Heraklit: die verborgene Harmonie



Die Menschen sehen nicht,
dass alles,
was sich widerspricht,
dadurch mit sich in Einklang kommt.

Heraklit

Chris schrieb gestern: „Dies hier ist allerdings ein nondualer Blog und hier haften nicht einmal die Eltern für ihre Kinder!“ Dass hier nicht einmal die Eltern für ihre Kinder haften, ist richtig. Dass dies ein nondualer Blog wäre, ist mir allerdings neu. Unter satyamnitya  schrieb ich: „Ich werde hier also nicht über die ‚ewige Wahrheit‘ schreiben, über das, was ’nicht von der Welt‘ ist, schon allein deshalb, weil darüber gar nichts gesagt werden kann. Mir bleibt nur der ’schäbige Rest‘, die Welt, was aber nicht heißt, dass ich jetzt nur über Fußball, Politik oder Automarken schreibe. Vermutlich schreibe ich mehr über das, was verhindert, dass die ‚ewige Wahrheit‘ im Bewusstsein aufleuchten kann. Aber was weiß denn ich; ich werde sehen, was meine Finger in die Tasten hämmern werden.“ Wenn das hier ein nondualer Blog wäre, wäre er einfach leer. Ist er aber nicht. Und jeder, der hier schreibt, Erscheinung hin oder her, ist so was von dual, dass ich die Krise krieg, wenn ich lese, dass es ihn nicht gäbe. Stünde er neben mir, würde ich ihn bestimmt mit einer Nadel in den Po pieken, um mich dann an seiner nondualen Nichtreaktion zu erfreuen.

Das mit den beiden Seiten der nichtvorhandenen Medaille hatten wir ja schon. Wenn mir eine der beiden Seiten allzu sehr abhanden zu kommen scheint, kann ich gar nicht anders, als in die gegenüberliegende Waagschale der Waage zu hüpfen, um die Sache wieder auszugleichen. Insofern bin ich nie neutral. Ich befinde mich auch nicht auf irgendeinem heiligen Weg der Mitte. Wenn Chris hier so vehement die Fahne von Advaita hoch hält, hisse ich sofort die Fahne der Liebe. Und wenn hier nur noch zuckersüßes, klebriges Liebesgesäusel zu hören wäre, würde ich totsicher ganz auf der Seite von Chris stehen. „Die Mitte“ ist kein Einheitsbrei der Medaillenseiten, wie das schon Shankara etwa in seinem „Kleinod der Unterscheidung“ so schön dargelegt hat. Und Unterscheidungen gibt es nur im dualen Bereich. Der Schimmel im Schneegestöber ist nun mal nicht zu sehen, weil er farblich nicht von seiner Umgebung zu unterscheiden ist. Da aber, wo es Unterscheidungen gibt, gilt, wie Heraklit sagt: „Die Menschen sehen nicht, dass alles, was sich widerspricht, dadurch mit sich in Einklang kommt.“

Das Konzept von Advaita versteht jeder Idiot. Das muss ich nicht pausenlos vor mir hertragen, als ob es irgendwas Besonderes wäre. Das ist nur interessant für Menschen, die festhängen in ihrem Konzept der Trennung. Advaita ist nur ein Konzept und ganz bestimmt nicht DIE  WAHRHEIT. Die Wahrheit ist in jedem Augenblick und lässt sich eh nicht in Worte fassen. Jeder Versuch, es doch zu tun, muss einfach scheitern. So können wir hier gar nichts anderes tun, als immer wieder lustvoll zu scheitern und über jeden Versuch des angeblichen Bescheidwissens, des eigenen wie das eines anderen, (hoffentlich) nur milde lächeln. Und im übrigen: Was ist dieses langweilige Advaita-Konzept  gegen einen Biss in einen Zwtschgendatschi mit lecker Streuseln?!

Natürlich liebe ich Osho, der mit seiner Figur des „Zorba the Buddha“ ein Symbol dafür geschaffen hat, dass die beiden Seiten der nichtvorhandenen Medaille unteilbar eins sind. Es genügt nicht, das Herzsutra nachzubeten und sich dahinter zu verschanzen. Form ist Leere und Leere ist Form. Jetzt sag ich ausnahmsweiser mal: Ich bin das. Form ist die Fülle, von der Selma singt, und sie ist untrennbar eins mit der Leere. Form ist Fülle und Fülle ist Liebe. Und die Leere ist vor allem eines: Leer von allen Konzepten.

