Friedrich von Sonnenburg: Wer dich schilt, der schilt Gott!

 

Friedrich von SonnenburgGott bringt sich in der Natur als das Eine in aller Vielheit und Mannigfaltigkeit zu reichster, überwältigender Wirklichkeit.

Diese dem europäischen Menschen so innig vertraute Naturheiligung und Naturfrömmigkeit, von Ketzergerichten und hohen Konzilien verdammt und angeprangert, verfolgt, wo sie sich hervorwagt wie 1215 in zwei Magistern an der Sorbonne, Amalrich von Bène und David von Dinant, in den Amalrikanern, deren vierzehn 1210 in Paris am lebendigen Leibe verbrannt werden, weil sie glauben wie noch unzählige nach ihnen, Gott wohn allem inne und sei wesenseins allem Geschaffenen, greifen jetzt plötzlich im Volke um sich. Es ist wie ein Rausch der Freude, zugleich mit dem Erblühen des vom arabischen Spanien über die Pyrenäen herübergewehten Minnesangs. So wenn ein ritterlicher Sänger aus Tirol, Friedrich von Sonnenburg, in seinen Liedern von der Gottartigkeit der Welt jubelnd die Natur vom christlichen Makel der Gefallenen, Widergöttlichen und von ihrer Erniedrigung zum „Jammertal“ befreit:

O wohl dir, Gottes Wundertal!
Du zarter Gottesgarten,
In der Gott wunderbar viel Wunder gewundert hat!
Schälte ich Gottes hohes Wunderwerk,

So schälte ich Gott in seiner Schöpfung!
Wer dich schilt, der schilt Gott!

aus: Sigrid Hunke, „Vom Untergang des Abendlandes zum Aufgang Europas“
O 2Entspanne dich einfach.
Das bedeutet nicht, dass man aufhört, zu handeln.
Man wird weiterhin handeln,
jedoch weiß man,
dass es Gott ist, der handelt.
Wenn du dann erfolgreich bist,
ist es Gott, der erfolgreich ist;
und wenn du versagst,
ist es Gott, der versagt.
Und wie könnte Gott versagen?

Osho

Das ist schon witzig, dass Leute wie Friedrich von Sonnenburg oder Osho oder oder oder immer Ketzer genannt wurden oder Rebellen. Was für eine verdrehte Welt. Gestern hab ich beim Dude den Beitrag „Pathokratie – wir leben in einem von Psychopathen geschaffenen System“ gelesen.

Na ja, wen kann’s da wundern, wenn diejenigen, die diese Pathokratie anprangern, Ketzer und Rebellen genannt werden und die ganze Härte der Pathokraten zu fürchten haben – falls sie überhaupt noch etwas fürchten. Aber jetzt bin ich natürlich wieder mitten im Dualismus gelandet (ich im Dualismus – hihi). Da die Ketzer und da die Pathokraten.

Wie könnte ich die Pathokraten schelten, schälte (schreibt man das heute noch so, hat doch nix mit schälen zu tun?) ich damit doch Gott und damit mich? Aber warum sollte ich mich nicht schelten? Vor Gott und Nitya ist kein Ding unmöglich. „Wenn du dann erfolgreich bist, ist es Gott, der erfolgreich ist; und wenn du versagst, ist es Gott, der versagt. Und wie könnte Gott versagen?“

Gott spielt den Offenbarer, den Ketzer und den Henker. Wie war das gleich wieder mit Brahma, Vishnu unnd Shiva: Es geht immer im Kreis herum. Also: „Entspann dich einfach.“

(Ach ja, die Sigrid Hunke wird nicht nur bei Wikipedia u.a. als Vordenkerin der Neuen Rechten eingeordnet. Das ist wohl so was wie der moderne Scheiterhaufen. Gleich wird Jutta Ditfurth im Namen der Antifa anwackeln und eine Stinkbombe schmeißen.)

„O wohl dir, Gottes Wundertal! Du zarter Gottesgarten, in der Gott wunderbar viel Wunder gewundert hat!“ Hach, ich schmelze dahin.

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8 Antworten zu Friedrich von Sonnenburg: Wer dich schilt, der schilt Gott!

