dass ich jeden Augenblick
darüber staune,
wer ich jetzt schon wieder
zu sein scheine.

PS: Ich bitte freundlichst darum,
von ernst gemeinten Freundschafts-, Heirats- oder sonstigen unsittlichen Anträgen 
Abstand zu nehmen.
Danke. 
PPS: Ach ja, weil ich des öfteren gefragt werde,
wie es mir so nach Schlaganfall und Herzinfarkt geht. Mir geht es prima. Und seit ich seit Weihnachten 2011 das Strophanthin für mich entdeckt habe, geht’s mir sogar oberprima. Ich kann es nur allen empfehlen, die über 50 sind, ganz besonders, wenn sie übersäuert sind oder bereits irgendwelche Herz-/Kreislaufprobleme haben.
Wieso er, also der Blutdruck, eigentlich weiterhin bei mir ziemlich hoch ist, wollen manche wissen. Ich habe keine Ahnung. Heute, am 4.11.2011, habe ich zwei Videos angeguckt, die sehr gut mein Lebensgefühl aus meiner Jugendzeit widerspiegeln. Vielleicht liegt da ja der Hase im Pfeffer. Zum besseren Verständnis hier also erst mal Rio Reiser:
und dann der wundervolle Klaus Kinsky:
Und wenn ich heute etwa an unser angeblich alternativloses Wirtschaftswachstum, an unser Geld- und Zinssystem, an die sog. Finanzkrise, den Rettungsschirm, das ganze Politikergemauschle und -geschwafel denke, an all das, was das für Mensch, Tier und die ganze Erde bedeutet, also nur mal so als Beispiel – also dann ist mein Blutdruck eigentlich noch viel zu niedrig.
Wie man sehen kann, ist mein Ehrgeiz, mich wie ein spiritueller Musterknabe zu benehmen, ausgesprochen schwach ausgeprägt. Und ich finde bisweilen die Frage, die sich Raoul Vaneigem in „Zwischen der Trauer um die Welt und der Lust am Leben“ stellt, gar nicht so abwegig:
So glaube ich mein Leben vor jenen gängigen, als Selbstverwirklichung getarnten Kapitulationen zu bewahren, die der Raubtierinstinkt, der gesellschaftliche Erfolg, der Rückzug in die Mystik, die apokalyptische Exaltiertheit des Grand Soir, des Ragnarök oder der religiösen Präpotenz sind, die sich aus der Wut speisen, uns mitsamt der Welt, die alles auf den entscheidenden Tag des Todes gesetzt hat, zu zerstören.
Mehr denn je erscheint mir Gewalt eines noch zu schaffenden Lebens als das einzige Mittel, die tödliche Gewalt zu beenden, die uns seit Jahrhunderten von der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen aufgezwungen wird. Aber wie stellt man es an, dass die Waagschale sich senkt, dass man mehr wiegt als das Gewicht der Welt? Wie ist das Dogma von der angeborenen Schwäche des Menschen zu durchbrechen, das unsere Vorurteile so erfolgreich verewigen?
PPPS: Noch’n “Ach ja” wegen des Copyrights:
Bei mir kann jeder klauen, soviel sein Herz begehrt. D.h.: Klauen ist ja eigentlich gar nicht möglich. Dann müssten mir meine Gedanken ja erst mal gehören; nur Besitz kann man klauen.
Einen Teil meiner Photos habe ich den lizensfreien Photo-Objects von Hemera entnommen, ein anderer Teil sind gemeinfreie Wikipedia-Bilder. Wieder ein anderer wurde mir freundlicherweise privat zur Verfügung gestellt. Und einige Photos habe ich auch selbst geknipst.


liebe grüße sende ich an Nitya.
Liebe nana-ji,
wie schön, dich gibt es auch noch!
Herzlichst
Nitya
Lieber Nitya!
Eia, nun “Sapperlott”,
das wünsch ich aber sehr, dass Deine Gesundheit auf das Beste bestellt sei!!
Frohe Festtage wünscht dir die alte
Nana-ji
Liebe alte Nana-ji!
Alles ist auf das Beste bestellt, sowieso und immer.
Auch dir vergnügte Feiertage und ein rundum prächtiges 2012!
Alles Liebe wünscht dir der olle Nitya
Lieber Nitya,
da warst Du sehr fleißig und hast ein paar schöne Seiten kreiert! Gefällt mir gut!
Ich freue mich, dass Du da bist und es Dir gut geht!