Gestern setzte Fröschin einen Link  zu einem alten Beitrag von mir, der ganz gut zu diesem Thema hier passt. Damals schrieb ich: “ Die Geschichte heißt: Der zehnte Mann. Sie handelt von dem Mann, der zählt, aber sich selbst dabei vergisst. Balsekars Erkennender könnte sich auch vergessen als den Erkennenden bzw. denjenigen, der die Abwesenheit konzeptualisiert. Dieser Erkennende, dieser Konzeptualisierende muss auch noch verschwinden, was im Konzept der doppelten Verneinung zum Ausdruck gebracht wird. Der zehnte Mann ist die wichtigste Person überhaupt und ein Geniestreich von Mahamaya. Alan Watts nennt ihn die letzte Hochburg. Tony Parsons beschreibt die Gefahr, beim Thema Advaita in seinem Elfenbeinturm hocken zu bleiben und von dort aus die Welt zu beobachten. Was für ein Frieden liegt doch in dieser Distanz zur Welt, denkt der Beobachter. Auch er natürlich der zehnte Mann. Ebenso natürlich der Sucher. Tony Parsons spricht von Feuer und Eis und von der notwendigen Verschmelzung der beiden.“ Unio mystica:

Ich habe gesagt, ich wolle ihn lieben:
Ich lüge, dies bin nicht mehr ich.
Er allein ist es, der liebt – mich.
Er ist und ich bin nicht mehr.
Nichts sonst ist mehr von Bedeutung
als was er will und was ihm teuer ist.

Marguerite Porète

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70 Antworten zu Heraklit: die verborgene Harmonie

  1. Tom schreibt:

    Hi Nitya,

    ich finde, es kommt ganz allein darauf an, ob es für mich andere gibt. Ob andere glauben, dass es andere gibt oder nicht, ist letztlich unwichtig, das führt nur in die Irre. Habe ich die „große Sicht“ gibt es für mich keine anderen, ganz egal, was sie scheinbar sagen. Habe ich die „kleine Sicht“ gibt es sehr wohl für mich andere. Das scheint sich zu widersprechen, kommt dadurch aber erst in Einklang. Wie ja schon Heraklit sagte:-)

    Grüße,
    Tom

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    • Nitya schreibt:

      moin, moin, Tom –
      so’n Blog mit seinen Besuchern lebt von dem Spiel, dass es mich und die anderen gibt. Rede und Gegenrede, Streit und Versöhnung, auseinander und zusammen, … das ist einfach der Tanz der Existenz. Also, „wir“ tun mal so, als ob es uns als uns und die anderen gäbe.

      Große Sicht, kleine Sicht – ich bin weder das eine noch das andere.

      Einen vergnügten Tag
      Nitya

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  2. STEFAN schreibt:

    Punkt = . =tknuP
    Ende im Gelände mit Enten:“Quwak, quwak,…..“

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  3. NO ONE schreibt:

    Vielleicht steht NEUTRAL für das Erkennen, das es bereits ausgewogen ist, es muss also in keine Richtung manipuliert werden.

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    • Nitya schreibt:

      Ich kriege gerade eine Laktoseallergie und es juckt wie blöd in meinem Gesicht und ich werde jetzt auf Teufel komm raus manipulieren, dass ich das wieder loswerde.

      So ist das in der Dualität, mit der diese Kreatur Nitya lebt.
      Nitya – ganz Mensch.
      Um den Gott muss ich mich nicht kümmern, aber um das Jucken.

      Wo lebt ihr eigentlich?
      Offensichtlich nur noch jenseits von allem … ???

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  4. NO ONE schreibt:

    „Wenn du dich im anderen vollkommen erkennst und wenn es keine Trennung gibt zwischen dir und dem anderen, dann ist Liebe gleich Selbsterkenntnis. Du erkennst: Das, was du bist, ist das, was der andere ist. Wo es dich und den anderen nicht mehr gibt, da ist nur noch Liebe.“

    ~ Karl Renz

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  5. Eno Silla schreibt:

    „Die Welt und ihr Gewahrwerden gehen miteinander auf und unter,
    nur im Gewahrwerden erscheint die Welt.
    Jenes Vollkommene, aus dem die Welt und ihr Gewahrwerden aufgehen
    und in dem sie untergehen,
    und das ohne Aufgang und Untergang strahlt,
    ist das einzig Wirkliche.“
    Ramana Maharshi

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    • Nitya schreibt:

      Lieber Eno,

      du hast noch nie diesen Zwetschgenkuchen mit Streuseln probiert
      und Ramana auch nicht.

      Das ist das einzig Wirkliche 🙂

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      • Eno Silla schreibt:

        ja, mein lieber, ich bin sicher, der zwetschgenkuchen würde mich begeistern!
        die genüsse sind ja zahlreich, wie die berühmten sandkörner des ganges.
        nur sie sind so verdammt vergänglich und schlagen oft sogar ins gegenteil um.
        stopf dich mal einen nachmittag so richtig voll mit dem kuchen…
        ich wette, dann bist du kuriert!

