Wie, was, …?


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Heute kein neuer Beitrag vom ollen Nitya? Isser krank? Isser abgenippelt? Hatter keinen Bock mehr? Oder war er nur zu faul? Fragen über Fragen, aber nun kommt endlich die Aufklärung für das auf Aufklärung harrende Publikum:

Gestern blieben folgende Zeilen ohne Resonanz. Es ging u.a. um Alexander Dugin, der das Ohr von Putin haben soll, als Missionar einer Idee, die den derzeit herrschenden, jedoch längst in Agonie liegenden Liberalismus ablösen soll.

Liberalismus und ein damit einhergehender grenzenloser Individualismus zeichnen sich seiner Meinung nach u.a. dadurch aus, dass sie uns aller Identitäten beraubt und damit die Höchstform des „divide et impera!“ ermöglicht haben. Uns habe diese Ideologie zurückgelassen als reines Humankapital, mit dem einige wenige Strippenzieher ihr Monopoly spielen können.

Liberalismus vs. Anarchie
Identitätslosigkeit vs. Disidentifikation

Ihr fandet das Thema entweder nicht so spannend wie ich oder wart vielleicht so fasziniert von Helen Vita oder von Conchita Wurst, dass euch mein hübsches Thema völlig wurst war. Ach ja. Also kriegt ihr es heute noch einmal serviert. Ob ich vielleicht auch mit Sanktionen drohen sollte, wenn heute wieder niemandem etwas dazu einfällt. Sanktionen sind heutzutage ja wieder sowas von in.

Es geht um Ideologien, es geht um Werte, es geht um Glaubensinhalte und natürlich könnte man sagen: „Hey Alder, trink einfach ne‘ Tasse Tee und hör auf dir’n Kopf über nix zu machen!“ Könnte man, klar. Heute hat Werner A. Krebber auf „Mystik aktuell“ folgende Mahnung von Martin Luther King reingestellt:

Tatenlosigkeit der Guten

Die Unmenschlichkeit
des Menschen gegen den Menschen
manifestiert sich nicht nur
durch die schrecklichen Taten der Bösen,
sondern auch
durch die lähmende Tatenlosigkeit der Guten.

In einem Propaganda- und Informationskrieg könnte die Tatenlosigkeit – na ja ich sag mal der Nicht-Bösen – darin bestehen, dass sie lieber Tee trinken, als sich an den Auseinandersetzungen über das Thema „Werte“ zu beteiligen. Überall tobt ein gnadenloser Glaubenskrieg und die Nondualisten waschen ihre Hände in Unschuld und spielen das Spiel „Was geht’s mich an?“ Sie haben ja recht, nur Martin Luther King hat auch recht. Da tobt gerade in der Ukraine, also vor unserer Haustür, der Kampf zwischen amerikanischem Liberalismus und russischem – ich weiß noch gar nicht, ob es da schon eine feste Ideologie gibt. Aber Alexander Dubin scheint mit seiner Ideologie jedenfalls schon ziemlich erfolgreich zu sein. Müssen sich Nondualisten mit Ideologien herumschlagen, müssen sie über Werte nachdenken, haben sie vielleicht schon längst welche, ohne viel darüber nachgedacht zu haben, sollten sie ihre Werte, so sie denn welche haben, ihren Mitmenschen offenbaren? Vielleicht so wie anno dazumal Lao Tse in seinem Tao Te King? Oder wie oder was?

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45 Antworten zu Wie, was, …?

  1. Savitri schreibt:

    …hinzu kommt noch die Ratlosigkeit (in meinem Fall.)
    Manchmal kann man dann nicht geistreich (auf das interessante Video) reagieren…

    nur so als Feedback, dass wohl wahrgenommen wird, was Du schreibst, lieber Nitya🙂

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    • Nitya schreibt:

      Stell dir vor, liebe Savitri, du gehst spazieren und schreckst eine Kreuzotter auf. Eine falsche Bewegung und sie beißt zu. Geistreich zu sein, nützt da wenig, ratlos zu sein, auch nicht so richtig. Das Leben kann oft ziemlich plötzlich sein – jetzt oder nie.