  1. fredo schreibt:

    nur kurz … anfangs …… später vielleicht mehr ….
    zum Artikel bei Dude
    Analyse des Pathologischen Herrschaftsprinzips gelungen …….
    Jedoch im Versuch eine „gute“ Welt zu behaupten , fatalerweise ebense „pathologische“ Methoden angeboten …
    explizit … wenn Ärzten empfohlen wird ….. als „pathologisch“ qualifizierte Menschen nicht mehr zu behandeln … wobei eine derartige Qualifizierung auch bereits „pathologisch“ ist … Nachtigall Ik hör Dir trapsen …. und der Rat zur Unterlassung ärztlicher Unterstützung einfach nur „pathologischer“ Ausdruck einer insgeheimen eigenem Unlerlegenheitseinschätzung ….
    wie gesagt …… Problem erkannt und benannt …. jedoch selber in die Falle gegangen …..

    Grundsätzlich vergisst der Autor , das pathologisches immer in einem Wirkkontext steht ( yin >< yang ) …. das wir zur Zeit in einer quasi "übersäuerten" Welt leben , steht wohl außer Zweifel … aber diese "Übersäuerung" wird sich nicht durch ein Ausgrenzung des Sauren auflösen lassen … man kann Macht nicht Gegenmacht von ihren Auswüchsen "heilen" …

    Ich empfehle dazu , als ein mir durchaus probat erscheinendes "Medikament" den Denkansatz des alten ( und gerade wieder mal modern werdenden ) KungFuTse .
    Dieser Denkansatz verlagert Macht/Ehre/Besitz quasi in eine entpersönlichte Sphäre und entwickelt eine Art staatstragende Ethik ( übrigens verblüffend ähnlich wie in der Zeit des Preußentums in Deutschland eine staatstragende Ethik entstand ) . Eine Ethik , die statt der Ermächttigung von Personen und ihren Intteressen eine Art "Dienst an der Gemeinschaft" formuliert und postuliert . In dieser Zeit musste zum Beispiel ein der Korruption entdeckter "Pathologe" quasi ohne jedes Überlegen , dieser "überlegenen" Ethik unterworfen , sich die Kugel geben … ihm wurde einfach nur die Pistole hingelegt … und er schoss ! … heute bekommt er noch eine Millionenabfindung …

    Jedoch auch heute zeigen sich ab und an bereits kleinere Gegenentwicklungen …
    Gesetze wie in der Schweiz in Ansätzen zu erkennen ( Verbot virtueller Geldschaffung bei den Banken , 10,2 % Abgabe für eine einheitliche Bürgerrente von allen Einkommen , und ähnliches … ) schaffe da erste Impulse . Entscheidender scheint mir jedoch die Entwicklung und Förderung von IN DIE GESELLSCHAFT HINEIN WIRKENDEN Philosophen und Ethikern … erst ein Erstarken einer humanen Allgemein-Ethik , die jedoch ( als Schattenseite ) auch die Ethik der "Normalen" überlagern kann ( wie in der Nachfolgezeit des KungFuTse auch … negativ …zu beobachten war ) kann das "mangelnde" Gewissen bei Einzelnen kompensieren .
    In der heutigen Zeit halte ich aber die "Übersäurung" der Gesellschaft durchs "Pathologische" für so gravierend , dass ich das potentiell auch Problematische einer massiven "Allgemein-Ethik" von Harmonie zwischen Himmel und Erde für tolerierbar halte …
    Jedenfalls für so lange , wie sich die Entwicklung widerums in einer "überbasische" Extremsituation verlagert hat …
    Ein ewiger Tanz auf den Wellen des Ozeans zwischen auf und ab …

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    • fredo schreibt:

      ergänzend :
      das wirklich problematische des Dude-Artikels ist seine simplifizierende Einteilung von Menschen in „die da “ und die anderen . Besonders , in dem er sich höchst problematischer
      Hirnuntersuchungen zum Beleg wählt , quasi einen „Pathologen“ per Geburt zu postulieren (“ Die haben aber auch einfach keine „normalen“ Emotionen und kein Gewissen“ ) .
      Wer hätte je etwas „normales“ oder gar ein Gewissen verorten können … ts ts …
      Dass aber genau dieses undifferenzierte und nur eigenem (Autor)Interesse unterworfenes ABqualifizieren Anderer Ausdruck des eigenen Pathologischen ist , übersieht dabei der Autor .

