Bankei: du bist nicht verblendet oder unerleuchtet

 


Bankei
Als ein Bauer von seiner Tendenz zu Wutausbrüchen sprach, antwortete ihm Bankei:

„Du machst dich selbst innerlich zu einem erstklassigen Tier … Du musst darum zu einem tiefen Verständnis kommen, wie man den Buddha-Geist nicht in etwas anderes verwandelt … Bis du ihn verwandelst, lebst du – eben so, wie du bist – im ungeborenen Buddha-Geist; du bist nicht verblendet oder unerleuchtet. In dem Augenblick, in dem du ihn zu etwas anderem machst (wie z.B. Zorn), wirst du zu einem unwissenden und verblendeten Menschen … Indem du dich erregst und dich selbst voranstellst, verwandelst du deinen Buddha-Geist in einen kämpfenden Geist – und fällst damit in eine verblendete Existenz, die du selbst erst geschaffen hast.“

So gibt es in Bankeis Zen nie einen Augenblick, in dem wir unerleuchtet wären, nur einen Augenblick, in dem wir verblendet sind von wesenlosen Gedanken, die in einem Augenblick erscheinen und im nächsten wieder vergehen, wenn wir sie nicht beachten.

aus: Bessermann/Steger, „Verrückte Wolken“

Bevor hier der kollektive Suizid ausbricht, diese erheiternde Botschaft von Bankei: „Es gibt nie einen Augenblick, in dem wir unerleuchtet wären, nur einen Augenblick, in dem wir verblendet sind von wesenlosen Gedanken, die in einem Augenblick erscheinen und im nächsten wieder vergehen, wenn wir sie nicht beachten.“ Alles Scheiße, deine Emma“ – nur ein wesenloser Gedanke, der erscheint und vergeht. „Ich halte das alles nicht mehr aus!“ – ebenso. „Jetzt geb ich mir die Kugel.“ – sowieso.

Ob das hier so erheiternd ist, weiß ich nicht. Bankei sagt: „In dem Augenblick, … in dem du dich erregst und dich selbst voranstellst, verwandelst du deinen Buddha-Geist in einen kämpfenden Geist – und fällst damit in eine verblendete Existenz, die du selbst erst geschaffen hast.“ Jetzt bin ich mal wieder schuld oder wie? Ich verwandele, ich erschaffe – nanu, hat er nicht eben gesagt, die Gedanken erscheinen und verschwinden? Ebenso die Wutausbrüche des Bauern oder die beiden anderen buddhistischen Geistesgifte, Gier und Verblendung. Warum also so ein Gewese darum machen?

Bankei sagt: Du lebst – eben so, wie du bist – im ungeborenen Buddha-Geist; du bist nicht verblendet oder unerleuchtet – bis, ja „bis du ihn verwandelst“. Damit macht er aus meiner Sicht alles wieder kaputt, was er gerade gesagt hat. Mir fehlt da einfach das Wörtchen „scheinbar“. … bis scheinbar du den Buddha-Geist scheinbar verwandelst. Da tut niemand etwas und der Buddha-Geist kann auch nicht verwandelt werden. Es ist der Buddha-Geist, der sich in Wutausbrüchen ausdrückt und diese dürfen ruhig beachtet werden. Das tut der Liebe keinen Abbruch.

Kein Grund für den kollektiven Selbstmord. Es ist alles paletti.

Eno: Patrick Aigner hat recht, ja er hat recht!
“Es bleibt scheiße! Macht euch keine Sorgen, es bleibt scheiße!”
http://www.file-upload.net/download-8943794/Schei–ePatrickAigner.mp3.html

Na also oder so oder vielleicht wie einer von Enos Lieblingssätzen:

Da alles nur eine Erscheinung ist, vollkommen im Sein, was es ist, nichts mit Gut und Böse zu tun hat, mit Anerkennung oder Ablehnung, tut man gut daran, laut aufzulachen.

Longchenpa
huhuhihii

Nachtrag, heute bei Mystik aktuell:

Im Leben des Mystikers
wechseln die Zustände
der Liebe und Begeisterung für Gott
mit denen der seelischen Verlassenheit und geistigen Dürre ab.