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  2. margitta schreibt:

    es ist angekommen. danke! du bist der grösste!
    .

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  3. Marianne schreibt:

    oder … wie würde der olle Chan-Meister in der heutigen Zeit agieren?
    würde er auf die Straße gehen und den Kopf hinhalten wie Martin Luther King?
    Wie würden seine Dharma-Texte heute klingen und Herz und Seele berühren?

    Ich glaube, neue Entwicklungen im Kollektiv gehen nur über das „WIR“, die Gemeinschaft derer, die eine andere Bewusstheit verkörpern … aber bitte nicht gleich eine Partei der „Bewussten“ bilden!😉

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    • Marianne schreibt:

      Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.

      Martin Luther King

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    • Nitya schreibt:

      Liebe Marianne, ich weiß nicht, wie ein oller Chan-Meister in der heutigen Zeit agieren würde. Ist mir auch conchitawurst. Die Frage ist, wie agiere ich – und jetzt hoffe ich, dass mir niemand das „ich“ um die Ohren haut. Wenn ich Zahnschmerzen habe, weiß ich, wie ich agiere. Und wenn sie demnächst vor meiner Tür stehen und mir sagen, ich soll ihre Fahne aus dem Fenster hängen, weiß ich dann, wie ich agieren werde?

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  4. fredo schreibt:

    Ich finden das video höchst interessant …
    einmal …. weil es wirklich eine gute sicht von „außen“ bietet“.
    zum anderen …. weil die haltung des russischen denkers überaus plakativ
    die oft merkwürdige verbindung von klugen denkem mit reaktionärer ignoranz zeigt ,
    die sich bei vielen „nach“denkern egal auf welcher „seite“ sehen lässt .

    dies jedoch im einzelnen an seinen aussagen aufzuzeigen , wäre nicht besonders schwierig,
    jedoch recht zeitaufwendig , um der (eigenen) kritikqualität zu genügen , und überfordert
    eigentlich mein „bei ner teetasse-dampf-hier-mal-schreib-zeit-kontigent“ …

    doch wenn es dir ein anliegen ist ? … lässt sich nachholen … heute abend …
    🙂

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    • Nitya schreibt:

      „doch wenn es dir ein anliegen ist ? … lässt sich nachholen … heute abend …
      :-)“

      Lieber Fredo, wäre es mir kein Anliegen, hätte ich heute kaum in so impertinenter Weise nochmal auf diesen Alexander Dubin hingewiesen. Aber das ist nicht Punkt. Der Punkt ist, ob es dir ein Anliegen ist. Wenn es dir kein Anliegen ist, mach dir um Gottes willen einfach einen entspannten, gemütlichen Abend. „Mir zuliebe“ musst du dir ganz bestimmt nicht deinen Abend versauen.🙂

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      • fredo schreibt:

        ach nitya …
        zum „schwatzen“ , gar zum „politischen“ lass ich mich doch nur zu gerne „nötigen“ …
        da fehlt nur noch das kaminfeuer , superbequehme sessel , und der gute cognac ( oder apfelsaftschorle für mich ) …
        und es ist wirklich spannend , das video … bei zuhören , viele ahas , aber auch ein bemerkende von „einkriechender borniertheit“ bei hern dubin …
        es ist nur recht kompliziert , sich bei einem video diesbezüglich auf bestimmte textpassagen zu konzentrieren … da geht viel zeit drauf , und man ( ich zumindest ) muss da mitschreiben . deshalb sind mir zum diskurs schrifttexte einfach „handlicher“ …

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  5. Eno Silla schreibt:

    was ist, ist!
    wenn nichts kommt, dann eben nicht!
    aber helen vita war faszinierend!
    irgendwie hat sich das tetralemma verselbständigt,
    immer kommt sofort:
    die spinnen alle!
    die spinnen alle nicht!
    die spinnen alle und spinnen nicht!
    die spinnen weder noch spinnen sie nicht!

    was also tun?
    keine ahnung und kein entkommen:
    es geschieht wie es geschieht!
    sowieso…

    die zen-wahrheit des tages meint heute:

    Die ganze Welt ist nichts anderes als du selbst.
    Xuefeng

    und g. gysi hält mal wieder eine gute rede:

    ach ja!

