Lā Ilāha Illā Allah


la-illah-Il-AllahLa Illā Allah
Es gibt keinen Gott außer Gott.

Wenn jemand sagt: „Lā Ilāha Illā Allah Muhammadun Rasulu Allah“ gilt er als Muslim, auch wenn er es bloß so daher gesagt hat. Es empfiehlt sich also, mit so einem Bekenntnis vorsichtig umzugehen. Man weiß nie, ob man da mit heiler Haut wieder rauskommt. Wenn ich solche Geschichten höre, erschrickt irgendetwas richtig in mir. Dabei ist der Islam nur ein Beispiel für etwas, was sich religiöse Haltung nennt und für mich das totale Gegenteil von dem darstellt, was ich eine religiöse Haltung nennen würde. „Lā Ilāha Illā Allah“ meint nach meinem Verständnis nicht, dass mein Gott besser ist als irgendein anderer Gott, sondern dass es nichts außer Gott gibt. Und Gott ist ganz sicher keine Person.

Vater unser, der du bist im Himmel …“, habe ich im Konfirmationsunterricht gelernt. Und es war ganz klar, dass ich hier unten und er irgendwo da oben hauste und wir zwei absolut getrennte Personen waren. Die eine Person, ich, ein armes Würstchen, die andere Person, Gott, der allmächtige Herrscher. Wenn ich die mystischen Richtungen der drei mosaischen Religionen außer Betracht lasse, dann ist es ein Kennzeichen dieser Religionen, dass sie Getrenntheit als Grundbedingung ihrer Existenz betrachten. Kein Wunder, dass sie ein sehr gespanntes Verhältnis zu ihren Mystikern hatten, kein Wunder auch, dass sie etwa den Buddhismus für besonders verwerflich halten, weil er anscheinend ohne Gott und damit ohne diese Trennung, ohne Dualismus auskommt.

Das dualistische Denken bestimmt unseren Alltag, auch wenn wir längst den mosaischen Religionen den Rücken gekehrt haben sollten oder nie dazu gehört haben. Und wir können das nicht nur den mosaischen Religionen in die Schuhe schieben, in deren Einflussbereich wir aufgewachsen sind. Dualistisches Denken können wir auf der ganzen Welt vorfinden. Was die orthodoxen mosaischen Religionen betrifft, könnten wir höchstens feststellen, dass sie besonders hartnäckig an diesem grundlegenden Dualismus festhalten und jede Abweichung davon als Häresie bezeichnen und, so sie die Macht dazu haben, mit den härtesten Strafen belegen. Unsere sog. Ketzer wissen ein Lied davon zu singen. Da bringen sich Suniten, Wahabiten, Schiiten, Aleviten und ich weiß nicht wer wegen irgendwelcher „heiligen Bücher“ im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen, mit Begeisterung um die Ecke. Der Sufi Mevlana Dschelaluddin Rumi schrieb:

Wir sind wie eine Schüssel auf dem Wasser.
Die Bewegung der Schüssel auf dem Wasser
wird nicht von der Schüssel,
sondern vom Wasser bewirkt.

Suniten, Wahabiten, Schiiten, Aleviten und ich weiß nicht wer glauben allesamt, die Schüssel zu sein, die sich aus eigener Kraft auf dem Wasser bewegt. Wen wundert’s, dass sie stets ihre Mystiker verfolgten und verfolgen?

Möglicherweise ist der Dualismus eine Stufe in der Evolution des menschlichen Bewusstseins, die notwendigerweise erfolgen musste, die aber inzwischen den menschlichen Fortbestand bedroht. Brauchen wir wirklich noch einen „Vater unser“ im Himmel oder seinen Stellvertreter, einen Führer oder einen Guru oder wäre es nicht langsam an der Zeit, die Ewiggestrigen glauben lassen zu wollen, was immer sie glauben, und uns lachend vom Acker zu machen? Jüdisch, christlich, muslimisch, … da dreh ich die Hand nicht um. Dualistisch, monistisch oder nichts davon – „das ist hier die Frage: Ob’s edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern des wütenden Geschicks erdulden oder, sich waffnend gegen eine See von Plagen, durch Widerstand sie enden? Sterben – schlafen – nichts weiter! Und zu wissen, dass ein Schlaf das Herzweh und die tausend Stöße endet, die unsers Fleisches Erbteil, …“

guru

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11 Antworten zu Lā Ilāha Illā Allah

  1. rotegraefin schreibt:

    Alle drei moseischen Religionen haben eben zur Grundlage das alte Testament Darin steht für alle drei verbindlich dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat und zwar als Mann und als Frau. Das merkwürdige ist nur, das alle drei Glaubensrichtungen der Frau als der wesentlichen Lebensspenderin so wenig Achtung und Würde bezeigen.
    Wer sich mit Gott eins weiß, und das tun die Mystiker, stellt die Versöhnung der Gegensätze wieder her.

