und weil heute Sonntag ist: „Liebe deine Feinde!“


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Jesus: „Liebe deine Feinde!“ (Mt 5,44)

Nisargadatta: „Seien Sie wahrhaftig zu Ihrem eigenen Selbst, lieben Sie Ihr Selbst absolut. Geben Sie nicht vor, andere als sich selbst zu lieben. Bevor Sie die anderen nicht als eins mit sich selbst erkannt haben, können Sie sie nicht lieben. Geben Sie nicht vor, etwas zu sein, was Sie nicht sind, und weigern Sie sich nicht, zu sein, was Sie sind. Ihre Liebe zu anderen ist das Ergebnis der Selbst-Erkenntnis, nicht ihre Ursache. Ohne Selbst-Verwirklichung ist keine Tugend echt. Wenn Sie ohne allen Zweifel wissen, dass es das gleiche Leben ist, das durch alles, was ist, fließt und wissen, dass Sie dieses Leben sind, werden Sie alles natürlich und spontan lieben. Haben Sie die Tiefe und Fülle Ihrer Liebe für sich selbst kennengelernt, werden Sie wissen, dass alles lebendige Sein und das gesamte Universum in Ihre Liebe eingeschlossen sind. Solange Sie jedoch irgendetwas als von Ihnen getrennt betrachten, können Sie es nicht lieben, da Sie es fürchten. Entfremdung verursacht Furcht, und Furcht vertieft Entfremdung. Es ist ein Teufelskreis. Nur Selbst-Verwirklichung kann ihn durchbrechen. Bemühen Sie sich entschlossen darum.“ (ICH BIN)

Ramesh Balsekar: „Das Problem, von Maharaj so explizit dargelegt – dass Sie nichts lieben können, was Sie als getrennt von sich selbst betrachten, weil Sie es fürchten und es umso schwieriger wird, je mehr Sie es versuchen -, ist ein Problem, das die moderne psychiatrische Anthropologie ‚Double Bind‘ (Doppelbindung) nennt. ‚Double Bind‘ bezeichnet eine Situation, in der von einer Person widersprüchliche Dinge gefordert werden. Je dringlicher sie beispielsweise dazu aufgefordert werden, sich zu entspannen, desto mehr verkrampfen Sie; je weiter Sie den Golfball schlagen wollen, desto angespannter werden Sie und umso kürzer wird der Schlag!“ (Wen kümmert’s?)

Wenn er nur gewusst hätte, wie recht er hatte, der Rio Reiser! Dabei ist dieses romantische „Hach, ich liebe dich unendlich und von hier bis zu den Sternen!“ noch eine vergleichsweise harmlose Lüge und wird sogar häufig geglaubt von dem, der diese Worte haucht. Wenn dann die große Liebe endet und die große Keilerei beginnt, fragen sich nur sehr wenige Menschen, ob es denn je wirklich Liebe gewesen ist, was sie da wahrzunehmen glaubten. Vielleicht müssten sich die „Liebenden“ auch nicht nach dem „Entlieben“ so gründlich hassen, wenn sie sich nicht zu Beginn so viel vorgenmacht hätten mit der Lieberei.

Richtig kriminell wird es allerdings erst dann, wenn jemand im Namen Jesu von der Kanzel dröhnt: „LIEBE DEINE FEINDE!“ Halten wir Jesus zugute, was Nisargadatta da sagt, nämlich dass er ohne allen Zweifel wusste, dass es das gleiche Leben ist, das durch alles, was ist, fließt und daher auch wusste, dass er dieses Leben ist, dann liebte er tatsächlich alles natürlich und spontan. Aber der Pfaffe auf der Kanzel ist nicht Jesus. Er betet etwas nach und betet etwas vor, von dem er nicht die geringste Ahnung hat.

Warum lieben wir eigentlich Asterix und Obelix so? Weil sie völlig unbeleckt von diesem pfäffischen Double Bind sind. Sie hauen ihre Feinde ganz offen und ehrlich  und mit großem Genuss einfach in die Pfanne. Wir hingegen, „christlich“ versaut bis in die Knochen, tun so als ob. Wir lächeln und grüßen höflich unsere Nachbarn, obwohl wir sie für die größten Arschlöcher aller Zeiten halten.