Ibn Arabi (1165 – 1240)

Na bitte, wer hätt’s gedacht.

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17 Antworten zu Bankei: du bist nicht verblendet oder unerleuchtet

  1. Brigitte schreibt:

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  2. fredo schreibt:

    wenn ich recht erinnere … und zur ehrenrettung der „alten meister und ihrer schriften“ ….. mit dem dauerhinweis auf verzerrung durch transskription und besonders durch translation …
    sei erwähnt ,… das texte , wie die des hier erwähnten bankei zumeist mit eine art einleitenden zeichen-floskel versehen waren ( nicht vergessen , es geht um symbole nicht um begriffe im chinesischen und auch japanischen ! ) , diese einleitungsfloskel ( ähnlich wie unsere märchenfloskel „er war einmal“ ) kann man mit fug und recht als „es erscheint“ übersetzen .
    da die meisten transskritoren und translatoren dies für eine floskel und nicht für einen generellen „scheinbarkeits“hinweis hielten , wurde diese „Floskel“ im späteren schlicht vergessen …

    dies ist auch verzeihbar , da im kontext eines gesamttextes dieser hinweis auf scheinbarkeit aller aussagen ohnehin eine der hauptaussagen ist …

    „am anfang gibt es berge und täler
    dann verschwinden diese berge und täler
    um wieder als berge und täler zu entstehen“

    aus dieser „weisheit“ ergibt sich auch , dass der „kundige des nicht-wissens“ auf den hinweis der scheinbarkeit aus reiner faulheit verzichten kann , da generell alles erscheinende , auch an gedanken , texten , schlauen sprüchen von und über die welt , dieser scheinbarkeit nicht entgehen kann …

    zum ( leichten ) problem wird dies nur , wenn relativ kurze zitate erwähnt werden , die dann schnell den duft des anweisenden oder gar diktischen bekommen , da der „scheinbarkeits-umschlag“ dieser text-aussagen nicht erkannt werden kann …

    dies mal zur ehrenrettung des bankei erwähnt …
    denn auch verblendung ist teil der auftauchenden erscheinung und nicht missliche tat ….
    Deshalb statt “ In dem Augenblick, … in dem du dich erregst und dich selbst voranstellst, verwandelst du deinen Buddha-Geist in einen kämpfenden Geist – und fällst damit in eine verblendete Existenz, die du selbst erst geschaffen hast.”
    ein einfach be-schreibendes “ in dem augenblick , wo erregung und identifikation auftaucht , verdeckt der kämpfende / wollende geist den buddha-geist , und dies erzeugt die vorstellung eigener existenz , was verblendung genannt werden kann ..“

    so oder ähnlich … oder auch ganz anders ….

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    • Nitya schreibt:

      Als ich so 13/14 war, war ich in einem sehr evangelischen Internat in einer Bibelgruppe. Dort setzten wir uns kritisch mit Bibeltexten auseinander. Keiner von uns kannte die „Orginaltexte“, die ja auch nur aus 2. oder 3. Hand kamen. Aber selbst durch all die Verkürzungen und Verstümmelungen hindurch glaubten wir noch etwas von dem ursprünglichen Geist zu erahnen und wir versuchten halt, so gut wie es vermochten, die Spreu vom Weizen zu trennen. Ich fand das immer richtig gut. Hätten wir die Originaltexte aus erster Hand gehabt, wären wir vielleicht gläubige Christen geworden, die einfach irgendetwas nachgeplappert hätten. So aber waren die Texte für uns Anregungen, selbst zu sehen und nicht zu glauben, anstatt nicht zu sehen und doch zu glauben.

      Lieber Fredo, deine Ehrenrettung für Bankei ehrt dich und ich kann sie gut nachvollziehen. Wenn ich schreibe „Damit macht er [Bankei] aus meiner Sicht alles wieder kaputt, was er gerade gesagt hat.“ bezieht sich dies auch nicht auf Bankei, sondern nur auf diesen mir vorliegenden Text. Aber danke für deine Klarstellung!

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    • Eno Silla schreibt:

      Immer wieder schön diese Klarstellungen von dir, lieber Fredo!