Und was Du eingangs über Dich sagst, darin finde ich mich sehr wieder. Früher hätte ich mich als phlegmatisch und unstet bezeichnet, heute wundere ich mich fast nicht mehr. Nichts ist von Dauer. Das eine kommt, das andere geht. Gedanken über mich und meine Situation kommen und gehen. Ich weiß nicht, wer ich bin, habe heute viel stärker das Gefühl, mich nicht zu kennen. Werte brechen weg, Freunde werden scheinbar emotionslos aus dem inneren Kreis gekickt. Wenn’s gut läuft, lasse ich mich treiben. Dieses Leben scheint keinen festen Fahrplan zu haben. Es führt mich heute hier hin und morgen dort hin. Da ist Angst. Es fühlt sich an, als machte sie mit mir, was sie will. Und das tut sie auch! Früher hatte ich wenigstens den Eindruck, dass ich alles im Griff habe und glaubte zumindest einen Referenzstandpunkt zu haben. Wenn sich alles langsam auflöst, kommt das Gefühl, verrückt zu werden. Ich kann es nicht kontrollieren. Das war noch nie der Fall. Aber wenn der Verstand (oder was auch immer) um’s Überleben kämpft, dann fühlt sich Verrücktwerden sehr echt an. Und dann fragt der Verstand: Wie kannst Du sicher sein, dass Du es nicht wirklich bist? Die umgekehrte Frage ergibt sich in dem Zusammenhang nicht.
Und genau: Das Leben ist Konfetti! Klein, bunt, nervig, spaßig, in vielen Einzelteilen aus einem Ganzen und überall.
Helau und Alaaf von Niederrhein in den hohen Norden!
Herzlichst,
Crazy
Liebe Crazy,
also wenn mich jemand lobt, kann er unmöglich verrückt sein!
Aber wenn der Verstand nichts mehr kontrollieren kann – was er noch nie konnte – also, wenn er denkt “Hilfe, ich kann nichts mehr kontrollieren!”, denkt er gern: “Hilfe, ich werde verrückt!” So ist er halt, der liebe Verstand, den es noch nie gegeben hat.
“Helau und Alaaf!” – was für liebliche Töne in den Ohren eines gebürtigen rheinischen Jungs!
Einen herzlichen Gruß vom Nitya
Hallo Nitya
Gegen eine Verlinkung mit blog.zenart.ch und http://www.zenart.ch sende ich Dir gerne ein paar schöne Bilder ohne Urheberrecht. Schreibe mir was für welche Du gerne hättest (Blumen, Sonnenuntergänge, Buddhas, etc.) und in welcher Grösse. Soweit ich kann erfülle ich Deine Wünsche und liefere sie Dir webkonform.
Mit fröhlichem Ostergruss
Bernadette
Das Absender-Mail ist nur ein Notfallmail (wegen Spam). Bitte schreibe mir unter zenart at zenart.ch
Hi Nitaya,
eine Frage, muss ich selbst einen blog haben, um hier Mitglied zu werden?
Ansonsten freu ich mich, hier zu lesen.
Selma
Hi Selma,
hier gibt’s keine Mitgliedschaft.
Du schreibst ja bereits – also bist du drin.
Ich weiß zwar nicht in was, aber du bist definitiv drin.
Lieben Gruß vom Nitya
In was ich drin bin, weiß ich auch nicht,
aber ich fühle mich wohl hier.
Eigentlich wollte ich persönlich vorbeikommen,
doch nun bin ich selber da,
Selber ist sooo viel besser als persönlich.
Aber wer ist schon “selber”?
das ist ja ein super Spiel, kicher mir einen.
Selber ist nobody, Und dennoch tippselt ES hier
Worte, die Nichts beinhalten, doch, Freude,
einfach so.
Selma
Der Verstand schlägt Purzelbäume, SELBST = ALLES WAS IST:
“Die Frühlingszeit de Beziehungen war überwältigend. Mit den Augen der Unendlichkeit zu sehen – der Substanz von allem, die sich selbst durch jedes Partikel ihrer selbst mit dem eigenen Sinnesorgan wahrnimmt – und zu erkennen, daß Beziehungen niemals einen persönlichen Handelnden erforderten, war eine derart radikale Sichtweise, daß der Verstand einen Purzelbaum schlug und zugab, daß er diese unbegreifliche Wahrheit einfach nicht erfassen konnte. Als der Verstand schließlich die Grenzen seines Bereiches anerkannte und aufhörte, Dinge außerhalb seines Fassungsvermögens, zu pathologisieren, schob sich der unbeschreiblich freudvolle Geschmack der unendlichen Weite, die sich selbst erlebt, machtvoll und für immer in den Vordergrund.