Ich stell mal die rhetorische Frage, was denn nun besser sei: Unsere kultivierte Heuchelei oder die Freude an einer herzhaften Prügelei unserer „primitiven“ gallischen Freunde. Sollten wir mit Ersterem sympathisieren, dann ist nur zu hoffen, dass uns noch viele Rio Reisers die Leviten lesen werden.

„Bevor Sie die anderen nicht als eins mit sich selbst erkannt haben, können Sie sie nicht lieben.“ Hmm, hin und wieder hatte ich ja den leisen Verdacht, dass unsere gallischen Freunde sich dessen sehr wohl bewusst waren. Aber sich lieben muss ja nicht unbedingt ausschließen, sich mit den scheinbar anderen einfach mal wieder so und nur zur Gaudi die Fresse zu polieren. Hinterher ist das Lieben dann noch viel schöner. (Au weia, jetzt krieg ich vom Ernie wieder die Hucke voll!)

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21 Antworten zu und weil heute Sonntag ist: „Liebe deine Feinde!“

  1. Ernie schreibt:

    Nein, lieber Nitya, ganz und gar nicht!! Deine Beiträge sind einfach ein Genuss und bringen in mir Heilung! Besten Dank im Namen von uns allen.
    LG
    Ernie

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  2. …“und weil heute Sonntag ist: “
    möchte ich folgende Geschichte in Erinnerung rufen, welche Selmya vor einiger Zeit hier eingestellt hatte:
    “Mittagessen mit Gott
    Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte.
    Er was sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem
    Gott lebte, ein sehr langer war. Also packte er sich einen Rucksack
    voll mit einigen Coladosen und mehreren Schokoladenriegeln und
    machte sich auf die Reise.
    Er lief eine ganze Weile und kam in einen Park. Dort sah er eine alte
    Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr
    nach Futter auf dem Boden suchten. Der kleine Junge setzte sich zu
    der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade
    eine Cola herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah.
    Also griff er zu einem Schokoriegel und reicht ihn der Frau.
    Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an. Und es war ein
    wundervolles Lächeln! Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch
    einmal sehen und bot ihr auch eine Cola an. Und sie nahm die Cola
    und lächelte wieder – noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge
    war selig.
    Die beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park,
    aßen Schokoriegel und tranken Cola – aber sprachen kein Wort.
    Als es dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war und er beschloss,
    zurück nach Hause zu gehen. Nach einigen Schritten hielt er inne und
    drehte sich um. Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie.
    Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.
    Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte:
    “Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?”
    Und der kleine Junge antwortete: “Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen –
    und sie hat ein wundervolles Lächeln!”
    Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie
    wartete. Auch er fragte sie warum sie so fröhlich aussieht.
    Und sie antwortete: “Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und er ist
    viel jünger, als ich gedacht habe.”
    Verfasser/In leider unbekannt

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  3. Sunny T Oakwood schreibt:

    wenns dir Spass macht, eins in die Fresse zu kriegen, oder einen zu hauen ok… mir nicht.
    Im Buddhismus wünscht man: mögen alle Wesen glücklich sein. Das scheint im ersten Moment nicht immer leicht zu sein, wenn ein „Feind“ einen verletzt hat, ungerecht behandelt hat, wenn man wütend ist. Wenn man aber weiter schaut, und schaut warum dieser andere sich „böse“ verhalten hat, doch aus einem Manko heraus… wenn ich nun meinem Feind alles böse Wünsche, wird er sich noch „böser“ verhalten… wenn er aber glücklich und zufrieden ist, wird er niemandem wehtun… ist doch logisch?
    „liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet, denn er läßt die Sonne aufgehen über gut und böse, er läßt es regnen über Gerechte und Ungerechte. Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr dafür? Machen nicht auch die Zöllner dasselbe? Wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr da Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Seid also vollkommen, wie eurer himmlischer Vater vollkommen ist.“
    Es ist eine Aufforderung, anders zu denken…was Jesus da sagt.
    Wie das ein Zuhörer versteht, ist ja immer eine ganz andere Sache..
    Nisargadatta ist wie immer wunderbar klar und ein schönes Wort zum Sonntag..