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  2. fredo schreibt:

    zur rotengräfin ( klasse nick übrigens , trägst du auch wie der baron einen roten schal ?🙂 )

    Es ist kein Altes Testament ( im Sinne tatsächlicher tradierter Schriften , a la Thora ) was da eine Gemeinsamkeit der 3 Religionen definiert , sondern es ist sogar eher umgekehrt , die Gemeinsamkeit erschuf unter anderem auch das sogenannte „Alte Testament“ .
    Das die Christen und die Anhänger Mose ihr altes Testament mit echter Schrifttradition füllen , ist eher Ausdruck einer Sehnsucht in fast jeder Kultur eine Art Rechtfertigung in der Vergangenheit zu definieren .
    Es ist jedoch so , dass Schriften in der Vergangenheit niemals im modernen Sinne „historisch belegt“ belegt waren , sondern sehr viel mehr eine Art Resumee der „Geschichten einer Region“ .
    Und da nunmal die regionalen ( ! ) Ursprünge der drei Regionen sehr nah beieinander liegen , ähneln sich auch die „Geschichten“ .
    Und es sind stets „Geschichten“ die da als religiöse Belege eingesetzt wurden , um Weisheiten zu tradieren.
    Es reichte also nie den Menschen zu sagen , „lebe in der Welt ohne in der Welt zu versinken“ , es musste zur Ver-Bildlichung noch ein Messias her, der auf den Wassern des See Genezareth ging.
    Dieses Faktum des „WeisheitsTransportes“ darf man als moderner „Konsument“ alter Schriften möglichst nicht vergessen . So wie es nie einen historischen Buddha gab ( Herr Ikkyu wird wieder aufjaulen😀 ) gab es auch weder Jungfrauengeburt bei Jesu noch einen verkündenden Erzengel Gabriel beim Muhamad noch jemals ein „Jüdisches“ Volk vor der Zeit ( etwa 600 v.Chr.) der Vereinigung des judäischen mit dem israelitischen Königreich . Deren Bevölkerung bestand , ebenso wie die gesammte Region des vorderen Osten , aus einem wilden , sehr unterschiedlichen ethnischen Gemisch unterschiedlichster Stämme und Kulturen .
    Es war dann erst die Staatsmacht des vereingten Königsreiches die , die gemeinschaftsstiftende Funktion einer „gemeinsamen“ Herkunft und Geschichte nützend und erst erzeugend , die ungeheurer Propagandawirkung eines „Alten Testamentes“ und deren Niederschrift erkannte und nutzte ! ( in einer Zeit , in der kaum jemand lesen konnte , jedoch die wöchentlichen Vorlesungen aus diesen Geschichte ( der Thora , wie sie später , nach Asyl in Babylon , genannt wurde ) zum womöglich ersten MassenMadienSpektakel der menschlichen Geschichte wurden . Am Sabbath ( wie er damals noch nicht genannt wurde ) traf sich die Bevölkerungdes „neuen“ Königsreiches Juda und lauschte fasziniert „ihrer“ Geschichte .
    De Fakto war jedoch das sogenannte „Alte Testament“ niemals eine historisch korrekte Fortschreibung von Geschichte , sondern nix anderes wie die MärchenSammlung der Brüder Grimm in meiner Heimatstadt Kassel , eine Zusammenfassung der Mythen und Geschichten einer Region , zu nur „einer“ Geschichte , nämlich der eines gewünschten „einigen“ jüdischen Volkes , dass zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bestand . Das diese Taktik ungeheuer erfolgreich war , zeigt nicht zuletzt die Ereignisse unserer Zeit .
    Sehr ähnlich suchte sich dann auch der überaus kluge ( und raffinierte ) Kriegsherr Muhamad aus den Mythen der Region seine „Belege“ . Wie pragmatisch er da war , zeigt ja auch das Nutzen die Kabaa , die mit dem Islam nicht das geringste zu tun , sondern ein aus animistischer Zeit stammendes Kultobjekt ist ( letzlich ein Meteorgestein ) .
    Sehr ähnlich haben dann die Christen genau auf die Plätze alter keltischen Kultorte ihre Dome und Kathedralen gesetzt . Sämtliche gothischen Kathedralen „besetzten“ so diese Orte .