Die Erkenntnis, daß alles aus der gleichen Substanz besteht, löschte alle Beziehungen aus, weil es keine Erfahrungen mehr von jemand anderem gab. ”
Suzanne Segal”
“Die Erkenntnis, daß alles aus der gleichen Substanz besteht, löschte alle Beziehungen aus, weil es keine Erfahrungen mehr von jemand anderem gab.”
Das ist ja richtig was zum Anschauen. Was sind Beziehungen? Vorstellungen? Ja, meistens wohl einfach nur Vorstellungen. Und sonst nichts? Keine Vorlieben und Abneigungen, kein Hingezogensein, kein Abgestoßensein? Keine spontanen Antworten mehr? Absolute Gleichgültigkeit?
Das würde ich so nicht unterschreiben wollen. Dieses “Body-Mind-System” antwortet unentwegt auf die Reize, denen es ausgesetzt ist. Ob es sich dabei um Bakterien oder Menschen handelt, es antwortet. Ein Einzeller zieht sich zusammen oder dehnt sich aus, je nachdem ob etwas Nahrhaftes oder Bedrohliches vorbeischwimmt. Nur entsteht so nichts, was üblicherweise unter einer Beziehung verstanden wird. Spontane Antworten sind reine Gegenwärtigkeit, Beziehungen sollen möglichst ein paar Leben andauern.
“Wenn ich hungrig bin, esse ich. Wenn ich durstig bin, trinke ich. Wenn ich müde bin, schlafe ich.” Die Erkenntnis, dass alles aus der gleichen Substanz besteht, wird mir weder meinen Appetit verderben noch das Erfahren verhindern.
Suzanne Segal musste das ja auch immer wieder erfahren.

Der Verstand schlägt Purzelbäume.
„Wenn ich hungrig bin, esse ich. Wenn ich durstig bin, trinke ich. Wenn ich müde bin, schlafe ich.“ Die Erkenntnis, dass alles aus der gleichen Substanz besteht, wird mir weder meinen Appetit verderben noch das Erfahren verhindern.
Das ist das Mysterium des Seins. Jetzt schmeckt das Leben erst wieder so köstlich, wie wohl ganz ganz früher mal als kleines Kind, als ich noch nicht gelernt hatte, dass ich eine getrennte Person bin und jedes Sandkörnchen ein Wunder war und ich nicht genug kriegen konnte, alle Dinge in den Mund zu stecken, um zu testen, wie sie schmecken
Hier ein Erfahrungsbericht, gelesen im Buch von Willigis Jäger – Geh den inneren Weg -
“Das Wunder
Ich erlebe 1000 Wunder!
Ich komme von nirgendwo her,
ich gehe nirgendwo hin,
es gibt mich überhaupt nicht.
Und trotzdem kann ich gehen, essen,
Treppen hochgehen
und diese Zeilen schreiben.
Ist das nicht ein Wunder?
Es haut einen vom Stuhl!
….
Seit es mich als getrenntes Ich nicht mehr gibt in meiner Vorstellung, lebe ich erst wirklich,
schmeckt das Essen erst so ganz und gar köstlich, ist das Spazierengehen ein immerwährendes Wunder, ist der Alltag zu einem ALL-TAG geworden, haut mich jeder Krimi im Fernsehen vom Stuhl, obwohl nebenbei Mister Verstand noch ganz leise meckert, das ist doch nur ein Film. Und Selma sagt, halt die Klappe Alter, ich bin zu aufgeregt, um mit dir zu streiten.
Selma
“Und Selma sagt, halt die Klappe Alter”
Damit hat sie zwar ihren doofen Verstand gemeint, aber ich bezieh es mal auf mich und halt mal für ne Weile die Klappe. “Wenn ich hungrig bin, esse ich, und genau das werde ich jetzt tun und dann – keine Ahnung.
Liebe Selma, herzlichen Dank für unser Einstandstänzchen.
Es war mir ein Vergnügen!
Liebe Selma, schätze dich glücklich, dass du einen Verstand hast!
Herzlichst
Ernie
Lieber Ernie,
Ich liebe meinen Alten über alles
Daher kann ich ihm auch mal sagen, Halt die Klappe.
Ansonsten, ich geh jetzt auch mal Krimis gucken, ich lieeebe Krimis.
