Wolf-Dieter Storl: Shiva west in allen Wesen


shiva-shakti
Ohne Shakti hat Shiva keinen Ausdruck.
Ohne Shiva hat Shakti kein Sein.
Shakti ist identisch mit Shiva.

buddha-bar
Außerhalb des Herz-Geistes gibt es keinen Buddha,
außerhalb des Buddha gibt es keinen Herz-Geist.
Alle Formen, die man sieht, sind Projektionen des Herz-Geistes.
Der Herz-Geist existiert nicht an sich, er existiert vermittels der Formen.
Wenn ihr also vom Herz-Geist sprecht, solltet ihr wissen,
dass die Erscheinungen und das Absolute
einander ohne jede Behinderung entsprechen.
Genauso ist es mit der Frucht des Erwachens.

Mazu Daoyi zitiert in „Offene Weite“ von Daniel Odier

Und hier das Video zu Ronnys Butter-Bar:


.
Shiva, „der Gütige“, ist nicht nur einer der vielen Götter. Er ist der Gott der Götter, der Urgrund allen Seins, die letzte und einzige Wirklichkeit. Die Welt und alle ihre Geschöpfe entspringen seiner ekstatischen Meditation. Die unendliche, immer wandelnde Vielfalt der Schöpfung ist seine Shakti, seine weibliche Schöpferkraft. So sehr liebt er sie, so sehr betört und fasziniert sie ihn, dass er sich vollständig in sie hineinergießt. Auf diese Weise west Shiva in allen Wesen. Wie ein Kind, das sich in seinem Spiel verliert, verliert sich Shiva in seiner Lila, seiner tanzenden Shakti. So kommt es, dass viele Geschöpfe – insbesondere jene, die in menschlicher Gestalt auf Erden leben – ihr wahres Shiva-Wesen vergessen. Ihr Spiel wird todernst. Gefangen sind sie in Illusion und Wahn (Maya). Doch dann kommt Shiva, ihr eigentliches Selbst, daher und befreit sie von dem Wahn, und lässt sie wieder in die universelle Wonne eintauchen.

Wolf Dieter Storl

 

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15 Antworten zu Wolf-Dieter Storl: Shiva west in allen Wesen

  1. Ronny schreibt:

    Hängt der VerrückteHund sich meinen Irischen Buddha, in die Bude *hehehe….
    Es sei dir gegönnt, Buddha bei die Fische

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  2. Giri schreibt:

    Der wahre Gott ist freilich Cthulhu😉 :

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  3. Eno Silla schreibt:

    Shiva verwest mit allen zernichteten Wesen:

    Unfassbar!

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    • Ingeborg schreibt:

      1981 habe ich mit einer Freundin ans Kreiswehrersatzamt geschrieben
      und für unsere ,damals 1j. Söhne ,den in Aussicht stehenden Kriegsdienst verweigert.
      2001 kam ein 5j,Afghanischer Junge zu uns in die Kindergruppe.Eines morgens beim
      Frühstück machten ein paar Jungs, mit ihren aus dem Brot heraus gebissenen Pistolen,
      Schießübungen,Surab schaut mich an und sagt ganz leise:Eine Kalaschnikow kling anders.Sein erster vollständiger deutscher Satz.Sein Vater war Kämpfer bei der Nordallianz.Auch hatten wir eine Praktikantin aus
      Tschetschenien die in D.bleiben durfte ,auch nach dem Tod ihrer Mutter, weil ihr Minderjähriger Bruder im Krieg ein Bein verloren hat.

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    • Nitya schreibt:

      Lieber Eno, ich hab dein Video bei facebook reingestellt. Daraufhin folgten diese Kommentare:
      __________________________________

      XXX:Weltfrieden ist ein unsinniger Gedanke. Die Welt ist und bleibt dualistisch. Wo Licht ist, ist stets auch Schatten. Natürlich klingt das abgedroschen, ist aber so!

      Kann aber sicher nicht schaden, danach zu streben!😉 right??