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  6. Dieter schreibt:

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    • Nitya schreibt:

      Also ich hab mal gehört, ich sei ein Mann.

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      • Eno Silla schreibt:

        Also ich war mir da nie wirklich sicher!
        Mein Vater hat gelegentlich zu mir gesagt:
        „Du bist ja gar kein richtiger Mann!“

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      • Elwood. schreibt:

        Mann sein ist erst zu beweisen.
        daher die weit verbreitete Homophobie.
        in den 70er war mein Mann beweisen sehr böse,
        doch böse Männer hatten trotzdem mehr Frauen zum ficken.
        Hat mich sehr verwirrt, so wie diese Filmchen gestern und heute.
        Das Ego will für sich selbst, ick glob
        sowie wir zum erstenmal „ich“ sagen sind wir wohl koruppte verwirrte Faschisten.

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      • Elwood. schreibt:

        Mann sein ist erst zu beweisen.
        daher die weit verbreitete Homophobie.
        in den 70er war mein Mann beweisen sehr böse,
        doch böse Männer hatten trotzdem mehr Frauen zum ficken.
        Hat mich sehr verwirrt, so wie diese Filmchen gestern und heute.
        Das Ego will für sich selbst, ick glob
        sowie wir zum erstenmal „ich“ sagen sind wir wohl koruppte verwirrte Faschisten.
        Das ist doch alles nur ein Witz, oder?

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      • Elwood schreibt:

        Vieleicht etwas missverständlich: „in den 70er war mein Mann beweisen sehr böse,“
        In meiner Pupertären Findungsphase wurde allgemein das männliche Gebaren als negativ hingestellt. So versuchte ich es als Frauenversteher-Typ. Die Frauen bekamen trotzdem die bösen Typen und ich weiss bis heute nicht was „Mann“ bedeutet.
        Ist doch n Witz, Oder?

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  7. Ingeborg schreibt:

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  8. Elwood schreibt:

    Und meine „Meinung“ zu diesem Alexander Dubin betrifft:
    Erstmal hast Du mir gestern mit deinen Filmchen über ihn mir den halben Sonntag versaut.
    Mir war speihübel.
    Ich weiss was es heißt selbstverwalteter Humankapitalsklave zu sein. Hab schließlich meine Gesundheit damit ruiniert. Da muss nicht noch son bekloppter Heini mit einem völlig missbrauchten Freiheitsbegriff kommen, um jetzt uns alle auf seine Versklavungsideologie zu locken. Ich vermute da kannste mit Deiner Anarchie nicht gegen anstinken, bei der kann man sich ja nicht mal in der Unterführung verstecken, geschweige an der Fahnestange festhalten.
    So Thema verfehlt!
    6- vom Oberlehrer
    Is mir Wurscht!

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  9. fredo schreibt:

    es ist stets das besonders „problematische“ , wenn fundamentalistische reaktionäre geisteshaltungen sich gut beobachteter analysen des gegenparts bedienen , wie bei herrn dubin durchaus festzustellen , um dann aber damit die eigenen ignoranzen quasi „intellektuell intravenös“ zu infiltrieren …
    en detail später mehr zu einigen aussagen des videos …

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    • Nitya schreibt:

      Fundamentalistisch reaktionär scheinen im vorliegenden Fall ja beide Geisteshaltungen zu sein, die „neoeurasische“ wie die „neoliberale“. Und den Versuch, die eigenen Ignoranzen quasi “intellektuell intravenös” zu infiltrieren, kann man ebenfalls auf beiden Seiten beob achten. Beide Seiten sind in gewisser Weise ja auch Antworten auf die Gegenseite, bedingen sich als auch irgendwie gegenseitig.