Ä guats Nächtle
Selma
Jo, meiner ist weiblich…sehr praktisch und fleissig…kocht, putzt, wäscht, bügelt und macht sogar noch die Buchhaltung im Geschäft…
Der Verstand ist weiblich? Na dann sage ich doch glatt Sie zu ihr
Verstand ist ja kein festes Ding, es sind Gedanken, die auftauchen und
was auftaucht, taucht auch wieder unter.
Frage: Kann man den Verstand einer anderen Person durchschauen?
Maharaj: Durchschauen Sie zuerst Ihren eigenen Verstand. Er enthält das ganze Universum, und es bleibt immer noch Platz übrig!
Frage: Nach Ihrer Theorie scheint sich der Wachzustand grundsätzlich nicht vom Traum und den traumlosen Schlaf zu unterscheiden. Im Wesentlichen handelt es sich bei allen drei Zuständen nur um die irrtümliche Selbstidentifikation mit dem Körper. Das mag so stimmen, aber es scheint mir nicht die ganze Wahrheit zu sein.
Maharaj: Versuchen Sie nicht, die Wahrheit zu erkennen, denn das Wissen des Verstandes ist kein wahres Wissen. Doch können Sie erkennen, was nicht wahr ist, und das reicht völlig aus, um Sie vom Unwahren zu befreien. Die Vorstellung, dass Sie wissen, was wahr ist, ist gefährlich, denn es hält Sie im Verstand gefangen.
Wenn Sie nicht wissen, was wahr ist, dann sind Sie frei, den Sachen auf den Grund zu gehen. Und ohne Erforschung kann es keine Rettung geben, denn Nicht-Erforschung ist die Hauptursache des Gefangenseins.”….
Der Verstand versteht hier schon wieder nur Bahnhof
Selma
Rettung? Wer will denn gerettet werden? Und wer braucht so’n Mist? Selbsterforschung. Ja, wem’s gefällt. Danach ist man genau so schlau wie vorher auch, oder wer glaubt, irgendwas zu erkennen?
Die klugen Gurus, die haben so viel Scheiße gelabert, da war wirklich wenig Brauchbares dabei. Hier gab’s immer einen Weg, eine Methode, irgendwas, das Dir hilft, irgendwo hin zu kommen.
Ne, da lob ich mir die absolute Hilflosigkeit, die ich bin, die absolute Hoffnungslosigkeit ohne Aussicht auf irgendeine Rettung, die sowieso nie kommen wird. Hach, das Leben ist geil. Sinnfrei und geil.
Liebe Michaela,
also Nisargadatta soll sich gefälligst selbst interpretieren, aber das kann er nu ja leider nicht mehr.
Aber wie ich das versteh, was er sagt, geht es ihm bei dem Wort Rettung an dieser Stelle nur darum, dass du von deinem eigenen Gelabere, deinen eigenen Konzepten befreit, gerettet wirst.
Das Ergebnis dieser Rettung wird sein “die absolute Hilflosigkeit, die ich bin, die absolute Hoffnungslosigkeit ohne Aussicht auf irgendeine Rettung, die sowieso nie kommen wird.”
Und dann: Was für ein Wunder – Stille. Was für ein Wunder: “Hach, das Leben ist geil. Sinnfrei und geil.”
Herzlichen Gruß vom Nitya
Hi Nitya,
wo in der Gita steht der Vers, den Du zitierst? .. Kämpfe also!
Würde mich über eine Antwort freuen,
Julia
“Im Tod gehst du zum Himmel ein! Siegst du, fällt dir die Erde zu!
Darum erheb’ dich, Kuntî-Sohn, entschlossen wieder zu dem Kampf! ”
Da zum Beispiel
„Im Tod gehst du zum Himmel ein! Siegst du, fällt dir die Erde zu!
Eben, erhebe dich = Himmel (Nichtdenken)
wieder zu dem Kampf! = Erde/Welt = Illusion = Zeit (Denken)
Also die Welt ist nicht da, um Glück zu finden, sondern um zu erkennen, dass Glück in DIR ist.
LG
Ernie
Hi Julia, guck mal hier:
Bhagavad-Gîtâ, Kap. 2:
9. So sprach der Ringellockige, der Held, zum ew’gen Gott gewandt;
Ich will nicht kämpfen! – also rief noch einmal er, dann war er still.
______________________________
31. Auch wenn du deine Pflicht bedenkst, geziemt sich’s dir zu zittern nicht,
Denn für den Krieger gibt es ja nichts Bessres als gerechten Kampf.
