Monatsarchiv: Mai 2012

Antonio Cho: eigenminne

Bereits für den Kirchenvater Augustinus (354-430) gilt die Selbstliebe („amor sui“) als der Anfang aller Sünden und die Wurzel allen Übels („De civitate Dei“ / „Vom Gottesstaat“, 413-26) und auch für den Mystiker Meister Eckhardt (1260-1328) ist die „eigenminne“ wie … Weiterlesen

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Antonio Cho : Am Anfang war die Unterwerfung

missbrauchte Quelle Was kann ich als Einzelne oder als Einzelner gegen die übermächtigen Verhältnisse, in denen ich lebe, ausrichten? Das ist die Urerfahrung der Individuen in der Menschheitsgeschichte, die immer auch eine Geschichte der kulturell vielfältigen Gestaltungen der Unterwerfung der … Weiterlesen

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Han Fei Tzu: Alle Dinge haben jeweils ihr eigenes Ordnungsprinzip.

Tao ist das, wodurch alle Dinge so sind und mit dem alle Ordnungen übereinstimmen. Ordnungen sind das Merkmal der vollendeten Dinge. Tao ist das, wodurch alle Dinge sich vollenden. Daher sagt man, dass Tao dasjenige ist, was Ordnung stiftet. Wenn … Weiterlesen

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Kodo Sawaki: Du bist, der du bist.

Du bist nie zufrieden: Nicht einmal mir dir selbst bist du zufrieden, und deshalb tust du dein Bestes, um ein anderer zu werden. Das bist du. Aber genau das ist der Punkt, an dem dein Irrtum anfängt: Du bist kein … Weiterlesen

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Wilhelm Busch: Rotkehlchen

Rotkehlchen auf dem Zweige hupft, wipp, wipp! Hat sich ein Beerlein abgezupft, knipp, knipp! Lässt sich zum klaren Bach hernieder, tunkt’s Schnäblein rein und hebt es wieder, stipp, stipp, nipp, nipp! Und schwingt sich wieder in den Flieder. Es singt … Weiterlesen

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Jean Klein: Der Geist muss sich erschöpfen.

Kennen Sie die Geschichte, die man von dem Sufi Mulla Nasruddin erzählt? Ich passe sie bei jedem erneuten Erzählen ein bisschen an: Mulla überquerte eine Straße in seinem Dorf, als sich ihm ein Mann näherte und zu ihm sagte: «Weißt … Weiterlesen

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Ramesh S. Balsekar: nirvana und samsara sind Arten der Wahrnehmung

Der Weise gebraucht in dem Vers, indem er das Leben eines Erleuchteten als den Flug eines trockenen Blattes im Wind beschreibt, die Worte „frei von Verhaftung“. Freiheit von Verhaftung an was? Was verursacht die Bindung? Was Verhaftetsein erzeugt, ist das … Weiterlesen

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