      Ibn Arabi bringt es ja auch nochmal auf den Punkt…
      So sind wir alle Mystiker? Also ganz einfache Menschen,
      die wechselnde Zustände erfahren? So einfach kann es sein!
      Kein Entkommen!

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    • Brigitte schreibt:

      Ja, der liebe Fredo, der hat’s drauf. Endlich mal einer, der klar sieht und auch sogleich klarstellt, was da ganz klar gesehen wird. Nicht nur das, nein, sogar die Ehre von Bankei wurde wieder hergestellt und prompt wird er dafür geehrt. Ehre wem Ehre gebührt. Wirklich, ich erstarre in Ehrfurcht. Das Wörtchen „scheinbar“ macht den ganzen Unterschied. Aha. Wer hätt’s gedacht. Endlich geht mir ein Licht auf. Mir wurden die Augen geöffnet. Danke. Danke. Danke *Kniefall*. Ich krieg echt zu viel von diesen Klarsehern und Klar(zur Schau)stellern. Ich bin weg. Ein Klarsichtiger weniger🙂 Gott sei’s getrommelt.

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      • Elwood schreibt:

        Tun, was zu tun ist:

        Du kannst nicht „weg“!

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      • fredo schreibt:

        hmm … brigitte …. schade … das dich meine art des schreibens ärgert …
        ich hab übrigens nicht die geringsten probleme damit , auch deftige worte der aversion zu lesen , wenn sie ehrlich gemeint und gefühlt sind … ja , ich empfinde es geradezu als ein privileg von freundschaft , auch deutliches zu hören … durchaus , also danke dafür ..

        sei dir versichert , das ich hier kein buchwissen stolz verkünde oder meine äußerungen einer „toller hecht“ erscheinung des fredo dienen sollen … ich führe ein stilles und auch meine eitelkeit ausreichend „bauchpinselndes“ leben eines alternden kreativ arbeitenden kaufmanns mit einer großen eingebundenheit in eine maxi-patchwork-familie , in der es wahrlich auch nicht an gelegenheiten mangelt , mal die „verbale sau rauszulassen“ …
        und missionarisches oder gar gurumäßiges ist kaum teil meiner persona … im gegenteil , ich hab mich immer eher als notorisches lästermaul und rebellischen freigeist erlebt … ich hab da so gut wie keinen respekt vor „denen davorne“ und ihre thesen und anweisungen … oder … ist gar das „nix heilig finden“ in meiner schreibe , was dich ärgert ? …
        ich versuche hier ( und anderenorts ) gelegentlich einfach nur mit meinen worten auszudrücken , was da mal vor einigen jahren „übrig blieb“ von fredo und „seiner“ welt , und was eigentlich nicht in worte zu fassen ist …
        und was ( wie ich vermute ) auch der „sehnsuchtspunkt“ vieler sucher ist …
        dies darüber schwatzen ist für mich einfach eine gerne wahrgenommene „reise in die unbegreiflichkeit“ . eine denk-und wort-reise , die zwar , zugegebenermassen , auch eine art selbstvergewisserung ist , ein inneres immer wieder staunendes „mensch meier , ist das irre“ … aber doch auch eine äußert freudvolle erfahrung sein kann , wenn man dabei als ein besonderes geschenk auf mitbetroffene oder gar , gelegentlich , auf mitkomplizen treffen kann …

        es ist eine durchaus (auch) problematische erfahrung , dieses „übrig bleiben , ohne das etwas übrig bleibt “ … da wärmt das gelegentliche treffen auf mitbetroffene das ob der absoluten ein-sam-keit irgendwie auch „erschrockene“ fredo-herz …

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      • Brigitte schreibt:

        Mach dir keinen Kopf, Fredo. Es hat nichts mit dir zu tun. Ich kenne dich doch gar nicht. Energie schießt von null auf Hundert und drückt sich aus. Das ist alles. Es hat keine Bedeutung. Warum diese heftige Reaktion gerade bei deinem Geschreibsel mitunter passiert, keine Ahnung. Erklärungen lassen sich immer finden. Aber wozu. Die Welt verliert ihre Gegenständlichkeit, ihre Festigkeit. Dieser ganze Erleuchtungszirkus kommt mir vor wie eine Farce. Nitya hatte letzt geäußert: „Danke, dass du mich nicht ernst nimmst“. Das ist schön. Es lässt die Luft raus und nimmt dem ganzen die Wichtigkeit, die es zu haben scheint.