32. Als hätte sich von ungefähr des Himmels Pforte aufgetan,
So grüßen freudig, Prithâ-Sohn, die Krieger einen solchen Kampf.
33. Wenn diesen pflichtgemäßen Kampf du aber nicht bestehen wirst,
Im Stiche lassend Pflicht und Ruhm, wird Übles nur dein Anteil sein.
34. Es werden deine Schande dann die Wesen künden immerfort,
Dem aber, der in Ehren steht, ist Schande mehr als selbst der Tod.
35. Furcht vor dem Kampf hielt dich zurück, so denken dann die Helden all,
Und wo du hoch geachtet warst, da wirst du bald verachtet sein.
36. Und viele böse Reden wird dann führen deiner Feinde Schar,
Beschimpfend deine Tüchtigkeit, – und was ist schmerzlicher als dies?
37. Im Tod gehst du zum Himmel ein! Siegst du, fällt dir die Erde zu! Darum erheb’ dich, Kuntî-Sohn, entschlossen wieder zu dem Kampf!
38. Gleichachtend Glück und Ungemach, Gewinn, Verlust, Sieg oder Tod, Bereite nun zum Kampfe dich! So wird kein Übel dir zu Teil.
Hi Nitya,
vielen Dank für Deine prompte Antwort. Das klappt ja richtig hier.
Ich hatte mich wohl unklar ausgedrückt, ich bezog mich auf einen anderen von Dir zitiertes Vers:
„Du wurdest als Krieger geboren.
Du bist zum Kampf ausgebildet worden.
Gegen wen du kämpfst und ob du siegen oder verlieren wirst,
ist eine Sache des Schicksals – es liegt nicht in deiner Hand.
Kämpfe also!“
Könntest Du mir hierfür das Kapitel und den Vers nenne?
Herzlichen Gruß,
Julia
P.S. es geht mir genau und die Zeile: es liegt nicht in Deiner Hand
Hi, “faule” Julia; hier eine andere Übersetzungsvariante;
Dein fleißiger robo (;-)
http://www.demetrius-degen.de/religionen/hinduismus/gita1.htm
—–”2. Inhalte der Gita zusammengefaßt.
(…)
2.6 Auch wissen wir nicht, was besser ist – die Söhne Dhrtarastras zu besiegen oder von ihnen besiegt zu werden. Wenn wir sie töteten, wäre es besser, nicht mehr zu leben. Nun stehen sie vor uns auf dem Schlachtfeld.
2.7 Ich weiß nicht mehr, was meine Pflicht ist, und habe aus Schwäche meine Fassung verloren. In diesem Zustand bitte ich Dich, mir eindeutig zu sagen, was das beste für mich ist. Jetzt bin ich Dein Schüler und eine Dir hingegebene Seele. Bitte unterweise mich.
(…)
2.37 O Sohn Kuntis, entweder wirst du auf dem Schlachtfeld getötet werden und die himmlischen Planeten erreichen, oder du wirst siegen und so das irdische Königreichgenießen. Erhebe dich daher, und kämpfe mit Entschlossenheit.
2.38 Kämpfe um des Kampfes willen, und laß dich von Glück oder Leid, Verlust oder Gewinn, Sieg oder Niederlage nicht beirren. Auf diese Weise wirst du keine Sünde auf dich laden. “—–
Entschuldige die Flüchtigkeitsfehler
Hi Julia,
die Flüchtigkeitsfehler gerne.
Dass du dich “unklar” ausgedrückt hast
und damit anderen überflüssige Arbeit gemacht hast, nicht.
Jetzt hab ich keine Lust mehr “zu klappen”.
Da geh ich lieber spazieren.
Suchen kannst du auch selber – oder?
Und dass es nicht in deiner Hand liegt,
kannst du auch ohne Bhagavad-Gîtâ herausfinden.
In jedem Augenblick.
Amen
Hi Robo, Hi Nitya,
vielen Dank für die Antwort.
Und Nitya: Autsch!
Hallo Nitya, ein Link führte mich auf deine Seite.
Letztes Jahr, auf der Suche nach einem Satsangkreis ohne Lehrer habe
ich mich bei Groops angemeldet und “Freie Satsangkeise Deutschland” gefunden, du war glaube ich der Einzige der reagiert und mir bei meiner Suche Glück gewünscht hatte.
Jetzt finde ich dich wieder hir. Schön.