      Nitya: „Die Welt ist und bleibt dualistisch.“ Stimmt schon. Vielleicht gibt es ja doch so was wie eine evolutionäre Entwicklung hin zu Ebenen, auf denen sich die dualistische Welt in anderer Weise austoben kann. Vielleicht … Ich geh mal davon aus, dass du bisher noch keine Uranmunition verschosssen hast. Das lässt doch hoffen.

      XXX: Das was die Munition abschießt, ist das Selbe, was sie abbekommt. Von daher… wen kümmert’s?

      Nitya: „Wen kümmert’s?“ ist der Titel eines Buches von Ramesh Balsekar. Ramesh erzählt darin die Geschichte eines erleuchtungsgeilen Schülers, der zur Freude seines Meisters diesem irgendwann diese Frage zuschickt. Erleuchtung? Was soll der Quatsch? Wen kümmert’s?

      In demselben Buch erzählt Ramesh die Geschichte von zwei Weisen, die Zeuge eines Überfalls auf eine Frau werden. Der eine rennt über die Straße, schlägt den Angreifer nieder und kommt dafür ins Gefängnis. Dieser Weisen hat sich um das Schicksal der Frau GEKÜMMERT. Der andere Weise, ein ängstlicher Mann, KÜMMERTE sich um sein eigenes Wohlergehen und nicht um das der Frau. Weder hat hinterher der erste Weise im Gefängnis mit seinem Schicksal gehadert, noch der zweite Weise mit seiner Feigheit. Das ist der eigentliche Punkt.

      Um es mit Nagarjunas Worten zu sagen: Der Satz „Das was die Munition abschießt, ist das Selbe, was sie abbekommt.“ Ist absolut richtig, ist absolut falsch, ist sowohl richtig wie falsch, ist weder richtig noch falsch. (Nagarjunas Tetralemma)
      __________________________________

      Und dann lese ich, was du, liebe Ingeborg, geschrieben hast, und ich kann das Wort Advaita nicht mehr hören. „Das was die Munition abschießt, ist das Selbe, was sie abbekommt.“ Sag das mal dem kleinen Jungen, der meinte: „Eine Kalaschnikow klingt anders.“ Oder der Praktikantin, deren Bruder im Tschetschenienkrieg ein Bein verloren hat! Grrrrr….

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      • Eno Silla schreibt:

        Lieber Nitya, liebe Ingeborg,
        wenns den Typen nicht kümmert, dann ist er fein raus. Mich haut dieser ganze Wahnsinn regelmäßig um, der Körper reagiert mit Rotz und Wasser und Wut und tausend anderen subtileren Reaktionen. Ich brauche keine Uranmunition, ich benötige überhaupt keine Munition. Von mir aus müssen keine 30 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt in Rüstungsgüter verbraten werden (was für ein unfassbarer Irrsinn). Ich mag diese Gewaltspiele einfach nicht, ich brauche sie nicht… Und klar: Wen kümmerts?
        Mich, ja mich kümmerts! Vollkommene Hilflosigkeit und kein Entkommen, wenns mich kümmert, wenns mich erwischt (und irgendein (M)ICH erwischt es immer), dann ist das so! Da helfen auch keine Advaitaphrasen. Diese beschissene Idioten Welt ist wie sie ist, ja, zweifelsfrei, und das ist absoluter Mist!
        So, jetzt gehts mir nicht besser, aber auch nicht schlechter und wen das Leiden dieser verrückten Welt nicht anmacht, der hat vielleicht Advaitaphrasen im Kopf, aber von da ist es noch nicht ins Herz gesunken, denn dann ist es aus mit diesen angelesenen Scheißphrasen, sie bedeuten nämlich ebenfalls nichts und kümmern erst recht keinen und dann findet man sich wieder beim Wasserholen und Holzhacken und dem ganzen Scheiß!
        Liebe Grüsse vom
        Eno

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      • Nitya schreibt:

        Lieber Eno,

        herzlichen Dank. Du sprichst mir mit jedem Wort „aus der Seele“ (vorsichtshalber in Tüttelchen gesetzt.)

        Lieben Gruß
        Nitya

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  4. Ingeborg schreibt:

    Ohne Worte

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