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      • fröschin schreibt:

        … das geht mir bei Balsekar/Parsons/Renz allerdings ähnlich

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      • Eno Silla schreibt:

        da hast du natürlich auch recht, liebe fröschin, zuviel der worte von diesen leuten und es kann einem ganz schön hochkommen!

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      • Nitya schreibt:

        Tja mein lieber Mulla Eno.

        „Jenes Vollkommene, aus dem die Welt und ihr Gewahrwerden aufgehen
        und in dem sie untergehen,
        und das ohne Aufgang und Untergang strahlt,
        ist das einzig Wirkliche.“

        So ist das auch mit dem Zwetschgendatschi und seinem Gewahrwerden und Verschwinden. Das Vollkommene, das ohne Aufgang und Untergang als das einzig wirklich Wirkliche strahlt, ist davon völlig unberührt. Ich habe nicht vor, am Zwetschgendatschi mit Streuseln ewig zu haften, aber dieser erste Biss … ich sag dir’s.

        Kennst du die Geschichte mit dem sterbenden Zen-Meister und dem dampfenden Reiskuchen? Ein letzter Biss in seinen geliebten Kuchen, ein seliges Strahlen: „Aahhh, die Kuchen ist köstlich!“ und das war’s dann. Was für ein göttlicher Tod!

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      • Eno Silla schreibt:

        klar, die geschichte kenn ich. ich bin kein verächter der leiblichen genüsse!
        wenn ich sehe, wie s7 genüsslich seinen toten fisch verzehrt…
        nein, das geht jetzt doch zu weit!

        mal was zum lachen (ich meine den witz mit dem indianer und dem hippie):

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    • Brigitte schreibt:

      Ich sags ja, wenige Worte und KLARHEIT leuchtet auf. „Mein Ramana“ halt 🙂
      Leider hab ich kein „zum Ziederknien-Smilie“. Das haben nur die Götter, gell Eno 😉

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  6. hridayam schreibt:

    Was ich noch sagen wollte…, tja…, also…, äh…, wenn ich es mir recht überlege…, mhm…, ja…, schon…, irgendwie jedenfalls…, oder doch nich…, nein, warte mal…, ich glaub ich habs gleich… Ach keine Ahnung, scheiß drauf! Ich hol mir jetzt lieber ein Bier. Prost!

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  7. pavlotse schreibt:

    kam die Lactoseallergie vom Zwetschgenkuchen?

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    • Brigitte schreibt:

      Mensch Pa, des glaab ich jetzt ned!!! Gestern noch – ich schwörs!!! – hab ich an Dich gedacht: „Wer geil, wenn der Pa hier mal auftauchen würde“. Hehehe, schwubs, und schon issere da. Magic !!! 🙂 🙂

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    • Nitya schreibt:

      Hey Pivvpavv,

      nein, der Zwetschgendatschi war völlig unschuldig.
      Ich hab die Öl-Eiweiß-Kost nach Budwig ausprobiert
      und dann ging’s los, aber hallo!

      Hast du etwa einen heißen Tipp für einen armen Hund?

      (Der Tipp Absetzen der Öl-Eiweiß-Kost nach Budwig wäre überflüssig,
      da längst geschehen. )

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      • Swami Prem Punito schreibt:

        Lieber Nitya ,
        ich hab mal nach Budwig gegoogelt ; und sah hier geht`s um „Kräps “ .
        Wenns bei Dir der Haut wegen ist , vermeide grelle Sonneneinwirkung .
        Mit dem Essen ist das so – es gibt so viele “ tolle Anregungen “ ,
        die sich alle paar Jahre wieder gegenseitig widersprechen .
        Na , ja – ich vertraue darauf , was der Körper mir erzählt .
        darum esse ick zur Zeit Obst , Joghurt , Vollkornbrot , Fisch und Fleisch , weniger Zucker , und last not least trinken ( Wasser , Saft , Kaffee )
        lutsche jedoch mal ein paar Bonbons – und wenn der Körper “ Schokolade “ ruft ,
        dann ziehe ich mir alle paar Monate `ne Tafel rein ( Bitterschoko ) und gut ist .
        Ansonsten : Jeder Tag – ein guter Tag .
        L.G. Punito

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  8. Chris schreibt:

    Ich habe nie irgendeine Fahne geschwenkt aber ok . Aber wenn ich eine Fahne geschwenkt hätte wäre es die Fahne des Rinzai-shū ! bzw des Chan und dem Gründer Linji Yixuan gewesen.

    Aber nun gut . ich sehe das ich hier von einigen trotz oder gerade wegen meiner Bemühungen wohl komplett falsch verstanden werde. Ich habe nie versucht ein Konzept zu erklären noch habe ich hier je versucht zu vermitteln das wir alle nicht existieren . Ich habe auch nie behauptet das es die Liebe nicht gibt . Ich habe in all meine Ausführungen lediglich immer wieder versucht darauf hinzuweisen das ich keine Chance habe die Realität zu erkennen .Geschweige den das was nicht Realität ist.