Schau mal hier ich habe was verloren, eine Illusion
http://ich-illusion.blogspot.com/
Liebe Grüße
Re-Nate
Hallo Re-Nate,
wer könnte etwas verlieren wenn nicht die Illusion von einem Ich?
Je mehr diese Illusion meint etwas verloren zu haben,
desto mehr ist sie durch die Hintertür wieder hereingeschlichen.
Ist das nicht ein feines Spiel?
Lieben Gruß vom Nitya
Hallo, Nitya,
von Nichts kommt Nichts,
ein mal das Nichts gesehn
kommt auch nichts durch die Hintertür.
Liebe Grüße
Re-Nate
“ein mal das Nichts gesehn”
Spannend: Kann man das Nichts sehen?
Also ich gestehe: Ich hab’s bisher noch nicht gesehen.
Fall du’s gesehen hast: Herzlichen Glückwunsch!
Also ich gestehe: Ich hab’s bisher noch nicht gesehen..
Hm wie hoast des glei wieda: “Ein Loch ist da, wo nichts ist!”
Nitya, ich hab dich noch nie gesehen. Ich lese zwar Wörter, und drunter steht, dass du das geschrieben hast. Doch woher weiß ich das? Vielleicht ist das ein Außerirdischer oder ein Automatisches Schreibprogramm. Auf jeden Fall, irgendwas ist da, was da schreibt.
Ähm ja und ich bin froh, dass du schreibst, was du schreibst, ist wurscht, ob es nix oder garnix oder etwas ist.
“Gott zum Gruße” schreibst du. Ähm, wenn du Gott siehst, grüß ihn auch von mir.
Schelma zum Schelmen aufglegt.
“Ähm, wenn du Gott siehst, grüß ihn auch von mir.”
Liebe Selma,
den hab ich leider auch noch nicht gesehen.
So wenig wie mich: Da geht es mir wie dir.
Keine Ahnung, wer das Zeugs hier schreibt.
hihihihi….es ist immer wieder lustig, dass doch irgendjemand da zu sein scheint, der glaubt, irgendwas kapiert zu haben – selbst das Nichts glaubt, dass es möglich sei als Nichts das Nichts zu erfassen.Mein sprachliches Unvermögen über DAS kann nicht mal ausdrücken, was ich sagen will. Aber ist eh Wurscht. Und wen kümmert’s, dass das, was es nie gab, auf einmal weggefallen ist? Herrliche Dramödie! *kicher* Es grüßt mal ganz herzlich die mICHaela
hihihihi….es ist immer wieder lustig…
Wow…Ernie, Danke für den alten Bata-Song. Die Vokuhilas aus den 70-ern…..Hatte fast vergessen, dass nicht nur die Biene Maja so äußerst trefflich besungen wurde! Das war aber der Kollege. Der Gott Karel. Du bist mein Sonnenschein, lass Dich nie mehr allein, Michaela-AHA…
Und? Das war ein Burner damals. Mehr braucht es nicht für einen Superkracher!
selbst das Nichts glaubt, dass es möglich sei als Nichts das Nichts zu erfassen..
da ist das Nicht-Ich Selma fassungslos. Wobei ja ein Loch da ist, wo nichts ist, also ist nun ein Loch, ein Loch, oder nichts?
Für meinen Namen gibt es auch nen ollen Song. Wie Papa mich getauft hat?
Edeltraud
Und damit dieses Nichts wichtig wurde, ham se im Geburtsregister aus dem d ein t gemacht. Doch auf Edeltraut reimt sich Sauerkraut nach noch viiiiiiiiieler.
na das hören wir uns doch sofort an:
Edeltraut mit “t” soso… Aber Edeltraut mit “t” – was für ein schöner Name! Ist Selma Dein Deckname, Dein Alias? Oder gab’s den noch oben drauf?
The Polkaholics – so herrlich sinnfrei wie das Leben…in dem Lied geht’s aber um Sauerkraut und Polka – deswegen kannte ich es auch nicht!!!!
Au weia, ich muss los! Viele Grüße von der mICHaela
Edeltraut mit „t“ soso… Aber Edeltraut mit „t“ – was für ein schöner Name! Ist Selma Dein Deckname, Dein Alias? Oder gab’s den noch oben drauf?
The Polkaholics – so herrlich sinnfrei wie das Leben…in dem Lied geht’s aber um Sauerkraut und Polka – deswegen kannte ich es auch nicht!!!!