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      • Nitya schreibt:

        Wenn Kopfzerbrechen geschieht, geschieht natürlich Kopfzerbrechen, liebe Brigitte.

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      • Marianne schreibt:

        Dieser ganze Erleuchtungszirkus kommt mir vor wie eine Farce.

        Dieser unpersönlichen Gefühlsaufwallung von Brigitte möchte ich mich anschließen …😉

        Und … an Fredo würde ich das gar nicht festmachen. Ich erlebe ihn eher als „Bruder im Geiste“, der sich durch die buddhistische Konzeptwelt ziemlich tiefgründig durchgearbeitet hat. Vielleicht können wir uns ja – andernorts – sogar zusammen tun. Mein Anliegen ist dabei, das Essenzielle der buddhistischen Psychologie für ein „heutiges Publikum“ lehrbar zu machen.

        Und … danke an Nitya: Deine unermüdliche Sammler-Leidenschaft wunderbarer, weiser und „heiliger“ Texte inklusive ihrer trockenen Kommentierung sind mir eine (fast) tägliche Freude.🙂 ♥

        Mit herzlichem Gruß
        Marianne

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      • MaulBaer schreibt:

        Hallo Marianne,
        kürzlich hat mir eine Freundin aus Hamburg – Nityas Gefilden – ein HörBuch zukommen lassen, dass – so meine ich – deinem Anliegen ganz gut gerecht wird:
        Jack Kornfield; Das weise Herz – über die universellen Prinzipien buddhistischer Psychologie.
        Mich sprechen die Geschichten und Erläuterungen gut an, die Jack Kornfield verlautbaren lässt…..
        siehe auch:
        http://www.amazon.de/Das-weise-Herz-universellen-buddhistischer/dp/3442339375/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1401115520&sr=8-1&keywords=H%C3%B6rbuch+Jack+kornfield+das+weise+herz
        p.s. Bei Hab(gier)interesse muss man es nicht bei Amazon kaufen, kann man auch bei jedem Buchhändler um die Ecke bestellen……

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      • Marianne schreibt:

        Das ist lieb von dir, MaulBaer, fühle mich gut erkannt – das ist schon meine „Bibel“ geworden … Habe das Buch auf Englisch und Deutsch gelesen und bin im Moment gerade dabei, eine Kurzversion davon zu verfassen …

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      • MauBaer schreibt:

        Hallo Marianne,
        Du schreibst „Vielleicht können wir uns ja – andernorts – sogar zusammen tun. Mein Anliegen ist dabei, das Essenzielle der buddhistischen Psychologie für ein “heutiges Publikum” lehrbar zu machen. “ und das dir Jack Kornfields weises Herz wie eine Bibel ist.
        Für mich ist es so, dass es mich anspricht wie Jack Kornfield über seinen Werdegang als Mensch erzählt und dabei die Konzepte der westlichen und buddhistischer Psycholgie und den Buddhismus selbst als Werkzeug wie auch die darin innenwohnenden universellen Prinzipien entdeckt, sein Leben zu gestalten, die man auch beim TaiJi, sprich Daoismus, in der christlichen Religion beim Künstler Butz oder hier im Blog oder sonstwo entdecken kann.
        Und meiner Meinung ist die beste Art etwas zu lehren, indem man sichtbare wie unsichtbare Werkzeuge vorbildlich nutzt, mich selbst fasziniert immer wieder, wenn ich z.Bsp. Handwerker bei ihren Tätigkeiten zuschauen, Kampfkünstler kämpfen, Tanz und Gesangskünstler tanzen und singen, Maler malen sehe – da gabs eine Sendung von einem Maler, der innerhalb von einer halben Stunde mit Farben wunderschöne Landschaften auf eine leere Leinwand zauberte und nebenbei noch über seine Tätigkeit plauderte….
        …und mein TaiJi-Lehrer sagte auch immer wieder mal zu mir, red nicht so viel, mach, zeig mir deinen Bewegungsablauf, “ er ist vollkommen , doch es gibt noch viel zu verbessern“
        und was bei dir zu verbessern ist, zeig ich dir dann…