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    • Brigitte schreibt:

      …. dann hab ich dich ja doch verstanden 😉
      danke übrigens für den text über die Anschauungen!

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    • Nitya schreibt:

      Realität ist für mich der Biss in den Zwetschgendatschi
      oder anders gesagt das Gewahrwerden seiner Geschmacksqualität.

      Jenes Vollkommene,
      aus dem der Zwetschgendatschi und sein Gewahrwerden aufgehen
      und in dem sie untergehen,
      und das ohne Aufgang und Untergang strahlt,
      ist das einzig Wirkliche.

      Da kann ich doch nur zustimmen.

      Über das Vollkommene kann ich nicht reden,
      über den Zwetschgendatschi kann ich reden.

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      • Chris schreibt:

        Ja ja lieber Nitya ich habe Verstanden was für dich die Realität ist. Aber wie gesagt die Skandhas sind leer von einer Eigen Existenz .

        http://de.wikipedia.org/wiki/Skandha

        Es ist also nicht deine ‚Wahrnehmung , nicht dein Geschmack , nicht dein Sehen etc.. Aber ich habe Überhaupt nichts dagegen das du es für deine Realität hältst .

        LG

        Chris

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    • Eno Silla schreibt:

      nu ist aber mal gut, lieber chris!
      wenn man auf die kacke haut, muß man sich nicht wundern, wenns spritzt!
      manchmal hilft auch hineinspüren, was die anderen mitteilen möchten, bevor man wie ein spiritueller halbstarker daherkommt 😉 (gefällt mir die formulierung haha)!
      übrigens den text, den du hier verlinkt hast, finde ich ziemlich gut, vielen dank dafür.
      liebe grüsse von
      eno

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    • Swami Prem Punito schreibt:

      Hey Chris ,
      Bei der Frage Bin ich – oder bin ich nicht Realität , oder erzeugt etwas in mir die
      Realität , oder was is Lübe , kannste ganz schön ramdösig werden .
      Wer hat`s erfunden , mit RICOLA isses easy : `türlich – die Schweizer !`´
      Wirklich ist was wirkt – wirklich ! 🙂

      L.G. Punito

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  9. Brigitte schreibt:

    so, jetzt geh ich einkaufen und dann zum grillen in de gadde.
    Have a nice day allerseits.
    (mann, heute lauter tippfehler in meinen posts. der eno is schuld 🙂

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    • Eno Silla schreibt:

      ich bin schuld liebe brigitte?
      ich bin schuld, hurra, jetzt weiß ich was ich bin!
      aber wieso schuld, ist das was gutes?
      warum bin ich schuld, is doch nix gutes, schuld, is doch was schlechtes…
      hat mich hier jemand falsch verstanden,
      oder warum soll ich schuld sein?
      ne, jetzt mag ich aber nicht mehr!!!

      ach nee, ist ja nicht meine schuld.
      ist ja nicht meine realität.
      ist ja nicht mein geschreibsel.
      die skandhas sind ja leer, nur wovon sind sie denn leer?
      oder hab ich da was falsch verstanden?
      leer von inhärenter existenz?
      dann sind sie doch auch wiederum voll, reine fülle…
      voller nicht-inhärenter existenz. und da kommen wir wieder bei heraklit an:
      Die Menschen sehen nicht,
      dass alles,
      was sich widerspricht,
      dadurch mit sich in Einklang kommt.

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  10. Chris schreibt:

    Linji zong Schule meinte ich. Ich werde keine Beiträge mehr schreiben bevor ich keinen Kaffee getrunken habe Versporchen !

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    • Eno Silla schreibt:

      Lasst nur das Denken zu Ruhe kommen, und sucht nicht mehr im Außen.
      Was sich euch darbietet, dem wendet eure Aufmerksamkeit zu;
      vertraut dem, was gerade wirkt in euch, und es wird nichts mehr
      geben, worum ihr euch zu sorgen hättet.

      Linji

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      • Chris schreibt:

        Vielen lieben Dank lieber Eno für das Rinzai Zitat es ist mir wohl bekannt. Und ich könnte dir jetzt sofort ein Zitat von Rinzai nennen wo er dein Zitiertes Zitat wieder negiert !

        Rinzai hat genau wie der Buddha immer so gelehrt wie es die Entsprechende Person brauchte.

        War jemand in der Vorstellung eine Person zu sein Verhaftet sagte er Sinngemäß : Es Existiert keine Person !

        War jemand in der Vorstellung verfangen das er Nicht Existiert sagte er : Es Existiert eine Person !

        So und nu habe ich kein Bock mehr für heute .