Au weia, ich muss los! Viele Grüße von der mICHaela
Liebe Michaela,
gerade erst habe ich diesen Kommentar von dir gelesen. Selma habe ich mich selbst getauft, im Grunde bin ich eher wie die Pippi Langstrumpf
oder könnte mich auch Schelma nennen
Ganz viele Grüße
Selma
Lieber Nitya,
ich hoffe, dass deine Erkältung dich nicht so plagt und freue mich riesig, dass du trotzdem jeden Tag hier blogst. Bei all dem Gebabbel von Ich und Niemand will ich trotzdem nicht versäumen, dir bzw. deinem Körperchen gute Besserung zu wünschen.
Selma
“Erkältung ist doof, Erkältung ist übel.

Wenn man sich erkältet, dann kotzt man in den Kübel. …”
Herrlich, der Typ hat’s genau erfasst!
Liebe Selma,
herzlichen Dank für deine guten Wünsche!
Mein Körperchen lässt grüßen,
es ginge ihm bei deinen warmen Worten schon spürbar besser.
Froh und munter hängt sich drunter….die Michaela.
Auch von mir gute Besserung…hihi..aber einen alten Klingonen haut so schnell nix um! Oder????
Liebe Michaela,
ich weiß gar nicht, warum alle so’n Jewese
Für’n ollen Klingonen

um ‘n bisschen Triefnase machen.
is das fast ‘ne Beleidigung!
Beispiele:
[1] „Und deshalb zerren sie mich aus dem Bett? Weil die Klingonen wütend sind?“ Er sah zu Cooper. „Notieren sie das, Commander: Die Klingonen sind wütend.“[1]
Juppi, wenn dat nicht passt. Wo doch das Hoch Cooper gerade mit seinem eiskalten Schwert dem Nitya seine Triefnase verpasst hat.
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Klingone (Deutsch) [Bearbeiten] Substantiv, m [Bearbeiten]Kasus Singular Plural
Nominativ der Klingone die Klingonen
Genitiv des Klingonen der Klingonen
Dativ dem Klingonen den Klingonen
Akkusativ den Klingone den Klingonen
Silbentrennung:
Klin·go·ne, Plural: Klin·go·nen
Aussprache:
IPA: […], Plural: […]
Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
[1] Angehöriger eines fiktiven außerirdischen Volkes
Beispiele:
[1] „Und deshalb zerren sie mich aus dem Bett? Weil die Klingonen wütend sind?“ Er sah zu Cooper. „Notieren sie das, Commander: Die Klingonen sind wütend.“[1]
Abgeleitete Begriffe:
[1] Klingonisch
War heute nicht das Thema, wir sind alle Lernende? Und Selma lernte gerade, dass Klingonen wütend sind, Cooper als sibirisches Hoch auch noch Commander eines Raumschiffs ist und was ist nun Nitya, ein Klingone, ne Schniefnase, oder was.
Wer bin ich und wenn ja wie viele?
boah so macht der Deutschunterricht klingonisch viel Gaudi. Weiter so.
Liebe Schelma,
mit dir werde ich noch richtig gebüldet.
Jo
Einbildung ist ja schließlich auch Bildung.
Ooooch, nicht mal baggern darf ich…
Wenn’s nicht ernst gemeint ist, soviel dein Herz begehrt.
ein grosses kompliment für deine seite. ich möchte DIR, Satyam Nitya danken -mahalo. ich habe deine site auch weiterempfohlen. habe rumgesurft, viel gelesen, einiges begriffen. ich bin immer froh um denkanstösse, wenn ich gerade lust auf intellektuelles habe. lebe zur zeit 6 monate auf maui / hawaii und suchte eine etwas “tiefgründigere” erklärung, was unter sannyasin im sinne von osho eigentlich oder wirklich gemeint ist, da ich hier so viele von denen treffe und auch einige frauen befrage. ich arbeite an einem buchprojekt ( frauenbiografien). wir sind ja noch nicht alle erleuchtet! ( osho: die biografie hört auf, wenn man erleuchtet ist)
- und staune, ich habe eigenschaften einer sannyasins! es lebe die freiheit, noch besser “ICH BIN FREIHEIT”! es reicht mir, dass ich mich mit keiner gruppe indentifiziere, aber aus vielen gruppen immer wieder freunde finde. ich liebe die vielfalt mit allen schattierungen.
“…..dass erleuchtung zu einer gewöhnlichen menschlichen erfahrung werden könnte, die nur ganz gelegentlich ein wirklicher trottel verpasst…..” diesen satz/wunsch werde ich mir merken, wenn mich jemand frägt, was ich der nächsten generation wünsche.
