen. Wissen wir ja alle. Gelle?

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5 Antworten zu Osho: Erleuchtung

  1. fredo schreibt:

    … doch ….
    eines möchte ich noch dazu bemerken ….
    die Qualität „schön ist es“ zu behaupten , ist von Herrn Osho , auch bereits eine „gefällige Dekoration in Kommunikation“ .

    Es ist noch nicht mal „schön“ .
    Und es ist noch nicht mal „so wie es halt ist“ .
    Es ist einfach nur völlig irrelevant , „““ wie „““ es ist .

    egal obs als schön / passend / richtig erlebt wird , oder anders rum .
    so lange da „erleben“ stattfindet , wird es den Automatismus „schön“ aber auch „nicht schön“ geben ….

    und das was da ist ………. ( ist letztlich ohne jegliches Attribut , den jedes Attribut erzeugt eine künstliche Verfestung in nur eine bestimmte Form der Erscheinung und ignoriert die bereits in der Dynamik des Jetzt inharänte Veränderung ) ….
    und das „Auftauchende Attribut“ ist zwar Attribut , jedoch ohne jegliche Relevanz …

    …. meint fredo , um der heutigen auftauchenden Schwatzhaftigkeit , zu entsprechen …
    sich an der Irrelevanz dessen völlig irrelevant ergötzend … oder auch nicht … oder ganz anders …

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    • Nitya schreibt:

      die Qualität “schön ist es” zu behaupten , ist von Herrn Osho , auch bereits eine “gefällige Dekoration in Kommunikation” .

      sagte der Herr Designer zu seinem Kunden und verstummte alsbald wieder, als der ihn mit einem irritierten Blick bedachte

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    • Eno schreibt:

      Ein echter Witzbold dieser Osho und ein wahres Schlitzohr…
      Konnte einem die Möhre Erleuchtung so richtig schmackhaft machen.
      Und alle Esel hampelten um ihn herum, um sie zu ergattern.

      Aber diese Wackeltiere, einfach nur genial!!!

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  2. Tula Celina Stonebridge schreibt:

    Lieber Osho, der gute Emanuel kannte diesen Zustand auch, den es nur durch die Liebe gibt.

    Erst die Liebe, dann dich Erleuchtung!

    Emanuel Geibel (1815-1884)

    Minnelied

    Es gibt wohl manches, was entzücket,
    Es gibt wohl vieles, was gefällt;
    Der Mai, der sich mit Blumen schmücket,
    Die güldne Sonn’ im blauen Zelt.
    Doch weiß ich eins, das schafft mehr Wonne
    Als jeder Glanz der Morgensonne,
    Als Rosenblüt’ und Lilienreis:
    Das ist, getreu im tiefsten Sinne
    Zu tragen eine fromme Minne,
    Davon nur Gott im Himmel weiß.

    Wem er ein solches Gut beschieden,
    Der freue sich und sei getrost!
    Ihm ward ein wunderbarer Frieden,
    Wie wild des Lebens Brandung tost.
    Mag alles Leiden auf ihn schlagen:
    Sie lehrt ihn nimmermehr verzagen,
    Sie ist ihm Hort und sichrer Turm;
    Sie bleibt im Labyrinth der Schmerzen
    Die Fackelträgerin dem Herzen,
    Bleibt Lenz im Winter, Ruh’ im Sturm.

    Doch suchst umsonst auf irrem Pfade
    Die Liebe du im Drang der Welt;
    Denn Lieb’ ist Wunder, Lieb’ ist Gnade,
    Die wie der Tau vom Himmel fällt.
    Sie kommt wie Nelkenduft im Winde,
    Sie kommt, wie durch die Nacht gelinde
    Aus Wolken fließt des Mondes Schein;
    Da gilt kein Ringen, kein Verlangen,
    In Demut magst du sie empfangen,
    Als kehrt’ ein Engel bei dir ein.

    Und mit ihr kommt ein Bangen, Zagen,
    Ein Träumen aller Welt versteckt;
    Mit Freuden musst du Leide tragen,
    Bis aus dem Leid ihr Kuss dich weckt;
    Dann ist dein Leben ein geweihtes,
    In deinem Wesen blüht ein zweites,
    Ein reineres von Licht und Ruh’;
    Und todesfroh in raschem Fluten
    Fühlst du das eigne Ich verbluten,
    Weil du nur wohnen magst im Du.

    Das ist die köstlichste der Gaben,
    Die Gott dem Menschenherzen gibt,
    Die eitle Selbstsucht zu begraben,
    Indem die Seele glüht und liebt.
    O süß Empfangen, sel’ges Geben!
    O schönes Ineinanderweben!
    Hier heißt Gewinn, was sonst Verlust.
    Je mehr du schenkst, je froher scheinst du,
    Je mehr du nimmst, je sel’ger weinst du –
    O gib das Herz aus deiner Brust!

    In ihrem Auge deine Tränen,
    Ihr Lächeln sanft um deinen Mund,
    Und all dein Denken, Träumen, Sehnen,
    Ob’s dein, ob’s ihr, dir ist’s nicht kund.
    Wie wenn zwei Büsche sich verschlingen,
    Aus denen junge Rosen springen,
    Die weiß, die andern rot erglüht,
    Und keiner merkt, aus wessen Zweigen
    Die hellen und die dunkeln steigen:
    So ist’s; du fühlest nur: es blüht.

    Es blüht; es ist ein Lenz tiefinnen,
    Ein Geisteslenz für immerdar;
    Du fühlst in dir die Ströme rinnen
    Der ew’gen Jugend wunderbar.
    Die Flammen, die in dir frohlocken,
    Sind stärker als die Aschenflocken,
    Mit denen Alter droht und Zeit;
    Es leert umsonst der Tod den Köcher,
    So trinkst du aus der Liebe Becher
    Den süßen Wein: Unsterblichkeit.

    Spät ist es – hinter dunkeln Gipfeln
    Färbt golden sich der Wolken Flaum;
    Tiefrötlich steigt aus Buchenwipfeln
    Der Mond empor am Himmelssaum.
    Der Wind fährt auf in Sprüngen, losen,
    Und spielet mit den weißen Rosen,
    Die rankend blühn am Fenster mir.
    O säuselt, säuselt fort, ihr Lüfte,
    Und tragt, getaucht in Blumendüfte,
    Dies Lied und meinen Gruß zu ihr!

    Liebe Grüße

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