        Lg

        Chris

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      • Eno Silla schreibt:

        „Die Menschen sehen nicht,
        dass alles,
        was sich widerspricht,
        dadurch mit sich in Einklang kommt.“

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      • Swami Prem Punito schreibt:

        Yo Eno , so isses 🙂
        und noch herzlichen Dank für Die adlerbeschwingten Nestmomente .
        Ja- und 4 Cream .
        Ginger Baker ho`n ick live gesehen ( Mit der Gurwich-Armee ? )
        Drum : http://www.youtube.com/watch?v=QtWzR5RkB3U&feature=related
        Schönes denkruhiges Weekend
        für Dich
        Punito

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      • Eno Silla schreibt:

        lieber punito,
        der kleine fischadler s7 wird bestimmt heute sonntag losfliegen. ist so schön diese vögel aufwachsen zu sehen…
        den ginger baker hab ich auch mal live gesehen. mit jonas hellborg. bemerkenswert war, neben seinem schlagzeugspiel, dass ein junger mann in seiner nähe hockte, genauso wie ein balljunge beim tennis und auf seine anweisungen wartete. ein handtuch bringen, etwas zu trinken etc. der kerl hats echt drauf am schlagzeug.
        weils so schön ist: magst du dir mit mir dieses noch anhören ab minute 26:50:
        do what you like von blind faith

        wünsche dir einen schönen sonntag
        tag für tag ein guter tag
        herzliche grüsse von
        eno

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  11. Nitya schreibt:

    Jetzt kann’s jeden Moment losgehen

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  12. selmya schreibt:

    „Sie ich hätt gern a Problem sagt der, den es nicht gibt;)

    Ein lebendiger bewusster Mensch zu sein, DAS IST ES.

    Heute „sah“ die Selma, die es weder gibt, noch voll von Liebe ist, weil es die auch nicht gibt. Die Selma also, die nur aus leeren Skandhas, was für ein Skandal, besteht folgendes Bild:

    Einer, der gar nicht existent ist, kniet mit heruntergelassener Hose vor dem Klobecken und kotzt und kotzt und und kotzt hinein, weil ihn das Gesäusel über Liebe sowas von ankotzt. Hinter hinter ihm steht einer, der genau spürt, dass es ihn gibt und tritt dem Kotzer in den nackten Hintern (statt ihn mit ner Nadel in den nackten Po zu pieksen, ich könnt dich knutschen lieber Nitya, hihi). Der Kotzer, der leer von sich selbst ist, fällt in das Klobecken, ist fast am ersaufen, bis er plötzlich den Kopf hebt und schreit: Hilfe, hilfe, ich ertrinke. Und siehe da, er ist sowas von da. Denn wenn es nur leere Skandhas gibt, wer ersäuft dann? und was ist schon schlimm, im Klobecken mit nacktem Arsch zu ersaufen. Die Selma, die es sowas von gibt, und vor Liebe überfließt, rettet den, der leer ist von sich selbst, haut ihm eine in die Fresse, dass ihm die Ohren klingen, schüttelt ihn und fragt: Soll ich dir auch noch das Knie in die Eier rammen oder merkst du nun endlich, dass du ein lebendiger Mensch bist und dass es Liebe gibt?

    I Am Selma
    🙂

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  13. selmya schreibt:

    „Und wenn hier nur noch zuckersüßes, klebriges Liebesgesäusel zu hören wäre, würde ich totsicher ganz auf der Seite von Chris stehen.“

    Das war jetzt das Chil in der suckersüßen Liebesschokolade der Selma, damit es euch nicht schlecht wird. Im übrigen ist mein Sternzeichen Waage und mein Aszendent auch. Doch ich fließ über vor Power. Ich nenne das heute mal so, statt Liebe. Diese Lebenskraft ist nicht aufzuhalten, sie haut mich um.

    Lieber Nitya, ich fühle mit dir mit: Wenn ich nur wüsste, was gegen diese beschissene Juckerei helfen würde, wie gerne würde ich dir helfen. Ich kann nur eines, dir immer wieder aufs neue sagen, wie ich mich freue, dass es dich gibt und du mir, als auch ich in der Scheiß-Nondualitätsscheiße festzustecken drohte, herausgeholfen hast.

