Li Bo: Am Berge Ging-ting-schan


LI BO 

Da flogen Vögel hoch
am Himmel und flogen fort.
Da zog eine Wolke still
und einsam zum fernen Ort.

Da waren wir beide allein
und sahen einander an,
Und wurden nicht müd dabei:
ich und der Ging-ting-schan.

Li Bo
in der Übersetzung von Günther Debon

Durch die Erinnerung an die Zeilen aus dem Daodejing „Ruhelos gleich ich dem Meere; verweht, ach, bin gleichsam ich ohne Halt. Die Menschen machen sich nützlich all, nur ich bin halsstarr, als ob ich ein Wildling wär.“ musste ich wieder an den Übersetzer dieser Zeilen denken, den Sinologen Günter Debon. Seine Übersetzung, die damals eben bei Reklam erschienenen war,  war für mich die reinste Offenbarung. Hier also seine Übersetzung eines Gedichtes von Li Bo (701-762)

Zu dem Gedicht von Li Bo will ich nichts sagen. Ich habe schon in der Schule die Gedicht-Interpretationen der Pauker gehasst. Und ich werde ausnahmsweise auch nichts hinterfragen. Nur das also: Ich finde es wunderschön.

 

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4 Antworten zu Li Bo: Am Berge Ging-ting-schan

  1. Sunny T Oakwood schreibt:

    wer oder was ist der ging-ting-schan?

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  2. dieter schreibt:

    Nur das also: Ich finde es wunderschön.

    Gefällt mir

  3. Sunny T Oakwood schreibt:

    danke… 😉

    Gefällt mir

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