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      • fredo schreibt:

        gut erklannt … die eine denke bedingt die andere ….
        es sind so oder so stets kategorien … die bereits im moment des erwähnens vergangen sind …
        und genau da zeigt der russische denker seine schwächen … so gut wie die analyse ist , so vorgefasst und engstirnig ist die idee eines „besser“ …

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  10. Nitya schreibt:

    Witzig, auf die Idee, dass das Mann-Sein so’n Thema sein könnte, wär ich jetzt gar nicht gekommen. Ich würde einfach mal ganz platt sagen: Guckt doch mal zwischen eure Beine, dann wisst ihr’s. Mann, Frau oder irgendwie beides. Das kann doch nicht so rätselhaft sein. Was der einzelne damit anfängt, ändert ja nichts an seiner körperlichen Grundausstattung.

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  11. Nitya schreibt:

    Heute in 3 sat: Heil Hitler – die Russen kommen
    Der Propagandakrieg geht weiter.

    These: Liberalismus, Genderismus, schrankenloser Individualismus, Globalisierung, Brot und Spiele etc. etc. dienen der Vereinzelung der Individuen, die auf diese Weise unfähig gemacht werden, gemeinsam Strategien gegen die Unterdrückung durch die herrschende Klasse zu entwickeln.

    Die Gegenseite sieht sich genötigt, sich zu Gemeinschaften zusammenzuschließen: Heimat, Familie, Kirche, Rasse etc. sowie eine neoeurasische Ideologie im Gegensatz zur neoliberalen angloamerikanischen.

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  12. Caro schreibt:

    Zur Tatenlosigkeit:
    Etwas gegen Menschen wie Alexander Dugin und andere nichtliberale Ideologien zu tun endet eigentlich immer in einem Dilemma.
    Neben eigenständigem Nachdenken und dem (nicht pädagogisch-kriegerischem) Aufklären von Leuten kann man sie eigentlich nur einsperren oder erschießen. Oft ist das friedliche Abbringen von „schlechten“ Ideologien nämlich gar nicht mehr möglich.
    Das Selbe gilt für die „Menschen“, die für die ganzen Kriege verantwortlich sind. Gegen sie kann man sich wahrscheinlich auch nur mit Gewalt wehren.

    Das ist natürlich grausam, aber darauf läuft das Handeln und sich wehren hinaus.

    Andererseits kann man in eigentlich jedem Fall die Ansichten der „Bösen“ nachvollziehen, wenn man sich in sie hineinversetzt. Das heißt natürlich nicht, dass man ihnen dann auch zustimt.
    Sie und wir wollen letztendlich einfach nur glücklich werden, sei es in Freiheit in der Natur oder auf einem Haufen Geld.
    Wenn man nun gegen sie kämpft oder sie in ihren Ansichten umstimmen will, läuft das nach dem Prinzip „Freiheit für mich aber nicht die Anderen“.

    Solange ich noch keine Antwort darauf habe, ob es in Ordnung ist um des Friedens Willen gegen Ausbeuter, Kriegsführer ect. praktisch mit deren Methoden zu kämpfen, bleibe ich lieber vorerst in Tatenlosigkeit.

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    • Caro schreibt:

      Letztendlich kommt es dann darauf an wer stärker ist, aber ich hoffe dass ich bis dahin schon einer Kreuzotter begegnet bin

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      • Nitya schreibt:

        Keine Ahnung, warum das im Spam-Ordner gelandet ist.
        Was die Kreuzotter betrifft: Willst du herausfinden, wer von euch beiden stärker ist ???

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    • Caro schreibt:

      Letztendloch kommt es darauf an wer am stärksten ist, aber ich hoffe dass ich bis dahin schon einer Kreuzotter den Weg gekreuzt habe [url=http://www.smilies.4-user.de][img]http://www.smilies.4-user.de/include/Froehlich/smilie_happy_025.gif[/img][/url]

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    • Nitya schreibt:

      Liebe Caro, herzlichen Dank für diese klare Aussage! Ich stimme dir völlig zu, jedes Handeln stürzt einen in ein Dilemma.