….ich schwinge mich nun aufs rad und fahr dem meer entlang auf der suche nach einem sannyasin, den eine mala ohne bild seinen nackten durchtrainierten oberkörper schmück!
big aloha MaRia
( zur e-mail-adresse: malaea heisst maria auf hawaiianisch. ist kein sanskript-name von einem guru oder seiner sekretärin mir gegeben. mein sehr streng katholischer background, klosterschülerin und so…. hat mich für alle zeiten geprägt, geheilt…..)
hawaii, maui wäre wohl auch gut für deinen zu hohen blutdruck. ich kam hier- aus der CH- mit 210/ ? an. ahui hou kakou!
Hi MaRia,
ein Sannysin identifiziert sich hoffentlich auch mit keiner Gruppe.
Oder noch besser: Ein Sannysin ist kein Sannysin.
Insofern ist er eigentlich völlig eigenschaftslos.
Ich schick dir gleich per Mail, was Osho dazu mal vom Stapel gelassen hat.
Ich hoffe, du hast deinen Sannyasin, dessen durchtrainierten Oberkörper eine Mala ohne Bild schmückt, gefunden.
Big Aloha Nitya
Danke – für diese schöne Seite…für schöne Gedankenfundstücke, ich freu mich hierhergefunden zu haben und ich nehm gerne was davon mit – und ein DANKE lass ich da!
Von Herzen
…na ich seh ja lustig aus – hab ich da ein Monokel im Gesicht? Das macht mich irgenwie sehr intellektuell
Sehr intellektuell und sehr vornehm.
Aber beim nächste Foto solltest du vielleicht dein Gebiss einsetzen.
Grüß dich Sandra!
…oh ja – ich hab immerhin noch einen Zahn, der rundet das Bild sympathisch ab
Ich würde hier gerne ein bißchen mitspielen, wenn ich darf. Da ich schon auf der Seite “über mich” schreibe, hier ein bißchen was über mich…
Ich bin, wie jeder Mensch wahrscheinlich auf der Suche. Auf der Such nach was? Das weiß ich nicht. Ich bin auch noch nicht sehr weit in die spirituelle Welt abgetaucht, mein “Wissen” oder eben die Erkenntnis das ich nichts weiß, habe ich (außer aus meinem Inneren) aus Büchern. Mein Lieblinsbuch ist “Der Weg des friedvollen Kriegers” und “Socrates”.
Ich suche nicht krampfhaft – mehr lass ich mich treiben…so auch hierher.
Ich habe (im Gegensatz zu meinem verheißenden Äußeren mit Monokel und immerhin einem Zahn) nicht viel intellektuelles zu sagen und immer ein bißchen Angst mich zu blamieren. Aber ich weiß, das ist nur mein Gefühl – dafür kann niemand was und ist keiner für verantwortlich.
Ich stell mir ständig Fragen – meine Lieblingsfrage zur Zeit ist: Wer und WAS ich wäre, könnte ich mich ganz neu erfinden. Also, würde ich morgen nach Spanien fahren und mich würde keiner kennen – WIE anders wäre ich dann? Das heißt im Umkehrschluß aber nicht, daß ich unzufrieden bin! Ich wäre nur gerne…mutiger!
So, das war jetzt für mich mutig genug.
Also, ich würde mich freuen, auch manchmal meinen bescheidenen Kommentar zu der einen der anderen Erzählung, Ausführung, Geschichte beitragen zu können und ihr seid meiner Unwissenheit und Jungfräulichkeit auf diesen Gebieten gegenüber milde gestimmt:
Danke fürs Zuhören
Steiler Zahn dein Zahn, liebe Sandra. Viel schöner ohne die anderen Beißerchen.
Klar, spiel mit nach Herzenslust – und keine Sorge, hier schreiben nur Softies mit viel Erfahrung in Sachen Unwissenheit und Jungfräulichkeit.
Und nicht zu beantwortende Fragen sind immer willkommen.
Einen lieben Gruß vom Nitya
Immerhin, die erste Antwort für mich auf meine Frage, WER ich bin, konnte ich mich doch heute und hier ein bißchen neu erfinden:
Also für heute und hier bin ich ein “steiler intellektueller Zahn”
Sehr schön, gefällt mir das Bild – das nehm ich erst mal mit.
Danke lieber Nitya,
einen lieben Gruß zurück an Dich vom SIZ
und eine gute Nach an alle hier