    So lassen sich auch fast alle „Mythen“ des Neuen Testamentes auf bereits in der Region vorhandene „Mythen“ zurückführen .
    Weisheit und ectes Wissen ist zumeist völlig schlicht , und damit zur „Verwertung“ in großen Volksverkündungen nur schwerlich nutzbar . Deshalb finden sich in der menschlichen Historie alle „Weisheiten“ bedeutender Männer und Frauen der Vergangenheit immer „eingepackt“ in „Geschichten“ .
    Selbst der schlichteste der Schlichten ( wenn es ihn denn auch je als historische Person gegeben hat ) der Herr Err-Li , bei uns LaoTse genannt , wurde auch noch eingekleidet in eine Geschichte der „Flucht nach Westen über die Berge“ …. und seine mehr als schlichten , klaren Worte wurden zum Anlass UnsterbichkeitsVerrücktheiten zu behaupten …

    Diesem Drang zur „Dekoration“ durch die Nachwelt entgeht wohl niemand , was man an Herrn Ramana oder Herrn Osho und ähnlichen Berichtern der kürzeren Vergangenheit bereits wieder exemplarisch sehen kann . Die „Dekoration“ ist wie ein wild wuchernder Efeu .
    Man sollte sich jedoch hüten , den Efeu für die „Weisheit“ zu halten …

    … meint , mal wieder etwas schwatzhaft , fredo

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    • Nitya schreibt:

      fein geschwatzt😉

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    • rotegraefin schreibt:

      Ja lieber fredo,
      das wird alles so richtig sein was Du da so schreibst.
      Nur ich lebe in einer deutlichen Zeiten wende und entstamme einer Familie und Tradition in der Selbstverleugnung groß geschrieben wurde und niemand für etwas verantwortlich war.
      Da war ich dann froh bei Sigmund Freud zu lesen:
      „Der größte Egoist ist der der es gar nicht weiß!“ und bei Blaise Pascal:
      „Nie geschieht das Böse so perfekt, als wenn es mit gutem Willen und reinem Herzen geschieht!“
      Stoizismus und Nihilismus (blöde Schlagworte ich weiß) sehe ich als die größten Feinde der Menschen an.
      Da ist immer noch Selbsterkenntnis gefragt und ohne meine Eltern und deren Tradition wäre ich heute entweder gar nicht da oder ein anderer Mensch. Da schöpfe ich eben aus dem Guten und vervielfältige es.

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      • fredo schreibt:

        zu rotegraefin
        mal so zu deinen sehr angenehmen und sehr berechtigten gedanken bemerkt … und als anregung , womöglich , ohne etwas geändert zu sehen , oder gar „nihilistisch“ unterwandert oder „stoisch“ reaktionär fixiert :b

        der erstaunlich wirksame moralist in der gesellschaft und ebenso sich wohltuend „auswirkende“ ethiker , ist nicht der , der moral und ethik selbst mit seinen taten oder auch nicht-taten zu „machen“ versucht , sondern der , der im erkennen der moral und ethik die der schlichten natur bereits innewohnt , sich dieser bereitwillig zum „ausführenden organ“ anbietet …

        denn es ist ja dieses kuriosum , das jede persönliche moralische handlung , so „edel“ sie auch gedacht bzw. gewollt sein mag , allein durch das „persönliche“ wieder das neu aussäät , was sie zu „korrigieren“ versuchte ….

        um es noch mal zu betonen , es geht nicht darum nicht zu handeln , oder einfach den dingen ihren lauf zu lassen … ich selber entdecke gerade wieder meine extrem engagierte höchst kritische politische vergangenheit …. es erscheint hilfreich , zu erkennen , das moralisches handeln eher einem der natur innewohnendem harmoniebedürfnis entspringt , als das es einer persönlichen überzeugung und handlungsmaxime dafür bedarf.