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    • froeschin schreibt:

      Tja, die schöne, heile Welt, in der jeder jeden liebt und Jesus verzückt mit Lamm und Löwen schmust. Wie bei den Zeugen Jehovas.

      Wie wenig würdige ich den anderen eigentlich, wenn ich seinen Ärger und seine Wut (die ja womöglich neben einer verkorksten Kinderstube auch den Grund haben, dass ich mich ihm gegenüber blöd verhalten habe) auf ein „Manko“ seinerseits reduziere? Ist DAS nicht viel eher lieblos und zudem auch noch maschinenhaft?

      Und hat der gute Jesus nicht auch die Händler aus dem Tempel geworfen – ohne sich zu fragen, ob sie vielleicht zu viele Prügel von ihren Eltern eingesteckt haben und deshalb nun zum Ausgleich ein wenig Handel treiben müssen?

      Armer Jesus – jeder baut sich seinen eigenen aus dem Herzjesu-Baukasten und benutzt ihn für seine Ziele.

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      • Swami Prem Punito schreibt:

        Liebe Fröschin ,
        …. jeder baut sich seinen eigenen aus dem Herzjesu-Baukasten…
        Das hätte ich von Dir nicht gedacht . 🙂
        Mit schelmischen Gruß
        PUNITO

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    • Kaept´n Nemo schreibt:

      „wenns dir Spass macht, eins in die Fresse zu kriegen, oder einen zu hauen ok… mir nicht.“ Es geht hierbei nicht um Spaß, sondern um die höchst interessante, wenn auch erschreckende Erfahrung eines in die „Fresse“ zu geben oder bekommen, sondern um Berührung und Kontakt, und wie unterschiedlich man es empfindet, wo man wie mit welcher Intensität berührt und Kontaktet wird. Ich selbst habe Zuschlaghemmungen, und es war befreiend für mich, zu erleben eines in die „Fresse“ zu bekommen,
      ohne das ich leiblich irgendwie verletzt war. was verletzt war, war mein Ego, meine Illusionen von mir. Im Gesicht von einem Fremden wie auch immer kontaktet und berührt zu sein ist nicht einfach auszuhalten, auszustehen. Die Freude an solchem Kontakt entsteht immer hinterher, es quasi überlebt zu haben, obwohl mir meine Befürchtungen was anderes eingeflüstert haben.
      Und interessant ist es auch, daß im allgemein mit der Redewendung>:
      „Eins in die Fresse zu geben, kriegen“ fast ausschließlich die Intension des Verletzens, Tötens verbunden wird, ich meinte es aber Zen-mäßig….., das heißt ich habe diese Redewendung mit der Intension der Bewußtwerdung, Erfahrung verbunden. Und durch dieses Mißverständnis entsteht Provokation und Erregung, Ablehnung und Widerstand,
      es entstehen Überzeugungen und Wertungen, und wenn nicht nur ich aufpasse, beginne ich diese zu hegen….
      ….mögen alle Wesen glücklich sein ist ein frommer Wunsch, der unterstellt, das alle Wesen unglücklich seien, was meiner Meinung eine beschissene und auch noch maskierte Lüge des Buddhismus ist, wodurch der unsichtbare Berechtigungsschein der Pfaffen des Buddhismus gebastelt ist, wie heißen dort die Wegweiser zum Glück: Rinpoche oder so ähnlich.

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  4. Elwood schreibt:

    Da haste mal wieder voll den Nagel aufn Kopf getroffen lieber Nitya!