    Selma

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    • selmya schreibt:

      Inzwischen wird mir auch allmählich schlecht, dauernd den Karl und den Tony zu lesen oder gar noch zu zitieren. War mal hilfreich für mich, doch nun reicht es einfach. Noch dazu, da ich eine ganze andere Art habe, mit dieser Grenzenlosigkeit des Seins als begrenzter Mensch umzugehen. Dieses Nicht-ichen kann ja auch jeden normalen Menschen verrückt machen. Ich sage meinem Verstand nun einfach, wenn er mal wieder „Ja aber“ schreit:

      „Alles was sich geändert hat, ist, dass ich mich von nichts mehr getrennt fühle, was existiert, genau wie ich das als kleines Kind auch noch fühlte. Weiterhin habe ich das kostbare Geschenk namens Bewusstsein erhalten. Und kann mir nun beim lebendig sein „über die Schulter schauen“, hinterher darüber schreiben. Wie z.B. der Nitya den köstlichen Genuss von Zwetschgendatschi mit Streuseln, aber eben auch die Qual der verdammten Juckerei in seinem Gesicht beschreibt. Anstatt andauernd weiter bei jedem Ich, das ich höre oder lese, auszuflippen und zu schreien: Es gibt kein Ich, es gibt kein Ich, genieße ich nun genau dieses Ich, denn es scheint bei manchen noch nicht durchgedrungen zu sein, dieses Ausspruch von Nishargadatta:

      Nichts zu sein ist Weisheit, Alles zu sein ist Liebe. Wenn man dazwischen feststeckt, entsteht die „Zen-Krankheit“ Alle Brücken hinter sich abgebrochen, alles sinnlos, wertlos, doch noch nicht die Fülle des Lebens in sich rauschen hören.

      Ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut, muss nicht mehr auf der Suche nach mir selbst alles Wundervolle versäumen, was ein Mensch erleben kann. Habe nun erkannt, dass das Paradies dieses Leben genau jetzt als diese Selma ST, nicht mehr und nicht weniger. Wenn einer noch am Maulen ist, dann der Verstand, z.B. die Denkerei:

      „WAS??? Das kann doch nicht alles gewesen sein; da muss es doch noch mehr geben?“ und dafür die ganze Plackerei?

      Der Verstand, das Ding, dass der Mensch seit einigen Jahren so hochgejubelt und glorifiziert hat in dem Satz:

      „Ich denke, also bin ich!“

      ist zum großen Diktator des Menschen geworden. Der Mensch macht sich selbst zum Narren und behauptet dann noch, intelligent, kultiviert, wissend, zu sein. Gerade das 20. Jahrhundert zeigt überdeutlich, wo der Verstand uns hin bringt. 2 Weltkriege, während der Kubakrise beinahe den Dritten Weltkrieg,die Atombombe, Millionen Tote, und das könnte ich jetzt immer weiter ausbauen. Doch das Schlimmste, was der Verstand uns Menschen antut, ist dieser gallebittere Sarkasmus, der uns das Lebensblut aus den Adern saugt und dazu bringt zu sagen. „Ich fühle nichts mehr, ich bin tot!“. Mannomann, dabei ist es so klar zu sehen. Doch es tut dem Diktator zu weh, wenn er feststellen muss, dass sein tausendjähriges Friedensreich nach 12 Jahren ihm nur eines bringt, sich selbst feige umzubringen. Und sowas nennt Mensch dann

      e r w a c h s e n???????????

      Verwachsen, verknöchert, schizo, das isser der vernünftige Mensch. Versucht sich dauernd selbst „einen zu blasen“, doch der Pimmel namens Verstand ist einfach zu kurz dafür; ständig kurz vor dem Orgasmus zu stehen und keine Befriedigung zu bekommen, das tötet natürlich alle Erotik des Seins ab.

      So das wollte raus, es ist überfließende Lebenskraft und iIch kann sogar auf das Wort Liebe verzichten, damit der Chris nicht schon wieder kotzen muss. 😉

      Selma

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      • NO ONE schreibt:

        Ja, jetzt musst du kotzen liebe Selma, wenn du karl renz postest, wobei du ihn ja am häufigsten gepostet hast…;-)

        Liebe geschieht sich selbst und begegnet sich in jeder Form!(Werner Ablass)…den hast du ja nicht erwähnt.
        Ich sehe die Liebe, die sich durch Chris ausdrückt…wenn du sie nicht sehen kannst, fass dich an deine Nase!!!

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  14. selmya schreibt:

    Lieber No one. Wenn du wirklich lesen würdest, was ich schreibe, wäre dir aufgefallen, dass ich eben schrieb. Es reicht mir allmählich, dauernd den Karl und den Tony zu zitieren, es war mal wichtig, doch jetzt reicht es. Weiterhin habe ich Chris klar und deutlich geschrieben; wie nahe er mir vor einigen Tagen war und ihn gebeten, zu bleiben.

    Liebe ist manchmal, den anderen einen auf den Rücken zu klopfen, wenn ihm ein Bissen im Hals stecken bleibt, und er droht, daran zu ersticken. Werner Ablass habe ich in meinem blog zitiert.
    Und bitte, fasse dich selbst an der Nase; oder ist es Liebe, mich zu zitieren, ohne mich wirklich gelesen, geschweige denn zu spüren, was ich ausdrücken möchte?