      DEN Pathologen gibt es nicht . Es gibt da nur mehr oder weniger , Erscheinendes , was „pathologisch“ genannt werden kann … aber halt mehr oder weniger in jedem von uns !

      wenn dann ein gesellschaftlicher Kontext entsteht , der al a NeoLiberalismus und und , einseitig und massiv das Pathologische ( in uns allen ) düngt , entsteht viel Pathologisches , aber nicht viele Pathologen .
      Wer völlig selbstverständlich Zinsen auf sein Sparguthaben erwartet , wer das Vererben von im gesellschaftlichen Kontext erworbenen Besitztümer ohne Rückgabe an die Gesellschaft für eigenes Anrecht hält ( wenn er selber der Erbe wäre ) lebt damit bereits das „eigene“ Pathologische .
      Erst das Extrem , das „zu viel“ , das Einseitige dieser „pathologischen“ Wirkungen erschafft ein gesellschaftliches Problem . Und mittlerweile ein globales , da wir bereits eine globale Gesellschaft haben …
      Und ich dieses „Globale“ übrigens für das eigentliche Problem halte …
      Denn wir Menschen habe allesamt nur ein sehr kleines regionales Bewusstheitsfeld . Davon ist auch nicht ein Herr Cheny oder Herr Bush entbunden . So wie wir mit Jogurtbechern voller Bier der Schneckenplage in unserem eigenen Garten entgegentreten und uns dagegen die Abholzung der Regenwälder in Indonesien völlig zwangläufig „am Arsch vorbei geht“ und , wenn überhaupt , nur unser idealisierendes IntelligenzlerInteresse zu erwecken vermag, so entspringt die „pathologischen“ Manipulationen der Bush/Chenys verblüffend genug durchaus auch einer merkwürdig pervertierten Fürsorge für den „eigenen Garten“ .
      Es ist also gar nicht so sehr das Perverse der „Pathologen“ was hier zu einem ZuSehr in vielfältiger Weise führt , sondern die Diskrepanz zwischen extrem globalisiertem , ausgeweitetem Spielfeld der möglichen Aktionen und der völligen Unmöglichkeit der Akteure die Folgen „eigenen“ Handelns dabei überhaupt zu erfassen . Es ist dabei wichtig zu sehen , dass es nicht nur Unwillen oder Skrupellosigkeit ist , die dies Phänomen erzeugt , sondern die simple Strickart der Wahrnehmungsfähigkeit des HomoSapiens . Es mangelt dann oft am im Artikel des Dude so bemängelten Gewissens nicht weil dies per se nicht vorhanden wäre , sondern an der dafür notwendigen Fähigkeit zur >direkten Wahrnehmung von „gewissenauslösenden“ Faktoren … Und diese Wahrnehmung muss jedoch quasi direkt , körperlich erfolgen , und nicht nur aus virtuellen Umweltszenarien der entsprechenden Abteilungen des Konzern bestehen .
      Ein persönlicher Ausflug mit darin kräftig Durchatmen im verseuchten Urwald des Amazones durch den Manager des HolzKonzern vermag da mehr zu bewirken wie tausende von Essays oder Betroffenheitsartikel der Presse .
      Der Mensch handelt am besten ( und auch vernüftigsten ) wenn es um „seinen“ Garten geht …

      Es könnte also Methode des sicher notwendigen Ausgleichs sein … die persönliche Betroffenheit der Entscheider zu ermöglichen oder zumindest zu fördern , und generell , unter Berücksichtigung der simplen Unfähigkeit des HomoSapiens im globalen Kontext überhaupt „vernüftige“ Entscheidungen treffen zu können … Entscheidungen und Regularien , soweit als irgend möglich wieder zurück in den eher kommunalen Kontext , und damit in die Überschaubarkeit des Einzelnen , zu verschieben.