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  3. fredo schreibt:

    ich habe mich mal in jungen jahren an den palitexten des gautama probiert … nach der zehntausendfachsten variante dessen was es nicht sein soll , hat irgendwie mein hirn ( wahrscheinlich aus überhitzung ) ne art notabschaltung durchgeführt … die bücher füllen noch heute im recht ungelesenen zustand meine regale , und harren auf interessenten aus meiner zahlreichen kinder und beutekinder-schar .
    da hat sich bereits in den ersten jahren meines suchertums , aus einer mischung von intellektueller unfähigkeit , simpler faulheit , getragen in viel selbstüberschätzung und massiver bereitschaft zum „ungefähr“ , eine art > einfach nur zuhören / lesen ( auch ohne zu kapieren ) entwickelt , die ich anfangs etwas geschamig mir selbst gegenüber mit einer „ach ich kanns ja später noch genauer nachlesen“ rechtfertigte , die ich aber dann später , zu meiner verblüffung , als eine sehr probate art entdeckte , die texte / worte anderer zu „verstehen“ .

    auch wenn ich früher „zu füssen“ irgendwelcher indischer oder chinesischer „davorne-sitzer“ saß , erwies sich meine schulfaulheit , im englisch-vokabel lernen , als eine gar erstaunliche fähigkeit … denn da ich mit meinem „poor englisch“ immer nur mal einzelne begriffe verstand , begann ich automatisch eher dem klang und rhytmus der worte zu lauschen , als mich auf ihre „unterstellte“ bedeutung zu konzentrieren … seltsam , seltsam … genau das wirkte manchmal geradezu wie eine „intravenöse ernährung durch worte“ … dadurch hatte ich durchaus irgendwie „kapiert“ um was es ging , ohne es je zu verstehen …

    es lebe die faulheit … ( wie macht man hier so ein breiiiiiitgrins-smilie ? )

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    • Marianne schreibt:

      ( wie macht man hier so ein breiiiiiitgrins-smilie ? )

      Möglich ist:

      : – ) (ohne zwischenräume)🙂 oder
      : – D (ebenfalls ohne zwischenräume) 😀 …

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  4. fredo schreibt:

    zu Marianne ,…. ich habs gar nicht so mit dem Buddhismus … ich muss sogar sagen , dass ich dessen Leidenskonzept nie so recht verstanden habe … ich habe nur viele Freunde , die besonders dem tibetischen Dzogchen-Buddhismus verbunden sind , und da tauchen in unseren diversen „KaminGesprächen“ schon viele Gemeinsamkeiten auf … aber halt auch zur Freude meiner Debattierlust die Unterschiede🙂 …
    Ich selber würde mich eher als einen „nur“Betrachter im Sinne des frühen Taoismus sehen … dessen Denke des YinYang und des automatischen Ausgleichs der interdependenten Gegensätze trifft es für mich sehr gut , was da in dieser dualen Welt geschieht . Und irgendwie reicht mir das auch vollkommen zu dessen Er-Klärung , was meine Aversion gegen hochspezielle BewusstseinsKosmologien a la Wilber erklären mag.
    Ich durfte dann aber , zu meiner damaligen Verblüffung erleben , dass mir die eigentlich vorher als völlig unpassend empfundene „indische“ Denke , in Form des Advaita des Nisar und Ramesh den letzten Arschtritt verpasste … ( hat mich aber schon erfreut , dass Ramesh , wenn er überhaupt mal Bezug auf Schriften nahm , fast nur Taoisten oder den WeiWuWei erwähnte ) .
    😀

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    • Marianne schreibt:

      Na ja gut, dann eben nicht. Ich dachte, wenn einer den ganzen Pali-Kanon im Bücherregal hat …😉
      Wilber erregt auch eher meine Aversion, obwohl ich der integralen Bewegung in der Praxis durchaus etwas abgewinnen kann. Vor allem der Satz „nobody is a 100% wrong …“ hat es mir angetan.
      Und … mit Konzepten kann man (ich) andere Menschen auch „erschlagen“ … hat mich das Leben gelehrt.😦
      In diesem Sinne: Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort, dort treffen wir uns. (Rumi)

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