        mein disbezüglicher denkansatz entspricht dem alten historischen disput der daoisten mit den anhängern des kung-fu-tse .
        hier bei den anhängern des zweiten Li der gedanke , in harmonie zu geraten , ( besser formuliert , durch schlichte betrachtung der natur und ihrer abläufe diese bereits vorhandene harmonie zu bemerken ) und dann auch gemäß dieser harmonie teil zu nehmen .
        dort bei denen des kungFutse , der gedanke , eine art harmonie zu formulieren , und ihren prinzipien gemäß handeln zu müssen .
        das eine erfordert ein vertrauen in die klugheit der natur / schöpfung selbst und ihrer „perfektion“ und damit die freiwillige hingabe des „eigenen“ auch an das ( mögliche ) chaos .
        das andere versucht ein gedankliches perfektionsmodell zu formulieren , dass dann als eine art handlungsstützkorsett funktionieren soll , und damit zwangsläufig chaos und verwirrung zu vermeiden versucht .

        der eine ( nach den thesen des KungFuTse ) versucht so „edel“ wie möglich zu handeln .
        der andere ( inspiriert durch LaoTse ) weiß , dass er gar nicht anders als „edel“ zu handeln vermag , da immer nur die „klugheit der natur“ durch ihn handelt .
        was übrigens zu erstaunlich „moralischem“ handeln führt und keinesfalls zu dem von den regel-anhängern befürchtete „einbruch des chaos“ . nur führt da niemand „persönlich“ moralisches handeln durch , sondern erlebt sich lediglich als figur eines zur harmonie tendierenden handelns aus dem fluss der ereignisse heraus ….

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      • rotegraefin schreibt:

        Hilfe fredo,
        Ich glaube ich verstehe nur einen winzigen Bruchteil von den klugen Worten, die Du da schreibst.
        Ist es möglich mit diesen Deinen Gedanken den Frieden in dieser Welt zu begründen und zu erweitern?

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  3. fredo schreibt:

    zur rotengräfin

    der FRIEDE ist ( bereits ) die ewig existierende Grundlage von Allem . gemeint ist hier das ABSOLUT , was nix anderes wie (absoluter) FRIEDE ist . er ist ewig und unzerstörbar .
    das was da ( als EINziges IST ) ist nix anderes wie FRIEDE . ( manche sage auch synonym GOTT dazu ) .

    Jedoch kann ein Frieden IN der Welt ( und damit als Zustand ) immer nur zeitlich begrenztes Phänomen sein , und ist selbst dann nicht „machbar“ durch des Menschen Tun , sondern lediglich mehr oder weniger zufälliges Phänomen als Resultat von Ereignisskonstellationen , in denen der Mensch nur (indirekt) mit wirken kann durch sein schlichtes Menschsein..
    Frieden IN der Welt steckt immer und unauflöslich in einem gegenseitigen , dynamischen Wirkkontext mit Un-Frieden . Mal etwas mehr das eine , dann wieder zwangsläufig etwas mehr das andere . Genau dieser allumfassende Kontext ( von den Chinesen als Yin-Yang-Symbol dargesttellt ) lässt die Welt „sich ereignen“ ( sich mit anscheinend „eigenem“ füllen ) .
    Ohne dieses gegenseitig Dynamikprinzip wäre da nur unfruchtbare Starre .
    Es ist also nicht nur der Friede , der die sich ereignende Welt nährt , es ist ebenso der Unfriede . Und genau der dynamische Wechsel zwischen beiden ExtremPolen lässt Leben „lebendig“ sein.

    Es ist auch gar nicht der FRIEDE der vom Menschen ersehnt wird , denn dann wäre der Tod , der nix anderes wie ein Aufgehen im FRIEDEN ist , erklärtes Ziel des Menschen , nein , es ist der Weg ZUM Frieden , das friedlichER werden , was dem Menschen wichtig ist . es geht also bei der Friedenssehnsucht gar nicht um FRIEDEN sondern um ein BEfrieden ( soll heißen , der Mensch ersehnt sein zum friedlicheren führendes eigenes ( ! ) Handeln )
    Friedenssehnsucht im christlichem Sinne ist damit nix anderes wie diese Sehnsucht nach „Eigenem“ . Eine Potenz des Ego wird ersehnt , in dem Frieden erstrebt wird , statt Demut , die das akzeptiert , was Gott gerade als Lebenskontext erscheinen lässt , sei es friedlich , sei es unfriedlich …