      Da gibt es ja so feine Beispiele wie etwas die Geschichte mit dem Schiffbruch. Du schwimmst im Meer herum und siehst eine Holzplanke, an der du dich festhalten könntest. Dann bemerkst du, dass sich da schon ein anderer dran festhält. Die Planke kann aber bestenfalls nur einen über Wasser halten. Was tun? Ein runder Tisch wird nicht viel nützen. Die Aussage „Ich war zuerst da.“ beeindruckt vermutlich niemanden. Auch nicht der Hinweis „Ich bin der Schwächere/also Hilfsbedürftigere.“ Eine „faire“ Regelung wie „¼ Stunde ich – ¼ Stunde du“ wird vermutlich beiden nicht helfen. Also bleibt nur rohe Gewalt bzw. das Recht des Stärkeren. Wenn du der Stärkere bist, wirst du den anderen wohl umbringen müssen. Andererseits ist die Situation aller Wahrscheinlichkeit nach sowieso für beide völlig hoffnungslos. Willst du also dein Leben mit einem sinnlosen Totschlag beenden? Wenn das kein Dilemma ist!

      Ja, in so einer Situation ist Tatenlosigkeit eine mögliche Antwort. Oder Totschlag. Oder Suizid. Oder ein Hai kommt und beendet solcherlei Überlegungen auf seine Weise. Gott sei Dank sind wir ja noch etwas davon entfernt, in einer so unmittelbaren Bedrohungslage zu sein. Also haben wir vielleicht noch etwas Zeit, darüber nachzusinnen, was dieser Gandhi-Satz für uns selbst bedeuten könnte: „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“

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      • Savitri schreibt:

        Was geschieht und wie man sich verhält, wird sich aus dem Moment heraus ergeben…

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      • Nitya schreibt:

        Das ist schon wahr, liebe Savitri. Als ich letztes Jahr den Einbrecher dabei überraschte, wie er mit einem Stemmeisen gewaltsam ins Haus eindringen wollte, hat mich meine Reaktion darauf selbst überrascht.

        Andererseits, wenn du beispielsweise an die Montagsdemos denkst, kann sich jeder auch in aller Ruhe überlegen, ob er und ggf. wie er daran teilnehmen will. Wie ich schrieb: Eine unmittelbare Bedrohungslage ist für uns noch nicht sichtbar. Also haben wir wiederum als Beispiel noch Zeit dafür, die Ideologien der Amis und der Russen zu studieren und zu sehen, an welchen Ideologien wir selbst kleben.

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  13. Caro schreibt:

    Letztendlich kommt es wohl darauf an wer am stärksten ist, aber ich hoffe dass ich bis dahin einer Kreuzotter den Weg gekreuzt habe [url=http://www.smilies.4-user.de][img]http://www.smilies.4-user.de/include/Froehlich/smilie_happy_025.gif[/img][/url]

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  14. Nitya schreibt:

    „Die reinste Form des Wahnsinns ist es,
    alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen,
    dass sich etwas ändert.“

    Albert Einstein

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  15. fredo schreibt:

    ich spüre eine deutliche „politisierung“ der gesellschafft …. auf vielfältige weise … bestimmt auch durch das auftauchen der ja mitlerweile unleugbaren tatsache skrupellosester ausspähung der „freunde“ durch die nsa …
    selbst mein sohn ( zu meinem „großen kummer“ mitglied der cdu ) hört mitlerweile zu , wenn ich ihm von einem freund erzähle , dessen firma mit der „entsorgung“ der ausspähkuppel der amis auf der wasserkuppe nach der wiedervereinigung beauftragt war …. und sich nicht nur über deren messikultur wunderte , sondern vor allem darüber , dass 90 % aller antennen nach westen wiesen ….. und das war weit vor 9/11 …
    wer also immer noch vermutet , dass deren aktivitäten der „nationalen sicherheit“ und nicht der nationalen bereicherung dienen , kann nur als naiv bezeichnet werden .
    zu bemerken in diesem kontext … nach wie vor liefern die 80 millionen deutschen dreimal soviel patente mit wirtschaftlicher potenz wie die 300 millionen us-bürger .
    das verhältnis wird so gar noch eklatanter , wenn man die clevere „einkaufspolitik“ der us-universitäten und konzerne sieht ….. patente mit potential werden da bereits vor deren veröffentlichung samt derem erbringer „eingekauft“ … oft genug zur verblüffung der vorherigen deutschen arbeitgeber … woher die dafür benötigten vorabinformationen stammen , legen die himmelrichtungen der antennen unserer „freunde“ nahe …..
    …. und es ist weiteres offenes geheimnis , das die ursachen ( und profiteure ) der euro-krise nicht in brüssel oder der ezb sitzen , sondern eher in den hallen der fed und der wallstreet zu suchen sind …
    der wirtschaftskrieg unter „freunden“ hat nicht nur begonnen , er ist schon seit jahrzehnten im gange .
    zum beispiel … hier bei kassel ist braun, melsungen … eines der wenigen noch wirklich kreativen , weil wirklich noch viel forschenden und nicht nur alibi-labors betreibenden , pharmaunternehmen …. wenn mir deren sicherheitsbeauftragte anlässlich eines feucht-fröhlichen musikanlasses etwas erheitert , „zuflüsterte“ , dass bei denen alle alarmsirenen aufheulen , wenn sich besuch aus den usa ankündigt , und das die abwehr der „neugierigen“ server in amerika , mitlerweile die meiste kreativität und zeit der eigenen it-leute benötigt , dann sagt dies eigentlich alles …
    wer sich ein wenig mit den internas von siemens oder anderen konzernen auskennt , wird dort bestimmt nix anderes hören …. denn deren naivität ist bestimmt mitlerweile vergangenheit …..

    was mir gefällt , ist das deutliche wachstum von misstrauen … selbst bei den normalos in dieser gesellschaft … jede warteschlange an einer supermarktkasse offenbart da einen wandel der wahrnehmung … …..
    die claqueure und diffameure der gleichgeschalteten presse und sind zwar noch nicht ausgeschaltet , sondern laufen gerade jetzt zu hochform auf …. aber deren maschen , kritiker ins rechte lager kaltzustellen , oder mit den schmutzigsten tricks zur persona non grata zu formen , wirken zwar noch immer , sind aber mitlerweile auch so „vertraut“ , dass da selbst die warteschlangen an der kasse nicht mehr so ganz blindgläubig sind … es war im lidl , wo ich hinter mir einen deutlich bürgerlichen wartenden sagen hörte , „diese heckenschützen in kiew haben ihr handwerk bestimmt nicht in der ukraine oder russland gelernt , deren handschrift haben wir bereits in chile erleben dürfen “ …
    und wenn da jetzt in nigeria die ( fraglos brutale ) entführung von 200 mädchen zum globalen medialen großereigniss werden , und nicht die gleichzeitige massakrierung von tausenden anderer in ölarmen gegenden , dann ahnt man bereits den nächsten schauplatz von einem „krieg der guten gegen die bösen“ in einem erdöl-reichen land … und die uno und auch frau von der leyen werden bestimmt ihren beitrag leisten …

    das lässt mich zwar schaudern ….. aber halt auch schmunzeln … denn jeder krug , der zu lang zu gierig zum brunnen geht , zerbricht dann auch irgendwann …

    ich denke , und meine zu erspüren , uns stehen als gesellschaft bewegte zeiten bevor ….
    das herrschaftsimperium der 300 millionen der usa und ihres eigentlich bereits völlig wertlosen dollars über 500 millionen europäer und milliarden andere scheint ins kippen zu geraten …..
    gut so ….
    ( auch wenn das nächste „imperium“ wahrscheinlich schon in seinen wehen liegt )

    das einzige , was uns alle vor den brutalitäten der „imperialen“ schützt , ist die gewissheit , dass bisher jedes imperium dieser erde , ein erstaunlich schnelles und endgültiges ende fand , während der bauer noch immer seine saat ausstreut ( trotz monsanto ) und der wanderer seine wege findet … und kinder in den strassen lachen ( trotz nintendo ) …

    das höchst normale , banale alltagsleben des homosapiens hat noch immer die „zäheste“ aller konsistenzen gezeigt …..
    einatmen … ausatmen …
    fein !

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  16. fredo schreibt:

    grins … könnte sein , dass die „freunde“ im westen seeehr lange finger haben … bis zum plaudertreff des nitya …

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