    Gruß
    Selma

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    • selmya schreibt:

      „Selma schreibt:
      8. August 2012 um 18.08

      „Schau lieber Chris. Du warst mir vorgestern nach so nahe, ich fühlte dein liebendes Herz. Und ich fühlte mich von dir beschützt, das tat so gut. Ich bitte dich von Herzen, bleib da, du bist so leidenschaftlich lebendig. Und wenn du das Wort „bedingungslose Liebe“ nicht magst, welches können wir verwenden, damit ich dir erzählen kann, was ich empfinde?

      Wut und Zärtlichkeit, das bist du für mich, das ist wundervoll.

      Selma“

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  15. NO ONE schreibt:

    …ihm nahe zu sein und ihn zu bitten zu bleiben, ist nicht, die Liebe zu sehen, denn dann bräuchtest du ihm nicht auf den Rücken zu klopfen….also lese und fühle erst einmal selbst, was ich ausdrücken wollte!

    Gruß NO ONE

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    • selmya schreibt:

      Aha, na wenn du alles über Liebe weißt, ob wohl es dich gar nicht gibt, kann ich dir nur von Herzen gratulieren. Ab jetzt werde ich dich fragen, wie ich Liebe zu sehen habe, Herr Oberlehrer. Dich tret ich nicht, dich spür ich nämlich nicht, du bist eben

      noone oder soll ich schreiben nobody? Doch dem könnte ich auch in die… treten.

      😉

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  16. NO ONE schreibt:

    Wenn du Liebe nicht sehen kannst, in allem, was ist, dann hat das nichts mit Chris zu tun!

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  17. Subhash schreibt:

    Mit diesem Beitrag hast du mir Seltene-Gelegenheits-Leser sehr aus dem Herzen gesprochen!

    Den Jack Bruce hör‘ ich mir gerade an, den Rest der Kommentare les‘ ich nicht, das wäre mir schon wieder viel zu viel – Ich bin dann gleich wieder weg …

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  18. NO ONE schreibt:

    Wie schön, dass du deine Traumgestalten so durchschaust…;-)))

    Wenn die sogenannten Arschlochaspekte erst einmal durchschaut sind, dann liegt der ANDERE wie ein offenes Buch vor dir…aber erst dann…;-))))

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    • selmya schreibt:

      Schau, ich werde niemals einen anderen durchschauen können. Jeder Mensch ist einzigartig und geheimnisvoll. Gerader kommt mir die Geschichte:

      Das Bildnis des Dorian Gray in Erinnerung. Irgendwas scheint es mit dem No one gemeinsam zu haben. Liebe sehen? sich selbst im Spiegel sehen?

      🙂

      Ich könnte auch schreiben.

      Sir (oder Nicht-Sir), ich habe Ihr Klopfen sehr wohl gehört,
      aber ich war nicht in Stimmung.“

      Doch macht es einfach Spass, zu antworten.

      Kann man NOONES überhaupt herzlich grüßen, wenn ja, dann tue es ich hiermit.

      Selma

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      • selmya schreibt:

        Nitya, ist das okay, dass die Selma sich ständig in deinem blog so breit macht und hier rumspinnt?

        🙂

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      • Nitya schreibt:

        Selmya: „Nitya, ist das okay, dass die Selma sich ständig in deinem blog so breit macht und hier rumspinnt?
        :)“

        NO ONE: „…von der ‚Wahrscheinlichkeit‘, wird Nitya ‚JA‘ schreiben….
        DA der Scheinheiligkeitsschein hier bereits abgelegt ist………….weiß ich auch nix…;-))))))))))“

        Liebe Selma,

        wenn’s der Meister der Wahrscheinlichkeitsberechnung doch schon sagt: JA, JA, JA …..
        Klar wie Kloßbrühe!

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  19. NO ONE schreibt:

    …du kennst die Antwort, liebe Selma!!!

    Ich grüße dich zurück…:-)))

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  20. selmya schreibt:

    nö kenn ich nicht, das ist ja der Mist

    🙂

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  21. selmya schreibt:

    aber ich spür mich und es macht so viel Freude, mit dir hier zu schreiben. Doch geb ich zu, ich weiß von Tag zu Tag weniger, was eigentlcih mit mir geschieht.

    🙂

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  22. NO ONE schreibt:

    …von der „Wahrscheinlichkeit“, wird Nitya „JA“ schreiben….
    DA der Scheinheiligkeitsschein hier bereits abgelegt ist………….weiß ich auch nix…;-))))))))))

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  23. NO ONE schreibt:

    Du bist das, es gibt nichts zu beweisen………..denn jeder Beweis, beweist das Gegenteil….