    ( ich möchte Dir hier , als einfachen mitmenschlichen Tipp sagen , dass es nach meiner Erfahrung fast immer ein sehr schwerer Weg ist , zu versuchen sich WAHRHEIT im intelektuellen Verstehen zu nähern , wenn man dies mit einem idealisierenden Gottes-Glauben versucht . ( sei es mit der Vokabel „Gott“ oder „Allah“ oder „Brahma“ oder was auch immer ) . Wobei , wenn er halt da ist , und wirkt , besteht ohnehin keine Wahl . Dieser Glaube ist jedoch immer gefüllt mit Jahrtausenden von Annahmen und Vorstellungen , und über das Phänomen der Epogenetik übernehmen wir alle völlig zwangsläufig auch diese Glaubenstraditionen unserer Vorfahren . Und da es halt „unsere eigenen“ Vorfahren , damit die eigene Familie , sind , übernehmen wir fast immer unüberprüft , da wir genau dieses kritiklose Übernehmen in den Kleinkindzeit bereits eingeübt haben . Und dies kann ein verflixt schwerer Rucksack sein . Und sei Dir bewusst , dass gerade deine Herkunft , dir einen besonders „drückenden“ Rucksack präsentiert hat . Das Schicksal muss viel von Dir halten , wenn es Dir das zutraut . Ich weiß da recht gut was ich sage , denn die Mutter meiner diversen Kinder , mit der ich lange Zeit gemeinsam ging ( auch auf dem „Weg“ der Suche ) ist ebenfalls mit einem Vorfahren auf einem Bild im Ludwigsburger Schloss „betroffen“ .
    Es ist deshalb einfach „clever“ , erstmal einfach ohne diesen tradierten (Begriff) „Gott“ zu forschen , und neue eigene Vokabeln zu erproben , für das , was der Worte bedarf , auf dem „Weg“ zu dem was da (ohnehin schon) ist .
    Es bedarf dazu keines Verleugnens eines Glaubens , sondern lediglich des Mutes , es auch ( ! ) ohne dessen Vokabeln zu versuchen . Es sind da nämlich , verblüffend genug , eher die gewohnten Worte , als die tatsächlichen Glaubensinhalte , die uns in den Sumpf der tradierten Vorstellungen ziehen .
    Die Vokabel „Gott“ kommt dann von ganz allein zurück , dann jedoch als GOTT , und muss dann weder geglaubt , noch gar idealisiert werden , sie verbleibt dann als Synonym eines kreatürlichen Staunens )

    schreibt Dir mit schwatzhafter Zugewandheit fredo …

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    • rotegraefin schreibt:

      Zum Glück “ schreibt Dir mit schwatzhafter Zugewandheit fredo …“ hast Du damit alles schön relativiert. Ich war schon in Versuchung mal zu zählen, wie oft Du „wir“ geschrieben hast um Dich dann fragen zu können, wen Du denn damit eigentlich meinst? Ich sehe mich da nämlich nicht angesprochen. Ebenso fallen mir Deine Du-Aussagen ziemlich auf den Wecker. Da sehe ich mich doch glatt unter Druck gesetzt und wenn ich etwas verabscheue, dann ist es Druck.

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      • fredo schreibt:

        zur gräfin …
        das mit dem „wir“ kann ich dir erklären .
        ich schildere ja nicht speziell „deine“ art zu „glauben“ ( besser einen glauben sich selbst zu behaupten ) , sondern ein nahezu umfassendes „glaubens“phänomen des homo sapiens .
        und ich erleb(t)e mich durchaus auch als ein teil dieser gattung .😀

        das mit dem „du“ wäre tatsächlich „übergriffig“ , wenn du dich entschlossen hast , meine sätze nicht als hinweis eines „mitbetroffenen“ , sondern als rat“schlag“ zu sehen .
        wenn dem so ist , lässt es sich vermeiden .

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      • rotegraefin schreibt:

        Hallo fredo!
        Wozu ist das gut und wem dient es ein umfassendes “glaubens”phänomen des homo sapiens zu schildern?
        Ich lese „Du“ und verstehe „Du“. Wen meinst Du also, wenn Du die Vokabel „Du“ benutzt?

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  4. fredo schreibt:

    hi gräfin … ( als ungehöriger gruß von einem „nur“ angeheiratetem edelmann🙂 )

    Wozu etwas „gut“ ist , kann ich dir schlicht nicht beantworten …
    ich kann nur bemerken , dass da eine Resonanz auf ein (Glaubens)Phänomen festzustellen ist , bzw. war , bei dem der hier schreibt .
    Wenn Du „Du“ liest und „Du“ verstehst , ist das nur konsequent .
    Wenn ich die Vokabel „Du“ benutze , findet Resonanz statt .
    thats all …🙂

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