      Denn ein Abgleiten ins ZU extreme , lässt sich nicht durch Gegenhalten auflösen .
      Jedes Dagegenhalten fördert genau dadurch die Energie des „Zu Extrem“.
      Man bedenke dabei die Klugheiten asiatischer Kampfkünste .
      Nur ein zwar sanftes aber unabänderlich kontinuierliches Aufnehmen und Umlenken ( ! ) dieser „pathologischen“ Kräfte in Richtung ( gesellschaftlicher ) Harmonie kann da Ausgleichendes bewirken .
      Dies aber im Wissen darum , dass eine derartige Harmonie immer ein ( unmöglicher ) Idealzustand wäre , der zwangsläufig wieder „umkippen“ muss .
      Trotzdem lässt sich eine Art Ethik des Edlen ( wie es Richard Wilhelm formulierte ) postulieren , die im Wissen um die Unerreichbarkeit der idealen Harmonie , diese trotzdem zum ethischen Masstab eigenes Handelns macht . Daraus entsteht eine gewissermassen sogar rein konzeptionelle „Als Ob“ – Ethik … als ob Harmonie „machbar“ wäre …

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      • Nitya schreibt:

        „Und ich dieses “Globale” übrigens für das eigentliche Problem halte …
        Denn wir Menschen habe allesamt nur ein sehr kleines regionales Bewusstheitsfeld“

        Vorsicht, auch diese Aussage gilt heute als neurechts.
        Wir haben gefälligst alle global zu denken, zu fühlen und zu handeln.

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      • Nitya schreibt:

        Ach ja, ich stimmer dir übrigens nur teilweise zu. Was Wunder!😉

        Nimm einen Fall von Hospitalismus. Ein Kind kommt in eine „Kinderbewahranstalt“. Das hieß in der Regel, dass dieses Kind ein Dach über dem Kopf, eine Schlafgelegenheit und sein Essen hatte. Von Zuwendung konnte keine Rede sein. Dieses Kind musste solche psychischen Qualen erleiden, dass es „die Wahl“ hatte: Es konnte sterben oder es lernte, die Schmerzen zu verdrängen. Mit der Verdrängung der Schmerzen mussten auch alle anderen Gefühle verdrängt werden. Dieses Kind war nicht mehr zu Empathie fähig. Verdrängung wurde also zu einer lebensrettenden Maßnahme, die mit dem Preis bezahlt werden musste, nicht mehr fühlen zu können. Dies war in manchen Zeiten durchaus erwünscht. Ich denke dabei gerade an die Napola, die nationalpolitische Erziehungsanstalt, die dem Führer die gewünschten Elitesoldaten schenken sollten: Flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl und natürlich dem Führer bedingungslos hingegeben. Alice Miller hat ein Buch geschrieben mit dem Titel „Du sollst nicht merken“. Das geht weit hinaus über die genannten Extrembeispiele. Es ist Teil unserer zivilisatorischen Kultur, ganz viele Dinge nicht mehr wahrzunehmen. Und Wahrnehmen ist vor allem Fühlen. Wir dürfen zwar Gefühle haben, aber das hat nichts mit Fühlen zu tun.

        Geh mal auf einen einsamen Bauernhof – weit weg also von jeder Globalisierung. Da findest du dieses Merk-Verbot genauso wie in großen Strukturen.

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  2. fredo schreibt:

    ergänzend sei er wähnt :
    das wirklich problematische des Dude-Artikels ist seine simplifizierende Einteilung von Menschen in „die da “ und die anderen . Besonders , in dem er sich höchst problematischer
    Hirnuntersuchungen zum Beleg wählt , quasi einen „Pathologen“ per Geburt zu postulieren (“ Die haben aber auch einfach keine „normalen“ Emotionen und kein Gewissen“ ) .
    Wer hätte je etwas normales oder gar ein Gewissen verorten können … ts ts …
    Dass aber genau dieses undifferenzierte und nur eigenem (Autor)Interesse unterworfenes ABqualifizieren Anderer Ausdruck des eigenen Pathologischen ist , übersieht dabei der Autor .

    DEN Pathologen gibt es nicht . Es gibt da nur mehr oder weniger , Erscheinendes , was „pathologisch“ genannt werden kann … aber halt mehr oder weniger in jedem von uns !