    Wenn denn wenigstens die überflüssige heiße Luft aus diesem Ego-Furtzkissen entweichen könnte. Mit dem Lügen-Gefurtze kannste aufn Jahrmarkt gehen oder ne neue Religion gründen, zu wat anderes taugt es nicht, sacht mene Fru.
    Aber da ja kene Person da ist, die dem ein Ende machen könnte, muss wohl einfach gefurtz werden. Oder man beult sich mal reinigend so richtig die Fresse platt, leckt sich danach die Wunden, schläft seinen Rausch aus und geniest diesen schönen Herbsttag.

    Ich mach mal ne Pause
    Bis neulich
    Elwood

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    • Kaept´n Nemo schreibt:

      …und Elwood, was sacht Elwood???? Schweigt Elwood nur noch, und lässt seine Frau für ihn sprechen, damit er im „NICHT-Egoismus verweilen Kann?????

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  5. Swami Prem Punito schreibt:

    Nach längerer “ Innerer Emigration“ herzliche Grüße an Dich Nitya und allen Blogfreunden
    und Freundinnen .
    „Wir lächeln und grüßen höflich unsere Nachbarn, obwohl wir sie für die größten Arschlöcher aller Zeiten halten. “
    Sowas nennt sich Umgangsformen wahren . 🙂
    Und was rät Jesus :“ Was siehst du den Splitter im Auge deines Nächsten, aber den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr? “ (Matthäus 7,3 )
    Wie wahr , einen schönen November-Sonntag wünscht
    PUNITO

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    • Elwood schreibt:

      Sei herzlicht gegrüßt lieber Punito,
      schön von dir zu hören/lesen
      und gleich mit erlesener TrefferQuote….
      denn…. wer ohne Brett ist… werfe den ersten Balken.

      Vieleicht kann man ja auch lernen mit diesen Brettern zu leben…..

      Liebe Grüße Elwood

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      • Roswitha schreibt:

        Hahaha, lieber Elwood…… Dick und Doof 🙂

        Diese Holz(bretter)wege haben doch was, oder????

        Jedes Holzbrett scheint mir sehr vertraut, wie jeder Standpunkt… 😉

        Rückzug ist doch was wunderbares, nicht wahr, lieber Elwood?…….. und ich habe dich sehr gerne hier gelesen.

        Schön, mal wieder von DIR zu lesen, lieber Punito!

        Und was rät Jesus :” Was siehst du den Splitter im Auge deines Nächsten, aber den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr? ” (Matthäus 7,3 )

        Doch, doch lieber Punito, ……… und dennoch:

        Und Jesus ging in den Tempel hinein
        und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel
        und stieß die Tische der Geldwechsler um
        und die Stände der Taubenhändler……..

        Er schien schon zu unterscheiden und das tue ich auch. Da sind mir manchmal die Umgangsformen ziemlich gleichgültig, bzw. schaue genau auf die Absicht und ob es darum geht, ehrlich zu sein oder die „Umgangsform“ zu wahren.

        DANKE für das Posting, lieber Nitya!!!!

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    • Nitya schreibt:

      Wow, was für eine Freude!

      Lieber Punito, wie schön, dass du deine innere Emigration für ein kleines Lebenszeichen von dir unterbrochen hast!

      Määänsch, wie geht’s dir denn? Hast du dich in deinem Rückzug ein wenig erholen können? Ich würde mich sehr freuen, wenn du ein bisschen von dir erzählen mögen können tun würdest oder so.

      Herzlichen Gruß
      Nitya

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      • Swami Prem Punito schreibt:

        Lieber Nitya ,
        war in den vergangenen Monaten mehrmals in Krankenhausgewahrsein ,
        wegen Stentwechselproblemen Gallengangstenosen .inklusiv erneuter
        Virusaktivität in der neuen Läber 🙂 .
        War mir zu dumm stetig vom Bilirubinanstieg und Stenosen an dieser Stelle
        zu posten . Auch zu manchen Themen hatte ich gar keine Lust meinen Senf
        widerholt dazuzugeben . Insbesondere mit den verkopften Dies und DAS- Beispielen
        manch erlaucht Erhabsgefühlener kann ich mich bis Heute nicht anfeunden .
        Ein Bodidharma oder Laotsewort steht meinem Lebensgefühl wesentlich näher .
        Nun ja , jedem Tierchen sein Pläsierchen 🙂 . Aber auch hier bin ich nicht
        mehr geneigt zu diesem oder jenen Gedanken einen Beitrag zu leisten , es sei denn ,
        der Beitrag des Schweigen sei verstanden worden . Manches lässt sich per PC-Tastatur
        nicht auf dem Bildschirm darstellen .
        Ich lese jedoch noch immer mit Freuden und Interresse Deinen Blog rund das Feedback der Nitya -Blogliebhaber

        Liebe Grüße
        PUNITO

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      • Nitya schreibt:

        Ach Punito,

        muss ja nicht stetig sein, aber hin und wieder so ein mickrigkleines Lebenszeichen würde mein Herzilein doch sehr beglücken. „Krankenhausgewahrsein wegen Stentwechselproblemen, Gallengangstenosen inklusiv erneuterVirusaktivität in der neuen Läber “ da soll man sich nicht so diesen und jenen besorgten Gedanken machen! Lebt der Kerl überhaupt noch oder hat er sich klammheimlich und ohne meine Erlaubnis vom Acker gemacht?

        Nun hab ich mitgekriegt, du warst brav und hast dich nicht davon gemacht. Also freu ich mich ganz sakrisch und wünsch mir, dass du auch weiterhin so brav bleibst! 😛

        Lieben Gruß
        Nitya

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    • Kaept´n Nemo schreibt:

      ” Was siehst du den Splitter im Auge deines Nächsten, aber den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr? ”
      Ja genau, Punito, deshalb freue ich mich, daß es nicht nur Dich gibt, Du als mein potentielles Gegenüber siehst doch so viel besser meine Balken als ich sie wahrnehmen kann und als ein Du kannst du mit Leichtigkeit über meinen Schatten springen und noch was drittes, was ich selbst nicht kann und was ich aber hier nicht äußern will, weil es mir die Wahrung der Umgangsformen gebietet. 😉

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  6. nur mal so schreibt:

    „Seien Sie wahrhaftig zu Ihrem eigenen Selbst, lieben Sie Ihr Selbst absolut. Geben Sie nicht vor, andere als sich selbst zu lieben. Bevor Sie die anderen nicht als eins mit sich selbst erkannt haben, können Sie sie nicht lieben. “

    Nisargadatta Gewäsch – und Mohrrübe 1. Grades!
    Der wusste noch nicht mal, wie sein Nachbar 10 km weiter aussah und will einem erzählen, wie es mit der Liebe läuft – Meine Frau sagt immer: Vishnu …Vashnu …Kram. Manchmal denke ich, sie hat Recht!
    Ich glaube mit so ’nem Spruch wäre der Gute Gefahr gelaufen, noch vor dem Frühstück verspeist zu werden. *lol*

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    • Brigitte schreibt:

      “Nisargadatta Gewäsch – und Mohrrübe 1. Grades!” Selbst sog. Meister irren 😉

      “Legen Sie alle Bücher beiseite, die Beschreibungen, Überlieferungen und Autoritäten, und begeben Sie sich auf die Reise der Selbstentdeckung. Lieben Sie; und verstricken Sie sich nicht in Meinungen und Ideen darüber, was Liebe ist oder sein sollte. Wenn Sie wirklich lieben, wird alles andere sich ergeben. Liebe zeitigt ihr eigenes Handeln. Lieben Sie, und ihr Segen wird Sie berühren. Keine Autorität weiß, was Liebe ist, und wer es weiß, kann es nicht beschreiben. Denn Liebe ist nichts, das man gestern erfahren hat und morgen wieder aus der Erinnerung holt; die Liebe ist etwas völlig Neues, Unbekanntes.

      Kann der Geist von Augenblick zu Augenblick jeder seiner Erfahrungen gegenüber sterben und niemals ansammeln?”

      Jiddu Krishnamurt

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