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  24. selmya schreibt:

    Also jetzt habe ich mal in mich gehört, weshalb ich immer weniger weiß. Obwohl mir völlig klar ist, dass alles nur ein Traum der Erscheinungen ist, erlebe ich es völlig real, ganz intensiv. Eigentlich müsste ja genau das eintreten, die Regel der Wahrscheinlichtsrechnung. Wenn ich im TV einen Krimi anschaue, mir bewusst, es ist nur ein Film, gleichzeitig total gebannt der Handlung folge, mitbange, Position beziehe, wütend werde, usw. Und dennoch mich auch dabei beobachte, wie ich einen Film so ernst nehmen kann. Dann müsste ich nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung mich für verrückt halten (laut Verstand). Genauso geht es mir jetzt, wenn ich im blog mit jemandem spiele. Wissend, es ist ein Film, bin ich dennoch vollkommen drin in der story. Es fließt jedes Wort flüssig von selbst aus mir heraus, doch der Verstand hat daran kaum noch Anteil. Höchstens, wie gerade eben, im internet nach einem link über „das Bildnis von Dorian Gray“ zu recherieren.

    Weiterhin ist es wirklich immer noch umwerfend, wie schnell all diese Gefühle wieder verfliegen, sobald der Film vorbei ist. Zwischendurch zuckte vorhin kurz auf, dir einfach zu schreiben.

    „Ich bin nicht in Stimmung, dir weiter zu antworten!“

    Ich habe es sogar bereits geschrieben, und schon war dieser Anflug weg und ich löschte es wieder, weil ich eben doch in Stimmung war. Dass ich Nitya fragte, ob das okay ist, wenn ich hier so viel rumspinne, war kein fishing for compliment, obwohl auch das okay gewesen wäre, sondern ein kurzer Augenblick von Hilflosigkeit, weil ich nicht mehr nachkam, mit dem, was da so in mir abgeht. Scheinheiligkeit? nun auch das ist eine Erscheinung im Traum und genauso Ausdruck des Einen wie Nicht-Scheinheiligkeit.

    Herzlichen Gruß
    Selma

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  25. selmya schreibt:

    Es ist also wirklich so, dass lediglich der Verstand die Grenzen der Freude setzt, etwas einteilt in gut und böse, richtig oder falsch, heilig oder scheinheilig. Doch ist dieses Kontrollzentrum völlig unnötig, um an allem, was ich als Mensch tue, ganz und gar teilzunehmen. Es hat überhaupt nichts damit zu tun, ob es „nur“ ein Traum, ein Film, eine Illusion ist. Leben stört sich nicht an solchen Konzepten und Wahrscheinlichkeitsrechnungen. Genauso erleben kleine Kinder noch das Leben. Sie lieben die Geschichten in ihren Lieblingsbilderbüchern, und stören sich nicht daran, ob das nur Geschichten sind.

    Ohne Verstand, schmeckt der Zwetschgendatschi mit Streuseln erst so ganz und gar, wenn nicht der Verstand sofort die Kalorien berechnet.

    😉

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  26. Brigitte schreibt:

    Mir gefällt, was Ronny in seinem Buch geschrieben hat:

    … Liebe ist …
    Wahrnehmung der Schönheit des Moments …
    Tanz mit der Unendlichkeit, nie festzuhalten, nie sicher …
    mit dem Verstand nicht zu erfassen …
    Deine Anwesenheit ist ein Akt unendlicher Liebe …
    Liebe ist, wenn dir nichts mehr einfällt …

    Die Person wird niemals lieben können, wird niemals ertragen können, was Liebe ist. Denn die Person ist einfach nur eine konstruierte Idee, die auf gedanklich konditionierten Gebäuden aufgebaut ist. Vielleicht hat die Person eine (l)imitierte Idee von Liebe, mehr aber nicht. Denn in dem, was Liebe ist, und in der direkten Erfahrung, so, wie sie sich zeigt, verliert die scheinbare Person ihre Substanz. Du wirst spontan von der Liebe oder jedem anderen unmittelbaren, lebendigen Gefühl, von der unmittelbaren Erfahrung erfasst und verschwindest darin. Lass die Person hinter dir, lass dich berühren von dem, was ist. Wehre dich nicht gegen den Fluss des Lebens, der dich wieder zurückholen möchte. Genieße das, was ist, und sei in all dem, was du unbedingt bist. Du kannst die Liebe niemals halten oder besitzen, du kannst sie nur sein. In dieser Grundlosigkeit von all dem, die keine Stützen braucht, offenbart sich Unschuld und Leichtigkeit, die mit dem ist, was ist. Das ist die Kreuzigung der Person und die Auferstehung des ungeborenen Absoluten im Tanz des Lebens. Du wirst wieder zum Kind, einfach Mensch, Schönheit selbst, so, wie du bist.

    Das, was Heilung bringt, ist nicht: geliebt zu werden,
    auch wenn es eine gute Voraussetzung schafft.
    Es ist das Lieben, das heilt.

    Quelle: „Einfach nur DAS“, Ronny Hiess

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