    wenn dann ein gesellschaftlicher Kontext entsteht , der al a NeoLiberalismus und und , einseitig und massiv das Pathologische ( in uns allen ) düngt , entsteht viel Pathologisches , aber nicht viele Pathologen .
    Wer völlig selbstverständlich Zinsen auf sein Sparguthaben erwartet , wer das Vererben von im gesellschaftlichen Kontext erworbenen Besitztümer ohne Rückgabe an die Gesellschaft für eigenes Anrecht hält ( wenn er selber der Erbe wäre ) lebt damit bereits das „eigene“ Pathologische .
    Erst das Extrem , das „zu viel“ , das Einseitige dieser „pathologischen“ Wirkungen erschaft ein gesellschaftliches Problem . Und mitlerweile ein globales , da wir bereits eine globale Gesellschafft haben …
    Dieses Abgleiten ins ZU extreme , lässt sich jedoch nicht durch Gegenhalten auflösen .
    Man bedenke dabei die Klugheiten asiatischer Kampfkünste .
    Nur ein zwar sanftes aber unabänderlich kontinuierliches Aufnehmen und Umlenken ( ! ) dieser „pathologischen“ Kräfte in Richtung ( gesellschaftlicher ) Harmonie kann da Ausgleichendes bewirken .
    Dies aber im Wissen darum , dass eine derartige Harmonie immer ein ( unmöglicher ) Idealzustand wäre , der zwangsläufig wieder „umkippen“ muss .
    Trotzdem lässt sich eine Art Ethik des Edlen ( wie es Richard Wilhelm formulierte ) postulieren , die im Wissen um die Unerreichbarkeit der idealen Harmonie , diese trotzdem zum ethischen Masstab eigenes Handelns macht . Daraus entsteht eine gewissermassen sogar rein konzeptionelle „Als Ob“ – Ethik … als ob Harmonie „machbar“ wäre …

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  3. fredo schreibt:

    Das mit dem Bauerhof ist ein berechtigter Einwand Nitya … Ich muss zugeben , ich bin oft auf diesem „Auge“ blind … einfach weil ich persönlich wohl eine außergewöhnlich nährende Kindheit hatte … und das dann zwangsläufig für „normal“ erachtet wird …
    Trotzdem klappen bei mir die Zehnnägel hoch wenn da mit „die da“ Argumenten auch noch Hirnscanns zum Beleg gewählt werden .
    Ein ( angebliches ) Faktum was keiner ernsthaften Überprüfung standhält , einfach weil es sich immer mehr erweist , das da im Hirn das dauernd Veränderte eher Norm als Regel ist . Und damit jeglicher Bezug auf fehlende Hirnfähigkeiten mehr als nur obsolet ist …
    Die Hauptfähigkeit des Hirnes besteht ja gerade in einer geradezu unglaublichen Anpassungsfähigkeiten , da würde aber eine „emphatiefreie“ Kindheit locker durch ein paar Umschaltungen kompensiert .
    Ich rede jetzt hier vom Hirn … und nicht von Psychologie ! … da sind Narben sicher sehr viel hartnäckiger …

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  4. Elwood schreibt:

    Meine Kinder sollten im Rosenkrieg mit Ritalin ruhig gestellt werden, ich konnte es noch gerade in der ersten Medikamentenrunde beenden.
    Mein ältester Sohn kam damals zum Wochenende zu Besuch und war ein gleichgeschalteter Zombie mit glasigen Augen, ich hätte selbst solche Pille gebraucht um das zu ertragen…
    http://www.zeit.de/campus/2009/02/ritalin

    Meine Schwiegermutter wurde gerade im Pflegeheim sediert (ohne ersichtlichen Grund).
    Von den Pflegepersonal und ihrem Arzt wurden wir bei Nachfrage angelogen.
    Die Medikamente die sie bekam, waren ein lebensgefährlicher Cocktail, meine Schwiegermutter war nicht mehr ansprechbar. Da sich meine Frau mit diesen Teufelszeug auskennt, wurde es jetzt wohl wegen diesen Nachfragen zurückgeschraubt.
    http://www.zeit.de/2009/07/N-Neuroleptika

    Ich vermute, dass der Wunsch durch eine Klassifizierung und Normalisierung unseres MenschenBildes ein Sicherheitsgefühl erstebt wird, in dem das Gewissen immer mehr als Störfaktor empfunden wird, ähnlich wie in unseren Ökonomierungsbetrebungen.
    Narzissmus ist schon im „Normal“-Katalog mit aufgenommen, so ist es nur eine Frage der Zeit wann wir es dem Gewissenlosen gewähren – oder ist es nicht längst vollzogen?
    Der ÜberBabo wird ein gefühlloser Klon sein….

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